Augen lasern lassen wegen Sehschwäche.

von maks26, 05.06.07.

  1. maks26

    maks26 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.07   #1
    Hi.
    Ich hab natürlich brav die Suchfunktion benutzt, gibt bis jetzt nur 2 Themen und in denen gehts um "Brille oder Kontaktlinsen" ...
    also:

    Ich bin kurzsichtig (R. -1.75, L. -2.00) und hab schon mehrmals darüber nachgedacht mir in ferner Zukunft die Augen lasern zu lassen.
    Ich habe sowohl Kontaktlinsen als auch Brille, und ich trage fast ausschließlich die Kontaktlinsen, ganz einfach, weils cooler is ;) ist einfach so, ich find mir passt meine Brille nicht so gut. Der Nachteil an Kontaktlinsen ist aber dass sie am Abend schon mal recht störend sein können, vorallem wenn man sie von halb 7 in der Früh bereits drin hat, jaja ich weiß, das ist nicht gesund, das Auge braucht frischluft. Und dadurch dass ich (wie ihr sichalich auch) gerne viel fortgehe, wirds oft seehr spät und jedes Mal nerven mich die Linsen. Auf Musik-Festivals wie Rock am ring etc. sind Linsen auch seehr störend und umständlich blablabla ...


    Daher:
    Hat irgendwer schon Erfahrung mit Augenlasern gemacht, also habt ihr eure eigenen Augen lasern lassen oder kennt ihr jemanden der jemand kennt......
    Oder habt ihr es vllt auch vor in ferner Zukunft?
    Habt ihr Angst vor irgendwelchen Risiken?
    Sind die Risiken eigentlich groß?
    Wieviel euro habt ihr hingeblättert??
    und so weiter und so fort .....
    ich würd einfach mal gern wissen was ihr davon haltet und was ihr so darüber wisst :great:
     
  2. madeye

    madeye Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.07   #2
    der bruder eines bandkollegen hat sich die augen lasern lassen um polizist werden zu können.

    das hilft dir jetzt aber nicht sonderlich weiter, oder? ;)
     
  3. Wolf-107

    Wolf-107 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.07   #3
    Mein Bruder hat sich auch die Augen lasern lassen.
    Tat nicht weh, keine Nebenwirkungen und er sagt das war die beste Entscheidung seines lebens.
    Einziger Kritikpunkt: der Preis.
     
  4. KeinGerede

    KeinGerede Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.07   #4
    ich hab mich darüber schonma informiert würd ich auch gerne machen
    jedoch:
    1. Preis
    2. Alter
    3. keine Langzeiterfahrung

    zu 1.: kost halt n batzen kohle. ich hab neulich ma ne werbung gesehn da haben die das ich glaube für 1500€pro auge angeboten... das is aber denn schon günstig denke ich

    2. du kannst dir nich einfach die augen lasern lassen weil du lust dazu hast und und höchstwahrscheinlich zu jung bist
    das auge wächst und verändert sich genau wie dein körper und man sagt, dass man sich die augen erst so ab ca25 lasern lassen sollte bzw wenn das auge "ausgewachsen" ist und sich nicht mehr sonderlich verändert

    3. da die Lasermethode noch relativ jung ist, gibt es auch keine Erfahrungen mit älteren Patienten von vor 15 jahren zB
    wer weiß obs dann immer noch so toll ist wie nach der op oder ob man nochmal lasern lassen muss oder schlimmeres.

    das sind so sachen die ich schon aufgeschnappt hab.

    achja risiken gibt es wie bei jedem eingriff eigentlich es "kann" immer etwas passieren auch wenn das risiko gering ist.

    auf jeden fall mal beim augenarzt informieren
     
  5. Bassilo

    Bassilo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.07   #5
    Meine Mutter hat sich ihre Augen beide lasern lassen und ist sehr zufrieden damit.
    Schmerzen hatte sie keine und war schon ziemlich baff wie sie in der ersten Nacht ohne Brille ihre Digitaluhr am Bett ablesen konnte :D. Wird ja in der "Heilphase" immer besser die Sehstärke sag ich ma.

