Aufnahmen auf Laptop, Transfer auf PC, möglichst automatisch über Cloud

  • Ersteller Ersteller EPBBass
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  • #21
Und man sollte sich auch bewußt sein dass "in der Cloud" halt auch "irgendwo da draußen und mit relativ bis keiner wirklichen Kontrolle" bedeutet.
Das halte ich für einen sehr wichtigen Punkt. Alles, was man "in die Cloud" gibt, kann man im Prinzip als frei verfügbar für andere sehen.
Betreiber: "vielen Dank für die Daten, damit trainieren wir unsere Systeme." "Oh, verschlüsselt - prima Trianingsmöglihhkeit für unsere KI bzw Q-Bit Rechner" ...

Zur Frage, wie man das zuhause löst:
Ich habe ein NAS von Synology, da liegen zentral die Daten drauf. Das ist genau zu diesem Zweck gedacht. Es hat 2 gespiegelte Festplatten (RAID 1), so dass der Ausfall einer Platte immer noch keinen Datenverlust bedeutet.
Backup ist auch leicht möglich. Da ziehe ich inkrementell (unter Windows der alte DOS Befehl in Batch Datei xcopy -d ) die Backups runter. Das dauert keine 15 Minuten selbst über das LAN, weil ja nur die geänderen Dateien gezogen werden und das kommt auf eine externe USB Platte, die ein 1:1 Abbild des NAS hat. Im Fehlerfall kann man dort jede Datei sofort holen, ohne einen Recovery Prozess anstoßen zu müssen.

Bei uns kann man in der Familie von jedem Rechner aus zugreifen. Aber es liegt privat zuhause im Heimnetz hinter der Firewall.
Man kann eben nicht weltweit drauf zugreifen, sondern nur zuhause.

Da könnte man auch noch eine Synchronisation dazu basteln.
Ich habe das absichtlich nicht gemacht, weil man auch da aufpassen muss.
Beispiel: jemand ist unterwegs und zieht sich Fotos oder Videos auf den Laptop. Speicherplatz knapp. Also lösche ich mal die Fotos hier alle, die habe ich ja noch zuhause gespeichert. Kommt heim, synchonisation und zuhause Fotos auch automatisch gelöscht. Merkt man nicht sofort, sondern erst, wenn es zu spät ist, das zu retten.
 
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  • #22
Ich habe ein NAS von Synology, da liegen zentral die Daten drauf.
Für andere Anwendungen habe ich das gleiche Setup mit automatischem Backup (nächtlich) auf eine externe USB Platte. Dazu noch in die Synology Cloud als wöchentlicher Offsite Backup. Beim Synology Backup sehe ich das Trainingsproblem nicht so sehr.

Allerdings geht es ja hier darum, schnell Recording Daten aus dem Proberaum oder wo auch immer gemeinsam verfügbar zu machen. Dafür müsste man einen externen Zugriff auf den Synology bauen. Habe ich für eine kleine Partition davon, fühle mich dabei aber sehr unwohl...
 
  • #23
Mit ein wenig IT-Hintergrundwissen kann man für ca. 100 Euro auf ebay einen kleinen Micro PC (refurbished) kaufen, Linux drauf installieren und die eigene Nextcloud betreiben (ist alles gut dokumentiert). Die kann man entsprechend absichern und danach auch nach Extern verfügbar machen.
So kann man nicht nur seine Audio-Daten übertragen, sondern dies auch als Cloudspeicher für sein Handy nutzen (Android, Apple), bevor man monatlich sein zusätzliches Volumen bei Apple zahlt.
Mein Micro-PC (Intel I5, 16 GB RAM, 4 TB Platte) läuft bei mir 24*7, braucht kaum Strom, wenig Wartung und ist unhörbar. Zu beachten wäre auf jeden Fall der eigene Internetanschluß, der bei riesigen Datenmengen und schmaler Bandbreite weniger Freude machen würde.
In Verbindung mit einem dynamischen DNS-Anbieter (wenn keine feste IP vorhanden ist) ist dies alles zu realisieren.
 
