Aufnahmen auf Laptop, Transfer auf PC, möglichst automatisch über Cloud

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Hallo zusammen,

ich suche nach einer Möglichkeit, meine aufgenommenen Spuren möglichst einfach von meinem Laptop auf den PC zu bekommen.

Folgendes SetUp:

Laptop mit Reaper im Proberaum zum Mitschneiden der Proben, dort 18 Spuren
Bearbeitung der Spuren dann Zuhause, auch mit Reaper auf meinem Desktop PC

Ich würde mir eine Lösung wünschen, in der die angelegten Spuren direkt in die Cloud geladen werden und so auf Laptop und PC immer auf dem gleichen Stand sind.
Mir nervt es ständig irgendwelche Projektdatein hin und her senden zu müssen. Ich hätte gerne eine automatische Lösung.

Ein Wechsel der DAW wäre auch grundsätzlich nicht ausgeschlossen. Ein Umstieg auf Apple ist aus Kostengründen jedoch nicht möglich.

Ich hoffe mein Anliegen ist nachvollziehbar
Gibt es hier eine Möglichkeit?

Ich danke euch!
 

"Irgendwo" im Netz eine Nextcloud haben, auf beiden Rechnern einrichten und die Reaper-Spuren direkt in ein synchronisiertes Verzeichnis schreiben, fertig.
Das kannst du auf einem gemieteten virtuellen Server selbst betreiben oder als Komplettlösung mieten. Ich hab zum Beispiel eine Instanz bei Hetzner gemietet, gibt aber auch andere Anbieter.
 
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Ich seh das ja so, dass die Aufnahme im Proberaum gemacht wird, um danach daheim bearbeitet zu werden.
Warum nicht einfach eine externe USB-Platte (SSD oder HDD ist heite wohl egal) verwenden? Dann spart man sich den ganzen Kram mit Cloud usw. Eine Probe Session mit 18 Spuren erzeugt jetzt wohl nicht wenig Daten und die wollen erst mal in die Cloud gespielt werden. Dann lieber direkt auf die externe Speicherlösung zugreifen, nach der Probe abstecken und daheim auf den Rechner kopieren oder auch dort gleich wieder mit den Daten auf dem externen Datenträger arbeiten.
Das ging schon vor zig Jahren ganz gut und heute noch besser. Warum da mit Internet und dem ganzen Kram rum nudeln?
Ich mach das sogar bei Mitschnitten unserer Proben genau so, obwohl der Proberaum bei mir im Hausnetz hängt, ich also mit einem GBit die Daten kopieren könnte. Da ist mir aber die Festplatte immer noch lieber.
 
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Ich mache das über iCloud - auch auf Windows Geräten wenn notwendig. Alternativ (wie @thorwin schrub) ginge auch ein synchronisiertes DropBox Verzeichnis oder Google Drive oder OneDrive. Im Prinzip für die Anwendung alles austauschbar (mit Stärken und Schwächen)
 
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  • #5
Danke für euren Input.

Ich werde mich mit beiden Möglichkeiten mal intensiver auseinandersetzen und dann schauen was für mich besser funktioniert.
 
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  • #6
Um das Thema etwas abzuschließen und den Mehrwert zu steigern, hier meine Lösung, die ich mit Reaper gefunden habe:

Ich habe mich in der Idee verrannt, dass ich Reaper in der Cloud installieren muss, um Projekte auf mehreren Geräten zu bearbeiten.
Hier war mein Denkfehler.
Es reicht die entsprechenden Projektordner, inklusive Medien, in einem synchronisierten (Cloud)Ordner zu speichern.
Schon kann man bequem am gleichen Projekt arbeiten und das von mehreren Geräten.
Es gibt Einschränkungen, wenn man nicht dieselben PlugIns auf allen Geräten installiert hat.
Die Lösung sollte genauso auf einem externen Laufwerk funktionieren.

Sicherlich gibt es noch andere Möglichkeiten, aber diese Lösung ist für mich schnell und einfach.
Nochmals danke.
 
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Ist die Cloud denn schnell genug für Recording? Sind ja doch beträchtliche Datenmengen...
 
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Das geht ja normalerweise asynchron. Die Daten werden auf die lokale Platte geschrieben und im Hintergrund mit "der Cloud" synchronisiert. Du musst nur beim Runterfahren des Rechners nach der Session drauf achten, dass die Synchronisation vollständig gelaufen ist. Je nach Upload-Bandbreite kann das natürlich nen Moment dauern.
 
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Gerade Upload ist durch die asynchronen Internetzugänge meist langsam.

Ich nehme mit 32Bit auf, da kommen schnell viele GB zusammen bei 20-22 Spuren, das würde ewig dauern mit den Upload.

Für solch einen Fall würde ich eine schnelle USB-Platte über USB3 nehmen.
 
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  • #10
Je nach Upload-Bandbreite kann das natürlich nen Moment dauern.
Wenn das nicht die Untertreibung des Jahres, wenn nicht Jahrzehnts, ist. Keine Ahnung was ihr so an Internet Anbindungen benutzt, aber selbst wenn man da 100 MBit Upload hin bekommen würde (was ich so mal eher bezweifeln würde), dann wird das wohl deutlich mehr als einen Moment dauern.
 
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  • #11
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  • #12
Hmm, meine externe Platte kann so in etwa 100 MByte in der Sekunde an Datentransfer, mehr als gut genug für das Recording direkt auf die Platte. Probe aus, Rechner runter fahren, Platte abstöpseln und fertig. Daheim (bei mir ein Stock höher) die Platte bei bedarf an den Standrechner anstecken und weiter arbeiten. Schneller geht es nicht mal, wenn ich die Daten direkt vom Keller per Lan auf den Standrechner kopiere. Backups muss man ohnehin machen, das kann aber auch mal passieren, wenn ich grad mit etwas anderem beschäftigt bin. Und man sollte sich auch bewußt sein dass "in der Cloud" halt auch "irgendwo da draußen und mit relativ bis keiner wirklichen Kontrolle" bedeutet.
 
