Bässe der Bassdrum

von Lightshow, 09.09.07.

  1. Lightshow

    Lightshow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.09.07   #1
    Hey.
    Ich denke den Thread gibt es schon aber ich probiers trotzdem.
    Ich bin Basser in einer Band und der Drummer hat ein kleines Problem und ich hab gesagt ich stells mal zu MsuikerBoard rein.
    Die Bassdrum hört sich nämlich ziemlich kacke an. wir wollen alle dass das teil mehr Bässe raushaut wie kriegt man das hin? mehr zeugs rein oder weniger zeugs rein?
    MFG
    Lightshow
     
  2. jordan mancino

    jordan mancino Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 09.09.07   #2
    mehr zeugs rein sorgt dafür das sie gedämpfter klingt,reduziert mein ich aber auch die bässe.

    um dir antworten zu können,müsste man wissen was für eine bassdrum es ist,welche maße sie hat,welche felle drauf sind und wie begabt euer schlagzeuger im stimmen ist.

    z.b. aus einer 20x16er millenium bd mit werksfell kriegt wahrscheinlich niemand richtige bässe raus
     
  3. Battery666

    Battery666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.09.07   #3
    Also ich hab auch eine 20"x16" BD (Tama Starclassic Performer EFX, Remo Powerstroke3). Da kommen schon Bässe raus, aber wenn ich im vergleich dann mal eine 22"x18" spiele haut es mir fast die Ohren weg;)

    Aber wie jordan mancino schon sagt, es liegt am Hersteller, an der Befellung, am Volumen und an der Stimmtechnik.
    Wenn du viel dämmmaterial in die BD gibst, dann hast du zwar einen kurzen Kick---> Verlierst aber auch einiges an Volumen. Achte drauf dass man die Trommel an sich noch hört und der Sound nicht "tot" gemacht wird.

    Gruß Peter
     
  4. IMN

    IMN Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.09.07   #4
    Hmm... naja, zu Sachen 'mehr Bass für die Bassdrum' fällt mir spontan ein:

    1) Fußmaschine: benutz einen Filzklöppel
    2) Schlagfell schön tief stimmen - tiefer als das Resofell
    3) Trommel ein wenig mit Schaumstoff füllen

    Falls ihr aufnehmen wollt, ist das aber wieder ne ganz andere Sache!
     
  5. Lightshow

    Lightshow Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.09.07   #5
    okay das wäre dann eigentlich schon geklärt.
    vielen dank ich werde es so weitergeben:great:
     
  6. puppetofmasters

    puppetofmasters Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.07   #6
    Also, wenn die Bassdrum jetz richtig kacke ist (und ihr vielleicht mal aufnehmen wollt), die von Sonor klingen eigentlich alle ziemlich geil, haben viel Bass und n schönen satten, schmatzenden Kick.
     
  7. IMN

    IMN Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.07   #7
    Kann ich nicht bestätigen... haben ne Sonor Force 2000 Bassdrum im Proberaum, die eigentlich fett klingen müsste (22", gedämpft, gutes Aquarian Fell) aber is nich... klingt eigentlich eher hohl als fett.
     
  8. Lightshow

    Lightshow Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.07   #8
    die is von pearl und ich dachte die is auch nich schlecht. auf jeden fall kommt neukaufen nicht in frage. nur so technische sachen. muss d zeugs rein oder raus?
    muss man das Fell spannen oder lockern? welches fell überaupt, vorne oder hinten? kann man am fußpedal was machen?
    so;)
     
  9. IMN

    IMN Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.07   #9
    Zum Zeugs: je mehr du rein machst, desto kürzer und knackiger wird der Ton, er verliert somit aber auch etwas an Bass. Am Besten du findest nen Mittelweg. Probiers mal, indem du nen Pullover reinstopfst und ihn nahe ans Schlagfell legst.

    Zum Fell: Schlagfell etwas tiefer (bischen 'wabblig') als das Reso = kürzerer Ton mit mehr Attack und meiner Meinung nach trotzdem genug Bass

    Zum Beater: Filz führt zu mehr Wumms (Bass), Plastik/Holz zu mehr Attack aber weniger Wumms...

    Fazit: einfach etwas rumexperimentieren... zum Aufnehmen würd ich die Varianten nehmen, die zu mehr Attack führen und knackiger sind, und dann den Bass am EQ einstellen. Gut eingestellter EQ + Hall führt zu nem recht ordentlichen Sound.
     
  10. bob

    bob Mod: Drums und so Moderator

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    Erstellt: 14.09.07   #10
    Sorry aber ich krieg langsam Plaque, wenn ich so Sachen wie "einfach mal reinstopfen" lese.

