Bandagentur? Ja oder Nein

von Doppelkorn2004, 19.01.05.

  1. Doppelkorn2004

    Doppelkorn2004 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.05   #1
    Hallo.

    Seit geraumer Zeit überlegt sich eine befreundete Band von mir, sich einer Bandagentur anzuschließen. Jedoch sind sich alle recht unschlüssig über den Kosten-Nutzen Faktor. Man wollte innerhalb einer solchen Bandagentur schon Services nutzen wie Booking, Promotion und die Vermittlung zu anderen Bands. Ein paar Agenturen sind mal angemailt worden. Keine der Agenturen aber meldet sich. Es ist nicht bekannt, ob solche Agenturen auf Stundenbasis arbeiten oder dort Festverträge bestehen die die Leistungen fest abrechnen. Wir haben überhaupt gar keine Ahnung, wie teuer das sein könnte.
    Zunächst ist es ja dann auch so, dass die Band nur eine regionale Band und im Moment nur auf eine Stadt beschränkt ist. Allerdings möchten viele sich gar nicht mit dem Thema "Büroarbeit im harten Musikeralltag" beschäftigen und daher der Grundgedanke Bandagentur.

    Vielleicht kann mal jemand so seine Erfahrungen schildern. Gerne können auch Bandagenturen eine Email an SchmidtKoblenz@yahoo.de schicken.

    Viele Grüße
     
  2. strassi

    strassi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.05   #2
    dass sich keine Agentur meldet, kann ich verstehen. Entweder sind die Agenturen schon überlastet, oder sie versprechen sich nichts von unbekannten Bands.
    Die meisten Bands wissen, wie schwierig es ist, Gigs zu bekommen (ich meine jetzt nicht coverbands). Wenn dann mal was gefunden ist, ist die Band auch oft mit Kostenerstattung zufrieden, wenn überhaupt. Von vernünftiger Gage ist nicht einmal die Rede.

    Jetzt wird das Ganze durch eine Agentur vermittelt. Sie besorgt sich ein Demo. Wenn sie Glück hat, bekommt sie von der Band auch einmal mehrere Kopien, um das nicht selbst in die Hand nehmen zu müssen. Die Agentur telefoniert und versucht im Vorfeld, sofern sie nicht schon gute Kontakte hat, festzustellen, wo es sich lohnt, Demounterlagen hinzuschicken. Sie kann auch zahllose Demopackets versenden, jedoch ist das mit Zeit und Geld verbunden.
    Was bekommt sie letztendlich für diese Arbeit? Regulär sind es 20 % der Gage, die sie erhalten. Wieviel das bei 100 Euro, wenn überhaupt, ist, dürfte leicht zu rechnen sein. Die Agentur erhält also ganze 20 Euro. Wenn das mal nichts ist!

    Ein anderer Punkt ist jetzt aber noch ein Vertrag. Welche Band unterschreibt gern einen Vertrag? Natürlich ist es klar, dass die Agentur mehr als booking möchte. So stehen dann im Vertrag oft noch andere Dinge wie Managing, Beteiligung am CD u. Merchandising-Verkauf usw. Hier sagt sich dann die Band: Moment, wir wollen aber doch nur ein paar Gig´s und keine komplette Bindung.
    Dabei kommt es oft nicht einmal zu CD-Verkäufen, auch nicht zu einem größeren Folgegeschäft für eine Agentur. Für eine Agentur lohnt sich das auch nur, wenn sie etwas Glück hat und eine Band findet, die irgendwann hoffentlich gute Einnahmen erzielt, von denen dann alle etwas haben.

    Ich hoffe, ich sehe das so einigermaßen richtig. Ansonsten lasse ich mich gerne belehren :)
     
  3. toeti

    toeti Keys Moderator

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    Erstellt: 20.01.05   #3
    Morgen,
    eigentlich kann ich das nur so unterschreiben. Sieht man das aber mal aus der Sicht der Bands, schaut das ein bissel anders aus, womit ich das oben gesagte nicht angreifen will, sondern diese Seite zum nachdenken bitte, wie auch die Musiker Seite.
    Jeder will n bissel Geld verdienen und die Agentur muss evt. sogar davon leben oder Leute bezahlen.

