Anfängerprobleme und der richtige Gitarrenlehrer

von OmegaWeapon, 27.10.05.

  1. OmegaWeapon

    OmegaWeapon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.10.05   #1
    Ich spiel seit ein paar Monaten Gitarre, und mach das halt nach dem Buch "Schule der Rockgitarre". Akkorde kann ich ein paar Greifen (Grundakkorde und Amateur-Barreè). Dann hab ich mich an ein paar Songs probiert und wenn ich sie Freunden vorspiele, dann erkennen die den Song auch ziemlich schnell (Sportfreunde Stiller - Kompliment, Bloodhound Gang - FUCK, Blink182 - All the small things, Blur - Song2 usw.)

    Irgendwie fehlt mir was, und ich weiß nicht was. Noten kann ich keine lesen. Das is für mich wie Kraut und Rüben, aber irgendwie weiß ich auch, das ich wohl nicht drum rum komme die zu lernen, oder ich überhaupt die Grundlagen richtig verstanden habe usw. (Muting, Wechselschlag, Haltung der Gitarre usw.)

    Ich hab mir wirklich ALLES ausm Internet zusammengereimt. Ich hatte damals noch nie E-Gitarre in der Hand und hab mir das Marshall Starterset bestellt. Die ersten 2 Wochen hab ich mit einer total verstimmten Gitarre gespielt, weil ich zwar auf das gelbe Lämpchen bei dem Korg GA-30 gestimmt habe, aber nicht gewusst das man ja EADGBA stimmen muß *lol*

    Nun, jetzt hab ich halt so ein bisschen drauf rumklampfen drauf. Momentan versuch ich mir die Moll-Pentatonik reinzuwürgen und hab auch viel über die Theorien gelesen und finde ich mich auf dem Griffbrett auch einigermaßen zurecht, aber mit dem Speed klappts leider nicht ganz so (Is übungssache, ja ich weiß)

    Letztens habe ich dann das erstemal mit jemanden zusammengespielt der schon 6 Jahre Schlagzeug spielt und nem Bassist der seit 4 Wochen Bass spielt und auch vorher noch nie nen Bass in der Hand hatte. Jetzt isses natürlich so, das der Gitarrist den Charakter eines Songs ausmacht, aber ich mich total überfordert fühle in der Rolle weil ich ja totaler Anfänger bin (Achja, Singen soll ich auch noch). Timing passt nicht, ich spiele einige Noten falsch, guck dauernd aufs Griffbrett usw. Jetzt treffen wir uns einmal die Woche zum Üben, aber es klingt bisher alles Mist.

    Ich spiele, sagen wir mal 3 Monate Gitarre, Kumpel 4 Wochen Bass und der Drummer 6 Jahre. Außerdem hab ich nen 15W Amp und reiß halt Gain/Volume voll auf um meine Gitarre überhaupt noch ordentlich zu hören. (Neuer Verstärker und Box is bestellt).
    Kann man das von einem schon erwarten der erst 3 Monate spielt und dann schon Lead-Gitarrist in ner Band sein soll und gleichzeitig auch noch singen soll und alle gucken immer auf mich?

    Jetzt zu meiner Frage: Habt ihr irgendwelche Tipps für mich was ich machen soll? Ich würde mal gerne zu nem Gitarrenlehrer gehen der mir die Basics erklärt, was ich mach soll das ich mich nich ganz so verloren mit dem Ding "E-Gitarre" fühle.

    Ich hab jetzt 4 Telefonnummern von Gitarrenlehrern (Teils Musikstudenten, Fertige Musikstudenten und Private). Woran erkenne ich nen guten Gitarrenlehrer? Soll ich alle 4 mal anrufen und ausfragen, aber WAS? Was für eine Musikrichtung sie spielen? Ist das überhaupt wichtig? Und der eine Lehrer wird sagen, Noten brauchste unbedingt, und der andere "Hendrix kann auch keine Noten" und sagen Tabs langen. Soll ich alle mal antesten und dann den auswählen der mir zusagt?

    Könnt ihr mir sagen, wie ich das erkennen kann ob der was taugt und ich schnell vorwärts komme. Nur weil er mir z.B. sympathisch ist, heisst es doch noch lange nicht, das er gut ist. :(

    Vielen Dank für jede Antwort
    Christian
     
  2. Holy

    Holy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.10.05   #2
    Also Gitarre erstmal auf EADGBE stimmen !