    Ihr spielt ein Instrument und Euch sollte bewusst sein (werden) wie man zu den verschiedenen Sounds kommt.
    Welchen Einfluss Felle, Stimmung, Beater und Dämpfung haben.

    Die Drumtuningbibel ist hierzu ein sehr gutes Werk, oft sehr technisch, ausschweifen und übergenau. Aber um die Grundprinzipien zu erkennen wirklich gut.

    Wenn Du einen bassigen, vollen Sound willst (zb. für Bluesrock, Rock), solltest Du nur minimal dämpfen um möglichst viel Ton und Kesselsound zu bekommen. Wenn der Sound zwar tief, aber mit ordentlich Attack (wie aktuell im Metal gerne gehört) brauchst Du ein Hilfsmittel, was den Attack ein bisschen anhebt. Für schnelle, attackreiche BD Gewitter musst Du den Attack noch weiter nach vorne bringen.

    Bevorzugte Fellauswahl für einen tiefen Sound:
    Ich selbst nehme gerne einschichtige klare Felle für die Schgseite, ein PS3 als Reso.
    Die meisten hier würden dir zu einem Remo Powerstroke 3 oder einem Evans Emad als Schlagfell raten, ich finde die zu sehr vorgedämpft.
    Als Beater nehme ich gerne Filzbeater mit kleinen Köpfen.

    Vorgehensweise:
    Reso wie Schlagfell so locker aufziehen, das die Spannklauen grade so am Spannreifen greifen (etwa handfest).

    Jetzt über kreuz und langsam alle Spannschrauben gleichmäßig anziehen. Mit der HAndfläche in die Mitte des Fells drücken und am Rand gucken, ob sich da noch Falten zeigen. Wenn ja, so lange langsam über Kreuz weiter hochspannen, das die Falten weg sind. Etwa 5 - 10 cm vom Rand auf Höhe der Stimmschrauben auf das Fell klopfen um zu hören ob an jeder Stimmschraube der gleiche Ton klingt wenn ja, gut so, wenn nein, Stimmung entsprechend angleichen. Zum Schluss noch mal auf Falten kontrollieren.

    Für mehr Sustain das Resofell etwas höher als das Schlagfell stimmen, für mehr Bässe das Reso etwas tiefer stimmen als das Schlagfell.

    BD aufstellen, Fuma dran. Jetzt wird die BD noch sehr viel Hall erzeugen (außer man benutzt ein vorgedämpftes Fell).

    Dämpfung: für etwas weniger Nachhall nimm Dir ein altes Handtuch, (nicht zu groß) und rolle es zusammen. Je fester du es rollst, desto weniger dämpft es, wenn es locker gewickelt ist dämpft es am meisten. An den Enden mit ner Wicklung Gaffa zusammenkleben, damit es nicht auseinander fällt. Diese Wurst legst du jetzt ans Schlagfell und befestigst es mit zwei weiteren Gaffastreifen. Die edlere Variante (aber auch teurer) sind BD Dämpfungskissen, die werden mit Klettband im Kessel befestigt und können mit mehr oder weniger Anpressdruck befestigt werden. Zur not hilft auch ein kleines Kissen von Omas Couch (vorher fragen ;) )
    Je mehr Fläche des Fells bedämpft wird, desto muffiger klingt die Bd, je höher der Anpressdruck ist, desto mehr wird gedämpft.

    Wenn Du jetzt mehr Attack willst, helfen BD Aufkleber wie Remo Fallam Slam oder vergleichbare Produkte anderer Hersteller. Noch mehr Attack bekommt man dann mit
    anderen Beatern aus Hartplastik oder Holz.
     
  11. sh0tgunpaule

    sh0tgunpaule Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.09.07   #11
    Ein Resofell ohne Loch führt auch zu deutlich mehr Resonanz und Kesselsound.
     
  12. the-tobi

    the-tobi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.09.07   #12
    mal ne frage: verringert ein falam slam die bässe eigentlich? ich hab eins drauf, hab es aber noch nie ohne falam slam gehört..
     
  13. Gerrinagarin

    Gerrinagarin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.09.07   #13
    Tach zusammen,

    ...danke Bob, für deine Ausführungen. Du sprichst mir aus der Seele.
    Trotzdem noch ein kleiner Tipp von meinem Liebling Simon Phillips:

    Wenn die BD zu "dünn" klingt, kann das am Gewicht liegen (gerade bei "ungebohrten" BD-Kesseln, also ohne montierte Toms drauf) : Gewicht in die BD (aber bitte nicht mit Dämmaterial!) ,damit der Kessel schwingen kann und man die BD nicht "durch den Raum tritt".
    Ich hab´s aber selber bisher noch nicht ausprobiert, da meine BD´s (siehe Bob´s Vorgehensweise) ausreichend gut klingen.
    Viel Spass beim Ausprobieren:great:
     
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