Aktiver Monitor für POD ?

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tomS
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Hallo zusammen,

ich suche einen aktiven Monitor für einen Pod XT Live. Der Monitor sollte möglichst neutral klingen, am besten eine Klangregelung haben, laut genug sein um in der Band (Rock) durchzukommen und das Signal balanced (gibt's da auch ein deutsches Wort?) zum Mischer durchschleifen können. Was könnt ihr mir da empfehlen ?

Vorgeschichte für Interessierte:
Ich habe bis jetzt ein Mesa Boogie Vollröhren Rack gefahren (TriaXis/G-Major/2:90/2x12) und aus Liebe zu meinen 39 alten Knochen und aus purer Bequemlichkeit habe ich mir jetzt den Pod zugelegt. Ich habe den ganzen Boogie Kram 2 x wöchentlich zur Probe und nach Hause geschleppt, wo ich das Ganze ohne Box mit einem Palmer Speakersimulator und LoadBox betrieben habe.
Mein Ziel mit dem Pod:
Weniger Schlepperei,
Nur noch ein Gerät programmieren/pflegen/anschliessen,
möglichst ähnliche/gleiche Soundeinstellungen Homerecording/Probe/Live.

Vielen Dank und Grüße
tom
 
Eigenschaft
 
ich halte die Mackie SRM-350 für sehr geeignet.Allerdings wirst Du vermutlich relativ viele Programme mit dem EQ bearbeiten müssen, denn die SRM-350 könnte wie alle anderen Monitore etwas zu Höhenlastig klingen
 
Danke Martin,

die Mackie's lesen sich nicht schlecht, mal hoffen, dass ich irgendwo eine zum testen bekomme. Evtl. auch die SRM-450, oder ?. Nachteil ist vielleicht, dass die Mackie wohl keinen EQ haben. Die gesuchte Aktivbox soll ja lediglich als Monitor für mich dienen und es sollte nicht nötig sein, meine Programme an den Monitor anzupassen sondern genau andersrum. Der Sound des POD soll für den Hörer an die PA angepasst werden und dann der Monitor an meine Bedürfnisse.

Grüße
tom
 
ich dachte, Du wolltest wenig schleppen - klar, die SRM-450 hat bestimmt noch etwas mehr Dampf - beide haben einfache 2-Band EQs und ein Pre-Shaping
 
Martin, verstecke mir doch bitte eine SRM350 B-Ware unter deinem Schreibtisch. Ich brauche ca. 10 Tage, um das Geld zusammen zu haben :great:

Grüße
tom
 
ist gemacht...
 
Wollte das genau so machen. Also, so ähnlich. Wär nämlich quatsch das POD XT Live wieder über mein Röhrentop zu fahren. Dann wird der Sound wieder verfälscht, ist ja blödsinn. Nur ich hatte vielleicht ne andere idee. Wie wärs den POD über einen Verstärker zu fahren, also einen PA Verstärker (Yamaha oder so...) und diesen Verstärker dann
an ne box ranzuhängen (auch widerum PA Box)? Will nämlich auf der bühne aber noch was druck haben von meiner Gitarre, weiss net ob mir ein monitor so reichen würde.

liebe grüsse
 
Minerva schrieb:
Dann wird der Sound wieder verfälscht

Es gibt keinen unverfälschten Sound, da die Spezifikationen von Verstärker und Lautsprecher den Klang ja immer in bestimmmte Richtungen formen. Egal, was du anschließt, es wird jedesmal schon von der physikalischen Seite her etwas anders klingen.

Dazu kommt dann noch das subjektive Hören. Du musst also verschiedene Komponenten dann wirklich ausprobieren, damit sie Deine Klang-Vorstellungen erfüllen. Ein Monitor, der für Gesang klasse klingen kann, muss deinen Vorstellungen also nicht unbedngt näher kommen als dein Röhrenamp.
 
Hi Tom!

Ich hätte noch einen anderen Vorschlag: Unser Gitarrist spielt den POD XT Pro (Rackgerät) über eine mittlere PA-Endstufe und geht von da aus in eine sehr leichte und kompakte 2*12er Marshallbox. Da die Box Stereo ausgelegt ist, hat er auf der Bühne auch annähernd die Stereoeffekte, die vorne aus der PA rauskommen. Und vom Klang her ist das ganze vollkommen ausreichend.

Gruß!!!

