Akkorrdzeichen Bedeutung

von Battery_1988, 07.10.06.

  1. Battery_1988

    Battery_1988 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.06   #1
    Hallo
    Ich hatte in einem Lied mal einen Akkord gefunden, der einen Kreis rechts oben beigeschrieben hatte, etwas so:



    weis jemand was das bedeutet?
    Battery
     
  2. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 07.10.06   #2
    = verminderter Akkord. Besteht ausschleßlich aus kleinen Terzen. In Deinem Falle

    E G Bb Db.

    3--------
    2---------
    3---------
    2---------

    Die Reihenfolge der Töne kannst Du grifftechnisch beliebig verändern, da der Abstand zwichen allen Tönen auf- und abwärts ja immer gleich bleibt.

    Sieh auch hier:

    https://www.musiker-board.de/vb/harmonielehre/146352-akkordbennenungen.html
     
  3. darknezzz

    darknezzz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.06   #3
    Laut des anderen Beitrages könnte man aber auch nur den Drei-Klang nehmen, oder?
    Nimmt man auf der Gitarre den Vierklang, weil mehr Saiten klingen, man ein Bass Ton hat (sonst ginge ja auch (von hoch nach tief) 353xxx)), oder sowas?

    Möchte dich nicht verbessern, ich weiß es nur selbst nicht, weil ich bislang nie einem verminderten Akkord "in freier Wildbahn" begegnet bin.
     
  4. Phoibos

    Phoibos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.06   #4
    man müsste hier den dreiklang nehmen, wenn hinterm dem akkordsymbol nur eine ´´°´´ ist,
    wenn allerdings ein verminderter vieklang gemeint ist, müsste hinter dem symbol ´´°7´´ stehen,
    in diesem fall wäre es dann wie hans sagte:

    E°7: E G Bb Db
     
  5. Mr.Spinalzo

    Mr.Spinalzo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.06   #5
    Das ist auch ohne die 7 so wie Hans gesagt hat.
    Es kann so weit ich weiß, oft im Jazz eine Variante sein, um den Basston chromatisch nach oben zu Modulieren.z.B
    C-maj7 C#0(7) Dm7 D#0(7) Em7 E#0(7) usw (Natürlich muß man auch mal auflösen.):D :D

    Will mich jetzt net genau festlegen, aber die Bezeichnung 0 (Null) bezieht in vielen Transcripts die 7 mit ein.
     
  6. MathiasL

    MathiasL HCA Harmonielehre HCA

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    Erstellt: 08.10.06   #6
    Lest meinen Beitrag Akkordbennenungen bitte vollständig durch.

    Der Verminderte Veirklang taucht unter ''Vierklangsebene''auf,
    eine ausführliche Erläuterung über die Probleme in der Bezeichnung weiter unten im Artikel ebenfalls.

    Grüße!
     
  7. darknezzz

    darknezzz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.10.06   #7
    Hab' deinen Beitrag schon gelesen. ;)
    Mir ging's nur darum, ob man denn nun auf der Gitarre statt des Dreiklanges,
    gewöhnlich den Vierklang spielt(wenn also irgendwo E° steht, man trotzdem immer den vierten Ton mitspielt); schien mir zumindest so, nachdem ich die erste Antwort gelesen habe.

    Dachte, dass man das vielleicht macht, weil es irgendwelche Vorteile hat (Leichter zu greifen, man hat einen Basston, es klingen mehr Saiten, oder sowas halt :) ), das war meine Frage :)

    Tut mir Leid, dass ich den Thread so "zweckentfremdet" hab' :/
     
  8. MathiasL

    MathiasL HCA Harmonielehre HCA

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    Erstellt: 09.10.06   #8
    HI!

    Das ist ein superwichtiges Thema!,..wollte erstmal klar haben,dass theoretisch
    keine Fragen sind.
    Ich versuche es mal kurz. Prinzipiell sollten Deine Voicings einigermassen gleich viele Saiten bzw . Töne beinhalten.Wenn Du also zb ständig in der ersten Lage über alle 5-6 Saiten spielst,und dann den dim oben am Hals auf den höchsten drei Saiten ,klingt
    das nicht konsistent.
    Ist aber auch nicht verboten.
    Weitere Grundfragen sind doch auch der Style,und die Besetzung.
    Im Jazz,wenn man einen versierten Pianisten hat,sollte man sich sehr zurückhalten mit
    fetten chords bzw evtl noch Reharmonisiserungen ,das kann zur klanglichen Katastrophe führen.
    Aber auch in Synht/Pad/Piano Pop Prod im weitesten Sinne,ist weniger mehr.
    Schönes,altes Beispiel sind die Terzen von Jay Graydon bei Al J. ''morning''.
    Wenn in einem solchen Stil ein Dim stünde,würde auch ne kleine Terz reichen.

    Manchmal reduziert man sogar auf einzelne Töne,die sogenannte
    ''singlenote'' Begleitung.Die Gitarre übernimmt dann mehr und mehr eine
    percussive Rolle .

    Die technische Frage ist zweitrangig.Es kann Möglichkeiten geben ,wo es leicher ist von Chord A zum Dim als Vierklang zu gehen.
    Die musikalische Situation muss entscheiden.
    1) welche Lage?
    2) welcher sound?
    3) wieviel Töne?

    und das gilt nat. auch für Tasten....

    Grüße!
     
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