    Und sie fands komisch dass sie ne zeitlang mit einem gelasertem und einem ungelasertem Auge rumgelaufen ist... Hat sich die Augen nacheinander machen lassen, auf Empfehlung des Arztes, falls beim 1. irgendwas auffällt oder besser gemacht werden könnte wird das beim 2. dann gleich umgesetzt.
    Brille mit nur 1. Glas soll man wohl nich in dieser Zeit tragen, denn so strengt sich das gelaserte Auge mehr an und heilt schneller oder so...
    Naja, jednefalls meinte sie dass man nach kurzer Zeit nurnoch mit dem gelasertem Auge schaut und es ein super Gefühl wär so ohne Brille und CL.

    Hatte vorher glaub ich so um die -6.25 auf beiden.

    Hab sogar zugeschaut über nen Monitor... spacig ^^

    Wenn ich ausgewachsen bin bzw. meine Augen werd ich mir das auch überlegen. Meine Schwester wills auch machen lassen...
     
  6. Flower King

    Flower King Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.07   #6
    Nun, wenn man Pech hat kann das ganz schön in die Hose gehen. Habe mal eine Dokumentation gesehen, der Kerl hat bei starken Lichtquellen (z.B. Autoscheinwerfern) nur noch Streifen (also so zersplittertes Licht) gesehen... Echt heftig...

    Aber es kann ja überall was schiefgehen und dein Arzt wird dich ja über die Risiken aufklären.
     
  7. Kfir

    Kfir HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 07.06.07   #7
    Das hat nicht direkt was mit "schiefgehen" zu tun, auch wenn es eine sehr verbreitete, ich sag mal Nebenwirkung ist.

    Kurz zum Hintergrund: meine komplette Familie inklusive mir (also 4 Köpfe) ist inzwischen gelasert.

    Dazu muss man sagen, dass Fehlsichtigkeit bei uns in allen Facetten vorhanden und auch mitunter sehr stark ausgeprägt war. So hatte ich quasi mein ganzes bisheriges Leben mit starker Weitsichtigkeit (+8/+9) und Hornhautverkrümmung zu kämpfen; sprich ich kannte mich eigentlich nur mit Birlle, schon von kleinster Kindheit an.

    Meine Mutter hatte damit angefangen, mein Vater zog nach und dann meine Schwester...schließlich wars mir dann auch zu blöd.

    Ich möchte an dieser Stelle gleich zwei Dinge besonders hervorheben:

    1. Die LASIK-OP behebt nur einen Sehfehler. Sprich, auch wenn 100% korrigiert wird, heißt das nicht dass ihr jetzt aus 5m Entfernung Zeitung lesen könnt oder so. Die, ich nenn es mal so, natürliche Leistungsfähigkeit des Auges bleibt dadurch unangetastet - was vorher nicht schon vorhanden war, kann logischerweise auch nicht "hingelasert" werden.

    2. Wo ich von meinen Eltern spreche: die Alterssichtigkeit wird dadurch natürlich auch nicht beeinflusst, d.h. die kommt so mit 45 (grob gepeilt) langsam eben doch, Laser-OP hin oder her. Dagegen ist bisher kein Kraut gewachsen.

    Vielleicht kurz an meinem Beispiel mal das ganze Prozedere von Beginn bis zum Schluss.
    Die Bedingungen sind, zumindest bei meiner Klinik:

    - mindestens 18
    - Sehwerte über einen bestimmten Zeitraum stabil

    Dadurch wird eigentlich ausgeschlossen, dass sich das Auge noch in einer Wachstumsphase befindet.

    Wenn das gegeben ist (idR hat man hier schon 2-3 Voruntersuchungen hinter sich), wird konkretisiert was gemacht werden kann bzw. welche Technik(en) zum Einsatz kommen.

    Bei mir war das etwas - zugeben - konfus. Ursprünglich hatte man gemeint, die normale Lasik würde bei meinen Werten noch ausreichen, es bliebe evtl. ein kleiner Rest Fehlsichtigkeit, was aber nicht dramatisch ins Gewicht falle.

    Am eigentlichen OP-Tag wurde mir dann spontan eröffnet, dass man nun doch lieber zusätzlich das ICL-Verfahren anwenden will. Dabei werden quasi künstliche Zusatzlinsen zwischen die Iris und die natürliche Linse implantiert - klingt ziemlich fies, ist aber vom Eingriff sehr harmlos.
    An diesem "enttäuschenden" Tag wurden dann in einem ersten Durchgang lediglich die sog. Flaps geschnitten - das sind die "Hornhautlappen", die bei der eigentlichen OP dann weggeklappt werden und nach Beendigung selbiger dann als natürliches Pflaster dienen.
    Dabei wird quasi das Auge "festgesaugt" um es zu fixieren - und das war, ehrlich, das einzige wirklich unangenehme an der ganzen Geschichte. Es ist nicht so toll, wenn man das Gefühl hat es zieht einem das Auge aus dem Kopf...naja, dauert ja nicht lange ;)

