Alternativen zum Mauz

von Mozartkugel, 13.12.16.

  1. Mozartkugel

    Mozartkugel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.12.16   #1
    Hallo,

    wollte mal fragen, ob ihr gute Alternativen zum Mauz kennt? Kann auch gerne in englisch sein. Den Mauz finde ich schon gut und ist zurecht fast schon ein Standardwerk, aber er geht mir etwas zu sehr in die Breite. Vielleicht als Beispiel... punktierte halbe Note wird behandelt, anschließend wird man dann mit 3-4 Übungsliedern erschlagen. Ich übertreibe natürlich etwas, aber ihr wisst worauf ich hinaus möchte? Mehr Inhalt komprimiert, weniger Übungslieder. :)

    Gruß
     
  2. atrofent

    atrofent HCA Klarinette HCA

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    Erstellt: 13.12.16   #2
    da gibt es einiges, ich finde Mauz schon gut für den Anfang.

    Die traditionellen, schon lange verfügbaren Schulen sind die von Baerman, Willy Schneider, Zimmermann-Schule (Robert Kietzer)

    das sind die, die ich habe, also wie du siehst, es sind mehrere, ich kann nicht sagen welche "gut" oder "schlecht" ist, jede bietet ein bißchen was anderes.

    Daneben habe ich noch einiges an Etüdenheften, alle so nacheinander erstanden, natürlich gibt es da auch meinerseits Vorlieben, man muss aber aufpassen, dass man sich nicht ständig die bequemen raussucht oder umgekehrt sich an schwierigen endlos abarbeitet. Da hilft meist mal wieder einen Schritt zurückgehen, beim zweiten oder auch beim dritten Anlauf sieht die Welt oft schon anders aus.

    Unter den links findest du eine Menge Angebote, da kann man aber schon den Überblick verlieren, für mich ist das mehr eine "Vorauswahl" ich gehe lieber in ein gut sortiertes Musikgeschäft und gucke mir die Hefte an.
    Schon öfter habe ich dann etwas ganz anderes erstanden bzw von meiner Vorauswahl war ich dann beim näheren Ansehen enttäuscht.



    https://www.alle-noten.de/Noten/Klarinettenschulen/
    https://www.universaledition.com/no...e/klarinette/klarinettenschulen-studienwerke/
    http://www.stretta-music.com/tag-klarinettenschule?gclid=CKDR8NmU8dACFUVmGwodUKgKvg

    Grüße

    atrofent
     
  3. Mozartkugel

    Mozartkugel Threadersteller Registrierter Benutzer

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  4. Claus

    Claus MOD Brass&Keys HCA Tp Moderator HCA

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    Erstellt: 13.12.16   #4
  5. Ralinem

    Ralinem Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.16   #5
    Ich habe mich für die "Neue Klarinettenschule" von Willy Schneider entschieden, bei der ich Einblick im Musikladen hatte und die für meine Vorkenntnisse für mich am besten passte.

    Baermann findet man ja auch bei IMSLP und war mir im Selbststudium für den Anfang zu hart (die neu editierte Version von Schott hast Du ja oben verlinkt) und Mauz "Mein liebstes Hobby" kann ich mir aus der örtlichen Bibliothek ausleihen, wie auch die Jazz Methode von O'Neill. Baermann, Kietzer und Schneider sind dafür nicht im Bestand der Bibliothek.

    Die Kietzer Schule vom Zimmermann Verlag wird wohl von den örtlichen Musiklehrern nicht mehr benutzt und im Laden nicht mehr angesagt und von daher auch nicht mehr vorrätig. Und die hätte ich auf Verdacht kaufen müssen, wobei mit das Layout von Zimmermann nicht so gut gefällt. Wobei mir die Testseiten, die man online sehen kann, durchaus gefallen haben.


    Mit welchem Material ich dann weiterarbeiten werde, werde ich mit meinem neuen Lehrer dann abstimmen, sobald ein Platz für mich an der Musikschule frei wird.

    Willy Schneiders Neue Klarinettenschule ist komprimierter als Mauz, allerdings hat das auch den Nachteil, das in der hinteren Hälfte bei der Erarbeitung des Klarinetten-Registers recht wenig Übungen sind, und es dauert ja eine Weile, bis der Ansatz sicher genug auch für Registerwechsel ist.

    Also habe ich ergänzend auch noch ein Etüdenhefte gekauft:
    [​IMG]
    http://www.stretta-music.com/search/q/beekum+poco+a+poco/vanbeekum-poco-a-poco-nr-401696.html

    und

    Friedrich Demnitz - sehe ich als Etüdensammlung an und nicht als "klassische Schule":
    [​IMG]
    http://www.stretta-music.com/search...lementarschule-fuer-klarinette-nr-360117.html



    Ein weiteres Lehrbuch, das noch nicht genannt wurde, ist "The Jazz Method" von o'Neill:
    [​IMG]
    http://www.stretta-music.com/search...n-the-jazz-method-for-clarinet-nr-355829.html
     
  6. tictactux

    tictactux Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.12.16   #6
  7. Mozartkugel

    Mozartkugel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.12.16   #7
    hab mir jetzt alle nochmal im Musikgeschäft angeschaut. Bleibe doch lieber beim Mauz. Schneider fand ich auch gut, hat aber leider keine CD. Baermann fand ich zu schwer/kompliziert. Haske war auch nicht schlecht.
     
