AMT Electronics: California Sound Distortion

von Matzel, 31.07.08.

  1. Matzel

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    Erstellt: 31.07.08   #1
    Hallo liebe Leser,

    wie man evtl. gelesen hat, war ich einer der waghalsigen, die sich den "Plus Amp" einfach mal bestellt haben. Clean und Crunch ist gut, angeboosteter Crunch als lead auch sehr gut zu gebrauchen. Ich aber suche nach dem ultimativen Lead sound. Ich habe da etwas im sinn in Richtung Devil Driver, ohne mir den Peavey XXX jetzt als Vorbild zu nehmen, womit ich sicher nicht allzu falsch liegen würde. Langer Rede kurzer Sinn, ich habe mir bei Musik Produktiv mal das AMT Pedal bestellt, weil ich hörte, es würde an Mesas Hi-Gain und Peavey 5150 Lead sounds rankommen. Der Versand ging sehr schnell Dienstag Abend raus und Mittwoch Mittag in der Packstation. Dafür ein Danke an MP.


    Der Lieferumfang:
    Das Pedal
    Eine Garantiekarte

    Erste Verwirrung, wo ist das Manual? - beim Blick auf die Regler ist klar, da brauch kein Mensch ein Manual. Auf der Rückseite ist so was in der Art abgedruckt, der Tipp, Stecker raus, wenn nicht gebraucht und wenn Licht nicht leuchtet, Batterien wechseln. (verschraubtes Batteriefach am Boden)



    Verarbeitung

    Gehäuse aus Metall, Regler angenehm schwergängig, nur die Plastikbuchsen stören die Optik.
    Die Massiven Gummiklötze an der Unterseite (diese besteht fast ausschließlich daraus) sorgen bei mir auf dem Laminat für absolute Rutschfestigkeit.



    Sound

    Eingesteckt und erstmal überrascht, das Ding ist unglaublich leise. sowas hatte ich noch nie.

    Dann mal los:

    Zunächst mal hier die Samples und Bilder runterladen


    Alle Ampregler meines Golden Ton VT30 (Mittlerweile hab ich das schild umgedreht und auf das gebürstete Alu meinen Spitz-namen geschrieben :p total Custom :great:) sind auf Mitte, ich spiele den Clean Channel ohne Boost.
    Mein Shure Sm57 geht wie immer direkt in die Audigy 2ZS, Position leicht unterhalb der Membranmitte. Gitarre: Die Cort M600 mit dem Häussel an der Bridge. Die ersten 4 Samples sind alle komplett mit Bridge HB.

    Sample 1: Alle regler auf Mittelstellung, erst ohne Pedal, dann mit. Nach der kurzen Pause von Steg auf Hals HB.

    Sample 2: gain auf 3 uhr, Low auf 1 uhr, high auf halb 1

    Sample 3: Gain auf voll, Low auf 3 und high auf 12

    Sample 4: Gain auf 3 uhr, Low auf 1 und high auf 11

    Sample 5: Gain auf halb 4, Low auf 2 und High auf 11:15
    Hier werde ich in allen drei Stellungen der HBs erst die HB Schaltung, und dann die Split-Version spielen. Zunächst den ganzen Durchgang das Riff, dann nochmal alle Stellungen als Impro auf single-tone Basis.
    Die Umschaltpausen hab ich hier gemutet und die Stelle, an der mir der
    Gitarrenpoti entgegen kam hab ich neu aufgenommen ;-)



    Fazit:

    Zuerst konnt ich mit dem AMT nicht wirklich viel anfangen. Es klang mir zu "tight" und kratzig. Meine Aufnahmen haben mir allerdings gezeigt, dass hier sehr wohl ziemlich Fette Sounds drin sind, wenn man ein wenig rumprobiert. Die anfängliche Skepsis muss wohl an meiner Peavey 5150 II Verwöhntheit gelegen haben, viel Ähnlichkeit ist wirklich nicht zu erkennen.
    In den nächsten Tagen sollte mein Rocktron Gainiac 2 ankommen und dann wird verglichen.
    Die 69€ waren das ding aber auf jeden Fall wert, davon bin ich überzeugt.

    Fragen, Anregungen, Lob, Kritik? Alles zu mir!
     
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