    Die Band denkt sich, dass der ja eh nur Telefoniert auf der einen Seite, auf der anderen Seite, wollen sich nicht alles aus der Hand geben, wie Strassi schon richtig sagte.
    Dann denke ich, dass die meisten Agenturen wirklich gefühllos an die Sache ran gehen und auch nur auf Geld/Gewinn aussind.
    Das schneidet sich aber mit dem Ziel vieler Bands, einfach nur Musik zu machen.

    Meistens ist es aber auch so, dass diese Agenturen, Geld haben wollen ohne Gigs, weil keine Gigs heißt ja nicht, dass sie sich nicht drum kümmern.

    Sprich, diese ganze Geschichte ist nicht einfach. Da muss man wirklich abwägen und das persönliche Gespräch suchen finde ich. Also,sich einen Ansprechpartner organisieren und dann verhandeln.

    So haben wir das auch gemacht.
    mfG
    Thorsten
     
  4. Orgelmensch

    Orgelmensch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.05   #4
    Bei kleinen, relativ unbekannten Bands rentiert sich das weder für die Band noch für die Agentur!!!
    Ich rate ab!!!
     
  5. Jo Stüpp

    Jo Stüpp Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.01.05   #5
    Hallo Zusammen,

    kennt sich denn auch jemand mit Agenturen im Cover-Band Bereich aus? Wir stehen kurz davor mit einer Agentur zusammen zu arbeiten. Hat hier jemand Erfahrung und weiß worauf wir auf jeden Fall achten müssen? Oder gibt es irgendwo im Netz Musterverträge?

    Vielen Dank im voraus
     
  6. LeGato

    LeGato Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 21.01.05   #6
    Unsere Band arbeitet mit einer ganzen Reihe von Agenturen zusammen, allerdings nur bedingt so wie oben beschrieben...

    Zuerst mal sollte ich dazu sagen, dass wir eine Coverband sind (huhu Jo Stüpp :) ) und ich daher nicht viel sagen kann zur Zusammenarbeit mit Bands, die ihr eigenes Material spielen. Bei denen wird vieles sehr viel schwieriger sein.

    Das Management für unsere Band macht unser Manager (der Mitglied unserer GbR ist, auch wenn er nicht mit auf der Bühne steht). Die Agenturen haben damit also nichts zu tun.

    Agenturen fungieren bei uns als reine Gig-Lieferanten. Die Zusammenarbeit ist dabei von gegenseitigem Vorteil: Die Agentur hat eine 70er- und 80er-Show- und Partyband im Angebot und kann uns anbieten, wenn so etwas nachgefragt wird (z.B. bei Stadtfesten, Messefeiern, Privatveranstaltungen etc.). Und die Band kann sich so die Kontakte der Agenuren zu Nutze machen.

    Infomaterial in Form von CD, DVD, Infoflyer, Pressefotos etc. stellen wir den Agenturen kostenlos zur Verfügung. Die kämen nicht auf die Idee, das selbst zu produzieren, wäre ja auch schwachsinnig.

    Agenturen gehen davon aus, dass ihr einen Gig spielt, wenn ihr nicht anderweitig gebucht seid. Einmal ein Angebot ausschlagen geht meistens noch in Ordnung, ein zweites Mal eher nicht. Und beim dritten Mal seid ihr mit einiger Sicherheit raus. Wenn ihr also Bandmitglieder habt, die einen Gig schon mal absagen, weil die Freundin Geburtstag hat o.ä., wird es schwierig. Lieber gut eingearbeitete Ersatzleute bereit halten.

    Wenn die Agenturen euch also irgendwo einen Gig anbieten, laufen die Verträge eigentlich immer über die Agentur. Die Agentur schlägt auf eure Gage ihre Provision drauf (davon lebt sie), und der Kunde bekommt stets nur den Agenturpreis zu sehen.

    Der Nachteil daran ist, dass der Kunde auch nur die Verträge der Agentur sieht, und da steht unter Umständen weniger drin als in eurem Bandvertrag (z.B. Absprachen über Backstage-Garderoben oder Anfahrtsregelungen etc.), so dass ihr am Venue möglicherweise nicht alles vorfindet, was ihr braucht. Das bitte unbedingt vorher mit der Agentur klären.

