amp wird unnatürlich laut bei manchen frequenzen

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hey..

ich hab ein problem und ich weiß nicht genau an welcher stelle meiner signalkette es liegt! mein setup sieht folgendermaßen aus:

triple rectifier send - sonic maximizer (lo contour 15uhr, definition 12:30) - dbx 266xl ( copressor + noisegate) - g-major - return amp.

manchmal wenn ich einen neuen sound einstelle und alle geräte an hab (den maximizer nehme ich manchmal über den switch vom fcb100 raus) kommt es dazu das wenn ich die tiefen seiten anschlage der amp um einiges lauter wird!

meistens geh ich dann hin und nehme im g-major das output signal etwas zurück (statt -4db dann -8 oder so) dann gehts meistens wieder.. aber könnt ihr mir trotzdem vielleicht sagen was sich da in der kette schneideit, das es zu diesem effekt kommt?

viele grüße

kev
 
Eigenschaft
 
ich würde sagen der Compressor verpasst dir einen Bassboost warscheinlich weil er irgentwie glaubt die Basssaiten seien leiser. Häng mal den Maximizer hintern den Comp. Ich weiß zwar nicht wieso aber ich glaube es könnte was bringen
 
ok, kanns mal vesuchen,

hatte den halt vorm compressor, da im compressor auch das noisgate drin ist und ich nicht weiß ob der maximizer wirklich ganz ruhig ist. aber ich werde es mal sorum versuchen!

wie müsste ich den compressor sonst einstellen, das sowas nicht passiert? der ist bei mir ehrlichgesagt irgendwie, weil ich da nicht wirklich viel unterschied höre egal wie ich da was einstell ;) weil sonst macht er mir leise sachen nicht wirklich lauter..

der hat treshhold(-40db - +20db), ratio (1:1 - unendlich:1), attack (fast-slow), release(fast-slow) und output gain regler(-20db - +20db)..

ciao

kev
 
klasse ich liebe es das in das rack unterforum soviele reinschauen :)


sorry, mein ersten unproduktiver thread.. aber leider kennen sich auf dem gebiet der effect racks leider wirklich ziemlich wenig leute aus!

kev
 
Naja es wäre vielleicht mal ein Anfang sich mit der Funktion eines Kompressors auseinander zu setzen, denn wenn man von einem Teil der Signalkette "keinen Plan" hat ist es schwierig was zu analysieren ;)

Aber probier doch einfach mal den Compressor auf Bypass zu schalten und lass das Noise Gate aktiv (sofern möglich), wenn es dann nicht mehr auftritt ist doch die Ursache schon mal gefunden.
Oder wie gesag tausch mal die Reihenfolge.
Ist der FX Loop seriell? Denke schon oder?
 
Oder Fragen wir mal so...

Was möchtest du mit dem Compressor bewirken?
 
hey,

ich wollte mit dem compressor den sustain etwas verlängern und den clean kanal ein wenig puschen. aber seit mal ehrlich, hört ihr einen wirklichen unterschied, wenn ihr nen compressor in den effektweg nehmt?

aber ich hab jetzt nochmal nachgelesen, es könnte vielleicht an meinen attack und release zeiten liegen. in der anleitung steht nämlich das man beides eher langsam einstellen sollte, und meine attack zeit relativ schnell eingestellt ist.

werd ich mal so versuchen.

ciao

kev
 
Was heißt Unterschied hören...der Kompressor ist ja kein wilder Effekt bei dem der Sound Kapriolen schlägt :)

Es geht ja primär darum die Dynamik des Spiels zu begrenzen, eben durch die Kompression und das anschließende Anheben des Pegels, eine Lösung die man durchaus öfters für cleane Sounds findet. Der Zerrsound ist ja von Natur aus meistens schon mehr oder weniger stark komprimiert.
Wenn du das unter pushen verstehst, ok, ansonsten macht der Comp dann wohl nicht wirklich Sinn.
Den Unterschied sollte man schon hören, dazu einfach mal den A/B-Vergleich machen (also bypass/on). Es muss ja nicht großartig auffallen; häufig ist ja weniger mehr und der Zweck heiligt ja bekanntlich die Mittel ;)
 
so meinte ich das ja auch.. man hört ja auch die funktion eines noisegates obwohl es am sound nichts verändert. nur der compressor ist wohl für gitarre nicht so wichtig wie für zb den bass.. zumindest kann ich nicht behaupten, das ich durch den compressor jetzt eine verlängerung des sustains habe. ich denke die spitzen usw. die man mit einem compressor "abschneiden kann" und die anschlagdynamik die begrenzt wird ist bei einer gitarre einfach nicht so heftig das man da wirklich viel hört. vielleicht bringts ja auch mehr wenn man einen scheiß anschlag hat und siche jeder ton anders anhört normal ;)

naja, auf jedenfall wirds jetzt nichtmehr lauter, vielleicht lag es echt an den attack und releasezeiten.. dachte einfach jemand hatte vielleicht schonmal ein ähnliches problem, und weiß woran es liegt, welche komponenten sich wie schneiden können, das soetwas auftritt.. hätte mich einfach mal interessiert, das man sowas schon beim einstellen vorbeugen kann.

