Ashdown 5/15 nach Betrieb mit Extrabox hinüber

von OrkDadin, 05.06.08.

  1. OrkDadin

    OrkDadin Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.04.07
    Zuletzt hier:
    2.12.16
    Beiträge:
    73
    Ort:
    Wuppertal
    Zustimmungen:
    4
    Kekse:
    121
    Erstellt: 05.06.08   #1
    Guten Morgen miteinander.

    Vor 1-2 Wochen ist bei der Probe mein schöner Ashdown 5/15 (zum wiederholten male) kaputt gegangen. Keine Ahnung was damals das Problem war - Ich hatte ihn zur Reperatur eingeschickt - aber diesmal liegt es sehr wahrscheinlich an der neuen Box, die ich an den Amp angeschlossen hab. Hab ne Weile über den Amp mit der Box gespielt und es lief alles schon recht zufriedenstellend. Aber dann war einfach Schicht.

    Nach dem ganzen Vorfall gab der Ashdown keinen Mucks mehr von sich und die angeschlossene Box hatte eine setlsame Impedanz, die anstatt bei 8 Ohm (wie ursprünglich) nun bei ca.2 oder so liegt.
    Bei der Box ist vielleicht wichtig, dass sie ne schaltbares Horn hat.

    Ich hab mit meinem Bruder den Amp aufgeschraubt und wir haben durchgehauene Sicherungen gefunden, die noch die Hoffnung dalassen, dass nichts weiter passiert ist. Wir haben anstatt 3,15A träge 2 3,15 mittelträge Sicherungen eingesetzt, die beim Anschalten (ohne Box) allerdings durchgeflogen sind.
    Neue (träge) Sicherungen sind bestellt und die suche nach Schaltplänen läuft.

    Nun würde uns interessieren was genau da denn jetzt hinüber sein könnte.


    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit
    Martin
     
  2. Cadfael

    Cadfael HCA Bass Hintergrundwissen HCA HFU

    Im Board seit:
    27.11.06
    Zuletzt hier:
    6.12.16
    Beiträge:
    10.688
    Ort:
    wo der Pfeffer wächst
    Zustimmungen:
    1.487
    Kekse:
    95.384
    Erstellt: 05.06.08   #2
    Hallo Martin,

    was ist das denn für eine Zusatzbox?
    Hersteller / Bezeichnung? 115er oder 410er?

    Dass der Verstärker bei einer 2 Ohm Box gegrillt wird ist klar.
    Ihr habt die Box vorher mit 8 Ohm gemessen und jetzt hat sie 2 Ohm?

    Fragen über Fragen ...

    Gruß
    Andreas
     
  3. out_of_exile

    out_of_exile Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.02.08
    Zuletzt hier:
    1.07.14
    Beiträge:
    205
    Zustimmungen:
    3
    Kekse:
    381
    Erstellt: 05.06.08   #3
    ich hab den gleichen Verstärker - und eines kann ich bestätigen. Der Einschaltvorgang benötigt eine Menge Strom (meinte zumindest eine Haussicherung :D) Das könnte das Problem mit der Feinsicherung erklären....

    Herzlichen Glückwunsch wenn du dabei den Amp nicht gekillt hast :great:
     
  4. .s

    .s .hfu Ex-Moderator HFU

    Im Board seit:
    12.03.06
    Beiträge:
    15.427
    Zustimmungen:
    2.202
    Kekse:
    45.185
    Erstellt: 05.06.08   #4
    der amp inkl 4x10er von warwick mit den richtigen Ohm-zahlen macht keine Probleme bei mir ;)
    nicht einfach jede beliebige Box an den amp anschließen...
    sei froh dass die box noch lebt :D
     
  5. OrkDadin

    OrkDadin Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.04.07
    Zuletzt hier:
    2.12.16
    Beiträge:
    73
    Ort:
    Wuppertal
    Zustimmungen:
    4
    Kekse:
    121
    Erstellt: 05.06.08   #5
    "nicht einfach jede beliebige Box an den amp anschließen..."
    Naja das könnte es vielleicht sein. :S
    "sei froh dass die box noch lebt "
    Tut sie ja anscheind nichtmehr :D

    @Cadfael
    Ja die Rockson Ro 115er (Musicstore Antwort auf die Harley Benton Boxen) hatte vorher 8Ohm (man will ja nicht irgendwas falsches an den Amp anschliessen) und hatte nach der ganzen Geschichte nurnoch um 2 herum (waren wie gesagt ganz komische/krumme Zahlen).
    Der Schalter für das Horn wurde soweit ich weiß nachträglich dazu gebaut.
    Hier der Musicstore-Link
     
  6. .s

    .s .hfu Ex-Moderator HFU

    Im Board seit:
    12.03.06
    Beiträge:
    15.427
    Zustimmungen:
    2.202
    Kekse:
    45.185
    Erstellt: 05.06.08   #6
    ich dachte er amp is im arsch?
     
