Aufstieg zum Musiker

von silentb, 19.06.05.

  1. silentb

    silentb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.06.05   #1
    Hi!!

    An diejenigen, die schon etwas länger spielen:

    Ab wann wart ihr an dem Punkt, sagen zu können, "So, jetzt bin ich endlich in der Lage, die Musik zu machen, die ich machen möchte, ohne jeden Scheiß wochenlang üben zu müssen." ???

    Ich spiele seit ca. 4 Jahren und spiele am liebsten geraden, modernen Rock. Bzw ich würde es gerne :). Ich hoffe, so in 4 Jahren endlich soweit zu sein. Ist das realistisch? Ich schaue, dass ich täglich so ca. 1 Stunde übe...

    Ich spiele seit einem halben Jahr in einer Band und wir versuchen auch eigenes zu machen, aber klappen tuts noch nicht so super. Braucht wohl alles seine Zeit ;).

    MfG,
    SilentB
     
  2. 36 cRaZyFiSt

    36 cRaZyFiSt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.06.05   #2
    Also üben wirst du immer müssen ;)
    Aber wenn du dat meiste schon kannst musst du nich mehr soo lang üben
    natürlich geht das nich innerhalb von Minuten, aber nich mehr Wochenlang :p
     
  3. Little_Raven

    Little_Raven Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.06.05   #3
    Zeitangaben kann man leider nur sehr schwer machen.
    Du wirst sicher festgestellt haben, dass du Sachen die Du am Anfang spielen wolltest, zwei Wochen lang geübt hast und trotzdem nur sehr holprig von der Hand gingen nun garnicht mehr üben musst.
    Das wichtigste ist finde ich, sich niemals von einem bestimmten Level des Songs unterkriegen zu lassen.
    Selbst der übelste Fingerbrecher, den ich nichtmal bei Tempo 40 richtig spielen kann, hilft mir enorm bei meiner Entwicklung weiter. Viel mehr als ein einfaches Bluesshuffle.

    Aber ich denke ich habe das Gefühl auch. Gerade wenn man eigene Lieder schreibt aber einfach nicht in der Lage ist das vernünftig wiederzugeben ist das schon sehr frustrierend.

    Nach 8 Jahren sollte ein Musiker aber schon soweit sein, sehr vernünftig klingende Ergebnise abzuliefern.
     
  4. FuckingHostile

    FuckingHostile Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.06.05   #4
    Also das spielen in einer vernünftigen Band die auch was zustande kriegt beschleunigt das Lernen ungemein. Es ist ja nicht so das eine gute Technik alles ist, sondern auch Kreativität und die fähigkeit Melodien vom Kopf auf die Saiten zu bekommen, Songs zu arangieren etc. Ich spiele jetzt ca. 5 Jahre, davon 2 in einer Band und bin jetzt so weit dass ich nicht sagen muss: "Das müssen wir anders spielen weil ich das so nicht hinkrieg." Es gibt halt immer Sachen die man denkt besser beherschen zu können aber das ist ja das schöne daran. Es gibt einfach so unglaublich viele Möglichkeiten, dass es keine "besten" Gitarristen gibt, weil irgendwo immer noch einer ist der eine andere Fähigkeit oder Technik besser drauf hat.
    In Zeiträumen von 4 Jahren zu denken ist unsinnig, weil man ja nicht immer gleich starke Fortschritte macht. Außerdem ist das ja auch total Typenabhängig.
     
  5. Veril_Droge

    Veril_Droge Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.06.05   #5
    Ganz ehrlich? Da werd ich vermutlich in 5 Jahren noch nicht sein...

    Nachspielen ist nicht das Problem, mit ein wenig Übung schafft man alles (sofern es - da hapert's bei mir wegen kaum vorhandener Kraft der rechten Hand - nicht allzu schnell ist). Das Problem wird sein, ein Feeling und einen Groove aufzubauen und zu entwickeln, den meine "Ikonen" so scheinbar locker aus dem Handgelenk bringen können und der jeden Hörer zwangsläufig in seinen Bann zieht. Das braucht nicht soundsoviel Zeit zum üben, das braucht dein gesamtes Leben und deine ganze Inspiration.
     