    Manche Kunden kommen auf die Idee, euch für das nächste Mal direkt buchen zu wollen. Das ist äußerst schlechter Stil der Agentur gegenüber, wenn ihr also zustimmt und das rauskommt, seid ihr bei der Agentur raus. Meiner Meinung nach auch zu Recht.

    Eine Stufe weiter ist der sogenannte Gebietsschutz. Die Agentur besteht in dem Fall darauf, dass alle Gigs in einer bestimmten Region über die Agentur laufen müssen, egal ob sie den Kontakt hergestellt hat oder nicht. Hier ganz genau abwägen, ob sich das lohnt. Wenn die Agentur euch pro Jahr z.B. 15 Gigs in der Region verschafft, kann man darauf eingehen. Wenn sie sich aber nicht kümmert, ist das voll daneben. Also gut drüber nachdenken.

    Ein heikler Punkt ist immer folgender Fall:
    Ihr bekommt einen Gig von einer Agentur, und nach dem Gig kommt jemand aus dem Publikum und möchte euch für sein Event buchen. Muss das dann über die Agentur laufen (weil ihr den Kontakt sonst nie bekommen hättet), oder geht das auch direkt? Sollte man dringend mit der Agentur absprechen und ggf. vertraglich regeln. Man sollte da auch verschiedene Absprachen mit verschiedenen Agenturen treffen. Je mehr Gigs uns eine Agentur verschafft, desto restriktiver darf sie uns gegenüber auch auftreten.

    Wir haben mal die Zusammenarbeit mit einer Agentur beendet, die uns in einem Jahr reichlich Gigs verschafft hat, im nächsten Jahr aber die Folgegigs an die Band des Agenturchefs geben wollte (und auch getan hat). So was muss man sich natürlich nicht gefallen lassen.

    Zur professionellen Zusammenarbeit mit einer Agentur (aber auch direkt mit Veranstaltern) gehört unbedingt, dass ihr EINEN Ansprechpartner für Agentur/Kunden habt. Alle anderen halten sich da raus und verweisen, wenn sie angesprochen werden, an den offiziellen Anprechpartner. Bei uns ist das natürlich unser Manager. Keine Getränke backstage? Keine Garderobe? Keine Kohle? Das regelt ALLES der offizielle Ansprechpartner, alle anderen machen GAR NIX. Sonst gibt es schnell Chaos und böses Blut.

    Apropos: Agenturen erkundigen sich immer beim Kunden, wie die Band war. Und da geht es nicht ausschließlich um die musikalische Leistung oder den Unterhaltungswert der Band (der wichtiger ist als die musikalische Leistung!), sondern auch darum, wie ihr euch vor Ort benommen habt. Also keine verwüsteten Backstage-Räume und wilde Bierorgien, das haben weder Veranstalter noch Agenturen gerne.

    Bevor ihr als Coverband mit einer Agentur zusammenarbeitet, sollte euch klar sein, dass ihr eine Dienstleistung verkauft, die die Agentur weiter vermittelt. Wenn was nicht stimmt, darf man sich gerne (sachlich) beschweren, aber auf keinen Fall Starallüren aufkommen lassen.

    Ach ja, eine nützliche Kleinigkeit noch: Agenturen möchten Infomaterial, auf dem eure direkte Adresse nicht zu erkennen ist. Schließlich sollen die Kunden über die Agentur buchen ;) Das hatten wir bei der ersten Auflage unserer Demos/Infos nicht bedacht, und wir hatten einige Probleme damit.

    So, das ist schon wieder ein viel zu langer Post geworden. Ich hoffe, das hilft zumindest Jo Stüpp weiter :D

    LeGato
     
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  7. Jo Stüpp

    Jo Stüpp Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.01.05   #7
    Wow! Super, vielen Dank.
    Du hast mir sehr weitergeholfen. Eine Menge Dinge, die beim Durchlesen deines Beitrages klar und eindeutig erscheinen, hätte ich bestimmt bei den ersten Kontakten, die in naher Zukunft anstehen, vergessen. War mal kurz auf eurer Homepage. Hut ab!
    Würde mich freuen, wenn ich mit der einen oder anderen Frage nochmal an dich herantreten dürfte?

