Arena / Pepper`s Ghost / 2005 / CD

von Jogi`s Rockfabrik, 02.04.05.

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    Erstellt: 02.04.05   #1
    Arena - Pepper`s Ghost
    2005

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    Worum es hier inhaltlich geht, ist dem Booklet zu entnehmen, in dem die CD erschienen ist. 7 Episoden (Stories of mystery and imagination) im dunklen und nebelreichen London Ende des vorletzten Jahrhunderts. Ob die 7 Songs nun alle aufeinander abgestimmt sind, spielt dabei eigentlich keine Rolle, denn jedes Lied ist für sich absolut getrennt hörbar, also ist die Scheibe auch nicht konzeptionell aufgebaut.

    Arena sind britische Prog.-Rocker und haben mit diesem Album wohl ihr bisher härtestes Album vorgelegt. Und so dominieren nicht nur die Keyboards, sondern die Platte ist gitarrenlastig. Und bei der Gitarre sind wir dann auch bei der ersten Querverbindung im Prog.-Geschäft. John Mitchell lieferte erst kürzlich mit dem Projekt KINO ein ordentliches Teil ab, tja, und dann hockt da noch Mick Pointer von Marillion an den Drums. Also, der Kreis schließt ich mal wieder unaufhörlich….

    Der Track „Bedlams fayre“ ist nicht überschwänglich kompliziert, jedoch recht rasant und schnell eingängig. Bereits hier werden heaviest Einflüsse offen….die Leadstimme könnte ein wenig in den Vordergrund rücken, aber man gewöhnt sich schnell. Geradlinig und rockig geht es mit dem Song „Smoke and mirrors“ weiter. „The shattered room“ entpuppt sich nach mehrmaligem Hören als ein kleines Prog.-Juwel, gerade durch das ständige Tempo-Wechseln. „The eyes of Lara moon“ beginnt mit akustischen Gitarren, Keys und Guitars legen einen dramatischen Hintergrund, worauf im Anschluß ein toller Riff die Sache abrundet. Bei „Tantalus“ wird klar, dass die Songs auf dieser Scheibe nach ähnlichem Muster gestrickt sind, tut aber der Sache auch in der 5. Episode keinen Abbruch, weil es wirklich gut gemacht ist. „Purgatory Road“ ist für meine Begriffe eines der besten Lieder, welches Arena jemals geschrieben haben, insbesondere die Tempo-Wechsel und der schöne Chorgesang in der 2. Songhälfte sind sehr hörenswert. „Opera Fanatica“ beendet das 7-teilige Epos mit einer Spieldauer von 13.06 min. Und es finden sich neue Impulse, immerhin findet man hier im Prog queenähnliche Chorgesänge.

    Also, trotz heavy ist das Album nicht schwer zu konsumieren, bietet jedoch auch nach mehrmaligen Anhören immer noch Anreize, etwas Neues zu entdecken. Die Stilrichtung liegt irgendwo zwischen Neo.-Prog und Prog.-Metal, wobei die Anleihen diesmal eher in Richtung Threshold und somit Metal gehen. Das Album wurde von Juni bis Oktober 2004 eingespielt und im Jahr 2005 veröffentlicht.

    Trackliste:

    1. Bedlam Fayre (6:08)
    2. Smoke and Mirrors (4:42)
    3. The Shattered Room (9:45)
    4. The Eyes Of Lara Moon (4:30)
    5. Tantalus (6:51)
    6. Purgatory Road (7:25)
    7. Opera Fanatica (13:06)

    Total Time: 52:27 min



    Band:

    Clive Nolan: Keyboards
    Mick Pointer: Drums
    Rob Sowden: Vocals
    John Mitchell: Guitars
    Ian Salmon: Bassguitar

    8/10
     
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