Anschlagfinger zur tieferen Saiten durchrutschen lassen

von nihilism, 14.06.05.

  1. nihilism

    nihilism Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.06.05   #1
    hi!

    mich würde mal interessieren wie ihr das so handhabt, wenn ihr bspw. etwas auf der d-saite spielt und danach auf der a-saite. lasst ihr dann den mittelfinger, wenn dieser der anschlagfinger des letzten tones auf der d-saite war auf die a-saite durchrutschen und schlagt somit den ersten ton auf dieser saite wieder mit dem mittelfinger an?
    oder beginnt ihr auf der "neuen" saite mit dem zeigefinger (so wie ich meist)??

    edit:stelle gerade fest, dass ich den finger doch relativ häufig unbewusst durchrutschen lasse, was ja auch den spielfluss fördert...
     
  2. abraxas_de

    abraxas_de Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.06.05   #2
    födert zwar vll anfangs spielfluss, ist aber nicht gerade empfehlenswert.
    wenn du schnellere sachen spielst wirst du feststellen, dass du zwar anfangs damit zwar diese eine stelle schöner hinbekommst - insgesamt bringst du dich aber aus dem rythmus weil du den wechselschlag schlampig spielst, verhaspelst dich und alles bricht zusammen.
    also immer wechseln!
     
  3. Zack ab!

    Zack ab! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.06.05   #3
    Hier ein Auszug von Adam Nittis Homepage:

    Alternation

    Another approach that will help to refine your right hand technique is the use of alternation in your picking fingers. Alternation is important because it splits up your right hand workload amongst your picking fingers, thereby making your picking more efficient. Regardless of whether you use two, three, four (or more!) picking fingers, alternation is a key concept that will help you to be more proficient. When you practice your alternation, try to avoid "raking" as you move from higher pitched strings to lower. Raking is when you "brush" from the last note played on a higher string to the first note played of the next lowest string, resulting in the same finger being used to play both notes. Although raking is a useful technique, try not to use it at all when you are working exclusively on your alternation. This way you will develop full independent control over both techniques, and subsequently choose the best method for the job in various performance situations.


    Also ich stimme Abraxas vollkommen zu.
    In bestimmten Situationen ist das ''Raking'' sicherlich hilfreich, aber am besten gewöhnst du dir konsequenten Wecheslschlag an.
    Hab' nach ungefähr einem Jahr auch getan und manche Sachen, die sonst nie funktioniert haben, gingen mir plötzlich fkießend von der Hand.

    Wenn du mit 3 Fingern, wie ich, spielst, dann dauerts nur en Moment bis man weiß auf welcher Note welchjer finger zu kommen hat.
    Also zerlege die schwerere Läufe immer und dann analysiere wo du wann welchen Finger brauchst.
    Dann klappt das schnell von selbst.
     
  4. palmann

    palmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.06.05   #4
    Bin auch gerade dabei, es mir abzugewöhnen. :(

    Gruesse, Pablo
     
  5. GoodYear

    GoodYear Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.06.05   #5
    Hi Nihilismus,

    immer schön im Rhythmus bewegen, die Finger, sonst ist der "Flow" unterbrochen. Also den Finger wechseln und nicht "durchziehen".

    Gruß,

    Goodyear
     
  6. LBB

    LBB Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.06.05   #6
    Wie der gute Herr Nitti da schon sagt: Beides beherrschen um für den jeweiligen Lauf die bestmögliche Technik wählen zu können.
     
  7. LeGato

    LeGato Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 15.06.05   #7
    Hach, isses schon wieder so weit? Manche Themen kommen mit einer Regelmäßigkeit, dass ich mir den Kalender danach stellen könnte... :D

    Mir ist nicht ganz klar, warum das "Umkehren" des Wechselschlages durch Raking den Flow durcheinanderbringen sollte. Bei sauberer Beherrschung des Wechselschlages sollte man Zählzeiten und Betonungen völlig unabhänig vom jeweiligen Finger spielen können, egal ob nun mit zwei oder sieben Fingern.

    Und wenn dann die Betonungen wechseln, weil man mal 'ne Saite "raked" (schreibt mer des so?), bricht doch nicht gleich alles zusammen... :screwy:

    Bisher hatte ich damit jedenfalls noch keine Schwierigkeiten. Hab auch mal ein paar Jahre mit drei Fingern gespielt, auch da keine Schwierigkeiten.

    Ansonsten: Immer wenn es Zweifel gibt, welches die bessere Technik ist, sollte man einfach beide lernen :)

    LeGato
     
  8. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 17.06.05   #8
    Läßt sich Nitti auch darüber aus, wann das sinnvoll ist?
     
  9. Zack ab!

    Zack ab! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.06.05   #9
    @Heike:

    Natürlich nicht!!!
    Ein Profi braucht sich nicht zu rechtfertigen...
    Wo kämen wir denn dann hin???^^
     
  10. neapolitaner

    neapolitaner Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.06.05   #10
    es kommt meiner Meinung nach ganz auf die Situation an.

    Spontan fällt mir da zum Beispiel Freedem von RATM ein
    Da wird zwischendrin ein etwas schnellerer Part gespielt, mit wechselschlag bin ich mit dem Tempo nichtmal annähernd hingekommen. mit dem durchrutschen von der A-Saite auf die E-Saite klappt es vom Tempo recht ordentlich und der weitere Vorteil der sich noch rausgestellt hat ist der, daß ich durch das durchrutschen des Fingers bei der nächsten wiederholung wieder mit dem Zeigefinger auf die 1vom Takt anschlagen kann.

    Oftmals kommt es ja vor wenn es kompliezierter wird das man dann mit dem Mittelfinger auf die 1 kommt, nach gewisser Zeit mit sicherheit natürlich eh kein Problem mehr. Doch ich denke gerade am Anfang ist das doch hilfreich wenn man bei nem Wiederholungspart auch wieder mit dem Finger auf der 1 ist mit dem man am Anfang auf der 1 war.


    Hat auch schon meinen Lehrer deswegen gefragt, der meinte auch das es Situationsabhängig ist. Ansonsten sollte man dem Wechselschlag treu bleiben
     
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