Johannes

P.S. Das G-Major hat er auch noch im Rack... :rock:
 
hi
hab mal ne band gemischt da hat der gitarrist genau das oben beschriebene setup gefahren pod und srm 350. fand ich sehr gut gelöst und er ist super damit zurecht gekommen. ich hab ihm damlas allerdings noch nen 31 eingeschliffen zwischen pod und srm und dann wars echt sahne. wenig zu schleppen easy zum aufbauen und handeln und für mittlere bühnen völlig ausreichend, über den zusätzlichen eq würd ich an deiner stelle nachdenken.
ist zwar wieder ein 1 he rack aber lohnt sich wirklich..

mfg tobse
 
Hallo zusammen,

Danke für die weiteren Vorschläge und das Interesse.

Ich habe mir die Srm350 geholt und heute kam sie zum 1.Mal bei der Probe zum Einsatz. Martin verdient 100 Punkte für den Tipp, denn der Monitor hat mich und meine Bandkollegen wirklich überrascht. Der Sound war auf Anhieb warm, dynamisch (jawoll-trotz Modelling Gedöns) und kraftvoll. Außerdem kam der Sound auch überall im Proberaum gut rüber und war nicht wie bei der herkömmlichen Gitarrenanlage dort zu scharf, 1 Meter rechts zu dumpf und auf diesen 30 Quadratzentimetern genau richtig.

Negativ für meine Verwendung ist die schlechte Erreichbarkeit des Lauststärkereglers, kein EQ (nur ein Contour Schalter, der bei niedrigen Pegeln zum Anheben von Bässen und Höhen geeignet ist) und die Clipping Leuchte auf der Rückseite finde ich auch ziemlich daneben (krabbelt von euch jemand hinter nen Monitor um zu sehen, ob die vielleicht leuchtet??).

Aber der Sound (schwärm)...
Also ich kann das Teil für Leute, die ähnliche Lösungen wie ich suchen, guten Gewissens empfehlen.

Viele Grüße
tom
 
na das freut mich doch!

Wie wäre es, wenn Du diesen Kommentar aud dieser Seite unter der Link MI-Report als User Kommentar schreiben würdest? Fänd ich nett...
 
interessiert mich auch - aber nicht als monitor ... was könntet ihr da empfehlen (~400, sollte mit nem schlagzeug mithalten können)?
 
Du könntest das Problem mit dem nicht vorhandenen EQ lösen in dem du einfahc nen externen mit dazwischen hängst...

Clipping-Leuchte irgendwo am Boden ist natürlich unpraktisch... kannst sie ja ausbaun und woanders einbauen ;)
 
#Martin
...wenn du das nett findest - ist gemacht !

#Emo
ich hoffe, es geht auch ohne EQ, ich will ja schließlich auf 'träge' machen und so wenig wie möglich rumbauen.
Und wenn jemand diese Box als Monitor benutzt und die Clipping Leuchte zum brennen bringt, dann hat der wahrscheinlich ganz andere Probleme als unsereiner. Das Ding ist richtig laut...
Trotzdem fragt man sich natürlich manchmal, warum die Hersteller solcher Teile nicht mal einen arbeitslosen Musiker einstellen, der denen zeigt worauf es in der Praxis ankommt.

greetz
tom
 
tomS schrieb:
Negativ für meine Verwendung ist die schlechte Erreichbarkeit des Lauststärkereglers, kein EQ (nur ein Contour Schalter, der bei niedrigen Pegeln zum Anheben von Bässen und Höhen geeignet ist) und die Clipping Leuchte auf der Rückseite finde ich auch ziemlich daneben (krabbelt von euch jemand hinter nen Monitor um zu sehen, ob die vielleicht leuchtet??).
So ganz doof ist das eigentlich gar nicht. Auf der Rückseite kann die Clip-Leuchte zumindest der FOH-Mann sehen. Und wenn man den Sound nicht selbst von der Bühne aus macht, dann ist er ja derjenige, der dagegen was unternehmen muss, nicht die gerade spielenden Musiker...

Jens
 
Hi Jens,
ich will ja nicht streiten, aber da dürfte dann auch keiner vor der Bühne stehen, alle Monitore müßten hinten frei sein und der Mann am Pult müßte Häuptling Adlerauge himself sein.
Also ich denke die einzigen, für die diese Anordnung Sinn machen könnte sind Alleinunterhalter u. Bands, die die Boxen auf einem Ständer vor sich stehen haben (als PA-Boxen). Und selbst die drehen die Boxen ja meißtens etwas nach innen, damit sie selber auch gleich was davon hören.

Wie auch immer, der arbeitslose Musiker hätte Mackie doch zumindestens dazu geraten, die Anschlüsse bei Benutzung als Floormonitor nach oben und nicht nach unten zu legen.

Alles nur meine Meinung, eigentlich habe ich gar keine Ahnung...

greetz
tom
 

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