an die keyboarder: fragen zu cover stücke

von =dark3zz=, 01.11.07.

  1. =dark3zz=

    =dark3zz= Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.07   #1
    moinse ihr da draussen..

    ich spiele z.zt. inner coverband. wir proben nun mal ein erstes set ein.

    nun frage ich mal: wie spielt ihr eure covers ? 1:1 oder eigenumbau ?

    wie kommt man als keyboarder gegen 2 gitarristen an ohne gleich den volume auf max zu drehen ? (ok, z.b. "Final Countdown, oder Runaway ist kein Prob, da Synthielastig")

    ich hab einfach irgendwie das gefühl das ich z.b. gerade bei: Proud Mary, Summer of 69, Into the shadows (the rasmus), locomotive breath etc... zu kurz komme.

    ich bin eher der synthieplayer, spiel zwar auch mit nem stagepiano von M.Audio (klingt gar nicht mal so uebel:)) aber wie würde man z.b. eben locomotive breath spielen als synthiemann ???

    vielleicht kann mir der eine oder andere einen guten rat geben, wie er sich als cover keyboarder inner band durchschlägt :)

    tnx
     
  2. toeti

    toeti Keys Moderator

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    Erstellt: 02.11.07   #2
    Locomotive habe ich bisher gar nicht gespielt.

    Wir haben im Moment nur eine Gitarre, hatte aber auch schon das Vergnügen mit zwei Gitarren. Manchmal muss man sich auch sagen: Ok, in dem Song gibt es halt nicht so viel für mich zu tun.

    Aber gerade bei Summer of 69 hab ich doch zu tun. Das D / A Riff doppeln. In der Bridge, also dem "H-Teil" ne ordentliche Orgel dahinter knallen.

    Wenn es geht, spielen wir die Songs 1:1. Es kommt aber auch oft vor, dass wir das von den Besetzungsmöglichkeiten, gar nicht so schaffen. Viele aktuelle Produktionen lassen das auch gar nicht zu.
     
  3. BumTac

    BumTac Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 02.11.07   #3
    Witzig! Ich habe bei uns mitunter das Gefühl, daß die zwei Gitarren sich schlecht gegen den Tastenquäler durchsetzen...! Im Zweifelsfall ist tatsächlich das Keyboard sehr dominant, das kann aber z. T. auch daran liegen, daß unsere beiden Gitarrenhelden sich zurücknehmen können, um den sound nicht zu sehr zu vermatschen.
    Das ist vielleicht ein zu hinterfragender Ansatzpunkt: Was machen Eure beiden Saitenhexer, braten sie konstant durch, nutzen Sie extreme sounds, oder sind sie schlicht zu laut?
     
  4. fly away

    fly away Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.07   #4
    Also wir versuchen die Songs nach unseren Möglichkeiten orginal wie möglichst nachzuspielen, vom Tempo mal abgesehen.
    Das ich zu kurz komme, finde ich nicht, dann denk ich mir eben, naja beim nächsten Song kommt wieder mehr Keyboard vor. Bei Summer of 69 könnte ich auch nicht behaupten, dass das Keyboard zu kurz kommt.
     
  5. WifiKeys

    WifiKeys Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.07   #5
    Also ich kann dazu nur Sagen das es eigentlich voll aufs Lied ankommt ob man das jetzt versucht möglichst genau oder umgeschrieben spielt.
    Hierzu 3 bsps
    Nightwish - Crimson Tide hier müssen die Prägnanten gitarren parts und das intro natürlich kommen allerdings haben wir den restlichen verlauf etwas umgestalltet schon noch mit den soli aber ich spiele an den keys nur richtig dicke flächen im hintergrund gespickt mit bell und lead sounds sodas man mich trotzdem hört
    Hold the line / Rosanna - Toto absolut unmöglich da irgendetwas umzuschreiben da diese songs so genial durcharrangiert sind und dazu noch ziemlich bekannt sind. Wenn da zu viel drin ist wirds matsch und wenn zu wenig dabei ist fehlt was.
    My Immortal - Evanesence hier hab ich natürlich das Intro übernommen genauso wie den Strophen verlauf dann habe ich allerdings in ref und bridge das ding so umgeschrieben das ich trotzdem noch genug druck habe und die leute net weglaufen. Fällt hier auch keinem auf dieser teil von der stimme so abgedeckt wird das es keiner hört ob ich jetzt 1:1 spiel oder umgeschrieben hab !!

