natthink
Registrierter Benutzer
- 30.09.26
- 24.04.18
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Hallo zusammen
Mein Hauptinstrument war schon immer die Stimme. Vor über zehn Jahren habe ich angefangen, Gitarre zu lernen, nicht mit dem Ziel, Gitarristin zu werden, sondern weil ich mich selbst begleiten und ausschliesslich eigene Songs schreiben wollte.
Davor war ich in verschiedenen musikalischen Projekten und Bands. Rückblickend habe ich aber gemerkt, dass ich mich dabei oft angepasst habe. Die Musik, die am Ende entstanden ist, war nie die Musik, die ich innerlich wirklich gehört und gefühlt habe, was mich sehr frustrierte.
Vor etwa einem Jahr habe ich deshalb beschlossen, endlich meinen eigenen Weg zu gehen. Ich schreibe meine Songs heute selbst und möchte erst dann mit anderen Musikerinnen und Musikern zusammenarbeiten, wenn die Grundidee bereits steht. Inzwischen habe ich auch wieder begonnen, Klavier zu spielen, weil manche Ideen dort entstehen und andere auf der Gitarre.
Ein weiterer Punkt ist vielleicht, dass ich musikalisch nie wirklich in einer Schublade zu Hause war. Ich höre Musik nicht in Genres. Mich faszinieren Stimmungen, Atmosphären und Gefühle. Deshalb entstehen meine Songs selten aus dem Gedanken: "Ich möchte jetzt einen Indie- oder Popsong schreiben." Meist beginnt alles mit einer Stimmung oder einer Melodie, und erst danach entwickelt sich die Musik. Vielleicht war es auch deshalb nie einfach, Menschen zu finden, die genau diese innere Klangwelt mit mir teilen.
Was mir bis heute fehlt, ist der Austausch mit anderen Musikern. Und genau deshalb würde mich etwas sehr interessieren: Wie erlebt ihr euren kreativen Prozess?
Habt ihr während des Schreibens auch immer wieder Zweifel? Dass euch eine Idee im ersten Moment begeistert und ihr sie am nächsten Tag plötzlich infrage stellt? Vergleicht ihr eure Texte oder Melodien mit anderen Künstlern und verliert dadurch manchmal das Vertrauen in das, was ihr eigentlich erschaffen habt?
Mich würden besonders die Erfahrungen von Menschen interessieren, die ebenfalls eher intuitiv schreiben und sich nicht an einem klassischen Pop-Schema orientieren. Wie merkt ihr, dass ein Song wirklich fertig ist, was er braucht und nicht braucht und das das Gefühl dem ihr folgt "richtig" ist, egal was andere darüber denken. Wie geht ihr mit eurem inneren Kritiker um, ohne dass er euch den kreativen Fluss und die Freude nimmt?
Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen.
Mein Hauptinstrument war schon immer die Stimme. Vor über zehn Jahren habe ich angefangen, Gitarre zu lernen, nicht mit dem Ziel, Gitarristin zu werden, sondern weil ich mich selbst begleiten und ausschliesslich eigene Songs schreiben wollte.
Davor war ich in verschiedenen musikalischen Projekten und Bands. Rückblickend habe ich aber gemerkt, dass ich mich dabei oft angepasst habe. Die Musik, die am Ende entstanden ist, war nie die Musik, die ich innerlich wirklich gehört und gefühlt habe, was mich sehr frustrierte.
Vor etwa einem Jahr habe ich deshalb beschlossen, endlich meinen eigenen Weg zu gehen. Ich schreibe meine Songs heute selbst und möchte erst dann mit anderen Musikerinnen und Musikern zusammenarbeiten, wenn die Grundidee bereits steht. Inzwischen habe ich auch wieder begonnen, Klavier zu spielen, weil manche Ideen dort entstehen und andere auf der Gitarre.
Ein weiterer Punkt ist vielleicht, dass ich musikalisch nie wirklich in einer Schublade zu Hause war. Ich höre Musik nicht in Genres. Mich faszinieren Stimmungen, Atmosphären und Gefühle. Deshalb entstehen meine Songs selten aus dem Gedanken: "Ich möchte jetzt einen Indie- oder Popsong schreiben." Meist beginnt alles mit einer Stimmung oder einer Melodie, und erst danach entwickelt sich die Musik. Vielleicht war es auch deshalb nie einfach, Menschen zu finden, die genau diese innere Klangwelt mit mir teilen.
Was mir bis heute fehlt, ist der Austausch mit anderen Musikern. Und genau deshalb würde mich etwas sehr interessieren: Wie erlebt ihr euren kreativen Prozess?
Habt ihr während des Schreibens auch immer wieder Zweifel? Dass euch eine Idee im ersten Moment begeistert und ihr sie am nächsten Tag plötzlich infrage stellt? Vergleicht ihr eure Texte oder Melodien mit anderen Künstlern und verliert dadurch manchmal das Vertrauen in das, was ihr eigentlich erschaffen habt?
Mich würden besonders die Erfahrungen von Menschen interessieren, die ebenfalls eher intuitiv schreiben und sich nicht an einem klassischen Pop-Schema orientieren. Wie merkt ihr, dass ein Song wirklich fertig ist, was er braucht und nicht braucht und das das Gefühl dem ihr folgt "richtig" ist, egal was andere darüber denken. Wie geht ihr mit eurem inneren Kritiker um, ohne dass er euch den kreativen Fluss und die Freude nimmt?
Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen.
Zuletzt bearbeitet:


Yep, auch wahr!
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