autodidaktisch oder lehrer?

von mensch meier, 26.12.05.

  1. mensch meier

    mensch meier Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.12.05   #1
    Hallo liebe musikfreunde
    Als mein bruder mir die bluespentatonik auf
    dem piano zeigte konnte ich nicht mehr aufhören zu spielen.
    Mitlerweile bin ich schon ganz gut am piano und
    möchte aber schneller weiterkommen.
    Ich hab grad viel zeit und hab sau bock auf klavier spielen.
    Das Problem:ich kann die bluespentatonik nicht mehr hören.
    ich kann keine noten lesen und begriffe wie septime
    quintenzirkel und kadenzen usw. sind mir fast völlig fremd.

    Was ich brauche...ist ein buch in dem quasi das richtige technische klavierspiel erlernt
    werden kann (fingerhaltung sitzposition uvm.) Außerdem muss ich schnell nachschlagen können wenn wieder eines dieser fremdwörter aus der musik auftritt.und das wichtigste
    ist,dass ich noten lesen kann und nicht jede einzelne abzählen muss.

    Sau geil wäre ein zeitplan,ein pensum was man in einer woche geschafft haben muss sollte,wie beim unterricht.gibt es soetwas?

    Ps:oder sollte ich doch lieber unterricht nehmen,was sollte mir eine unterrichtsstunde wert sein?
    MFG Mensch meier
     
  2. Bran

    Bran Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.05   #2
    Also ganz klar du brauchst einen kompetenten Lehrer. Die kosten belaufen sich von ca 5€ pro stunde ( Anfänger Lehrer bzw. Schüler der was nebenher verdienen will) bis hin zu über 50€ bei richtig Professionellen Musikern. Denn wenn du ernsthaft spielen lernne willst solltest du schon die Grindlagen beherschen.

    In diesem Sinne
    sers
    bran

    PS: Dieser Thread gehört eigentlich in die Klavier Ecke
     
  3. corke

    corke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.05   #3
    Also ich würde auch einen Lehrer empfehlen damit kannst du nichts falsch machen
     
  4. Houellebecq!

    Houellebecq! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.12.05   #4
    ich würde sagen, das mit dem Lehrer ist eigentlich gar nicht nötig. Ich hatte zwar ca. 12, 13 Jahre Gitarrenunterricht; da ging's aber nur um die klassische Gitarre (nix mit jazz), Musik-Theorie hat (leider) auch gar keine Rolle gespielt - daher bringe ich mir den ganzen Kram seit einiger Zeit selbst bei, kauf' dir einfach die neue Jazz-Harmonielehre vom F. Sikora, da muss man ein wenig mitdenken und so, einigermaßen konzentriert lesen und dann kann man das aber auch nachvollziehen und sollte am Ende ein ziemlicher checker sein, was jazz angeht...
     
  5. Abyss

    Abyss Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.12.05   #5
    Was kann man denn als Autodidakt in Sachen Musik falsch machen? Wenn jemand Spass dran hat Musik zu machen macht er/sie es einfach, ein Lehrer kann dir vielleicht deine Naivtaet (Kreativtaet) nehmen und Geld verlangen, aber was solls er wird aus fast jahrhundertlanger Erfahrung sprechen. Ich glaub mit Geduld und viel Spass an der Sache kann man sich durch Medien (Bucher, Internet, ...) durchwuehlen und das Richtige finden.;)
    Notfalls gibt es z.B. das Musiker-Board
     
  6. Hänschenkleinman

    Hänschenkleinman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.12.05   #6
    Die Jazzharmonielehre von Frank Sikora hab ich auch, die ist wirklich extrem umfangreich. Damit kaufst du dir auf jeden Fall ein Buch, das dich über Jahre beschäftigen kann.
     
  7. Lite-MB

    Lite-MB Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 29.12.05   #7
    Ihr seit mir vielleicht Vögel... - der Treadstarter hat sehr eindeutig geschrieben, er kann keine Noten lesen, was um Himmelswillen soll er dann am Anfang mit dem Sikora-Buch??
    Er verfügt außerdem über Null Theoriekenntnisse, die Bücher von Sikora oder Haunschild sind supergut und auch ihr Geld wert - aber absolut ungeeignet für Musiker ohne Vorkenntnisse!
     
  8. corke

    corke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.12.05   #8
    Deshalb ist auch ein Lehrer sinnvoll. Dann lernt man auch richtig zählen und so
     
  9. lucjesuistonpere

    lucjesuistonpere Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.12.05   #9
    Ich würde auch unbedingt ordentlichen Unterricht empfehlen, da sich sonst schwerwiegende Fehler in der Technik einschleichen können. Und sich solche irgendwann wieder abzugewöhnen, ist alles andere als ein Heidenspaß.
     