    MfG Michael
     
  6. bluebox

    bluebox HCA Keyboard HCA

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    Erstellt: 04.12.07   #6
    @WifiKeys:

    Kurz mal OT: Wie spielst du das Solo in Roseanna ? Ich meine die Stelle an der Terzen und Quarten abwärts laufen. Ich hab das Stück schon oft gecovert gehört, aber niemand hat das Solo original gespielt (die machen das ja auch mit 2 Keyboardern... ;-) )
    Ich jedenfalls, habe auf das Stück verzichtet, weil ich das nicht spielen KANN.
    Wurde dann zwar von den Kollegen blöd angeschaut - aber was solls......

    Gerade bei TOTO geht mein Perfektionismus schon ziemlich weit ;-)

    ciao

    bluebox
     
  7. WifiKeys

    WifiKeys Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.07   #7
    Also da hast mich aufm kalten Fuß erwischt das Solo hab ich natürlich auch bissle umgeschrieben da des alleine ja net geht *g* da hab auch ich gesagt das ich das alleine net kann *g*
    Hast du Cubase ?!?!
    Dann könnte ich dir mal n Notenfile schicken und dir dann sagen was ich spiel und was net da merkt dann keiner das was fehlt. Es ist ja teilweiße auch im Lied relativ unmöglich alles zu spielen. Ich versuch das so gut es geht zu kompensieren (rosanna war vll. n heftiges bsp aber es geht *g*)
    bei dem einen relativ schnellen teil setz ich sozusagen die ersten paar töne (5-6 ganz nach tagesform *g*) und zeih den rest langsam nach unten sodas ich im takt wieder rauskomm um den rest zu spielen. Is bissle doof zu erklären da muss ich auch trotz ziemlich perfektionistischer einstellung an der einen Stelle passen *g*
    Aber wie gesagt wenn du cubase hast schick ich dir mal was. Wenn net versuch ich n Screenshot zu machen den ich dir schicken kann. MfG Wifi
     
  8. bluebox

    bluebox HCA Keyboard HCA

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    Erstellt: 05.12.07   #8
    da bin ich aber froh, dass ich nicht alleine so schlecht bin... *gg*
    Hätte mich auch gewundert.........
    Cubase hab ich leider nicht - spiele nur live.

    ciao

    bluebox
     
  9. BumTac

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    Erstellt: 06.12.07   #9
    Man kann Rosanna auch ganz anders spielen... Toto selbst macht uns das auf der aktuellen Live Doppel CD eindrucksvoll vor. Ist allerdings - wie so oft bei diesen elenden, arroganten, super-hyper-mega-perfekten, "wir-sind-schon-als-musiker-auf-die-welt-gekommen", alle-anderen-in-Grund-und-Boden-spielenden Perfektionisten - ziemlich tricky. Endgeile Jazz Harmonien, andere Rythmik, etwas langsamer, und dann - kawumm - kommt der treibende groove, den wir wieder alle kennen.
    Ich hab´s auch live gesehen, das schmeißt einen aus den Schuhen!
     
  10. Luke2105

    Luke2105 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.12.07   #10
    Hi Grundsätzlich stimme ich dir zu ... nur das Wort "arrogant" ist ein wenig fehl am Platz. Ich hatte in meinem Leben das vergnügen die Toto Jungs persönlich kennenzulernen. Die sind alles andere als "arrogant", sondern ganz normal, supernett .. und manchmal auch ein wenig durchgeknallt .. Musiker eben :-)

    gruß
    Jens
     
  11. BumTac

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    Erstellt: 06.12.07   #11
    Luke, das war schon eher spaßig gemeint...! Wo aus dem Bergischen kommst Du wech?
     
  12. Luke2105

    Luke2105 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.12.07   #12
    Bin aus Wermelskirchen :-) Sollte dir bekannt sein :D

    Gruß
    luke
     
  13. relact

    relact Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 06.12.07   #13
    Du wendest Dich zwar dezidiert an Keyboarder ... hast aber nicht im Tastenforum gepostet ... also fühl ich mich so frei, einen Beitrag zu posten ... ;)

    Bei einer Besetzung wie ihr habt, mit Gesang, Bass, Schlagzeug, 2 Gitarristen und einem Keyboard müssen alle, aber insbesondere die Gitarristen und du als Keyboarder damit leben, dass sie sich bisweilen auch mal zurücknehmen und bei einigen Nummern oder Teilen weniger machen. Das ist aber auch gerade das reizvolle und abwechslungsreiche, wenn sich die Solisten die Türe in die Hand geben und bei Untermalungen für Abwechslung sorgen anstatt sich zu bekämpfen.