  6. wilbour-cobb

    wilbour-cobb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.06.05   #6
    ich bin jetzt eit 15 jahrem am instrument - und weisst du was? zum glück bin ich nicht da, wo ich vor 15 jahren unbedingt hinwollte.

    ich denke, so wie sich dein können ändert, ändern sich auch deine ziele. ich habe früher stundenlang pentatoniken rauf und runtergenudelt und wollte immer schneller und frikeliger werden. heute bin ich eher rythmusgitarrist und kann mich den wolf an einem schönen g-dur freuen.

    ich habe gemerkt, dass man ab einem gewissen punkt garnicht mehr weiter dazulernt, sondern nur routinierter wird. aus der sicht eines gitarristen - dein gefühl wird besser, dein griff immer sicherer und dein spiel wird feiner.

    findest du nicht, dass du mit der tatsache, dass du dir sachen einfallen lässt und die dann umsetzt, schon ziemlich nah dran bist?? ob du für das erdachte jetzt 3 wochen oder 3 stunden zum routiniert spielen können brauchst.

    deinen werdegang jetzt in jahren anzugeben, ist unmöglich. was ist, wenn du in vier jahren bei den wildecker domspatzen oder den motherfuckern of death spielst? dann spielste da vielleicht sachen, die du heute schon im schlaf kannst.
    und neues zu erlernen wird immer kompliziert bleiben, anderes wird sich immer mehr festigen
     
  7. FuckingHostile

    FuckingHostile Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.06.05   #7

    Das ist mal ein Wort zum Sonntag. :great:

    PS: Wie findest du die neue Platten von den Motherfuckers Of Death (abgekürzt auch Mod genannt?) :D :twisted:
     
  8. Sky

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    Erstellt: 20.06.05   #8
    Ich weiß das gar nicht mehr... das kann man auch gar nicht so pauschal sagen. Da sich, wenn du etwas kannst/beherrscht, deine Anforderungen an dich selbst steigen. Du willst dann einfach noch besser, noch perfekter werden... man lernt nie aus. Und ich glaube wenn das nicht so wäre, na ja... es dann ziemlich langweilig wird. ;-) Es gibt natürlich auch Leute die z.B. nur Akustikgitarre lernen wollen um am Lagerfeuer ein paar Lieder zu spielen, und den reicht das dann auch. Aber als "richtiger Vollblutmusiker" will man denke ich immer mehr... wenn vielleicht auch unbewusst. :D
     
  9. Orgelmensch

    Orgelmensch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.06.05   #9
    Nach oben ist immer Platz...
     
  10. Lite-MB

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    Erstellt: 20.06.05   #10
    das ist extrem individuell, kommt auf den Stellenwert an, die du der Musik bemißt, kommt auf die Zeit an, die du investieren willst/kannst, ob du schnell + leicht lernst oder nicht....

    Ich spiele bald 40 Jahre....
    am Anfang war die Technik, über Jahre habe ich daran gearbeitet, gleichzeitig auch Stategien entwickelt (die bis heute Bestand haben), diese Technik in vernünfigem Rahmen "warm zu halten", die erste Zeit hatte das bei Gott nichts mit Musik zu tun.
    Es ist eine stetige Entwicklung, die Schwerpunkte verschieben sich gewaltig, heute bin ich an neuen Techniken eher am Rande interessiert, mich interessieren Menschen, Musiker, Grooves, Sounds, Phrasierungen, d.h. ich verbringe heute (in der Regel) meine Zeit damit Musik zu machen, meine Mittel/Technik auf ein Minimum zu reduzieren, die Musik sehr viel wichtiger zu nehmen als mich als Ego, oder wie meine Technik - vieles, was mir früher unheimlich wichtig war, ist heute max. noch Mittel zum Zweck.
     
  11. tiffi1989

    tiffi1989 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.06.05   #11
    der thread is für anfänger SEHR deprimierend.....
    :( :( :(

    ich denk ich werde dann mal noch 7,5 jahre üben bis ich mal gscheid spieln kann
     
  12. Lite-MB

    Lite-MB Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 22.06.05   #12
    laß dich nicht deprimieren, geh deinen Weg, du bist der Maßstab für dich und nicht irgendwelche Überflieger!!
    Ein gewisses Maß an Technik ist Voraussetzung um Musik zu machen (meine Meinung!! hier im Board gibt es viele abweichende Meinungen!), die musikalische Entwicklung ist was ganz anderes - insgesamt keinen Grund den Kopf hängen zu lassen, sondern einfach immer neugierig weiter voran gehen und dabei reifen.
     
  13. michi die hur

    michi die hur Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.06.05   #13
    ich frag mich auch eher, wann der punkt mal kommen mag ^^
    ich spiel noch nich allzulange gitarre, vielleicht so 3-5 monate oder so. aber ich merk jetz schon z.T. voll krass wie sich die finger der greifhand 'verändern' (natürlich nicht sichtbar aber gelenkiger und so)
    . mich persönlich motiviert es auch immer wenn ich mir überlege wie weit ich vor 2 wochen war und was ich jetzt alles besser kann. aber is wahrscheinlich auch eher so das man am anfang größere schritte macht als als fortgeschrittener :p