auf der suche nach einer 8-chörigen renaissance-Laute für anfänger...

von berstklumpen, 24.04.08.

  1. berstklumpen

    berstklumpen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.04.08   #1
    seid gegrüßt!

    ich spiele seit ca. 7 jahren regelmäßig akustik-gitarre. aber seit einigen monaten bin ich hin und weg von den tönen der laute. da ich eh fast nur fingerpicking ohne fingernägel spiele, würd ich mich sehr gerne mal in diesem instrument probieren...
    allerdings haben die lauten einfach mörderische preise.. wichtig für mich ist nur, dass es sich um eine 8-chörige handelt und sie möglichst nostalgisch oder "mittelalterlich"-baroque klingt. hier in der nähe rostock gibt es leider keinen laden in dem man lauten anspielen kann, und hab auch nich das geld um großartige reisen zu unternehmen, daher bin ich auf internetversandhandel angewiesen.
    die hier finde ich schon spitzenmäßig:

    http://cgi.ebay.de/RENAISSANCE-LAUTE-8-choerig-NEU_W0QQitemZ270228630488QQihZ017QQcategoryZ10179QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem

    ...liegt allerdings viel zu sehr über meinem budget. generell sind lauten ja ziemlich teuer leider..
    daher wollt ich euch mal fragen ob ihr preiswerte angebote kennt. thomann hat ja auch kaum auswahl was lauten angeht .. :(
    gibt es sonst irgendwas, worauf ich beim kaufen achten sollte bevor ich zuschlage? (zb. holzart, hardware etc)
    ich freue mich über jede art von tipp über dieses tolle instrument!

    gruß tobias
     
  2. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 24.04.08   #2
    Das Problem dabei:
    Stabile Bauweise für 15 Saiten!
    Der runde Korpus ist auch nicht die einfachste Konstruktion.
    Geringe Nachfrage, keine Massenproduktion, solche Instrumente sind nicht "in".
    Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das erst bei >500 Euro mit brauchbaren Instrumenten los geht.

    Hast Du schon auf die Seite http://www.renaissancelaute.de/ geschaut.
    Ich würde den Autor der Homepage anmailen.
    Auf seiner Linkseite gibt es auch einen Verweis zu einem Instrumentenbauer:
    www.renatus-Lechner.de
    ... äh ... vergiss es ... Preise ab 2000 Euro aufwärts ... ist doch billig bei eBay :p
     
  3. berstklumpen

    berstklumpen Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.04.08   #3
    @geh: danke für deine antwort, aber bin leider nur ein armer student und werde mir auf jedenfall eine laute kaufen, auch wenn sie nur 200€ kostet, hauptsache ich kann mich ein bisschen mit den grundlagen beschäftigen. meine erste gitarre war ja auch ne 10€ schrottgitarre, aber ich würde nich sagen das es geschadet hat, ganz im gegenteil. gibt es denn keine harley benton unter den lauten?

    ich habe vorkurzem eine gesichtet der sehr chic aussah von der verarbeitung
    hier 2 fotos:
    [​IMG]
    [​IMG]

    laut verkäufer war der abstand der tiefsten saite (D) genau an der stelle zwischen hals und korpus einen halben zentimeter
    und sie hat keine richtigen metallbundstäbchen sondern welche aus nylon die man verschieben kann, sind 300€ zuviel dafür?
    ist der saitenabstand denn ok oder wie weit sollte die saite max. entfernt sein beim korpusansatz?
     
  4. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 25.04.08   #4
    Ja, klar ich habe als Student auch mit einer einfachen Gitarre angefangen, hatte nur das Glück, dass ein guter Musiker sie für mich im Laden unter vielen Instrumenten ausgesucht hat. Zu meiner Zeit gab es auch noch kein Harley Benton und kein Internet.
    Wie gut ein Anfängerinstrument zu sein hat ist eine eigene Diskussion wert, dazu gibt es hier sicher welche. Es stimmt sicher, dass sich ein Anfänger mit schlechter bundunreiner Gitarre auch leichter entnerven lässt.
    Wer aber wirklich will, kommt auch mit einem einfachen Instrument klar. Es gibt genug große Stars, die im Slum mit einem Schrottinstrument begonnen haben.
    Ich hatte nur den Eindruck, dass es bei Lauten die "Harley Bentons" noch nicht gibt.
    Sobald ein Instrument in Mode kommt, gibt es massenhaft diese absoluten Billigproduktionen irgendwo in Asien - siehe Ukulelen. So weit sind wir bei Lauten noch nicht und die Dinger sind auch etwas schwerer zu bauen.
    200 Euro könnte ansich schon ein machbarer Preis sein, wenn so ein Ding unter sagen wir vorsichtig grenzwertigen Arbeitsbedingungen in Fernost hergestellt wird.
    Geigen gibt es inzwischen auch für ein paar Euro, wenn sie irgendwo im "Urwald" auf Masse hergestellt werden.

    Ich bin kein Spezialist aber es ist glaub üblich oder sagen wir traditionell schon so, dass so ein Instrument keine Bünde aus Stahl hat. Früher war das vermutlich Darm o.ä. statt Nylon. Ich kann mir vorstellen, dass das schön weich klingt.
    Zum Saitenabstand kann ich schlecht was sagen. Der wievielte Bund war es denn wo gemessen wurde und wie lang ist die Mensur insgesamt?
    300 Euro zuviel? Schwer zu sagen? Wenn das Instrument halbwegs OK ist ansich nicht für so eine Bauart. Produktionsbedingungen lassen wir mal außer Acht.
     
  5. berstklumpen

    berstklumpen Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.04.08   #5
    die mensur ist ein bisschen unter 60 cm lang! einen halben cm abstand der saiten zum hals am 9. bund.. ich kann den händler ja mal fragen aus welchem land die importiert wurde, gibts da welche, die ich meiden oder bevorzugen sollte?
    gruß tobi
     
  6. Daniel Thewes

    Daniel Thewes Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.09.09   #6
    Wenn du mal nen Abstecher nach Hamburg machst, guck mal bei den Geigenbauern rein. Ich weiß nich wie das in Rostock so damit aussieht. In Hamburg gibt es da den Laden "Geigenbau Rathmann" bei der UBahn Station Christuskirche. Die Betreiberin ist sehr kompetent und studierte Klassikgitarristin. Da hatte ich vor mir ne Laute zu holen. Preise fangen bei etwa 400€ an.
     
  7. berstklumpen

    berstklumpen Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.08.12   #7
    okay, danke für den tipp, werde ich demnächst mal aufsuchen. :)
     
  8. Gast75843

    Gast75843 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 07.08.12   #8
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