  7. out_of_exile

    out_of_exile Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.02.08
    Zuletzt hier:
    1.07.14
    Beiträge:
    205
    Zustimmungen:
    3
    Kekse:
    381
    Erstellt: 05.06.08   #7
    ääähm wie hast du eigentlich die Impedanz der Box gemessen? Multimeter drangehalten?

    Dann hätten wir des Rätsels Lösung.....
     
  8. OrkDadin

    OrkDadin Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.04.07
    Zuletzt hier:
    2.12.16
    Beiträge:
    73
    Ort:
    Wuppertal
    Zustimmungen:
    4
    Kekse:
    121
    Erstellt: 05.06.08   #8
    Äh ja - Multimeter ans Boxenkabel eben. Ich hab jetzt gerade angst etwas wirklich dummes getan zu haben, so wie du das sagst. :D


    @sonnengott
    Jo der Amp und anscheind auch die Box.
    Wie gesagt, vorher hatte sie 8Ohm, nacher ~2(nicht genau 2 sondern zwischen 1-3 weiß ich nichtmehr genau, war aber recht krum)
     
  9. MaggyMB

    MaggyMB Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    22.12.07
    Zuletzt hier:
    10.07.11
    Beiträge:
    146
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    123
    Erstellt: 05.06.08   #9
    Das ist klar, 2 Ohm sind ja nur die Nennimpedanz. Die Impedanz schwankt je nach Frequenz, darf aber nie 20% unter oder über der Nennimpedanz liegen (wobei manche Hersteller das nicht ganz so ernst nehmen:rolleyes:)

    Was soll denn bitte kaputt gehen wenn man ein Multimeter dranhält? Wär ja noch schöner wenn ein Multimeter eine Elektrogerät schrottet:screwy:
     
  10. RAUTI

    RAUTI Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    18.08.03
    Zuletzt hier:
    13.03.13
    Beiträge:
    2.411
    Ort:
    Melle
    Zustimmungen:
    3
    Kekse:
    3.241
    Erstellt: 05.06.08   #10
    Bei bestimmten Frequenzen geht die Impedanz bei allen Boxen weit über den Nennwert hinaus! Die Nennwerte richten sich quasi nach der "Untergrenze" (mit einer gewissen Toleranz...).

    Natürlich kann man mittels Multimeter nicht wirklich die Impedanz messen. Aber wenn ein "Gleichstromwiderstand" von 2 Ohm gemessen wird, dann deutet das m.E. auf ein Problem hin. Eine 4Ohm-Box dürfte irgendwas um 3 bis 3,5Ohm, eine 8Ohm-Box um die 6 bis 6,5Ohm als Messwert bringen.

    Bei der Messung mittels Multimeter geht die Box ganz sicher nicht kaputt. Aber ich würde mal direkt an der Box messen - vielleicht ist das Kabel ja auch nicht okay.
     
  11. OrkDadin

    OrkDadin Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.04.07
    Zuletzt hier:
    2.12.16
    Beiträge:
    73
    Ort:
    Wuppertal
    Zustimmungen:
    4
    Kekse:
    121
    Erstellt: 06.06.08   #11
    Wir hatten schon verschiedene Kabel. Es geht ja auch nicht in erster Linie um die Box sondern um den Amp. An der Box ist aber dennoch wahrscheinlich was passiert da die Werte vorher andere waren dannach.

    Jedenfalls interessiert mcih eher was genau beim Amp passiert sein könnte.
     
  12. RAUTI

    RAUTI Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    18.08.03
    Zuletzt hier:
    13.03.13
    Beiträge:
    2.411
    Ort:
    Melle
    Zustimmungen:
    3
    Kekse:
    3.241
    Erstellt: 06.06.08   #12
    Wenn ich mich recht erinnere, war das bei dem Amp so, dass der eingebaute Speaker 8Ohm hat und mit einer zusätzlichen 8Ohm-Box seine volle Leistung von 100W an die resultierenden 4Ohm abgibt. Wenn die Box - weshalb auch immer - eine geringere Impedanz hat, wird´s für die Endstufe problematisch. Hat die Zusatzbox nur 6Ohm ergibt sich insgesamt ca. 3,4Ohm - hat sie nur 4Ohm sind´s knapp 2,7Ohm. In jedem Fall viel zu wenig, damit eine Transistorendstufe überleben kann.
     