    Jo Stüpp
     
  8. LeGato

    LeGato Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 22.01.05   #8
    Frag ruhig, dafür ist so ein Forum ja da :p

    LeGato
     
  9. Ziffi

    Ziffi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.02.05   #9
    Wie sieht es eigentlich mit der Laufzeit solcher Verträge aus? Wann kann ich kündigen?
    Gibt es normalerweise eine zeitlich Laufzeit z.B. ein Jahr oder läuft es solange bis einer keinen Bock mehr hat *gg*.
     
  10. LeGato

    LeGato Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 23.02.05   #10
    Ganz einfach: Verhandlungssache! :p

    Wobei aber ein Vertrag mit einer Agentur über eine Laufzeit von z.B. zehn Jahren Quatsch wäre, denn wer weiß, ob es die Band überhaupt so lange gibt?

    LeGato
     
  11. Shadowrun

    Shadowrun Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.05   #11
    Hallo zusammen,

    um nicht extra einen eigenen Thread für Bandagentur bzw. Bookingagentur zu eröffnen möchte ich diesen Thread hier nutzen.

    Wir überlegen uns schon seit längerer Zeit einer Bandagentur/Bookingagentur anzuschließen, wissen allerdings nicht genau worauf wir da achten sollten und das wichtigste ist:

    Wie schaut so ein Booking-Agentur-Vertrag aus, gibt es da so ein Standardvertrag?
     
  12. Doppelkorn2004

    Doppelkorn2004 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.05   #12
    Hi!

    Eigentlich wollte ich nichts schreiben, weil ich das mittlerweile auch selber mache (Booking etc) und ich das Board nicht als Werbeplattform missbrauchen möchte.

    LeGato hat es oben eigentlich schon treffen formuliert. Sicher haben solche Agenturen vorgefertigte Verträge, die aber in den meisten Punkten verhandelbar sind. Mit Sicherheit haben die meisten Agenturen zum Beispiel eine Klausel drin, dass keine Verpflichtung besteht z. B. der Band mindestens 5 Auftritte im Monate zu verschaffen etc. Die übliche prozentuale Provision wird geregelt, dass Einsichtsrechts der Band in die Unterlagen der Agentur etc. etc.
    Generell sollte man als Band vorher erst einmal überlegen, welche Fäden man genau aus der Hand gibt um sich ein Raster fertigen zu können, welche Kriterien eine Agentur und der zu schließende Vertrag erfüllen muss. Welche Freiheiten braucht die Band...wird zum Beispiel die Agentur nur zur Bookingunterstützung gesucht oder soll sie es ausschließlich machen.

    Allem in allem sollte ein Vertrauensverhältnis zwischen Band und Agentur vorhanden sein. Entgegen der Meinung vieler bin ich auch der Ansicht, dass die Agentur hinter Eurer Mucke stehen, denn das ist es auch einfacher diese zu vermarkten. Manche sehen es so, dass man so nicht profitabel genug ist. Aber ich muss sagen, profitabel ist das ganze sowieso nicht :D Mir steht da eher der Erfahrungswert und die Freude am Job im Vordergrund ;-)
     
  13. Shadowrun

    Shadowrun Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.05   #13
    Hmm, das bringt mich jetzt einwenig weiter, allerdings weiß ich somit noch immer nicht wie ein "normaler" Vertrag mit der Agentur ausschaut, wir haben derzeit ein Angebot und das kommt mir einwenig komisch vor, da steht zb. drinne das die Prozente einmal im Monat fällig sind, bis dahin ja noch okay, aber es steht nix davon drin ob die bei Gigvermittlung nur fällig sind oder ob die immer fällig sind auch wenn kein Gig von denen vermittelt wurde.

    Dazu kommt dann noch das die Promotionarbeit sich auf die lokale Ebene beschränkt, naja das können wir eigentlich auch selbst, weil lokal kennt man uns ja eigentlich schon.

    Jetzt weiß ich nicht was ich da machen sollte und der Vertrag ist es steht noch ziemlich viel in den AGB´s, aber der Vertrag selbst wäre wohl nur 2 Seiten lang.
     
  14. Doppelkorn2004

    Doppelkorn2004 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.05   #14
    Schick beides mal rüber per Email:

    info@schallkrise.de

    Ich schau mir das mal an und sag Dir Bescheid.

    Am besten auch HAndynummer, dann können wir das direkt telefonisch abklären.
     
