Alternate Picking

von JulianThies, 07.07.04.

  1. JulianThies

    JulianThies Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.07.04   #1
    Wie lange habt iht gebraucht um das draufzukriegen. Ich kann das nicht mit der Spitzen Seite vom Plek spielen, sondern nehme immer die runden Ecken von Plek. Dann geht das so einigermaßen. Aber auch nur das Picking mit kleinen Aussetzern. Wie kann ich das am besten lernen. In all meinen Büchern steht nur Plek nicht zu fest, aber auch nicht zu locker halten.

    Wie habt ihr das hinbekommen???
     
  2. nike_esp

    nike_esp Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.07.04   #2
    üben, üben, üben, üben ... das Gefühl zur Gitarre und Plektrum musst du selber hinbekommen. Probier einfach verschiedene Methoden aus ... lass dich nicht unter Zeitlichen Druck setzen. Das kommt alles mit der Zeit. Paul Gilbert ist auch nicht von heut auf morgen Profi geworden.
     
  3. clemens

    clemens Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.07.04   #3
    Ganz, gaaanz langsam anfangen, im Takt mit einem Metronom, so dass wirklich jeder Ton sitzt. Dann nach und nach das Metronom immer schneller stellen....

    PS: Ich hab den Wechselschlag wegen/mit "Street Spirit (Fade out)" von Radiohead gelernt ;)
     
  4. elch

    elch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.07.04   #4
    Experimentiere auch mit verschiedenen Plektren - fuer Alternate Picking ist meine persoenliche Empfehlung ein Jazz Plek (etwa das Jim Dunlop Stubby 2.0 mm) - aber wie gesagt experimentiere selbst. Wichtig ist es beim A. Picking allerdings, dass nicht das Plektrum selbst nachgibt, sondern dass das Plek - wie du deinen Buechern ja schon entnehmen konntest - nicht zu fest in der Hand liegt. Nimm also kein zu weiches Plek. Wenn es dir anfaenglich aus der Hand faellt, ist das ein gutes Zeichen - das hoert spaeter auf und kannst sicher sein, dass du nicht zu viel Druck ausuebst und Gefahr laeufst zu verkrampfen.
    Versuche auch mal die benachbarten Saiten der Saite, auf welcher du jeweils gerade Spielst (z.B. die E- und die D-Saite wenn du auf der A-Saite A. Picking verwendest) als "Bremse" zu benutzen. Beruehre die Nachbarsaiten mit dem Plek, bevor du mit ihm die Richtung wechselst. Wichtig um hohe Geschwindigkeiten zu erreichen, ist es auch IMMER - das heißt bei jedem im A. Picking gespielten Ton - die Richtung zu wechseln. Viele Gitarristen haben, wenn sie diese Technik erlernen, ein Problem damit den Wechselschlag durchzuhalten, wenn sie z.B. von einer (tonal gesehen) hoeheren Saite auf eine tiefere wechseln, gleichzeitig allerdings auf der hoeheren Saite zuletzt einen Schlag nach oben gemacht haben und jetzt auf der tieferen einen nach unten machen muessen. Man neigt dazu, das Plek in die Richtung nach oben weiter zu ziehen - so rutscht man leicht in die Grundlagen des Sweep Picking (eine Technik, die ich nach dem A. Picking zunaechst gesondert lernen wuerde - spaeter kann man diese beiden Grundlegenden E-Gitarren-Anschlagsarten dann frei kombinieren).
    Viel Spaß beim Ueben!
     
  5. SpLiNtEr

    SpLiNtEr Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.07.04   #5
    kann mr jemand erklären was das ist? :redface: :rolleyes:
     
  6. metalpete

    metalpete Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.07.04   #6
    Wechselschlag mit Plektrum. Immer runter hoch runter hoch runter hoch .......
     
  7. JulianThies

    JulianThies Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.07.04   #7
    Ich denke mal, dass ich das jetzt schon besser bis gut hinkriege... Ich gebe mal ein Paar Tips, wie ich das am schnellsten (3 Tage pur picken:rolleyes: ) hinbekommen habe.