  8. atrofent

    atrofent HCA Klarinette HCA

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    Erstellt: 16.12.16   #8
    es kommt halt daruf an wo du mit deinem Klarinettenspiel hin willst.

    Bleibst du im Pop Bereich sind Schulen wie Mauz etc + CD ausreichend und auch unterhaltsam

    Willst du ev mal in einem Kammerorchester oder SBO mitspielen kommst du an Schulen wie Baermann kaum vorbei

    bleibt noch die Richtung Jazz, es schadet nicht wenn du die Klarinette technisch sehr gut beherrschst (da wäre dann doch die "komplizierte" Baermann" nicht schlecht) also alle Tonleitern, egal wieviel Vorzeichen, schwierige Passagen flüssig spielen kannst, auch Alternativgriffe gehören dazu), dann würde ich dir zu stilistischen Übungen, scales und Akkordübungen raten, dazu gibt es auch ausreichend Material mit CD, die kannst du dir nach deinen eigenen Vorlieben aussuchen.

    Was eigenes noch: ich habe Baermann rauf und runter gespielt, meinen damaligen Lehrer habe ich irgendwohin gewünscht, weil er darin wirklich ein sturer Bock war, manchmal war ich versucht die Klarinette irgendwie zu verschrotten, Auswege wie Playalongs gab es noch nicht. Mein Ausweg war das Zusammenspiel mit Trompete, Akkordeon und Gitarre, was Spass machte aber auch manchmal grauenhaft klang.

    20 Jahre später war ich meinem Lehrer dankbar - eine solide Basis geht über alles.

    Grüße

    atrofent
     
  9. michaeldewerd

    michaeldewerd Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.12.16   #9
    Ich muss sagen, dass ich mich bei den Lehrbüchern überhaupt nicht auskenne, aber trotzdem interessiert mich diese Diskussion. Seit ein paar Wochen habe ich nämlich Klarinettenunterricht, aber ich habe überhaupt kein Lehrbuch. Mein Lehrer meinte, dass die Lehrbücher für Klarinette für mich nicht sehr nützlich wären, weil ich schon andere Instrumente spiele und die ganze Musiktheorie usw. schon kenne. Er verwendet nur das Etüdenbuch von Joachim Friedel. Ich habe das Buch bestellt und bis dann verwende ich Fotokopien. Ich muss dazu sagen, dass er sehr genau unterrichtet und auf meine Technik achtet - Atmung, Fingerhaltung, Mundhaltung - also die Sachen mit denen ich die wirklichen Probleme habe. Ansonsten verwende ich eine Grifftabelle. Mich würde also interressieren, was erfahrere Klarinettisten darüber denken. Wäre es sinnvoll trotzdem noch ein Lehrbuch zu kaufen, oder reicht der Lehrer?
     
  10. atrofent

    atrofent HCA Klarinette HCA

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    Erstellt: 21.12.16   #10
    ich denke deiner Beschreibung nach bist du erstmal bei deinem Lehrer in guten Händen, trotzdem vergleiche es mal mit deiner Schulzeit.

    Hier hattest du auch mindestens einen Lehrer/in der dir vom ABC über den Dreisatz bis zum Ende deiner Schulzeit alles erzählt und dich bei Bedarf korrigiert hat und dabei haben sie auch gewissenhaft und genau gearbeitet.

    Ich glaube aber ganz bestimmt so ganz ohne Bücher bist du nicht ausgekommen oder ???

    Grüße

    atrofent
     
  11. rbur

    rbur Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.01.17   #11
    Ich möchte auch den Baermann empfehlen. Auf jeden Fall für Leute mit Vorkenntnissen, die ernsthaft vorwärts kommen wollen.
    Im Gegensatz zu anderen Schulen ist die Schule nicht nach Schwierigkeit aufsteigend geschrieben. Man hat gleich den vollen Tonumfang und auch gerne mal ein recht schwarzes Notenbild.
    Sie ist tonartweise geordnet und enthält schon ziemlich zu Anfang schwere Etüden, die man dann eben weglässt, wenn man noch nicht so weit ist.
    Jeder Abschnitt ist gleich aufgebaut. Lange Töne im crescendo-decrescendo, Tonleiter, gebrochene Akkorde. Also das Grundhandwerkszeug, auch für Jazz. Dann Fingerübungen und mehrere Etüden in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.
    Wenig Text, aber ausführliche Erklärungen zum Fingersatz. Für den Fingersatz gibt es auch einen gerne übersehenen sehr guten theoretischen Teil wo wirklich jeder Griff detailliert erklärt wird.
     
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