Banjo und Stimmgerät?

von psychobilly84, 03.11.09.

  1. psychobilly84

    psychobilly84 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.09   #1
    Hi Leute

    wie ihr an meinem bildchen link vielleicht sehen könnt komm ich aus der trommelecke:D
    ich hätte ne frage zum banjo:und zwar kann ich ein banjo mit einem gitarrenstimmgerät
    stimmen oder muss ich mir da eins extra kaufen???
    und hat die fellspannung was mit dem sound zu tun???:gruebel:
    vielleicht zwei blöde fragen aber ich weiß es nicht sorry:o

    danke schonmal im vorraus
    LG
    Psycho:great:
     
  2. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 03.11.09   #2
    Welches Stimmgerät (Modell, Typ) hast Du denn?
    Chromatische Stimmgeräte erkennen jeden beliebigen Halbton.
    Es gibt reine Gitarrenstimmgeräte die nur gewisse Gitarrenstimmungen kennen, u.U. lässt sich aber damit arbeiten.
    Ob es geht, hängt auch von der Art des Banjos (4 oder 5-saitig) und dessen Stimmung ab.

    Wenn Du aus der "Trommelecke" kommst, dann sollte Dir klar sein, dass ein gut gespanntes Fell als Klangkörper anders klingt als ein schlecht gespanntes. ;)
     
  3. AngryDwarf

    AngryDwarf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.09   #3
    Du kannst das Banjo ohne Probleme mit nem Gitarren-Stimmgerät stimmen. Beim Fünf-Saiter sind ja die 4 "regulären" Saiten quasi den "unteren" vier auf der Gitarre entsprechend (natürlich gerne anders gestimmt).
    Mit der Fellbespannung kann ich mich irren, aber die hat soweit ich weiß vor allem Auswirkungen auf den Sustain. Je härter das Fell ist, desto besser können die Saiten in Schwingung bleiben.
    Ach ja, und viel Spaß mit dem Banjo dann :D Ich hoff mal 5-Saiter und dann frailing :p
     
  4. psychobilly84

    psychobilly84 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.09   #4
    Danke für die schnelle Hilfe:great::great::great:

    Ich hab mir das hier bestellt https://www.thomann.de/de/epiphone_mb100.htm

    ich weiss jeder Banjospieler wird jetzt wahrscheinlich die Hände überm Kopf zusammen schlagen,aber ich will das jetzt erst antesten und wenn ich es dann drauf hab:Dkann ich mir immer noch ein besseres holen.

    wenn ich es mir jetzt so recht überleg ist das mit der fellspannung ja nur logisch:o
    ist halt son schlagzeuger ding:Man kann nicht draufhauen dann kenn ichs nich:D

    Nochmal Danke
    Schönen Abend noch:great:
     
  5. Banjo

    Banjo MOD Recording/HCA Banjos Moderator HCA

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    Erstellt: 04.11.09   #5
    Hallo und auch viel Spass mit dem neuen Banjo!

    Mit einem chromatischen Stimmgerät bist Du auf der sicheren Seite. Ich nehme für das Banjo ein Korg AW-2G und komme damit bestens klar. Aber ein Gitarrenstimmgerät mit nur 6 Noten geht meistens auch, da die von der Gitarrenstimmung abweichenden Saiten (die hohe D-Saite und die fünfte, kurze=hohes G) Oktaven von auf der Gitarre vorkommenden Saiten sind und die lassen sich meistens auch damit stimmen.

    Die Fellspannung hat einen großen Einfluss auf den Ton. Wenn es zu lasch gespannt ist, klingt es, wie wenn man in einem leeren Fass spielt, wenn es zu fest ist, würgt es etwas den Ton ab oder es reißt:) Als Drummer hast Du ja wahrscheinlich ein Gefühl dafür, dass Du es nicht uberspannst, kurz vor diesem Punkt klingt es am Besten.

    Banjo
     
  6. Wolfe_Tone

    Wolfe_Tone Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.12.09   #6
    Hallo :),
    ich würde meine Frage gerne an den Thread dranhängen ... ich würde mir gerne ein Tenor Banjo anschaffen. Ich habe nicht mordsviel Ahnung von der Theorie, daher stellt sich bei mir auch die Frage nach dem Stimmgerät. Meine Mandoline (GDAE) stimme ich ganz normal mit dem Gitarrenstimmgerät. Bekomme ich am Banjo dann auch auch die "irische"-Stimmung (eben GDAE)? Normalerweile ist das Tenorbanjo ja CGDA gestimmt. :gruebel:
     
  7. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 26.12.09   #7
    Hallo im Forum Wolfe_Tone!

    Kaum ...
    Du hast beim Tenor-Banjo eine viel längere Mensur und einen dünnen Saitensatz wie z.B. 009- 016- 023- 030 (D'Addario).
    Du müsstest für GDAE das hohe A um ganze 7 Haltonschritte nach E hochstimmen, bekommst dafür aber kaum eine noch dünnere Saite als die 009 (höchstens 008) um den Saitenzug niedrig genug zu halten.
    Das kann nicht gut für den Hals sein.

    Also ich würde bei CGDA bleiben. Es ist bei einigen Stücken ganz nett, im Vergleich zur Mandoline etwas tiefer spielen zu können.
    Für GDAE zwischendurch kannst Du auch einen Kapo verwenden, wenn das Stück eh (wie es bei Irish Tunes üblich ist) in der ersten Lage bleibt.

    Es gibt ganz selten auch Banjos mit kurzer Mensur für GDAE, da musst Du allerdings ein bisschen im amerikanischen Raum recherchieren.
    Doppelbesaitete Mandolinenbanjos gibt es auch, die find ich allerding nicht so toll.
    Wenn schon Banjo, dann einsaitig.

    Zum Stimmgerät: Das C kennt das reine Gitarrenstimmgerät vermutlich nicht.

    GEH
     
  8. WernerD

    WernerD Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.12.09   #8
    Warum nicht, Töne sind Schwingungen, dass Messgerät erkennt die Anzahl und zeigt Dir, welcher Ton angezupft wird und ob höher oder tiefer gestimmt werden muss. Wenn mann die Stimmung des Banjos kennt (5String= G-D G H D), geht es recht flott, ebenso bei Gitarren- (E A D G H E)oder Tenor Banjos (C G D A).
    Als Trommler solltest Du wissen, was eine stramme Fellspannung bewirkt, je strammer, um so heller und kerniger der Sound.
    Zu weiteren Fragen auch über PN,

    Werner
     
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