Anschlagen: Hoch, Runter - Egal wann?

von tr0niX^, 15.05.07.

  1. tr0niX^

    tr0niX^ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.07   #1
    Hallöööchen :)

    Ich hab mal eine kleine Frage:

    Ich hab ja erst vor einem Monat angefangen Gitarre zu spielen, und habe bis jetzt mit dem Plek immer nur nach unten angeschlagen.

    Ich möchte jetzt auch das nach unten und oben Anschlagen üben, jedoch weiß ich nicht ob ich das "einfach so" machen kann? Ich meine hat jedes Lied ein bestimmtes "Anschlagmuster" an welches man sich halten sollte? Oder macht man das einfach wie es einem gerade passt? :)


    Danke im Voraus :great:

    MfG
     
  2. morpheusz

    morpheusz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.07   #2
    im grunde genommen kann man schon alles auch nach oben spielen, vor allem bei melodien über mehrere seiten ist das sinnvoll. imo klingen tiefe palmmutes mit upstrokes (also nach oben) nicht soo toll, aber lässt sich alles machen.
     
  3. tr0niX^

    tr0niX^ Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.07   #3
    Also verstehe ich das so, dass man so anschlagen kann wie es einem grad lieb ist? :)
     
  4. geka

    geka Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.07   #4
    Hi,
    naja, die Songs haben schon meistens ein charakteristisches Anschlagmuster.

    Ich gehe mal davon aus, daß Du fleißig am Akkorde schrammmeln übst und noch keine wilden Kunststückchen machen willst, oder?
    Dann fängst Du am besten an, indem Du *gleichmäßige* Achtel immer down -up spielst, schön im Takt.
    Wenn das gut klappt, kannst Du mal die 3. Achtel *nicht* anschlagen, nur eine Luftbewegung machen, damit Du den Schlagrhythmus beibehältst. Schon klingt es aufgelockerter.

    In der Art kannst Du dann nach Gefallen und Laune noch mehr bzw. andere Akkordanschläge auslassen.
    Probier mal rum. :-)

    HTH
    Angelika
     
  5. stuckl

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    Erstellt: 15.05.07   #5
    Es gibt auch eine Technik, bei der man immer nur abwärts anschlägt, nennt sich "sweeping", wenn ich mich recht erinnere. Kann wohl auch großes Tempo erzeugen, wenn man es beherrscht...
     
  6. 101010-fender

    101010-fender Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.07   #6
    Es kommt immer auf das Muster und die Geschwindigkeit an.
    Wenn man gerade ein schnelles Solo spielt wird man eher zum Wechselschlag tendieren, bei etwas Groovigem, Abgedämpftem mehr zu Abschlägen.
    Das Ohr entscheidet jedoch wie immer mit, das Ruin Intro von Lamb Of God oder die Bridge von Imperium ( Machine Head ) beispielsweise hat ein sehr schnelles Tempo, doch mit Abschlägen finde ich hört es sich einen Tick besser an als mit Alternative Picking.

    Quark, Arpeggios spielt man in beide Richtung, nur schlägt man die Saiten nicht einzeln an sondern gleitet an ihnen her.

    //Edit : Verstehe jetzt worauf du hinaus willst. Halb richtig, wenn man den Arpeggio von tief nach hoch spielt hast du recht, wenn man aber diese High Speed Soli spielt in beide Richtungen.
     
  7. geka

    geka Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.07   #7
    Hi Leutz,

    "Ich hab ja erst vor einem Monat angefangen Gitarre zu spielen" hat der Kollege geschrieben.

    Ich glaube, Sweepen usw. hat noch etwas Zeit. :-)

    Angelika
     
  8. dingldangl

    dingldangl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.07   #8
  9. BlueChaoz

    BlueChaoz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.07   #9
    Also Die Technik kannst du allgemein immer anwenden wenn sie dir nützlich ist ;)

    Aber Vorsicht du kannst nich einfach "runter, hoch, runter ... " spielen wie es dir lieb ist! Du musst schon auf den Takt achten bzw. die Notenlänge! Habe dir ma das Riff von Come as you are angehängt, da kannst du auf einfache Art und Weise sehen was ich meine! Ein Takt voller 8tel werden also immer Down, Up, Down, Up .... gespielt! Aber sobald du eine 4tel drin hast, musst du "nach oben pendeln" ohne eine Saite anzuschlagen um beim nächsten Down wieder die Saite mitzunehmen!

    1+2+3+4+
    Ist der Takt, die "unds" sind in dem fall die Ups! Also würdest du sowas so spielen:
    Down, Up, Down, Up, Down, Up, Down, Up

    Wenn du jetzt aber z.B. sowas hättest:
    1+2 3+4+
    Würdest du es so spielen:
    Down, Up, Down, Up(Nix anschlagen), Down, Up, Down, Up
    Dann wärde die "2" halt ne 4tel Note und da sie doppelt solange dauert wie ne 8tel, musst du wieder nachoben pendeln ohne etwas anzuschlagen!

    Hoffe es verwirrt dich jetz nich zusehr, wenn Fragen sind: Frag ^^

    Es gibt im Forum ein paar Workshops zum Thema "Wechselschlag"!

    Ich persönlich mag diesen Wechselschlag weil er mir beim Akkordschrammeln wahnsinnig hilft den Rhythmus zu halten! Du kannst also nich einfach runter rauf spielen wie du lustig bist ^^

    Hoffe dass dir das etwas weiterhilft!
     

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  10. atticus

    atticus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.07   #10
    Jungs, sweepen kann man in beide Richtungen und Arpeggien haben nicht zwangsläufig was mit Sweeping zu tun.


    tr0niX^, anschlagen wie du lustig bist kannst du nicht, es sei denn du spielst bei den Höhnern. Ich weiß nicht ob dir das schwer oder leicht fällt, aber vielleicht nimmst du mal nen recht einfachen Song zur Hand und spielst einfach mit? Dann kannst du deinen Anschlag an den Song anpassen und das Auf und Ab üben. ;)
     
  11. stuckl

    stuckl Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 16.05.07   #11
    Sweeping wurde halt in meinem Gitarrenbuch so erklärt
    wie ich´s geschrieben habe.
     
  12. studio73

    studio73 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.07   #12
    es gibt verschiedene taktarten. am anfang würde ich mir die anschlagsmuster für die verschiedenen taktarten aneignen (4/4, 3/4, 2/4 usw..).
    danach bekommst ein gefühl für den rythmus und kannst deine anschlagsweise variiren.
    bei manchen liedern gibt es natürlich auch stellen, an denen man nur runter bzw. hoch anschlägt.
    aber ein ganzes lied nur so zu spielen wäre ja langweilig und monoton.
     
  13. tr0niX^

    tr0niX^ Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.07   #13
    Vielen Dank euch allen :great::great::great:
     
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