    -Langsam anfangen
    -"LANGSAM ANFANGEN!!!"
    -Nahe der Bridge picken (Mehr Spannung)
    -In einem der 20er Bünde anfangen (Da sind die Saiten mehr auf Spannung)
    -Die runde Seite vom Plek anfangs benutzen
    -Auf den Diskantsaiten anfangen (Ich hab auf h und e angefangen)
    -Langsam den Speed in den 20ern erhöhen
    -Dann langsam dickere Saiten nehmen, aber immer noch in den 20ern bleiben(Gehen etwas schwerer)
    -Dann kann man sich zum 19ten Bund trauen, wenn das in den 20ern sitzt
    -Meine Letzten Übungen waren das picking auf der dicken h Saite aus dem 1. Bund zu den 20ern. Dabei habe ich in jedem Bund neu angefangen den Speed zu erhöhen.
    -Langsam anfangen :rolleyes:

    Jetzt mach ich mich langsam an ein Paar Alternate Tonwechsel. Das ist schon viel schwerer ;)
     
  8. JulianThies

    JulianThies Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.07.04   #8
    Dann kann man die richtige Saite vom Pick nehmen und versuchen sofort den Speed zu haben... :rock:
     
  9. Fastel

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    Erstellt: 09.07.04   #9
    zupfen! ;)
     
  10. clemens

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    Erstellt: 11.07.04   #10
    Ach, ich war noch nie ein großer Zupfer (obwohl ich das schon auch mal lernen sollte/will...)

    Jedenfalls, wenn man den Song so spielt, hat man auch gleich etwas string skipping dabei, was nie schlecht zu üben ist.
     
  11. Fastel

    Fastel Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 11.07.04   #11
    genau damit habe ich probleme... hmm vielleicht sollte ich auch wieder umspringen ;) klingt aber trotzdem gezupft besser... und fühlt sich beim spielen irgendwei cooler an...
     
  12. niethitwo

    niethitwo Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 11.07.04   #12
    ähm, ich zupfe und picke.

    ähm, alternate picking - ich weiß ja net, ich spiel einfach, und so lern ichs, wies mir am besten passt!!
     
  13. Lupus

    Lupus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.04   #13
    denkst du es ist gut sich das so anzugewöhnen? ich meine um alternate zu lernen solche übungen wie 1234, die sowieso alternate am besten zu spielen sind, konstant im wechselschlag und dann üben, üben, üben...ok.
    aber andere sachen im konstanten wechselschlag zu üben, obwohl mans später nicht mehr so macht/machen soll...ich weiß nicht.
    oder spielst du z.b. ne stinknormale durskala bei 3 tönen pro saite konstant alternate? ich nehm da immer den kürzesten weg zum nächsten ton. also bei meinem beispiel:ab, auf, ab --> nächste saite ab, auf, ab ---> usw.


    gruß,
    lupus
     
  14. clemens

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    Erstellt: 13.07.04   #14
    Ich zumindest spiel schon bei 3 Tönen per Saite auch konsequenten Wechselschlag durch.
     
  15. Lupus

    Lupus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.04   #15
    @clemens: wnn ich auf der gleichen saite bleib mach ich das auch. aber elch hat ja gemeint auch bei der nächsten saite und string skipping etc. konstant wechselschlag zu spielen.
    aber das ist ja eigentlich nicht sinnvoll, da ich da manchmal mit zwei downstroaks schneller bin als erst mit dem pick unter die saite und dann nen up nur ums alternate konsequent durchzuhalten. und da glaub ich nicht, daß es gut ist sich das so anzugewöhnen.


    gruß,
    lupus
     
  16. clemens

    clemens Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.04   #16
    Ich hab ja auch mehrere Saiten, string skipping usw. gemeint. Also wenn ich z.B. das hier spiele:

    ------------------------------------5-7-8-10-
    -----------------------------5-7-8-----------
    ----------------------4-5-7------------------
    ---------------4-5-7-------------------------
    --------3-5-7--------------------------------
    -3-5-7---------------------------------------

    dann spiele ich auch konsequent D, U, D, U, D, U, D...

    Ich persönlich glaube schon, dass es eine gute Idee ist, sich das so anzugewöhnen, aber ich bin wohl nicht "gut genug", um pauschal beantworten zu können, was nun die bessere Technik ist.
     
  17. MatthiasB

    MatthiasB Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.04   #17
    Lasst erst mal die Hände weg von Economy Picking !!
    Diese Technik kann zwar ab und zu ganz nützlich sein, aber eine gute A. Picking Technik zu haben ist viel viel wichtiger, weil man damit viel flexibeler ist.
     