    Und eh mach dir keinen solchen stress,du spielst erst seit 3 Monaten Gitarre in der Zeit
    wird keiner zur Virtuose und schüttelt sich die derbsten Riffs und heißesten Solis ausm Ärmel...Wichtig ist das de Spaß dran hast.

    Beim Lehrer würd ich sagen isses wichtig,dass der typ sympatisch is und spielen kann(das sollte man beim Gitarrenleherer jedoch erwarten können).
    Ob du nun Noten lernen willst ist deine Sache,schaden tuts auf jeden Fall nicht und um ein wenig Theorie kommst de auch nit drum.Ich für meinen Teil kann keine Noten Lesen,
    aber es gibt ja zum Glück Tabs:great: und viel wichtiger DEIN GEHÖR:eek: .
    Ja du solltest auf jeden Fall probieren songs selber rauszuhören,das is zwar am Anfang ein wenig deprimierend,weils eben Übungssache ist ,aber du wirst es sicher nicht bereuen.:great:

    Also viel Spaß noch beim Spielen:D
     
  3. OmegaWeapon

    OmegaWeapon Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.10.05   #3
    Hehe, Tippfehler =) EADGBE meinte ich natürlich ^^
     
  4. Gast1234

    Gast1234 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.10.05   #4
    Ich hab damals glaub ich so angefangen :

    Zuerst hab ich auf der Akustikgitarre nur Akkorde gespielt.

    Irgendwie fand ich aber Rockmusik so toll und stand total auf Guns n Roses.:rolleyes:
    Also hab ich mir ne E Gitarre gekauft und ein Songbook und hab mir das
    so zusammengereimt und alles selbst beigebracht.

    Freunde die auch Gitarre spielen sind auch gut, denn man kann sich austauschen und
    voneinander lernen !!

    Mein Vorteil war, dass ich aufm Musischen Gym war deswegen kannte ich die komplette
    Theorie schon.

    Unterricht hatte ich aber nie so richtig.

    Also ich finde Theorie sehr wichtig. Solltest du dir auf jeden Fall zu Gemüte führen.


    Ich empfehle dir :
    - Fingerübungen (klingen scheisse, bringen aber was)
    - Rhytmusübungen mit Metronom
    - http://www.justchords.com/guitar/index.html
    - http://www.justchords.com/theory/index.html


    chris
     
  5. muemmel_0811

    muemmel_0811 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.10.05   #5
    Hi,

    das wichtigste bei der Lehrerauswahl ist die Sympathie, denn es hilft leider gar nichts, wenn er/sie zwar perfekt Gitarre spielen kann, Du aber mit ihm/ihr einfach als Mensch nicht klar kommst.

    Woran man erkennt ob der Lehrer etwas taugt oder nicht, kann man nicht so verallgemeinern, denn jeder - egal ob gut oder schlecht - lehrt anders.

    Wichtig sollte sein, dass Du an keinen Selbstdarsteller gerätst, also Du solltest schon deutlich öfter auf der Gitarre klimpern, als er.

    Desweiteren sollte der Unterricht nicht nach einem starren Konzept ablaufen, sondern individuell gestaltet sein, was aber nicht heißen soll, dass dem ganzen nicht ein allgemeines Konzept (einfaches Beispiel: zuerst war die C-Dur-Tonleiter und dann erst die anderen) zu Grunde liegt.

    Für mich war bei meiner Suche auch wichtig, dass er ein breit gefächertes Spektrum an Musik vorweisen kann, also nicht nur eine bestimmte Musikrichtung bevorzugt und mir diese dann am Ende auch noch auf's Auge drückt.

    Und was gerne vergessen wird, er sollte motivierend sein! Also auch schon bei kleinen Fortschritten loben und nicht erst, wenn man das Geforderte 100%-ig kann.

    Zum Thema Noten lesen: ich denke, dass man als E-Gitarrist (wie Du) nicht 100%-ig Noten vom Blatt lesen können muss - dafür hat man Tabs erfunden, allerdings ist so ein gewisses Maß an Grundkenntnissen aus der Theorie gar nicht verkehrt und wenn man sich mal wirklich damit beschäftigt, auch gar nicht mehr so schwer, wie man als Laie immer denkt.