  13. out_of_exile

    out_of_exile Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    14.02.08
    Zuletzt hier:
    1.07.14
    Beiträge:
    205
    Zustimmungen:
    3
    Kekse:
    381
    Erstellt: 06.06.08   #13
    stimmt, selbst für den Gleichstromwiederstand wären 2 Ohm ein bisschen wenig.

    Falls ich jemand verwirrt habe, natürlich schrottet man mit so einer Aktion keine Box. Nur misst man keine "Impedanz"
     
  14. MaggyMB

    MaggyMB Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    22.12.07
    Zuletzt hier:
    10.07.11
    Beiträge:
    146
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    123
    Erstellt: 06.06.08   #14
    Wie misst man dann die Impedanz wenn nicht mit einem Multimeter?
     
  15. OrkDadin

    OrkDadin Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.04.07
    Zuletzt hier:
    2.12.16
    Beiträge:
    73
    Ort:
    Wuppertal
    Zustimmungen:
    4
    Kekse:
    121
    Erstellt: 07.06.08   #15
    Keine Ahnung ob das Impedanz heißt. Es ging mir jedenfalls um die 8 Ohm die ich an derBox gemessen hab und die der Ashdown auch haben wollte (stand ja sogar an der Speakerbuchse)
    ALLERDINGS ist der Lautsprecher vom Ashdown ausgegangen sobald die andere Box angeschlossen war.
     
  16. AlX

    AlX Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    27.08.05
    Zuletzt hier:
    14.11.16
    Beiträge:
    1.013
    Ort:
    Beyenburg
    Zustimmungen:
    5
    Kekse:
    841
    Erstellt: 07.06.08   #16
    Die Frage ist auch, warum gibt die Box nur ca. 2 Ohm an (der Unterschied zwischen AC- und DC-Impedanz ist schon klar), denn soweit ich weiß, hängt bei einem Lautsprecher entweder die Pappe im Korb fest - dann bewegt sich das Ding nicht mehr, aber die Spule zeigt noch die alte Impedanz an - oder aber es haut die Spule komplett durch. Dann müsste doch der gemessene Widerstand gegen unendlich gehen, oder?

    Oder kann es auch irgendwie sein, dass es in der Spule eines Lautsprechers mal so heiß hergeht, dass es zu Spannungsdurchschlägen der Isolierung kommt, und man so dann einen "annähernden" Kurzschluss im Lautsprecher hat?

    Falls dem nicht so ist, kann ich mir nur noch vorstellen, dass irgendwas in der Schaltung von Horn/Frequenzweiche nicht sauber läuft, und man deshalb so einen seltsam niedrigen Wert misst. Allerdings sollte sich das dann ja in der AUS-Position des Hornschalters ändern, tat es aber nicht.

    Denn auf die Idee, dass der Defekt des Ashdown mit der Box zu tun haben könnte, sind wir erst gekommen, als wir meine Röhrenendstufe an die Box angeschlossen haben nachdem der Amp fritte war, und es nur recht leise da herum säuselte, obwohl 60W Vollröhre schon einen ziemlichen Lärm machen sollten.


    Und was genau geht denn im Falle eines Kurzschlusses (außer den Sicherungen) kaputt in einer Transistorendstufe, und wie sieht es da mit Reparaturmöglichkeit aus?
     
  17. OrkDadin

    OrkDadin Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.04.07
    Zuletzt hier:
    2.12.16
    Beiträge:
    73
    Ort:
    Wuppertal
    Zustimmungen:
    4
    Kekse:
    121
    Erstellt: 08.06.08   #17
    OK - Aktuellster Stand:
    Amp ging mit neuen Sicherungen kurz an, dann wieder aus - Sicherungen blieben ganz.
    Kaputt aussehen tut nichts und deshalb hätten wir gerne eine Antwort auf die Frage was bei Transistorverstärkern standardmäßig gerne kaputt geht. Der Bruder meinte dass das bei Röhren-Amps z.b. gerne die Kondensatoren sind.

    Wenn das bei Transistorverstärkern die Transistoren selbst sind, dann wär die Reperatur ne sache von 2€ und nen bisschen arbeit. Und so wie der Amp aussieht waren wohl damals die Transistoren kaputt, da sie mit großer sicherheit mal ausgewechselt wurden (sieht man einfach im Vergleich zu nem Foto von der Platine das ich von Ashdown per Mail geschickt bekommen hab)

    also nochmal die frage:
    Was geht bei Transistorverstärkern gerne kaputt wenn etwas kaputt geht?
     
Die Seite wird geladen...

mapping