    Das wars dann fürs erste. Mir ging es an dem Tag auch relativ schlecht, einfach aufgrund dieses Ziehens in den Augen war ich einige Stunden quasi im Migränezustand. Aber am späten Abend war das dann auch verflogen - meine restliche Familie hatte übrigens keinerlei Symptome gehabt. 3:1 gegen mich ;)

    Die ICL-Linsen wurden also bestellt (müssen ja extra berechnet/angefertigt werden). Das Einsetzen erfolgte dann an zwei OPs an zwei Tagen. Der Eingriff ist wirklich harmlos, würde man nicht erwarten wenn man sich überlegt was dabei eigentlich gemacht wird. Es war aber sehr entspannend, und man erlebt es ja auch nicht alle Tage dass einem jemand etwas im Auge verankret :great:

    Anmerkung: dieses spontane "Extra" wurde absolut kostenlos durchgeführt. Normalerweise fallen hier zusätzliche Kosten von etwa 2000€ an. Da es ja aber nicht von vornherein geplant/abgesprochen war, wurde das direkt vom Chefarzt so abgemacht.

    Als die Linsen drin waren, war der Zustand natürlich etwas unglücklich: die alte Brille passte logischerweise nicht mehr, richtig sehen konnte ich aber auch nicht, weil die Hornhautkorrektur ja noch nicht gemacht war.

    Also möglichst zügig noch eine Übergangsbrille für die kurze Zeit machen lassen, ich wäre sonst halb durchgedreht - und hätte in dieser Zeit auch aktiv nichts machen können (wenn man nix lesen kann, ist das Leben etwas schwer...).

    Gut, so vergingen ein paar wenige Wochen, dann endlich wurde die Sache zu einem Ende gebracht. Die eigentliche LASIK-OP ist auch eher harmlos, geht sehr schnell (~10min).
    Danach ging es mir, ähnlich wie beim ersten Eingriff, gar nicht so gut. Sehr lichtempfindlich, brennen in den Augen etc.
    Aber einige Stunden später war auch das überstanden.

    Tja, seitdem führe ich - eigentlich - ein sehr schönes "optisches" Leben.

    Eigentlich deshalb, weil es zwei kleine Wehmutstropfen gibt:

    Verglichen mit der Brille, sehe ich jetzt quasi "schlechter" - das ist aber nur so zu verstehen, als dass die Brille einen gewissen Zoom-Effekt hatte, mit dem alles größer, schneller erfassbarer wirkte. Gutes Beispiel sind Straßenschilder (also hauptsächlich Wegweiser etc.). Da muss ich jetzt schon relativ nah dran sein um sie richtig scharf erkennen zu können. Nicht so dramatisch dass es ein echtes Problem wäre, aber es war früher etwas einfacher.

    Der andere Punkt sind die angesprochenen Lichtkränze, sog. Halos, die sich nachts um Lichtquellen bilden.
    Das liegt (bei mir) daran: die eingesetzten Linsen sind im Randbereich entweder anders oder unsauberer geschliffen - ich vermag es nicht genau zu sagen. Bei Dunkelheit öffnet sich bekanntermaßen die Iris und lässt mehr Licht auf die Pupille - damit wird aber auch der Rand der künstlichen Linse bestrahlt, und es kommt zu den etwas störenden Lichterscheinungen.
    Man merkt es auch gleich, wenn einem bsp. ein Auto mit Scheinwerfern entgegen kommt. Die Iris macht "dicht", der Randbereich der Linse wird abgeschattet und die Lichterscheinungen sind weg. Es ist also quasi eine Frage der allgemeinen Umgebungshelligkeit.

    Ich habe recht viele Berichte von Patienten gelesen, dass ist ein sehr häufig auftretender Nebeneffekt, auch ohne zusätzliche künstliche Linsen. Es gibt da offenbar Möglichkeiten, dass noch zu korrigieren (im Allgemeinen), in Form einer kostenlosen Nach-OP.

    Ja, soweit mal mein Bericht aus erster Hand. Fazit?

    Die Technologie ist nicht "neu" und auch nicht "ohne Erfahrungen", Laser-OPs werden seit über 10 Jahren schon durchgeführt. Auch im Bereich des grauen Stars wird nichts anderes verwendet.

