BASF ton+band / Eine Reise zurück in der Zeit... (Broschüre von 1967)

  • #21
Mein Multitrack Recorder war ein Yamaha* MT100, da war das "Mischpult" schon drin
So sah es aus (Netzfund, hab es seit über 25 Jahren nicht mehr).
ja86hfooyoenrv13yrpf.jpg
 
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  • #22
Mit solchen Geräten haben manche große Bands Musikgeschichte geschrieben. ;)

Der Bassist einer meiner früheren Bands hatte so ein Tascam*-8-Spur-Gerät mit Compact-Cassetten. Mischpult auch eingebaut. Dank doppelter Geschwindigkeit war die Soundqualität trotz 8 Spuren auf so schmalem Band erstaunlich gut.

Ich hatte mir zu Anfangszeiten mit dem Ping-Pong-Kopieren zwischen zwei normalen Stereo-Tape-Decks und einem ganz einfachen Monacor 4-Spur-Mischpult (nur Volume und Balance (beholfen). ;)
 
  • #23
Ich sage nur: Fostex X-15
Damit fing ich mit dem Homerecording an - abgesehen von den Versuchen, mit 2 Takedecks und einem selbstgebauten Mischpult im Ping-Pong-Verfahren.
Damal habe ich geflucht wegen des schlechten Frequenzganges und des Rauschens, aber heute vermisse ich diese kreative Phase.
Ach, das war schon eine tolle Zeit:great:
 

  • #24
Meine ersten Aufnahmen (vor gut Fünfzig Jahren) habe ich mit zwei Telefunken Magnetophon 85 gemacht, ein selbst gebauter primitiver Klangerzeuger, eine Rasierklinge und etwas Klebeband.
Seitdem infiziert und den Virus nicht mehr los geworden.
Bis heute mache ich viel mit Tonbändern, sei es in der Aufnahme oder als special effects.
Und selbst nach einem halben Jahrhundert gibt es immer noch neue Ansätze, was alles mit der "alten Technik" geht.

Beispielsweise bekommt man so schöne Phasenverschiebungen wie mit parallel laufenden Bandmaschinen mit keiner DAW der Welt hin. Und es rauscht und knistert dass es eine reine Freude ist.
 
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  • #25
Wenn man den Platz hat und noch alles, was man braucht, warum nicht? Die Imperfektion neu zu entdecken (Rauschen, Knistern, etc) ist doch auch das einzige, was heute noch Spaß machen kann, nachdem zuerst alle möglichen DAW-Plugins und Modelling eine beinahe perfekte Produktion aus dem kleinen Schlafzimmer eines jeden Hobby-Muckers liefern kann, und mittlerweile ein Prompt reicht, um einen fertigen Song zu stricken, der noch viel perfekter ist - als wäre er von absoluten Ikonen am Instrument und im Songwriting erschaffen worden.
Also viel Spaß weiterhin mit der analogen, fehlerbehafteten und charaktervollen Technik. ;)
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Mein Multitrack Recorder war ein Yamaha* MT100, da war das "Mischpult" schon drin
So sah es aus (Netzfund, hab es seit über 25 Jahren nicht mehr).
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Cool! :D Hat der da über den Fadern Schalter für L / Off / R für Panning? Genial einfach. Damals noch als Limitation empfunden, aber heute finde ich es immer erstrebenswerter, mit weniger Optionen und Mitteln was zu machen. Denn es kommt auf die Musik an und nicht auf die besten Plugins und Einstellungen. Das hat auch seinen Platz, wenn es um den Schritt geht, aber ein Scheiß-Song mit einer tollen Produktion bleibt ein Scheiß-Song, während ein guter Song auch mit einfachen Mitteln schon wirken kann.

Ich habe mir - auch aus Gründen der Mobilität - gerade vor wenigen Wochen ein altes Zoom* MRS-8 gekauft, das zwar 8 Spuren, Aufnahme auf SD-Karte und Effekte hat, aber im Vergleich zu einem PC und einer DAW doch arg eingeschränkt ist. Mir war es wichtig, dass ich eine Möglichkeit habe, den PC ausgeschaltet zu lassen, wenn ich an einer Idee und Songs arbeite. Das lenkt alles sehr schnell ab und mal beschäftigt sich sehr schnell mit irgendwelchen Details statt dass man pragmatisch ist.
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Ach ja, dieses Teil - ein Amstrad Studio 100 - habe ich sogar noch im Keller stehen. Hat unten auch ein 4-Spur-Tape und oben ein Stereo. Insgesamt eher billig gemacht alles, aber zu der Zeit (um 1990 rum?) im Vergleich zu einem Tascam* 4-Spur-Recorder ein Schnäppchen. Jaja, das waren Zeiten. ;)

Amstrad-Studio-100.webp
 
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  • #26
Ich habe mir - auch aus Gründen der Mobilität - gerade vor wenigen Wochen ein altes Zoom MRS-8 gekauft, das zwar 8 Spuren, Aufnahme auf SD-Karte und Effekte hat, aber im Vergleich zu einem PC und einer DAW doch arg eingeschränkt ist. Mir war es wichtig, dass ich eine Möglichkeit habe, den PC ausgeschaltet zu lassen, wenn ich an einer Idee und Songs arbeite. Das lenkt alles sehr schnell ab und mal beschäftigt sich sehr schnell mit irgendwelchen Details statt dass man pragmatisch ist.
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Für sowas nutze ich immer noch meinen Korg D4. Manchmal kann Teile der Aufnahmen sogar weiter verwenden...
 