    Also kurz gesagt, Du musst schon eine Probestunde vereinbaren, um herauszufinden, ob er/sie Dir zusagt.
    Nicht wundern, wenn in dieser Stunde vielleicht sehr viel geredet wird, aber der Lehrer will (zumindest sollte er das wollen) wissen, was Du mal können willst und Du willst dann ja auch wissen, was und wie er versuchen will, Dir das zu vermitteln. Und an diesem Punkt hier, sollte man spätestens erkennen, ob der Lehrer was kann.
    Meiner hat bspw. zu seinen Vorschlägen dann jeweils kurz was vorgespielt, damit ich eine Vorstellung davon hab, was das überhaupt sein soll und da war dann schon deutlich erkennbar, dass der Mann sein Instrument beherrscht.

    Wenn er Dir nur einen Song nach dem anderen an den Kopf wirft, den er Dir beibringen möchte, dann könnte das mit der Rund-um-Ausbildung auf der E-Gitarre hinfällig sein. Fallen dagegen mal so Sachen wie "ohne Harmonielehre klappts nicht ewig" oder "die ein oder andere Note musst Du schon mal lernen", dann kann er so verkehrt nicht sein.

    Viel Glück bei der Suche und viel Spaß beim Spielen!
    muemmel_0811
     
  6. Gast1234

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    Erstellt: 28.10.05   #6
    Nein, sehe ich nicht so. Der einzige Grund warum es Tabulatur gibt liegt in der Tatsache begründet, dass die Gitarre als nahezu einziges Instrument den gleichen Ton an verschiedenen Stellen auf dem Griffbrett hat.
     
  7. muemmel_0811

    muemmel_0811 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.10.05   #7
    @ skeemo
    war ja auch nicht so gemeint, dass sich da mal jemand hingesetzt hat und die Tabs erfunden hat, damit er keine Noten lernen braucht, es war mehr so gemeint, dass er als E-Gitarrist zwar schon Noten und ihre Werte usw. zuordnen können sollte, aber zum Spielen Tabs wohl eher geeignet sind.
     
  8. Gast1234

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    Erstellt: 28.10.05   #8
    Richtigggggg :great:
     
  9. OmegaWeapon

    OmegaWeapon Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.10.05   #9
    Vielen Dank für die Postings, speziell für deins muemmel!
    Hab jetzt mal nen Probestunde mit einem ausgemacht und werde mal sehen wie das so läuft. Zumindest weiß ich jetzt schonmal ein bisschen worauf ich achten muß wenn es soweit ist.
     
  10. asphoenix

    asphoenix Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.10.05   #10
    der amp neben nem Drumset?!?!? da hört man doch GARNIX oder?

    :eek::eek:kann mir das wer erklären??

    ach ja, vielleicht solltet ihr mit der Band noch eion paar wochen warten, bis der bassist und du eucht etwas mahr mit dem Instrument beschäftigt habt. Könnte mir vorstellen das das sonst ziemlich frustet (vor allem den Drummer:D)
    wenn natürlich spaß macht dann weitermachen...:great:
     
  11. Gast1234

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    Erstellt: 28.10.05   #11
    Naja um in einer Band zu spielen finde ich ist Rhytmik und Taktgefühl sehr sehr wichtig.

    Ich hab nen Kumpel der spielt richtig gut Gitarre.
    Aber mit ihm zusammenzuspielen ist der Abschuss, denn er kann den Takt nicht halten.
    Wenn wir also Jammen, kann ich über seinen Rhytmuspart nicht spielen, weil er ausm Takt kommt.

    :eek:
     
  12. OmegaWeapon

    OmegaWeapon Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.10.05   #12
    Ja, man hört den Amp schon noch, aber der Drummer spielt halt ultraleise.
    Heute haben wir uns an Song2 geübt. Das hat sogar richtig gut geklungen für mein Hörverständnis. Mit Drop-D isses ja nicht ganz so schwer zu spielen.

    Dafür hab ich mir als Anfänger die Zähne ausgebissen an Ein Kompliment weil das wirklich ziemlich schnell is und ich kaum den Takt treffe, geschweige denn die richtige Anzahl an Noten.
     
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