Ausverkauf der deutschen Wirtschaft ?

von topo, 12.05.06.

  1. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 12.05.06   #1
  2. MatthiasT

    MatthiasT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.05.06   #2
    Was ist daran besonders?

    Deutsche Unternehmen werden ziemlich oft von Amis übernommen. Genauso übernehmen deutsche Unternehmen Amerikanische.


    Das Ganze entspricht ein und für sich nur der Expansionspolitik von Coca Cola. Ob sie damit Erfolg haben, ist fraglich. Schon viele amerikanische Firmen haben sich auf dem europäischen Markt total verschätzt, weil die Mentalitäten anders sind.

    Gruß
    Matthias
     
  3. Wiesengrund

    Wiesengrund Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.05.06   #3
    Ein Schritt in die richtige Richtung.
     
  4. M3Tal-Spaten

    M3Tal-Spaten Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.05.06   #4
    Was interessiert mich das? Ich hab ein SodaMax zu hause:D

    Mal im Ernst: Das is ne Übernahme wie jede andere. Wie MatthiasT schon gesagt hat, das is normal.
    Deswegen finde ich es auch übertrieben vom "Ausverkauf der deutschen Wirtschaft" zu sprechen. Außerdem war in dem von dir aufgeführten link nicht die Rede von Arbeitsplatzverlusten.
     
  5. Wiesengrund

    Wiesengrund Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.05.06   #5
    würde es freisetzungspotential bringen wäre es sogar noch besser :)
     
  6. Fingers Freddy

    Fingers Freddy Registrierter Benutzer

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  7. topo

    topo Threadersteller HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 14.05.06   #7
    Es wird Arbeitsplätze kosten........... War immer so, wird immer so sein.

    So etwas nennt man dann Restrukturierung.

    Hoffen wir, das es nicht eines Tages Euren Arbeitsplatz trifft oder das einige überhaupt einen finden.....

    Aber das wäre eigentlich auch so egal, als ob in China ein Sack Reis umfällt ???


    Topo :cool:
     
  8. Blashyrkh

    Blashyrkh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.06   #8
    Das mit den Arbeitsplätzen trifft aber auf alle Übernahmen zu auch wenn diese von Firmen der gleichen Nationalität getätigt werden.
    Der Abbau von Arbeitsstellen ist eben das Werkzeug Nummer 1 um den Aktienkurs kurzfristig hochzutreiben.

    Wenn dir das nicht passt dann wäre weitausholendere Kritik am kapitalistischen System angebrachter als ein Titel der eher in die Richtung: "Blöden Amis die nehmen uns schon wieder was weg!" geht.
     
  9. monsterschaf

    monsterschaf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.06   #9

    Haste schon mal versucht, abgestandenes Bier damit wieder aufzupeppen? GOIL!



    Ontopic:

    Ich denke nicht, daß es viele Arbeitsplätze unter den eigentlichen Arbeitern ausmachen wird. Im Management wird es wohl einige "vergoldete" Besetzungswechsel geben, und fertig.

    Außerdem geht es hier nicht um ein Stahlwerk oder ne Autofabrik, die hier demontiert und in Amiland wieder aufgebaut wird. Wenn ich den Brüdern auch einiges zutraue: Komplette Landschaften samt Grundwasserschichten kriegen selbst die net verschoben!
     
  10. Herrrmann

    Herrrmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.06   #10
    orangina is fein
     
  11. Wiesengrund

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    Erstellt: 16.05.06   #11
    wie war das noch mit dem schaffenden und affenden kapital?


    also ich denke dass diesem thread allgemein eine unverkürzte kapitalismuskritik gut täte...
     
  12. monsterschaf

    monsterschaf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.05.06   #12
    Na denn mach ma!
     
  13. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 17.05.06   #13
    ungekürzt gibt´s die schon: Marx: Kapital I-III
    In den gesammelten Bänden gibt es auch lesenswerte Zusammenfassungen.

    x-Riff
     
  14. Wiesengrund

    Wiesengrund Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.05.06   #14
    und zusammengefasst dann von heinrich. nur obwohl das kapital ja angeblich auch von dogmatischen kommunisten verwendet wird, shclagen diese seltsamerweise dennoch schnell in verkürzte kapitalismuskritik um.
    es ist also wohl nicht damit getan das kapital mal gelesen zu haben ;)

    und auch wenns affiramtiv wirkt, meine "kritik" ist die, dass ich es letztendlich vollkommen egal finde ob ein unternehmen in deutschland, den usa oder anderswo sitzt. es ist mir global gedacht vollkommen egal wo das freisetzungspotential zuerst ansetzt.
    die frage dieser betriebsverlagerung nützt zwar für antiamerikanische oder deutschnationale polemik, betrifft das problem des kapitalismus als solches jedoch nur in kleinem, nicht signifikanten, maße.
     