viele grüße

kev
 
Hi Kevin,
also, dynamics gehören definitiv nicht in den Effekt-Weg, auch nicht wenn er seriell ist. Maximizer und dbx zwischen Gitarre und amp. Der dbx hat ja zwei Kanäle. Dann nutzt du den ersten nur als comp und schaltest den vor den amp. Den zweiten nutzt du nur als gate im Effekt-Weg. Das wäre die optimale Lösung.
Für mich hört sich das so an, dass der comp schuld an deinem Problem ist. Der dbx is ja nunmal kein Gitarrengerät, sondern eher so auf PA bzw. Studio ausgelegt. Das heißt er greift wahrscheinlich auf die "falschen" Frequenzen, daher werden z.B. höhere freqs stärker komprimiert -> limitiert als die tiefen, somit hast du Pegelunterschiede. Für das was du willst (sustain) würde ich dir ne kurze attack und ne etwas längere release-time empfehlen. Durch den attack bleibt der sound definiert und matscht nicht (gerade bei Gitarren gefährlich!). Mit der längeren release time wird das Signal länger komprimiert, d.h. du hast mehr sustain.
Aber mal ganz im Ernst: Mit so nem amp solltest du eigentlich keine sustain Probleme haben. Und wozu der maximizer? Das ist der lauteste, brachialste, geilste amp der Welt. Und dann hängste da noch so'n Zeug rein. WARUM? :confused:
Kompressor macht bei Gitarre eigentlich nur im clean bzw.angezerrten Bereich Sinn. Ansonsten reicht die amp eigene Kompression und die klingt IMHO wesentlich besser als so'n dbx-Teil. Aber wenn's sche is.
Hoffe geholfen zu haben.

smarti

edit: Ach ja, zu den comp Werten. Treshold regelt den Pegel ab dem der comp anfängt zu arbeiten. Ratio das Komprimierungs-Verhältniss. Würde mal nen Wert so zwischen 1:3 und 1:10 ausprobieren. Je höher der Wert, desto stärker die Kompression. Mit threshold (dt.: Schwelle) dann den Punkt ab dem der comp greift einstellen. Sollte nicht tiefer als -10dB sein. Ansonsten stimmt was mit dem Eingangspegel nicht. Attack/release s.o., bei clean Sound etwas kürzere release.
 
hey,

danke für deine hilfe, ich hatte den compressor in etwa so eingestellt wie du es nochmal geschrieben hast, eine schnelle attack und ein langes release.. hab ja jetzt nochmal genau nachgelesen und im manual wurden geraden bei beiden reglern eher kürzere zeiten zu wählen, da es sonst probleme geben kann!! hab die attack jetzt etwas mehr richtung slow gedreht und hatte bisher keine probleme!

übrigens ist das dbx 266xl für gitarren geeigntet, steht auch extra in der anleitung! ich finde gerade das noisegat auch ausgesprochen gut.. in der anleitung steht auch das er in den effektweg soll..

genau das gleiche beim sonic maximizer, ich hab einen alten 411er der extra für gitarre und bass ist! auch hier steht das er nur im notfall(!!) zwischen gitarre und amp, und im normalfall in den loop soll..


jetzt die begründung: mir hat das noisagate im g-major einfach nicht gereicht, das dbx ist wirklich super, es ist einfach garkein rauschen mehr da, nix.. es ist einfach still! obwohl es zugegebener maßen vorher beim rectifier auch schon sehr sehr still ist!

der maximizer ist drin, das ich einen noch klareren und tighteren anschlag bekomme, da ich den auch in einer metalband mit 160bpm aufwärts spiele. ich spiele dort rhythmusgitarre und bekleide auch zum teil den rhythmus mit scales oder auch mal sweeps über die tieferen seiten, wenn der anschlag da nicht super direkt kommt, dann hört es sich live einfach beschissen an!!

andererseits spiele ich in der band auch alle soli, deshalb ist der rectifier auf vacuum tubes und spongy gestellt, und der orangechannel auf vintage, über das fcb 100 schalte ich wenn ich leads spiele den maximizer aus, hab also den schönen weichen klang vom rectifier.. wie du siehst hab ich durch den maximizer einfach mehr möglichkeiten, ich kann den schöneren klang vom rectifier alleine (im vacuum tubes mode und spongy) nutzen, bei dem aber der ton naturbedingt mehr komprimiert ist, gleichzeitig kann ich den ton aber auch wieder genauso tight bekommen, wie der rectifier in den anderen modi werden kann.. somit hab ich schon ohne effektgerät nahezu jeden sound den ich brauche. das effektgerät ist bei den rhythmus sounds auf bypass, und nur bei den clean und solo sounds etwas drin, wobei ich es hier auch nur sehr dezent einsetze.


also ich denk nicht, das ich mit den geräten etwas kaputt machen, ich hole mir lediglich etwas mehr flexibilität aus ihnen heraus :) naja falls ich aber irgendwann mal hallen mit 10000 leuten fülle, werd ich mir wohl nen 2ten rectifier oder roadking holen und nen ampswitcher und zwei boxen und dann auf den maximizer verzichten :)

viele grüße

kev
 

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