    Das ist was ganz anderes als bei einem Duo oder Trio ... da sind zwei oder drei Musiker ständig sowohl gesangsmäßig als auch am Instrument gefordert.

    Ihr seid ja gerade beim Aufbau eines Sets. Ich würde an eurer Stelle sehr gezielt (unter anderem) auch darauf schauen, die Instrumentierung des Sets ausgewogen zu gestalten. Sonst kann es passieren, dass ihr tolle Nummern auswählt, aber der eine oder andere das Gefühl hat, im Programm stark unterfordert zu sein.

    Dazu kommt ja, dass jede Nummer eine gewisse originale Instrumentierung hat, die durch die bekannte Komposition stark im Ohr ist und an der man als Coverband vom Publikum verglichen wird. Eine Gitarrennummer mit Piano oder Keys zu interpretieren ist schon ein ziemlicher Eingriff in die Klangcharakteristik und in die Erwartungen des Zuhörers.

    Wie ihr damit umgeht, sollte eine bewusste Entscheidung von euch allen sein.

    Von 1:1 Cover bis stark abweichende Interpretationen gibt es eine sehr breite Bandbreite. Die macht dann auch den individuellen Stil eurer Band mit aus. Gute Interpretationen schafft man für mein Verständnis aber nur, wenn man einerseits in der Lage ist, den Charakter von unterschiedlichen Songs zu verstehen (um ihn trotz Änderungen beizubehalten oder ganz bewusst zu verändern) und andererseits auch selbst Songs schreiben kann. Weil beim Interpretieren sind gute eigene Ideen gefordert die neben (eigentlich in) einem „Hit“ bestehen können!

    Man sollte sich also zutraut, etwas „besseres“ als das Original zu machen ... oder zumindest in gleicher kompositorischer Qualität. Das Publikum beurteilt den Ersteindruck von Deiner Interpretation und vergleicht das unmittelbar mit einem Lied, dass Millionen eingespielt hat und im Ohr festgefahren ist. Das mag unfair sein, ist eine gewisse Herausforderung ... aber eigentlich der Reiz am Interpretieren!

    Der Vorteil von Interpretationen ist, dass man sehr schnell unverwechselbar wird und das Stammpublikum bei Gefallen auch deswegen wieder kommt, weil es diese spezielle Interpretation eben nicht von all den anderen Coverbands hören kann. „Abgelutschte“ Nummern können durch Interpretation einen ganz eigenen Charme und eine neue Frische bekommen.

    Greetz relact

    PS: bei Locomotive Breath ist die Querflöte von Ian Anderson eine schöne Herausforderung für das Keyboard ... vor allem bei seinem ganz besonderen Stil mit Flatterzungensatz, Triller und „Dazu-Keuchen-nach-Luft-schnappen-und-mitsingen“! ;)
     
  14. BumTac

    BumTac Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 06.12.07   #14
    ... und auf einem Bein stehen, während das zweite angewinkelt hochgehoben wird :eek:

    ups, und wech...
     
  15. WifiKeys

    WifiKeys Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.12.07   #15
    häh des versteh ich net..........ich spiele auch nur live benutze cubase aber zum schreiben eigener stücke oder mir noten zeigen zu lassen, die ich zb von midis habe.......
    ihc hab mit technik glücklicherweiße nix am hut denn sonst müsste ich ein verdammt schlechtes gewissen haben das ich zu wenig selber mach *g*

    das einzige was ich net live mache sondern eingesampelt ist, ist der anfang von denkmal von den helden.......
     
  16. =dark3zz=

    =dark3zz= Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.12.07   #16
    so, das cover zeugs hat sich in der zwischenzeit erledigt. ich bin aus der band ausgestiegen, da jede woche ein andere gitarrist vorbeischaute, jede woche ein neuer sänger und der drummer kam an jeder probe bis zu 1 stunde zu spät.......

    habe mich nun in einer feinen, mit eigenem studio ausgerüsteten, rockband eingenistet :) danke fuer eure beiträge !!
     