  15. Martin WPunkt

    Martin WPunkt Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 18.05.06   #15
    Also, ich denke, dass diesem Thread allgemein etwas unverkrampfter Nonsense gut täte....

    Kommunist: "Ey, was lieste denn da?"
    Kapitalist: "Das Kapital von Karl May."
    Kommunist: "Typisch Kapitalist: Das Kapital ist von Karl Marx!"
    Kapitalist: "Und ich hab mich schon gewundert, dass keine Indianer vorkommen...."

    :D
     
  16. heiligerbimbam

    heiligerbimbam Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.05.06   #16
    Ich arbeite in einer Firma, die kürzlich von einem amerikanischen Megakonzern gekauft worden ist.
    Als erstes wurden 70 Leute vor die Türe gesetzt, dann durften wir 2 Stunden die Woche umsonst arbeiten (sonst würden nochmal Leute entlassen), dann sind die aus dem Arbeitgeberverband ausgetreten und haben uns einen neuen Arbeitsvertrag angeboten, wo wir auf Urlaubs- uns Weinachtsgeld verzichten und 4 Stunden die Woche umsonst arbeiten sollen!
    Investiert wird übrigens nix mehr, die Zitrone wird ausgepresst, bis nix mehr geht und danach der Laden dicht gemacht (deshalb habe ich diesen Vertrag auch nicht unterschrieben, allerdings habe ich dadurch fast täglich mir der IGM zu tun, da das Personalbüro keine möglichkeit auslässt, diese verschwindend kleine Minderheit zu bescheissen und zu mobben)
    Diese Methode ist menschenverachtend und asozial und leider auch bei vielen anderen Firmen normal, die von sogenannten ausländischen "Investoren" aufgekauft wurden!
    Normalerweise müsste man solch einen Laden mit Absicht total an die Wand fahren, damit sich diese Herren in Zukunft 2 mal überlegen, ob sie hier noch einmal Firmen aufkaufen!
     
  17. Errraddicator

    Errraddicator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.05.06   #17
    Man müsste die Öffentlichkeit über sowas aufklären und die Leute dazu bringen nix mehr von solchen Firmen zu kaufen.
    NUR DANN würde sich was ändern.

    Solange sich so Geld verdienen lässt, wirds gemacht.
     
  18. Wiesengrund

    Wiesengrund Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.05.06   #18
    und solange ist dies auch wirtschaftlich rational und entbehrt jeder reformistischen bzw. nicht radikalen, kritik.

    das hat nämlich mit in und ausland erstmal nix zu tun, sondern mit dem gesamten wirtschaftlichen system.
     
  19. heiligerbimbam

    heiligerbimbam Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.05.06   #19
    @Wiesengrund: Woher stammt denn dieses wirtschaftliche System?

    Edit:Früher gab es mal einen wichtigen Satz:
    Eigentum verpflichtet!

    Heute scheissen die Leute einfach nur drauf!
     
  20. Wiesengrund

    Wiesengrund Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.05.06   #20
    huffsala ne harte frage. Ganz grob gesagt ist es eine historische entwicklung die meiner einschätzung nach ursprünglich ein verteilungssystem zu installieren versuchte das knappe güter verteilt. aufgrund dieser bedingung ist das wirtschaftssystem so heutzutage nicht mehr (objektiv) rational.
    denn wo früher diese unfreiheit durch die totalität des Tausches notwendig war ist sie nach der überwindung der naturbeschränkungen ebenfalls überwindbar geworden.
    zur entstehung des wirtschaftlichen systems müsstest du dich mal mit den anfängen der nationalökonomik und der entstehung der bürgerlichen gesellschaft auseinanderstezen, bin da nicht in der lage das jetzt korrekt und umfassend wiederzugeben.
    ich würde da halt persönlich einen materialistischen ansatz verfolgen.

    der satz,als ausdruck eines kollektivismus und reformistischen prinzips, existiert bis heute.
    ebensowenig wie der konsument selten aus moralischen gründen irrational handelt ist dies auch beim unternehmer zu beobachten.