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  • #24
Sowas stelle ich mir in meiner Welt auch vor, aber traue mir die technische Expertise nicht zu, die für den Aufbau nötig ist.
 
  • #25
Ich hab für den Proberaum ein eigenes Laptop vorbereitet, das mit dem Pult verbunden wird, um Multitrack-Mitschnitte aufzunehmen. Bis dato hatte ich immer mein Macbook mitgenommen, aber der Aufwand ist mir zu viel, jedes mal mitschleppen, anschließen, wieder abstöpseln und zu Hause wieder aufbauen. Ich muss immerhin noch Keyboard, Gitarre, iPad etc. mitnehmen.
Warum nicht einfach eine externe USB-Platte (SSD oder HDD ist heite wohl egal) verwenden?
Genau so. Da wir im Proberaum kein Internet haben, höchstens Hotspot Zugang, ist eine Cloud-Lösung keine Option. Daher nutze ich einen USB Stick, der mit 256GB ausreichend Speicher hat und auch problemlos den Datentransfer schafft. Den steck ich zu Hause in's Macbook, um den letzten Feinschliff und den Mixdown zu erstellen.
Die Audiodaten vom Mixdown lade ich in die Cloud um sie so den anderen zur Verfügung zu stellen.
Für eine Datensicherung könnte ich die Rohdaten und/oder Mixdowns auf mein NAS schieben, aber das sind nicht zwingend wichtige sicherungswürdige Daten, daher erspare ich mir das.
Ich habe bei mir einen "Server" für alle Rechner direkt im Hausnetz liegen - mit Speed und Platz. Der Sync für das Laptop/iPad steht auf WLAN only ... ich komme also heim und er fängt an auf den internen Server zu schieben.
So ähnlich hab ich das auch bei mir zu Hause, nur dass da kein Server läuft, sondern lediglich ein NAS Speicher. Fotos vom iPhone oder iPad werden automatisch dort hochgeladen. Die üblichen Libraries aller Rechner im Haus (Bilder, Dokumente, Musik, Video) sind auf das NAS gelinkt, das hat den Vorteil, dass ich so gut wie keine wichtigen Daten offline auf irgendeinem Rechner liegen habe.
Und dann habe ich Zugriff von allen Rechnern im Haus. (Bei mir geht es eher um Fotos) ...
Ich hab auch Zugriff von überall auf meine NAS, geht per dazugehöriger App.
Alternativ hab ich in Verbindung mit meinem M365 Family Account auch ausreichend Speicher im Microsoft OneDrive. Dort speichere ich Daten, die weniger sensibel sind, und auch meine Tochter nutzt das anstatt meiner NAS, weil sie für das Studium ständig zwischen iPad und Laptop wechselt. Das ist etwas einfacher, als den Zugriff über die NAS, weil das nur über die dazugehörige App möglich ist.
 
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  • #26
nur dass da kein Server läuft, sondern lediglich ein NAS Speicher.
Ein NAS ist der facto ein Server, der sein File System im Netz bereitstellt. An nur ein Begriff aus dem Marketing um für leistungsschwache Computer noch eine coole Anwendung zu finden.
 
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  • #27
Im Prinzip hast Du recht. Unter NAS verstehe ich halt ein Gerät, das mehr oder weniger explizit für diesen Zweck konfiguriert ist, und in der Regel ein Festplattengehäuse mit integriertem Prozessor. Wenn die Leute von Server reden, dann haben sie entweder einen Rechner mit Windows, Linux oder meinetwegen auch ein Apple OS, manchmal auch einfach nur ein Raspberry, der als FileServer seinen Dienst verrichtet. In letzterem Fall muss man halt deutlich mehr selber machen, vor allem sich ein wenig mehr auskennen.

Aber genug OT ...
 
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