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  • #27
Scheint mir ein verwandtes Geräte zu sein. Ich wollte einfach noch richtige Drum-Pads, um ggf. auch schnell mal einen passenden Drum-Beat eintippen zu können. Bei entsprechend guter Auswahl an Werks-Patterns kommt man damit sicher auch klar, aber ich habe quasi meinen Drum-Computer "Boss DR-670" gegen das Zoom getauscht und so kam es dazu. Bin mal gespannt, wie es in der nächsten Zeit damit klappt. Mittlerweile habe ich das Teil so ziemlich verstanden. Von der Bedienung her sind diese Teile ja teilweise schon sehr speziell, aber dank Bedienungsanleitung kommt man klar.
Jetzt kommen wir aber von den BASF-Tonbändern ab scheint mir. :D
 
  • #28
Danke für den Scan! :love: Apropos BASF – Ich nutze teils BASF SM911 Bänder mit meiner Fostex R8 Bandmaschine im Studio. Hatte einen Händler mit New Old Stock Bestand gefunden und dort regelmäßig nachbestellt. Allerdings hat er zuletzt die Preise stark angehoben, sodass ich zum gleichen Preis neue SM911 Bänder von RTM bekomme.
 
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  • #29
Es ist echt lustig: da hat man sowas beim Aufräumen des Kellers in der Hand und könnte ja denken: ab ins Altpapier? Aber dann sind es doch solche Relikte der (eigenen) Vergangenheit, die schöne Erinnerungen hervorbringen. Freut mich wirklich sehr, dass es dem ein oder anderen gefällt. ;)
 
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  • #30
Mein Multitrack Recorder war ein Yamaha MT100, da war das "Mischpult" schon drin
So sah es aus (Netzfund, hab es seit über 25 Jahren nicht mehr).
ja86hfooyoenrv13yrpf.jpg
Das weckt Erinnerungen.
Späte 80er Jahre die ersten Aufnahmen damit gemacht das wir eine Democassette haben. Die Aufnahmen hab ich zum Glück irgendwann digitalisiert und sie sind bis heute vorhanden. Das hochwertigste Equipment (mit viel Abstand) war tatsächlich genau dieses Gerät.
Ich bin damals tatsächlich mit meiner Gitarre direkt vom Verzerrer Pedal in das Pult gegangen (ohne den Weg über Amp und Lautsprecher) was einen echt furchtbaren Sound erzeugt hat. Wir hatten auch nur ein Mikrofon. Keine Ahnung was das war, aber es hatte einen XLR Anschluss, was für uns damals "hochwertig" bedeutete. Das war es aber sicher nicht.
Aber wir hatten eine Democassette, was damals wirklich wichtig war. Geholfen hat es uns aber nicht. Wir waren einfach nicht gut.
 
  • #31
Danke @suckspeed! Das weckt Erinnerungen. Als ich 13 war, hatten wir ein Telefunken TB gerät. Ich hab mir jetzt mal bei ebay das dazugehörige TD20 gekauft. Und früher wollte ich so gerne ein Sennheiser MD421 haben. Da war aber im Traum nicht dran zu denken, weil ich es mir als Schüler nicht leisten konnte. Jetzt habe ich eins und freu mich dran :great:
 
  • #32
Banduhr.webp

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Dein Beitrag hat mich auch auf die Suche gebracht. Hier das Ergebnis: BASF Banduhr zur Bestimmung der Aufnahmedauer. Hab ich bei meinen alten Bandkassetten entdeckt.
 
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  • #33
Cooles Fundstück. ;-) Ich kann mir vorstellen, wie wichtig so etwas war, um für eine Aufnahme-Session die richtige Bandlänge zu wählen. Ich hatte vor einigen Jahren mal eine Handy-App programmiert, bei der man die Länge der Aufnahme eingeben konnte sowie die Sample-Frequenz und Bit-Tiefe. Dabei konnte man dann berechnen lassen, wie viel Speicherplatz man für eine Stereo-Spur einplanen muss. Heute interessiert sowas kaum noch, weil vermutlich fast jeder mehr als genug Speicherplatz auf dem Computer hat. Im Prinzip aber das gleiche Thema. ;)
 
  • #34
vorstellen, wie wichtig so etwas war, um für eine Aufnahme-Session die richtige Bandlänge zu wählen.
Nee, das Teil war* nicht wirklich wichtig, weil: Wenn man aktiv war, wusste man das ohnehin... Das Bandlängenkopfrechnen war so üblich, wie das Rechnen mit Milchpreisen vor dem Einkauf oder...

* im professionellen Bereich, da wurde eh nur mit 38, allenfalls 19cm/s gearbeitet (Ok, Archivaufnahmen auch mit 2 3/8cm)
 
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