  15. Shadowrun

    Shadowrun Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.05   #15
    dann müßte ich das ja alles abtippeln, naja das dauert einwenig, weil ich das Adlersuchsystem nutze.:)
     
  16. Doppelkorn2004

    Doppelkorn2004 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.05   #16
    Du kannst es mir auch faxen auf 02632/4969811

    Danke
     
  17. rockbuerosued

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    Erstellt: 04.11.05   #17
    Hört sich nicht sehr vertrauenswürdig an.

    Bei seriösen Agenturen gilt das Erfolgsprinzip. Generiert man Umsatz, gibt es auch anteilig die prozentuale Beteiligung. Wir kennen einen Agenturwert von 15 Prozent als legitimen Ansatz. Vielleicht habt Ihr andere Erfahrungen.

    Zahlungen sollten in Verträgen immer klar definiert sein. "monatliche Zahlungen" von welcher Berechnungsbasis - zum Beispiel.

    Ohne Erfolgsbeteiligung würde ich weder bei Gig-Agenturen noch bei Promotionagenturen Deals abschließen. Du kannst auch bei der Promo nicht kontrollieren, wieviele Briefmarken er auf wieviele Kuverts klebt. Vom "Wert" der Adressen ganz zu schweigen.

    Im Cover-Bereich auch auf die "Kampfhähne" aufpassen. Mehr als nur einmal die Situation erlebt, dass eine Agentur als "Platzhirsch" Bands dazu benutzt hat, einen neu angetretenen potenziellen Agenturkonkurrenten buchstäblich totzuspielen. Sprich: ein Agenturneuling bucht eine Band in den Schuppen X und der Platzhirsch bucht rundherum in die Schuppen R, S, T, U und V seine besten Bands, um die Show des unbequemen Konkurrenten zu killen.

    Das macht es Neueinsteigern in dieses Geschäft auch sehr schwer. Umgekehrt kann der Platzhirsch auch die Konditionen der bei ihm vertraglich gebundenen Bands diktieren.

    Also immer schön auf den freien Wettbewerb achten.

    @shadowrun
    eine Agentur für den lokalen Bereich ist für den A... und nur ein zusätzlicher Abkassierer. Gerade im Coverbereich sollte der Ansatz schon ein paar hundert Kilometer Radius aufweisen, damiat es auch der Band etwas bringt!

    lg
     
  18. Shadowrun

    Shadowrun Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.11.05   #18
    Hallo zusammen,

    also wir haben uns jetzt gegen die Agentur entschieden und sind jetzt natürlich auf der Suche nach einer anderen Agentur die uns NRW weit unterstützen könnte.
     
  19. Doppelkorn2004

    Doppelkorn2004 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.11.05   #19
    Da kann ich Dir jemanden empfehlen....frag mal bei Strassi an hier im Board......
     
  20. KREATIV-EVENT

    KREATIV-EVENT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.11.05   #20
    Hallo, ich habe deinen Beitrag gelesen und möchte mal meine Sicht schildern. Ich bin selber Kreativmanager einer Künstleragentur und kann dir nur aus meiner Praxis heraus berichten das wir diverse Anfragen täglich bekommen die auf meinem Tisch landen.

    Das lustigste ist noch: (Originalzitat): Wir sin die XXXBend unt wollen gans gros rauskomen. Wollen vill Kole verdinen, kanns du helfen?

    Von daher kannst du sehen welche Qualität diverse Anfragen haben. Ich persönliche mache auch meine Selektierung, der größte Teil der Anfragen wandert direkt ind Rundablage P (Papierkorb).

    Eine Anfrage muss mich schon überzeugen. Dann beschäftige ich mich gerne damit.
    Jeder hat die Chance groß rauszukommen wenn man:
    • Die richtige Musik macht
    • Das richtige Konzept hat
    • Ein gutes Management hat
    • die richtigen Kontakte hat
    • ein geeignetes Label gefunden hat
    • gutes Demomaterial hat
    Was den meisten nicht klar ist, ist das dafür Investitionen notwendig sind. Gute Aufnahmen können schnell ein paar Tausend Euro kosten. Jedoch ist die Qualität der entscheidende Faktor.

    Das nur hierzu.


    Gruß, tief aus dem Westen
     
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