  17. Martman

    Martman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.08   #17
    Also, mit Lautstärke habe ich keine Probleme. Wir haben nur einen Gitarristen, der spielt über seine Effektmaschinerie direkt ins Pult und nicht in eine Marshallwand, außerdem spielen wir kein Metal. Will sagen: Wenn ich das will, kann ich meinen Submischer so weit aufreißen, daß selbst der Drummer nicht mehr zu hören ist. Tu ich aber nicht, im Gegenteil, bei einigen Passagen bin ich freiwillig kaum zu hören, und bei manchen Stücken spiele ich fast gar nichts oder über lange Strecken tatsächlich nichts. Dafür gibt's genügend Nummern, in denen ich alle Hände und bisweilen auch ein bis zwei Füße voll zu tun habe.

    Was das Nachahmen von Originalsounds und -arrangements angeht: Ich habe eigens einen zweiten K2000 gekauft, um bei Sledgehammer einen amtlichen Shakuhachi-Sound spielen zu können. (Stellte sich heraus, daß das dann doch eine Emulator-Shakuhachi à la Enigma war und keine Fairlight-Shakuhachi à la Peter Gabriel, aber na ja... eigentlich habe ich den Sound auch immer mal haben wollen...) Ich bin dabei, mir einen VA-Synthi anzuschaffen, unter anderem um beim Intro von Let's Groove Tonight anständig vocoden zu können. Vielleicht brauchte ich auch nur Gründe, um mein G.A.S. ausleben zu können...

    Mir kommt das eher so vor, als wenn man für Rosanna mindestens 3 Keyboarder braucht, besonders wenn man keine Hörner hat. Einer fürs Piano, einer für die Hammond, einer für die Hörner, und die letzteren zwei teilen sich das Synthisolo, das außerdem über ziemlich viele Keyboards/Splitzones verteilt werden muß. Vom zum Songtempo synchronen Delay ganz zu schweigen, viel Vergnügen beim Tappen.

    Ich bin schon froh, daß ich das Solo in Africa nicht spielen muß. Immerhin bin ich der von unseren zwei Keyboardern, der die Toto-Oberheim-Bläser als Werkssound im Kurzen hat.

    Macht mal einem Drummer oder Gitarristen oder Sänger und Überhauptnichtinstrumentalisten klar, was mit Keyboards im Allgemeinen und eurem Gear im Speziellen geht und was nicht. Viel Spaß beim Versuchen und Dranscheitern.

    Der Hauptgrund, warum ich unsere Band nichts von Jarre spielen lasse. Wenn du willst, daß es richtig gut wird, mach es alleine. Abgesehen davon haben die Jungs was gegen die Verwendung von Sequenzern, der Drummer läßt sich zu nichts synchronisieren, so daß ich quasi permanent tappen müßte, und der Aufwand, die beiden Keyboards unseres zweiten Tastenmenschen in meine Maschinerie einzubinden, um ihn mit anständigen[tm] Sounds zu versorgen, und das dann auch noch korrekt zu mappen, ist mir zu groß.


    Martman
     
  18. bluebox

    bluebox HCA Keyboard HCA

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    Erstellt: 20.02.08   #18
    zum Thema Toto:

    Wir hatten am Montag eine Besprechung. Da kam das Thema "Africa" wieder auf den Tisch.
    Die Kollegen wollten da unbedingt mal drangehen. Ich hab mich erst gewehrt, Des Nachts kam mir da eine Idee: Wenn ich die "unspielbaren" Parts als "One-Shot-Sequenzer" auf einen meiner Pads vom X7 legen würde, könnte ich die Dinger mit einem Knopfdruck abfeuern, während ich den anderen Part selbst spiele. Das Thema Tempo-Anpassung sehe ich bein max. 2 Takte am Stück nicht sooo dramatisch, vorausgesetzt natürlich der DRummer macht sein Anfagstempo mit einem Metronom.
    Ich denke diese Idee muss ich noch etwas in mir reifen lassen, aber irgendwie hätte ich ja schon Lust Stücke von TOTO zu spielen ;-))

    ciao

    Micha
     
  19. Martman

    Martman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.02.08   #19
    Kann man bei der X7 das Tempo nicht mittappen? Bei der XP-80 geht das über einen Fußschalter. Andererseits kann man bei der XP-80 im Gegensatz zu allen Fantoms fünf Pedale antüten.


    Martman
     
  20. bluebox

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    Erstellt: 20.02.08   #20
    Doch, Tempo tappen geht natürlich ich bin mir nur noch nicht sicher ob das überhaupt notwendig ist, wenn sich alle weitgehend an die Vorgaben halten

    ciao
     
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