Amp aus Großbritannien importieren, wer hat Ahnung?

von LE-Rock-City, 12.08.06.

  1. LE-Rock-City

    LE-Rock-City Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.08.06   #1
    Moin,
    also ich fahr in 1,5 Wochen nach London und da gibt es ja superviele Musikläden und da ich vorhab in nächster Zeit mir einen neuen Amp zuzulegen wollte ich in London mal einige antesten die es in den Musikläden meiner näheren Umgebung nicht gibt.
    Nun meine Frage: Hat schon mal jemand einen Amp aus Großbritannien nach Deutschland verschickt und was würde das kosten, wie lange dauert es und wie sicher ist es? Ich will ja nicht das was kaputt geht. Der Amp wird eine 50 oder 100 watt Combo werden, also 20-30kg wieden.
    Ich frage deshalb weil ich im Internet gesehen hab das einige Amps vor allem die von Marshall sehr viel günstiger als in Deutschland zu bekommen sind, zum Teil bis zu 30% günstiger.
    Also wär cool wenn ihr mir meine Fragen beantworten könntet!!
    gruß Rock-City
     
  2. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 12.08.06   #2
    Ich könnte mir vorstellen, dass es weniger kompliziert ist:

    1. Die Läden in England werden die amps noch originalverpackt haben. Ich würde die nicht kaufen und dann persönlich zu mir schicken, sondern dem Geschäft sagen, dass die den amp nach Deutschland schicken sollen.

    2. Dann würde ich mit denen die Garantiefrage klären. Wenn die den weiterschicken kann es gut sein, dass sich die Garantie auch darauf erstreckt, dass der amp bei Dir wohlbehalten ankommt.

    3. Ansonsten eine Frachtversicherung abschließen.

    4. Auf finanzieller Ebene ist also die Erwägung, was günstiger ist:
    a) in England kaufen = Kosten Kauf + Versand + Zoll + Versicherung = Endpreis
    b) in Deutschland ordern = Endpreis (der beinhaltet die obigen Posten)
    Also kann es durchaus Sinn machen, hier in ein Geschäft zu gehen und zu fragen, was ein amp x, den die nicht führen, aber ordern können, kosten würde. Das kann durchaus günstig sein, da das für die kein Risiko ist und sie die üblichen Allgemeinkosten, die sie auf die Geräte, die sie führen, sonst draufschlagen (Miete, Lagerhaltung, Personal etc.).
    Das kannst Du auch erfragen, wenn Du noch nicht weißt, für welches Gerät Du Dich definitiv entscheidest. Die Auskunft, die die Dir geben sollen, ist: wenn Ihr ein Gerät für mich aus England ordert, wie viel schlagt Ihr da drauf?


    So würde ich es angehen.

    Herzliche Grüße und viel Erfolg,

    x-Riff
     
  3. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 12.08.06   #3
    Eine schöne Milchmädchenrechnung, die Du da aufmachst. Diese Handlangerei passt doch vorn und hinten nicht.

    Problem 1 ist, dass ddr Händler den Amp vom Hersteller direkt z.B. Marshall gar nicht erhalten wird. Statt dessen wird ein netter Brief kommen, den Amp doch bitte beim zuständigen deutschen Importeur/Distributor zu kaufen. Den kann Marshall oder wer auch immer nämlich nicht einfach umgehen. Außerdem haben die dort im Werk was ganz Anderes zu tun, als per Ameisenvertrieb Tausende von Amps einzeln an irgendwelche Händler durch die Welt zu schicken.

    Problem 2 ist: Warum sollte ich als Einzelhändler in D einen Amp bei einem Einzelhändler in London bestellen? Der dortige Verkaufspreis plus Zeitaufwand mit dem Import, der Mehrwertsteuer, Handelspapieren, Frachtkosten usw. - das liegt nachher höher oder zumindest nicht niedriger, als wenn ich das Teil direkt beim Vertrieb in Deutschland für meinen Kunden bestelle.

    UNd das Schönste kommt noch: Selbst wenn es so ginge, und das Teil geht nach 1 Wo. kaputt, dann kommt der Kunde - na wohin? Zu mir. Und da mein Ansprechpartner für die Garantiereparatur der Händler in London ist, kann ich das Teil dann wieder nach England verschiffen usw.

    Und das war's immer noch nicht: wenn der Großhändler, der in D u.a. Marshall und andere Marken vertreibt erfährt, dass ich mir die Teile hinter seinem Rücken besorge, dann kann es passieren, dass er mich fortan gar nicht mehr beliefert. Da kann ich dann auch gleich noch Schlagzeuge von Premier und Keyboards von Korg aus dem Sortiment nehmen, weil ich die dann nämlich auch net mehr bekomme.
     
  4. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 13.08.06   #4
    Ich habe mich vielleicht mißverständlich ausgedrückt.

    Die Alternativen, die ich aufzeigen wollte, bestehen darin, dass ich a) entweder versuche, den amp in Deutschland über einen Fachhandel zu beziehen, der das natürlich über den zuständigen Vertrieb in Deutschland macht (und nicht dass dieser den in England bei einem Einzelhändler bestellt) oder b) ihn mir in England bei einem Einzelhändler zu kaufen.

    Wenn der amp in Deutschland sowieso nicht vertrieben wird und nicht bestellt werden kann, stellt sich die Alternative ja gar nicht.

    Ich wollte in keinster Weise andeuten, dass man irgendwelche offiziellen/legalen Wege umgehen sollte.

    x-Riff
     
  5. LE-Rock-City

    LE-Rock-City Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.08.06   #5
    also danke erst mal für eure Comments, wie ich das sehe sollte man wohl doch nicht so kleinlich mit dem Geld sein, fakt ist das die amps die für mich interessant sind auf jeden Fall auch in Deutschland erhältlich sind, jedoch deutlich teurer. Aber ich werd wohl trotzdem lieber einen aus Deutschland kaufen, da sollte ich wohl nicht so aufs Geld schauen.
    Naja ich werd die Zeit in London trotzdem nutzen um mich schlau zu machen.
     
  6. Darthie

    Darthie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.08.06   #6
    Hi,
    darf ich mal fragen, um welche Amps es sich handelt?
    Denn normalerweise ist gear in England deutlich teurer als bei uns...