Axxis / Time machine / 2004 / CD

von Jogi`s Rockfabrik, 02.04.05.

  1. Jogi`s Rockfabrik

    Jogi`s Rockfabrik Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.07.04
    Zuletzt hier:
    26.08.08
    Beiträge:
    1.590
    Ort:
    ich befinde mich auf der Suche nach einem neuen So
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    767
    Erstellt: 02.04.05   #1
    Axxis - Time machine
    2004

    [​IMG]

    Was gab es im Jahr 2004 aus den deutschen Metal Schmieden? Auf alle Fälle mal ein neues Axxis-Album. Zu ihrem 15. Jahrestag haben Axxis aus Dortmund mal wieder eine richtig gute Scheibe herausgebracht. Auch wenn das neueste Werk in meinen Augen nicht an The big thrill heranreichen kann, so sind Axxis wieder auf einem guten Weg. Alle Songs drücken richtig und haben stellenweise wieder gehörigen Mitgröhlcharakter.

    Bei „Time Machine“ handelt es sich mittlerweile um das 8. Studioalbum der Ruhrpottrocker um Sänger Bernhard Weiß. Und sein Gesang ist wieder exzentrisch wie eh und je. Der Auftaktsong „Mystery of time“ geht sehr schnell zu Werk und hat wieder diese netten Chorgesänge. Im weiteren Verlauf ist das Stück „Wind in the night (Shalom)“ ein Highlight und geht absolut ins Ohr. Wunderbare Gitarrenriffs und Bassläufe leiten den Song „The demons are calling“ ein. „Wings of freedom“ ist eine typische Axxisballade, wer schon einiges von der Gruppe gehört hat, wird ahnen, was ihn erwartet. Beim Song „Dance in the starlight“ übertreiben es Axxis meines Erachtens mal wieder mit der Eingängigkeit, etwas kitschig, könnte allerdings vom ersten Album stammen. Absoluter Überflieger ist „Battle of power“, so müsste deutscher Metal immer sein, dann würde man ihm noch mehr Achtung schenken.

    Das gesamte Album ist soundtechnisch top, produziert wurde es übrigens von Dennis Ward (Pink Cream 69). Eine Geschichte am Rande: Der etatmäßige Drummer Ritchie Michalski ist seit geraumer Zeit spurlos verschwunden. Die CD wurde von Kosta Zafirou eingespielt, der allerdings auf der gemeinsamen Tour bei seiner eigenen Band Pink Cream 69 an der Schießbude saß. Seine Double-Basses haben allerdings dem Album seinen Stempel aufgedrückt.

    Vocals: Bernhard Weiß
    Guitars: Guido Wehmeyer
    Bassguitar: Kuno Niemeyer
    Drums: Kosta Zafirou
    Keyboards: Harry Oellers

    6/10
     
Die Seite wird geladen...