Ausbildung in Musikladen

von delirious, 08.09.04.

  1. delirious

    delirious Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.09.04   #1
    Servus zusammen!!!

    Ich will nächstes Jahr ne Ausbildung in einem Musikladen in München machen und hätte da mal ein paar Fragen. Also, man sieht ja oft, dass die Mitarbeiter meistens sehr genervt sind. Wie ist das? Geht einem das nach der Zeit aus den Sack? Und noch eine Frage, die ja nicht zu verachten ist. Wieviel verdient man da so in etwas? Ich meine in der Lehre und später als Angestellter?
     
  2. MeatMuffin

    MeatMuffin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.09.04   #2
    Musikladenfachverkäufer sind chronisch genervt. Das stimmt schon. Vor allem wenn sie zum achten Mal an diesem Tag ein schlecht gespieltes "Smoke On the Water" auf einem Behringer Amp hören müssen. Dann werden sie melancholisch, denken, dass sie es eigentlich viel besser können und stehen vor einer Lebenskrise, weil sie ja eigentlich der bessere Brian May wären, nur hatten sie nie die Möglichkeit das zu beweisen.

    Ein kleiner Spaß mit einem Funken Wahrheit. Es gibt auch nette Verkäufer. ;)
     
  3. dotvoid

    dotvoid Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.09.04   #3
    Da ist wohl viel wahres dran :) .. Ich denk mal denen macht's Spass absoluten Anfängern was zu zeigen und mit Leuten zu diskutieren die wirklich Ahnung haben. Dummerweise gibt's dann halt jede Menge Leute die eigentlich nur so tun als hätten sie Ahnung und penetrant irgendwelchen Müll reden. Kann mir denken, dass einem das nach nem halben Jahr auf den Zeiger geht.
     
  4. Amp Kill Yourself

    Amp Kill Yourself Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 08.09.04   #4
    du musst das nur so sehen, in nem musikladen bekommst du keine musikalische Ausbildung. Du lernst halt Einzelhandelskaufmann oder Verkäufer, nur halt in nem Musikladen. wahrscheinlich nicht der meistbezahlteste beruf :(
     
  5. Wrathchild

    Wrathchild Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.09.04   #5
    Ich habe Praktikum im Musikgeschäft gemacht, 2Wochen lang.
    Ich sag dir, es KOTZT an! :D

    Ok mal im Ernst, es gibt manchmal wirklich nervige Kunden, besonders Kinder die sich die Les Paul an der Wand einfach nehmen obwohl ein Zettel angebracht ist, "erst fragen..."
    und du dann extra von deinem Stuhl aufstehen musst und dem Kind die Gitta aus der Hand reißen musst.

    Oder Kinder die ihren kleinen Bruder mitbringen und dann fragen ob sie mal ne Gitarre antesten dürfen, du ihnen dann gutmütig eine gibst und sie dann in Wirklichkeit einen Zettel auspacken auf dem irgendein 08/15 Blues Lick steht und sie das 2 Stunden am Stück spielen und du dann merkst das sie für ihren Unterricht lernen :rolleyes: .

    Aber es gibt auch gute seiten daran. Du kannst in freien Momenten dir einfach ne Gitarre schnappen und spielen bis der nächste Kunde kommt.
    Oder einfach mal ein Wah Pedal testen bzw die neuesten Amps usw... :great:

    Allerdings kommen manchmal auch 13 Jährige Slipknot, linkin Park, limp Bizkit
    Kinder die von gar nix ne Ahnung haben und sofort ihre 7Saiter haben wollen und am besten noch den tollen Marshall Vollröhren Halfstack an dem sie dann doch nur irgenwelches Dropped D gewixe spielen.

    Ich hatte das Glück das ein Azubi dort war der genau meinen Musikgeschmack hatte.
    Morgens gleich mal Sepultura, Iron Maiden, Metallica rein und ordentlich gebangt :rock: :D
     
  6. dotvoid

    dotvoid Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.09.04   #6
    völlig verstimmt, muss man dazu erwähnen :D
     
  7. MeatMuffin

    MeatMuffin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.09.04   #7
    Das beinhalted doch der Term "dropped d" bereits. Ich bin gegen chronisch verstimmte Gitarren. Es lebe das Standard Tuning! :D
     
  8. delirious

    delirious Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.09.04   #8
    Gibts da eigentlich irgendwelche Weiterbildungen, oder hat man sonst noch irgendwelche Möglichkeiten nach der Lehre? Und mal ganz am Rande *räusper*GELD*räusper* ;) :D
     
  9. Kay Marooy

    Kay Marooy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.09.04   #9
    Sag nur, dass dir Geld sehr wichtig ist. Mich würde das nicht stören. Ganz im Gegenteil, dass ist wenigstens ehrlich. Die Meisten tun immer so scheinheilig :rolleyes:

    Ich geh auch immer ungern in ein Musikgeschäft, weil ich immer Angst habe, dass ich die da drin nerve. Ist ja auch nervig, wenn ein Kunde kommt, das wäre für mich nichts (natürlich wenn die dann wieder gehen ohne was zu kaufen, sonst wäre es besser wenn ab und zu mal ein Kunde vorbei schauen würde ;) )
     