  18. Lupus

    Lupus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.04   #18

    genau das hab ich auch gemeint. da würd ich ganz klar d,u,d,d,u,d,u,d...
    spielen. bin ich wesentlich schneller als mit alternate. v.a. wenns jetzt auch noch in triolen gespielt sein soll. :)


    @matthias: heißt das wirklich economy-picking :eek:
    hab ich noch nie gehört, ist aber ne gute beschreibung. so wenig bewegung wie möglich, sprich sehr ökonomisch :D
    und warum sollte man das nicht von anfang an so lernen wenn mans später eh so macht?

    gruß,
    lupus
     
  19. delpozzo

    delpozzo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.04   #19
    nein flexibler nicht..
    nur einfacher was den bewegungsablauf angeht sprich logisch konsquent
    up down..stur..ohne abweichung!

    alternate und economy sollte man nicht mischen..
    beides einigermaßen perfekt zu könnnen ist imho unmöglich..

    langjährige a.picker können nicht mehr oder zumindest nur recht schwer auf e.picking umlernen..umgekehrt genauso.

    soviel dazu...
    ich höre gerne andere meinungen jedoch sind das meine erfahrungen bzw
    die erfahrung von denen wo ich schon darüber gesprochen hab ;)

    ich kann jedem nur empfehlen genaustens darauf zu achten wie der genaue bewegungsablauf der rechten hand so ist
    analysieren,umdenken,vereinfachen unnötige bewegungen vermeiden..
    leider wird auf die rechte hand zu wenig geachtet.
    bewußt den bewegungsablauf vor augen halten die linke hand erstmal vergessen und nur mir der rechten hand picken. übungen machen etc
    und wie ich finde das wichtigste: die richtige pickingtechnik für sich selbst zu finden und zu entwickeln.
     
  20. elch

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    Erstellt: 13.07.04   #20
    ...so - ich hab' einiges zu sagen:

    @lupus: Ich denke, dass es sinvoll ist, sich ein solides Alternate Picking anzugewöhnen und es über weite Strecken zu benutzten - auch bei Stringskipping Licks und vor allem bei 3-Note-per-String-Scales, welche hier ja auch angesprochen wurden. Versuch' mal solche Tonleitern im Economic Picking (ich kann matthias da bestätigen - dieser Begriff ist recht verbreitet) in 16tel Triolen auf etwa 130 bpm zu spielen. Es ist sehr schwer - im Alternate Picking geht es noch schneller! Der Grund hierfür liegt - wie es delpozzo angedeutet hat - in dem immer gleichen Bewegungsablauf der rechten Hand.

    Sowohl A. Picking als auch E. Picking zu beherrschen (und letzteres bis zum Sweep Picking auszubauen) ist sicherlich gut, jedoch halte ich A. Picking - wie matthias - für am wichtigsten. Delpozzo hat recht, wenn er sagt, dass die rechte Hand ein wichtiger Bestandteil des Gitarrenspiels ist und gemeinhin zu wenig beachtet wird - er hat auch recht, wenn er sagt, dass man ein gewisses Maß an individueller Technik haben sollte (man sollte darauf achten, dass man sich mit seiner individuellen Physiognomie wohl mit der Gitarre fühlt) - nichts desto trotz halte ich es für schlicht weg unlogisch eine 3-Note-per-String-Scale im E. Picking zu spielen (ich hab' ja gesagt, dass das viele Gitarristen machen - man neigt am Anfang einfach dazu). Ich habe das am Anfang auch gemacht, es mir dann (auf den Rat meines Gitarrenlehrers hin) ERSTMAL abgewöhnt und war auf einmal viel schneller. Das E. ist später z.B. reizvoll, um Repeating Licks zu spielen - es ist auch sinvoll, um es im Legatospiel unterzubringen (genau, wie das Sweep Picking) ...wie dem auch sei - ich hole etwas weit aus! Das ist meine Meinung, und um das noch zu sagen, die der meisten Profi Gitarristen: Ob Petrucci, Gilbert, Vai oder der eigentlich für sein Sweep Picking bekannte Yngwie Malmsteen - sie spielen fast alles im A. Picking.

    keep rockin' :rock:

    (A. Picking = Alternate Picking; E. Picking = Economy Picking)
     
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