Als Gitarrist Bass autodidaktisch?

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Elcrian
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Hi,
ist das wohl als mittelmäßiger Musiker zu empfehlen bzw. möglich? Für die absoluten Basics (Fingerhaltung) hab ich noch meinen Gitarrenlehrer.
Als Nebeninstrument, aus Spaß und weil man so endlich mal eine Band finden würde schätze ich.

Was würde man für einen relativ soliden Bass (Richtung Metal) empfehlen? Preisliches Mindestniveau vorhanden?

Kann man da einen Roland Cube 15 als Übergangsamp nehmen?

Grüße
 
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Wilkommen auf der guten Seite der Macht :D
Also autodiktatisch kannst du dir alles beibringen. Du brauchst nur einen eisernen Willen.
Bzgl. der Fingerhaltung etc. frag deinen Gitarrenlehrer am besten ob er einen Bassisten kennt. Er ist eben Gitarrenlehrer und nicht Basslehrer, ob er weiß wie es denn wirklich richtig geht kann man auch stark bezweifeln. Ein echter Basslehrer kann deine Handhaltung bewerten und evtl auch noch eine angenehmere Handhaltung für die finden.
Den Cube 15 kann man als Übungsamp nutzen - solange man nicht allzu laut aufdreht. Ist ja eigentlich ein Gitarrenverstärker, was heißt, dass der Speaker nicht für die Frequenzen geeignet ist. Vielleicht klingt er mit Bass auch so, dass genau das fehlt, was Bass ausmacht und was dir vielleicht Spaß am Bass bringt. Gerade zum Anfang ist das doch wichtig. Am besten wäre, wenn du vielleicht für kleines Geld einen kleinen Verstärker aus dem Musiker-Flohmarkt hier ergatterst. Es gibt oft wirklich günstige, gute Gebrauchte, die auch schon für eine Bandprobe geeignet sind (bspw.: Warwick Sweet 15/25)
Vernünftige Einsteigerbässe Gnomine im Unterforum Bass aufgelistet:
https://www.musiker-board.de/e-baesse-bass/237621-anfaenger-thread-einsteigerbaesse-vol-2-a.html

Absolut super fährst du mit den Vintage Modified und Classic Vibe serien von Squier. Die überzeugen mich für den Preis voll und ganz und durch ihren guten Ruf, kriegt man sie im Falle des Falles auch wieder gut verkauft.
Typisch nach metal sehen die günstigen Bässe von LTD (ESP) aus, die klingen in meinen Ohren nicht wirklich überzeugend.
 
Hi,
danke für die Antwort! Der Squier Vintage Modified in diesem Holzfinish hat's mir gerade angetan. ;) Nur doch sehr teuer für ein Zweitinstrument... oder ist der 300€ Bereich das Mindeste was man ausgeben sollte?
Was heißt eigentlich "Jazz Bass" konkret? Das man damit nur Jazz spielen darf nicht, soweit bin ich schon. :p
Wie weit kommt man eigentlich generell mit 4 Saiten?
 
Also bei mir ist es gerade andersrum: Ich bin Bassist und wollte mir eine Gitarre kaufen um eben ein wenig Gitarre spielen zu lernen.
Ich hatte vor mir irgendwas für ~150€ zu kaufen aber habe dann im Laden festgestellt, dass ich mit doppelt so viel Geld ein 10fach besseres Instrument bekommen kann.. Letztendlich ist es dann eine Squier Classic Vibe Telecaster geworden und obwohl ich viel mehr ausgegeben habe als ich geplant habe, bin ich sehr glücklich damit :) Ich denke der Squier Jazz VM ist ein Bass, mit dem du durchaus die nächsten Jahre zufrieden sein kannst.

4 Saiten sind eigentlich Standard und reichen überall aus, außer du spielst irgendwas abgefahrenes mit extremen Drop Tunings..
 
Man kann ja jeden Bass in jedem Musikgenre verwenden, ist ja alles geschmackssache ^^
Aber ich finde gerade den Jazz Bass kannst du einfach überall mit hin nehmen, mit dem kannst du obwohl er passiv ist in soooo viele verschiedene Sounds haben. Test ihn einfach mal an, da er gerade im Anfängerbereich ein oft genannter und auch oft gekaufter Tipp ist, kannst du ihn über den Musiker-Flohmarkt hier oder auch bei Ebay zu nem günstigen Preis kaufen.
Hier z.B. schon nach 1 Minute stöbern im Flohmarkt hier:
http://www.musik-service.de/Musiker-Flohmarkt-fly87516de.aspx
 
der jazz bass ist echt ne gute empfehlung...egal ob es jetzt der von squier für anfänger, ein mexico oder einer aus den usa ist. wenn du erst anfängst ist er glaube ich der empfehlenswerteste bass mit nem sehr guten preis-leistungsverhältnis. welchen bass ich dir übrigens auch empfehlen kann ist der warwick rockbass fortress. der preis müsste bei ca. 300 euro liegen. im gegensatz zu den meisten jazzbässen ist er aktiv und hat eine etwas speziellere form. es ist eben deine sache den sound zu finden und zu schaun mit welchem bass du ihn am besten triffst. leg den schwerpunkt beim kauf nicht zu sehr aufs äußere, achte auf die bespielbarkeit und den sound. der warwick hat mehr bums als der jazzbass, aber wie gesagt schau welcher dir vom sound her und der bespielbarkeit besser gefällt.
 
