An alle Studenten...

von CT, 09.01.08.

  1. CT

    CT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.08   #1
    mal eine frage, an diejenigen Studenten die in ihrer Freizeit gerne Musik machen.
    Wie schaut es aus mit Freizeit und Lernen? Hat man während eines Studiums genug Zeit für Musik (Musikstudium jetzt mal ausgeschlossen)?

    Ich ziehe in erwägung in Richtung Nachrichtentechnik zu studieren, da es am nächsten zur Tontechnik kommt. Da ich jedoch die Musik nicht vernächlässigen möchte und auch mein tägliches Musik machen nicht missen möchte(ca. 3 h), wollte ich mal fragen ob das überhaupt realisierbar ist?

    gruß CT
     
  2. Mogadischu

    Mogadischu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.08   #2
    Es kommt wohl auch immer auf einen selbst an. Für mich war es jedefalls zeitlich gar kein Problem. Gerade das Studium ist doch die Zeit, wo man für Dinge welcher Art auch immer Zeit hat oder zumindest die Möglichtkeit, sich diese zu nehmen, was wohl bei Job und/oder Ausbildung nicht mehr so ist.
     
  3. Booster

    Booster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.08   #3
    Also ich persönlich finde wenig Zeit dafür.
    Ich studiere im ersten Semester Chemie und dadurch, dass ich montags bis donnerstags nachmittags praktikum bis 17/18 Uhr habe, schaffe ich kaum noch etwas anderes. Zudem kommt auch noch eine Menge Arbeit zu Hause dazu. In anderen Studiengängen sieht es aber teilweise entspannter aus. Und demnächst wird es auch bei mir etwas weniger und dann werd ich wieder mehr Musik machen. Unsere Professoren meinten auch, dass man uns das erste Semester ganz schön voll gepackt hat.
     
  4. MatthiasT

    MatthiasT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.08   #4
    Ein ganz klares "kommt drauf an". In meinem Studium sind drei Stunden konzentriert Musik machen undenkbar. Es ist ja gar nicht so die Zeit, davon hat man genug. Allein zwischen 20:00 und 2:00 hat man sechs Stunden pure Freizeit, aber man hat nicht mehr die Konzentration übrig.

    Für's Songschreiben wende ihc noch genauso viel Zeit auf wie früher, für Aufnahmen und Produktion auch, aber das stumpfe Üben hab ich eignetlich komplett drangegeben. Dafür ist mir meine Zeit zu schade und im Zweifelsfall ist es wichtiger eine Klausur in elektromagnetischer Energiewandlung zu bestehen als 10% schneller Sweepen zu können.

    Studierst du an der FH oder an der Uni? An der FH hast du zumindest in den Semesterferien deutlich mehr Zeit, da dort keine Klausuren geschrieben werden. Nachrichtentechnik wird im wesentlichen ein E-Technikstudium sein. Das macht Spaß, aber ist schon etwas Zeitaufwendig.
     
  5. CT

    CT Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.08   #5
    Bevorzugt eher eine FH, da mir Uni doch zu theorielastig ist.

    Ich denke mal man hat ja auch noch das Wochenende... Wie schaut bei euch so der Arbeitsaufwand fürs Studium aus? Also ich denke mir mal, dass man auch nach den Vorlesungen noch täglich mind. 2 Stunden für zum Aufarbeiten braucht?
     
  6. LongLostHope

    LongLostHope Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.08   #6
    Kann nur von mir reden:
    Ich studiere Wirtschaftsinformatik (FH, Diplom) und mache während dem laufenden Semester eig gar nichts fürs Studium. Auch was den Vorlesungsbesuch angeht bin ich nicht der fleißigste. Also ich habe während dem Semester durchschnittlich mindestens 8-10h Freizeit am Tag.

    Stressig sind die 3 Wochen prüfungszeit + ca 2 Wochen davor.
    Da hau ich mir dann alles rein.

    Und es läuft ganz gut. Ich strebe ein 1,...-Diplom an.

    Ergo:
    Ca 10 Wochen im Jahr stress. Der Rest pure Freizeit ;)
     
  7. MatthiasT

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    Erstellt: 09.01.08   #7
    Ich denke, das wird alles von Hochschule zu Hochschule als auch von Studiengang zu Studiengang unterschiedlich sein.


    Ich gehöre auch eher zu den faulsten, ich mach also eher wenig für mein Studium aber allein die die puren Vorlesungen (jedenfalls die wichtigen, alle nehm ich auch nicht mit) fressen schon so viel Zeit das man momentan eher im Dunkeln nach hause kommt, und ein wenig muss man dann ja auch noch tun.
    Es kann auch sein, dass die bei uns gerade nur übelst sieben wollen und es deswegen so stressig und, und es später im Hauptstudium ruhiger wird. Das ist zumindest so meine Hoffnung. Mittlerweile sind gut 50% der Leute game over, so langsam reicht das dann auch...

    Ich schreibe dieses Semester 8 Klausuren regulär, hab entsprechend viele Fächer und da bleibt wenig Zeit und vor allem wenig Konzentration übrig. Zeit hat man auch wenn man am Tag 12 Stunden malochen ist - ob man dann noch die Energie hat ist eine ganz andere Frage.
    Aber ich hab von einigen die auf die FH gewechselt sind gehört, dass es da entspannter zu gehen soll und alles noch ein wenig verschulter ist. Das würde mir eigentlich auch gefallen, aber mich interessiert halt doch sehr der Theorieanteil hier, und deswegen hab ich da nicht wirklich die Wahl.
     
  8. LongLostHope

    LongLostHope Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.08   #8

    Bei uns sind eigentlich 80% der Vorlesungen für die Katz weil einfach die Dozenten nichts sind und nur ihr Script oder ihr Buch vorlesen.
    Ergo: Ich bleib daheim weil lesen kann ich selbst.

    Das mit dem Sieben ist ganz normal.
    Bei uns machen vob 30, die angefangen haben höchstens 5 das Diplom in der Regelstudienzeit. Vllt maximal nochmal 5 danach und das wars dann.

    Von nem Kumpel an der Uni Konstanz (Wirtschaftspädagogik) weiß ich dass von ca 120, die angefangen haben weniger als 20 abgeschlossen haben.

    Also an der FH macht maximal(!) die Hälfte der Erstis nen Abschluss. Un ner Uni würde ich soweit gehen und sagen das maximal(!) ein Drittel nen Abschluss macht.
     
  9. MatthiasT

    MatthiasT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.01.08   #9
    @ LongLostHope

    Ich denke, die Zahlen kommen gut hin. Jetzt im dritten Semester sind gut die Hälfte raus, zum Ende werden noch ein paar Gekickt und dann hoffe ich, dass es dann ein wenig ruhiger wird.


    Das ist übrigens eine Sache, die man sich als Studienanfänger überlegen sollte. Es sollte wirklich etwas für einen sein und man muss im Zweifelsfall das Studium als Priorität ansehen - es sei denn man studiert Kunsthistorik. ;)
    Viele der Abgänger sind nicht weg, weil ihnen das nicht gefällt sondern weil sie es einfach nicht schaffen. Um mal zu Threadersteller zurückzukommen, wenn man Nachrichtentechnik machen will sollte man keine Angst vor Mathe haben, ich vermute mal dass da sehr viel Signale und Systeme drankommen wird, und das ist ja mal sowas von trocken. :(