    Ich persönlich bin jedenfalls sehr zufrieden mit der Entscheidung, es lebt sich entspannter (ganz im wörtlichen Sinne, weil nix im Gesicht hängt). Man blickt auch in gewisser Weise wieder fröhlicher in die Welt ;)

    Ein Haken sind natürliche die Kosten. Meine "Gesamt-OP" hat unterm Strich 5000€ gekostet, und da ist der Familienrabatt schon drin. Allerdings interessiert das die Kassen im allgemeinen ja leider nicht.
    Vielleicht kommt da ja irgendwann mal noch ein Ruck, denn Patienten lebenslänglich mit irgendwelchen Sehhilfen zu verpflastern kann es auf Dauer auch nicht sein.
    So bleibt die Augen-OP quasi ein gewisses Luxusgut, und das sollte nicht so sein.
    Allerdings wird auch hier der freie Markt bzw. die Konkurrenz etwas Bewegung bringen.


    @punkbass: wenn es dein Alter (und die Finanzen...) zulassen, dürfte einer OP nicht viel im Wege stehen. Deine Werte sind sehr gering, zumal Kurzsichtigkeit prinzipiell leichter zu behandeln ist als Weitsichtigkeit. Es ist nämlich (generell gesagt) mehr Hornhaut abzutragen, während man bei der Weitsichtigkeit das Problem hat, eigentlich Hornhaut "aufzutragen", um den Brennpunkt weiter nach vorne zu holen. Da muss man dann mit der Brechung arbeiten etc.


    Falls allgemein noch jemand (Detail-)Fragen hat, nur zu, versuch das gerne zu beantworten.
     
  8. maks26

    maks26 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.06.07   #8
    Hi, bin echt erstaunt wie schnell ihr alle antwortet, Respekt! :great:
    Ich bin 19, vom Alter her würds also schon passen, meine Werte haben sich auch schon Jahre lang nur ganz gering geändert, und das finanzielle werd ich auch noch hinkriegen ;)
    Ich bin auf jeden Fall froh dass ihr größtenteils nur positives übers Augenlasern geschrieben habt.
    Vielen Dank, vor allem an Kfir, für den netten Aufsatz.
    Bei weiteren Fragen meld ich mich natürlich :)
     
  9. Fastel

    Fastel Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 08.06.07   #9
    meiner ansicht nach sollten man nicht darauf hoffen dass die krankenkassen das bezahlen, sondern dass es billiger wird.
    muss man sich mal überlegen: 2000 euro pro auge? wo bitte landet das geld außer im swimming pool des arztes? gibt vielleicht bald (wenn es mehr in mode kommt) preiskämpfe in der hinsicht... hoffentlich.
     
  10. m~Daniel

    m~Daniel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.06.07   #10
    Gerade heute hab ich ne Fernsehwerbung gesehen.... 1180€ (oder so) :)
     
  11. IcePrincess

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    Erstellt: 13.06.07   #11
    Wenn so was über Fernsehwerbung angeboten wird wäre ich vorsichtig. Sehr vorsichtig. Genaugenommen ist es Ärzten immer noch verboten, Werbung zu betreiben.

    Und an die Augen würde ich nur einen sehr guten Arzt lassen. So was erfährt man am besten über Mund-zu-Mund-Propaganda.

    Ich selbst habe immer noch meine Brille und werde es dabei belassen. Schlicht deshalb, weil kein seriöser Augenarzt mir bei meinen komplexen Sehfehlern verspricht, dass ich völlig ohne Brille auskomme und weil Cortison-Behandlungen (ohne die ich nicht auskomme) immer unberechenbare Folgen nach sich ziehen. (...von wegen und so "unverändert")

    Die von kfir angesprochenen Einsetz-Linsen hat mein Onkel übrigens auch und ist seither so was von glücklich. Der hatte so -16(!) und ist jetzt glücklich drüber, dass er nur noch eine dünne, leichte Brille braucht.

    Bei einer Fehlsichtigkeit von um die -2 oder -3 ist das Ganze noch problemlos korrigierbar, erst ab -4 oder -5, abhängig davon ob und wie viel Hornhautverkrümmung im Spiel ist, geht es nicht mehr wirklich gut.

    Im Minus-Bereich hat man eben die Grenze, die dadurch vorgegeben wird, dass die Hornhaut sonst im Mittenbereich zu dünn würde.