Hallo Elcrian,

ich weiß nicht wieviele verschiedene Gitarren Du schon gespielt hast. Aber eine klassische Tele fühlt sich ganz anders an als eine Strat - und eine Les Paul wieder ganz anders. Ich mag z.B. keine Strats und komme am besten mit Tele, dann mit Les Paul (trotz der unterschiedlichen Mensuren) klar.

So ist das auch beim Bass. Da ist der Unterschied zwischen den Halsformen (noch nicht mal Mensuren) noch extremer, finde ich. Daher rate ich Dir mal unterschiedliche Bässe in die Hand zu nehmen. Ein klassischer Jazz Bass spielt sich ganz anders (und liegt anders vor dem Körper) als ein Precision Bass - oder ein Ibanez, Warwick etc.
Auch wenn Du noch nicht spielen kannst merkst Du vielleicht ansatzweise, was Dir persönlich liegt.

Ich persönlich würde vermutlich auch den Squier Jazz Bass nehmen. Dabei wäre die Frage, ob der VM oder der Standard JB besser für mich ist. Den Squier VM Precision (oder Standard kannst Du auch antesten. Andere Marken sind bereits genannt worden. Auch der LTD oder Cort wären einen Versuch wert.

Ich habe mir als Gitarrist das Bassspielen auch selbst beigebracht. Wenn ein Lehrer Dich unterstützt ist das nur umso besser. Ob der CUBE-15 gut mit Bass klingt weiß ich nicht. Solange Du weit unter dem Limit spielst, geht es.

Gruß
Andreas
 
Hi Elcrian!

Um noch mal auf Deine Eingangsfrage zurückzukommen:

Ich spiele auch Gitarre und Bass.
Meine Erfahrung: viele Gitarristen, die irgendwann anfangen, Bass zu spielen, spielen auf dem Bass Gitarre. Das heißt, viele scheinen sich nicht in das Instrument hinein zu denken, vor allem, was seine Rolle im Band- und Kompositionskontext betrifft. Ich persönlich finde es wichtig, beide Instrumente unterschiedlich zu betrachten, damit das vorher Genannte nicht passiert.
Beide haben ganz tolle Qualitäten, später kannst Du ja mal verschiedene Techniken vermischen (Slappen auf der Gitarre, Akkorde auf dem Bass o.ä.).

Vor allem begibt man sich als Bassist in die Rhythmus- Abteilung. Man muß also verstärkt auf den rhythmischen Zusammenhalt, in Kooperation mit den Drums, achten. Das kann sehr herausfordernd sein, ist aber vor allem sehr lehrreich.
Abschließend kann ich sagen, dass das Bass- Spielen mich weitergebracht hat, in sehr vielen Bereichen. Durch den Bass eröffnen sich ganz andere Horizonte, ich hoffe, Du erlebst das auch!!

Greetz,

Blake.

PS: Der oben genannte Jazz Bass ist zum Einstieg sehr gut geeignet!
 
Würde auch zum Jazzbass raten. Viele Metal Bands haben auch Basser mit Jazz Bass, ist vermutlich schon der verbreitetste Bass überhaupt und das nicht ohne Grund. Der Hals ist sehr schlank und angenehm zu bespielen, dagegen greift sich der typische Preci eher sehr wuchtig.
Squier macht wirklich tolle Instrumente mittlerweile, fast egal welche Serie. Spare nicht an 100€... Affinity und Basisversion sind völlig ok, aber die VM oder CV Serien sind noch einmal deutlich besser.

Bezüglich Übungsamp, ich hätte noch einen kleinen Warwick Bluecab abzugeben. Fürs Wohnzimmer super, für die Bandprobe mit Drummer dann natürlich viel zu schlapp :)
Bass auf einem Gitarrenamp zu üben kann leider garnix. Würde ich klar von abraten weil es einfach nicht annähernd so viel Spass macht. Darunter leidet nur unnötigerweise die Motivation.
 
Hallo,
nochmal danke. Ich habe nun den oben genannten Bass erstanden und erwarte ihn Morgen. :)

Mit dem AMP macht es mir aber noch etwas sorgen. Ich werde mir keinen AMP mit wenig Watt kaufen, das macht einfach keinen Sinn, dann investiere ich das Geld was ich nun spare später doppelt und dreifach. Daher dachte ich an den hier: https://www.thomann.de/de/behringer_bxl1800.htm, aber das wird diesen Monat nüscht mehr.
Hat niemand einen AMP in der "Größenordnung" für weniger Geld anzubieten? :/

Alternativ wäre das Topteil davon was, kostet 119€, nur ohne passende Box leider auch Witzlos.

Was ratet ihr mir da diesbezüglich?
(Also in Form von: Diesen Monat noch was zulegen, nächsten Monat erst, wie viel investieren, was genau, Combo oder Top-Box...)
 
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