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  • #13
Klar, den großen US-TechBros würd ich meine Daten auch nicht überlassen und (auch klar) ist ne externe Platte schneller, wobei ich mit 300MBit/s schon auch auf >35MB in der Sekunde komme (real gemessen). Und (auch klar) Cloud ist kein Ersatz für Backups, aber die kann man ja machen, wenn Zeit ist (Mein Backup auf externe HDD läuft nachts, 2. Platte liegt außerhalb des Hauses und wird ca. 1x pro Woche rotiert).

Wir schweifen ab... :D
 
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  • #14
Ich arbeite mit Microsoft OneDrive, der besagte Ordner wird auf dem OneDrive Ordner bei mir angelegt und auf allen Systemen synchron gehalten.
Die Aufnahme von 16 Spuren in 24bit ist jetzt nicht sooo dramatisch, was Datenmenge angeht und der Upload von around 30 Minuten Material ist kein Drama für mich und kann im Zweifel laufen, während ich Staubsauge oder Aufräume.

Der Download auf die lokale Platte des PC dauert auch keine Ewigkeit und ist für mich kein Problem. In der Zeit mach ich mir ne Tasse Tee oder so...

Klar, eine externe Platte würde auch gehen, aber die müsste ich erst kaufen und da ich die Cloud eh schon habe...
Sicher alles Gewohnheitssache.
 
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  • #15
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  • #16
Ich habe bei mir einen "Server" für alle Rechner direkt im Hausnetz liegen - mit Speed und Platz. Der Sync für das Laptop/iPad steht auf WLAN only ... ich komme also heim und er fängt an auf den internen Server zu schieben.

Und dann habe ich Zugriff von allen Rechnern im Haus. (Bei mir geht es eher um Fotos) ...

Gruß
Martin
 
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  • #17
Um nochmal kurz Feedback zu geben: Nach anfänglichen Problemen, weil ich die Medien falsch gespeichert habe, funktioniert das ganze nun so wie gewünscht.
Probe wird am Laptop aufgenommen, landet dann automatisch in einem besonderen Ordner in der Cloud und ich kann von meinem Desktop PC darauf zugreifen, ohne kopieren, suchen oder sonst was. Genau das war der Plan!


Ich habe bei mir einen "Server" für alle Rechner direkt im Hausnetz liegen - mit Speed und Platz. Der Sync für das Laptop/iPad steht auf WLAN only ... ich komme also heim und er fängt an auf den internen Server zu schieben.

Und dann habe ich Zugriff von allen Rechnern im Haus. (Bei mir geht es eher um Fotos) ...
Diese Lösung interessiert mich als Alternative derzeit.. Ich habe genau das gleich Problem mit Fotos, wie bekomme ich die RAWs so gespeichert, dass ich LightRoom Classic auf Latop und PC praktisch gleich nutzen kann.

Würdest du erklären, wie deine Lösung funktioniert?
 
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  • #18
Ich nutze Luminar und habe den Ordner im Heimnetz … der mobile Rechner schiebt die Files dahin.

Der PC hat also nur die Heim-Cloud … der mobile Rechner hat sein Verzeichnis, welches sich 1:1 abgleicht. In der Luminar Struktur liegen die Dateien mit den „Änderungsprotokollen“ an gleicher Stelle. Ich sehe also an beiden Rechnern alle Bearbeitungsschritte.

Gruß
Martin
 
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  • #19
Das geht ja normalerweise asynchron. Die Daten werden auf die lokale Platte geschrieben und im Hintergrund mit "der Cloud" synchronisiert. Du musst nur beim Runterfahren des Rechners nach der Session drauf achten, dass die Synchronisation vollständig gelaufen ist. Je nach Upload-Bandbreite kann das natürlich nen Moment dauern.

Ich würde auf die interne SATA/NVMe-Disc schreiben und am Ende der Aufnahmesession
auf eine externe USB-3 Platte synchronisieren.

Die interne Platte bietet verschiedene Vorteile:
- sie ist immer "verfügbar"
- Du kannst eine Menge I/O generieren

Es wurde richtig gesagt, dass die Synchronisation in die Cloud automatisch im Hintergrund erfolgen kann.
Das würde ich aber nicht empfehlen, weil zusätzliche Netzwerk Aktivität - je nach PC oder Laptop - auch
schon mal unerwünschte Nebeneffekte produzieren kann.

Darum besser mit interner Platte arbeiten und ganz am Schluss einer Recording Session
die Daten mit einem Programm auf USB3 Disk spiegeln.

Dazu gibt es im PC Bereich ein hervorragendes Tool: FreeFileSync.
Da kann man das auch in eine Batch Datei saven, auf den Desktop legen, doppelclicken, kurz warten, fertig.

So minimiert man alle Risiken für die Aufnahmesession. Beugt auch einem WAN-/Cloud-Ausfall vor.
Lokal hat einfach bessere Performance und höhere Verfügbarkeit.
 
  • #20
Solange keine neuen Audiodaten dazu kommen, würde es völlig reichen die DAW-Datei ohne Audio zu syncen. Vorher halt die Audiodaten jeweils dort ablegen, wo man dran arbeiten will, ob jetzt per HD (schnell) oder über den Umweg von dritten/Dienstleister/cloud.. die sich sicher das Geld nicht entgehen lassen, die Daten für das KI Training auszuwerten, gern auch ohne das offen zu kommunizieren.
 
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