  10. dotvoid

    dotvoid Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.09.04   #10
    Verkäufer/in

    Durchschnittsgehalt in Euro (brutto)*:

    Anfangsgehalt (monatlich):
    1.313 EURO

    Gehalt nach fünf Jahren (monatlich):
    1.915 EURO

    ....

    soviel zum Thema Geld. Als popeliger Fachinformatiker verdienst du schon als Anfangsgehalt mehr als 2000€. Ergo: Such dir was anständiges :rolleyes:
     
  11. delirious

    delirious Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.04   #11
    Aber was gibts denn sonst noch was man mit Musik zu tun haben kann, ausser Musiker im direkten Sinn. Ja klar Tontechniker, aber da braucht man ja Abi oder?
     
  12. dotvoid

    dotvoid Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.04   #12
    Soweit ich weiss nicht.
     
  13. slash83

    slash83 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.04   #13
    ARGH!!! BRUTTO !!! das is ja bekackt!
     
  14. dotvoid

    dotvoid Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.04   #14
    Eben, so nen Verkäufer is ne ganz arme Wurst :)
     
  15. delirious

    delirious Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.04   #15
    Gibts da nicht auch Ausfstiegsmöglichkeiten z.B. zum Abteilungsleiter, oder sowas?
     
  16. dotvoid

    dotvoid Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.09.04   #16
    es gibt ja nur ne handvoll Läden in D die überhaupt so große Abteilungen haben, dass sie da Abteilungsleiter bräuchten.
     
  17. disillusion

    disillusion Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 11.09.04   #17
    irgendwie bekomme ich den eindruck, dass freundlichkeit in europa wirklich etwas verabscheuenswürdiges ist – zumindest in den von mir besuchten musikläden. sicherlich kann es nervig sein, wenn man sich mit manchen inkompetenten aber rechthaberischen kunden ärgern muss aber es geht doch auch anders. vor allem, da in den meisten fällen die interessenten tatsächlich hemmungslos über den tisch gezogen werden.
    ich war für 3 wochen in kanada und habe während dieser zeit unzählige male ein musikfachgeschäft von innen gesehen, die verkäufer dort haben ein ganz anderes selbstverständnis, das ist kein fader laden, wo auf jedem teil steht "nicht berühren!", "finger weg" (ein schild mit diesem wortlaut habe ich tatsächlich bereits gesehen!) oder "angreifen wird mit der todesstrafe geahndet!" (zugegebenermassen erfunden). dort wird man bereits beim betreten des ladens freundlich begrüsst (beinahe überschwenglich) und sollte man für einen artikel genaueres interesse äussern, wird man ermutigt, diesen artikel einer genaueren persönlichen prüfung zu unterziehen. ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie überrascht ich war - als österreicher an diese europäische art gewöhnt – mit einer derartigen euphorie begrüsst zu werden. nicht, dass es ausser mir keine kunden gab oder ich als besonders betucht ausgesehen haben mag: diese behandlung verdient eigentlich jeder kunde (und bekam sie in den kanadischen läden auch), schliesslich profitieren beide seiten von einer positiven atmosphäre. als kunde möchte ich das gefühl haben, einen fairen preis für eine leistung oder ein produkt zu zahlen und ein verkäufer möchte für dieses produkt ebenso einen angemessenen preis erzielen. und bei vielen dieser produkte geht es eben nicht um peanuts, kaum jemand geht mal eben in den laden und blättert für ein/e gitarre/drumkit/keyboard 2000 euro hin. für anschaffungen dieser dimension finde ich es für angebracht auch mit einem gewissen respekt behandelt zu werden, mich nicht automatisch als inkompetente „wallet with a mouth“ abspeisen zu lassen. gerade hierzulande ist aber diese philosophie nicht besonders verbreitet, leider sind es gerade die kleineren, regionalen läden. wobei diese auch das problem des höheren preises haben und gerade deswegen durch service und freundlichkeit punkten könnten – im gegensatz zu internet-händlern. aber für diese attitüde benötigt man keinen gigantischen stab von dutzenden mitarbeiter, nein, nur ein paar engagierte und nicht-grössenwahnsinnige musikladenfachverkäufer, die eben nicht der zweite brian may sind, sondern "nur" verkäufer. „der kunde ist könig“, mittlerweile wohl eher nicht mehr...
     
  18. MeatMuffin

    MeatMuffin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.09.04   #18
    Jo stimmt schon, was du sagst. Aber so ist das nunmal in - Achtung: Schlagwort - Servicewüste Deutschland.
     
  19. catrat

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    Erstellt: 11.09.04   #19
    @disillusion wo genau warst du denn in kanada? ich war schonmal 2wochen in montreal und werd wohl ab nächstem sommer 1jahr da leben, wenn alles gut geht.
     
  20. Thorn

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    Erstellt: 12.09.04   #20

    :eek: Dann wirste ja so einige Gitarren die du verkaufst, nicht einmal selber kaufen können.. :D