  10. stefan64

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    Erstellt: 03.01.06   #10
    Für gutes technisches Klavierspiel brauchst Du Unterricht, und zwar Klavierunterricht. Nix Keyboard, Klavierunterricht. Ach ja, nicht am E-Piano üben, am Klavier oder Flügel, mit möglichst hartem Anschlag. Alles Andere ist ein (zumeist sich irgendwann als faul herausstellender) Kompromiss.

    Um Jazz zu lernen solltest Du die technischen Grundlagen beherrschen (also mal 2 Jahre Technik Klassik üben!) und Dir dann einen Jazzpiano-Lehrer nehmen. Keinen Humpfelheinz, sondern jemand, der wirklich was drauf hat (am besten Berklee-Absolvent generell ein studierter Jazzer, der auch spielt). Alternative dazu: besuche Jazzworkshops (z.B. Burghausen, Inzigkofen, Leverkusen etc.), nimm das Material, was Du dort bekommen hast und übe. Ort und Infos bekommst Du im Jazzpodium (wohlsortierte Zeitschriftenhandel). Ach ja, vorher solltest Du ein bissel Technik draufhaben (siehe oben).

    Glaub mir, das ist der schnellste Weg für einigermassen begabte Menschen, alles andere dauert länger.

    ciao,
    Stefan
     
  11. Music

    Music Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.06   #11
    Um die Theorie zu lernen werden oft Workshops in Musikschulen angeboten. Mein Tipp: solche besuchen
     
  12. quantenteilchen

    quantenteilchen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.06   #12
    ja, oder z.b. bei jazzclubs anfragen
    wir bekommen in der schule nen kurs für die schulbigband zum thema improvisation gesponsert vom rheinhessen jazzclub.
    den kurs leitet bei uns der reimer von essen von der barrelhouse jazzband
     
  13. ibkoeppen

    ibkoeppen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.01.06   #13
    Hi -
    aus eigener Erfahrung (25 Jahre Hobbymusiker) würd ich sagen:
    - wenn du mehr Blues spielen willst, oder Rock oder Pop, brauchst du keinen Lehrer. Eric Clapton kann auch keine Noten. Stevie Wonder ist blind. Ray Charles war's auch. Paar Grundlagen sind schon gut - auf jeden Fall Akkordsymbole.
    Ansonsten: vieeeeel Hörerfahrung, vieeeel covern, und auch (evtl. vieeeel) "komponieren" oder improvisieren
    - wer amtlich Jazz machen will, kommt um die Noten nicht drumrum. Schon für's Ensemblespiel.

    Michael
     
  14. King Oliver

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    Erstellt: 03.02.06   #14
    Tja, gute Frage.
    Also, nimm dir nen guten Lehrer, ( hör auf Stafan 64), ein gutes Werkzeug (bloß kein Keyboard)also Klavier und lass dir mal quasi das "Alphabet" beibringen und ein wenig "Grammatik","Satzbaus", etc.

    Ich hab mir den Mist allen selbst beigebracht, aber das dauert und ist manchmal sehr zermürbend, ausserdem läuft man Gefahr, auf der Stelle zu treten.
    Insofern würde ich dir raten,neben dem Unterricht in ner Band zu spielen, viel Livemusik zu hören, dein Gehör ist nämlich auch wichtig und muss geschult werden.
    Du kannst das alles selber machen, keine Frage, aber so die ersten Schritte weg von der Pentatonik und hin zu den Kirchentonarten und Jazzskalen etc.
    sind am schnellsten und effektivsten mit nem guten Lehrer.

    Ein normaler Preis war früher, eine Mark pro Minute, also mittlerweile 30 € für eine Stunde, oder vielleicht 20-25 € für 45 Minuten.

    Das ist mein Preis,haha


    Also leg los.
    Ausserdem nimm dir mal nen Tag Zeit, geh in ein gut sortiertes Plattengeschäft und hör dich durch die Jazzpianofraktion durch,lerne alle möglichen Stile kennen und pick dir raus was dir gefällt.

    Aber klassischer Unterricht- den ich auch 12 Jahre lang hatte- ist eine super Basis und hilft eben, dass die Finger flink sind und du dich auf deinem Piano auch langsam auskennst.
    Mein erster Coversong war in der fünften Klasse "Johnny B. Goode" von Chuck Berry, weil ich damals "Zurück in die Zukunft" so cool fand.
    Dann habe ich lange bei Rock'n'Roll und Blues-Coverbands gespielt und hab mich dann durch diverse Ereignisse und Filme in den Jazz verliebt.

    Sorry, zu autobiographisch.
    Viel Spaß beim Spielen,

    King Oliver
    Wie alt bist du denn?
     
  15. Gast1234

    Gast1234 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.06   #15


    Für blutige theorieanfänger empfehle ich uneingeschränkt
    Frank Haunschild's neue Haromnielehre Band I

    Band II geht tief in die Jazzharmonielehre aber auch das ist ein sehr gutes Buch
    um zu blicken worums geht :)
     
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