Auf-und Abschlag

von Dorfaser, 19.09.05.

  1. Dorfaser

    Dorfaser Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.05   #1
    Alsooooo(das könnte lang werden),
    wenn man ein Lied auf der Gitarre begleitet schlägt man ja (meißtens)auf und ab. Mein Gitarrenlehrer meint, dass man die Melodie dann gesauso spielen soll, als ob man begleitet. Also auf und ab, auch wenn es an manchen Stellen eifacher wäre auf oder ab zu spielen. Wenn man z.B. die tiefe E-Saite mit einem Abschlag anschlägt und dann die A-Saite anschlagen will, muss man einen Aufschlag benutzen, obwohl es eifacher wäre nochmals einen Abschlag zu machen. Also wollt ich fragen ob man so was wirklich braucht, denn diese Methode ist für mich schwierig und ich kann mit ihr nicht eifach los daddeln.
     
  2. Fliege

    Fliege Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 19.09.05   #2
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    Das hab ich auch schon n paar mal gehört, und erscheint mir auch sinnvoll, da es auch die Geschwindigkeit schult. Immer nur ab- oder Aufschläge bei Solospielereien geht natürlich erstmal schneller, keine Frage, ich machs ja auch fast immer so weil Dinge die einfacher gehen und somit auch in der richtigen Geschwindigkeit machen natürlich mehr spass, als wenn man das spielen quasi neu lernen müsste und Sachen die man vorher konnte jetzt wieder nur langsam gehen und mehr Konzentration erfordern.

    Aber der Vorteil ist klar, bei schnellen Soli wirst du irgendwann vielleicht nicht mehr die Zeit haben alles mit Abschlägen zu machen, dann schlägst du je nach Bedarf die Saite von oben oder unten an, wie du halt schneller rankommst, weil das bischen mehr Zeit was du brauchen würdest um das Plek erst auf die andere Seite der Saite zu bringen das timing schon versauen kann, auch wenns vielleicht nur ne viertelsekunde ist. Wenn du jetzt lernst wie man richtig von oben und unten anschlägt bringt das später nur Vorteile, auch wenns ätzend sein kann zwischendruch bis das erstmal richtig sitzt.

    Wenns immer nur von oben oder unten ist hast du das als Anschalgschema irgendwann sowas von drin, dass es immer schwerer wird umzulernen, bzw. dich das anschlagen von der anderen Seite vor vollkommen unerwartete Probleme stellt.

    Das ist sicherlich kein Muss das zu lernen, aber negative Auswirkungen kann das nicht haben, das verbessert höchstens deine Technik, auch wenn du es so vielleicht garnet brauchst ;)
     
  3. Dorfaser

    Dorfaser Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.05   #3

    Aber manchmal ist es doch nach der anderen Weise schneller. Wie gesagt, wenn du die E-Saite anschlägst(abschlag) und dann die A-Saite anschlagen willst muss man (so mein Lehrer) aufschlag benutzen.
     
  4. Fliege

    Fliege Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 19.09.05   #4
    HI

    Naja, was man "muss" und was nicht sieht eh jeder anders, auch Lehrer haben nicht immer ultimativ recht. Lernen ist sicherlich sinnvoll, denn wenn du jetzt das ganze andersrum spielst, also die A-Saite abschlägst, dann bist du schneller wenn du die E-Saite im Aufschlag spielst, weil du dann ja nicht mit dem Plek erst auf die andere Seite musst, sondern das gleich in die Bewegung zur Saite einbauen kannst, das ist denke ich eher der Punkt um den es geht, ich wage mal zu behaupten, dass man nicht hört ob eie Saite von oben oder unten angeschlegen wird, zumidnest nicht wenn es die gleiche Stelle und gleiche Intensität ist. Und grad im Gitrarrenbereich gibt es für mich kein richtig und falsch, solang es gut klingt und man mit seiner methode das erreicht was man möchte, aber frag deinen Lehrer doch mal warum das so ist, würde mich interessieren was für einen wissenschaftlichen Grund das hat der nicht "das macht man halt so" oder "is einfach irgendwie besser" ist ;)

    Wüsst auch gern warum man das machen "muss", abgesehen davon, dass auf- und abschläge bei einzelnen Saiten von oben oder unten die Technik voranbringen, und davon gehe ich halt aus, dass er möchte, dass du das machst als "reine Technikübung".
     
  5. Dorfaser

    Dorfaser Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.05   #5

    jo werd ihn dann mal fragen. Hab aber erst am Mittwoch wieder Unterricht
     
  6. onkel-stefan

    onkel-stefan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.05   #6
    Ich denke das es sehr wichtig ist, mit Auf- und Abschlag zu spielen. Erstens kann man um einiges schneller spielen, und zweitens ist es für den Rhythmus wichtig. Grade bei Begleitung, wenn man Akkorde spielt, bleibt man so ganz einfach im Takt. Komplizierte Sachen, bei denen man beim zählen total raus kommen würde, kann man so gut spielen, wenn man konsequent auf und abschlägt. Powerchords zum Beispiel, wenn man nur Achtel spielt, spiel ich auch nur mit Abschlag an. Aber Rhythmussachen und Solos immer mit auf und Abschlag.
     
  7. AndreasW

    AndreasW Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.05   #7
    Dein Lehrer versucht dir gerade den Wechselschlag bei zu bringen.
    Benutze mal die Suchfunktion hier im Forum, da wirst du einiges zu dem Thema finden.
    Die Technik die du verwenden möchtest ist das sog. Economy Picking, auch dazu gibt es bereits einige Threads in diesem Forum.
    Ansonsten kann auch dein Freund Google dir eine Menge zu dem Thema ausspucken.
    Meine Meinung dazu: Du solltest den Wechselschlag unbedingt lernen,
    da er einfach zu den Grundlagen für schnelles und sauberes Spiel gehört.
    Auch das Eco-Picking ist eine Technik die beherrscht werden sollte,
    ich selbst spiele relativ viel im "Economic Style".
    Die Wahl der entsprechenden Technik ergibt sich bei mir meistens aus dem Gefühl heraus. Schnellere Sachen spiele ich jedoch fast immer (<90%) im Wechselschlag.


    Andreas
     
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