Bass top ampeg vs. ashdown

von zole, 14.11.05.

  1. zole

    zole Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.11.05   #1
    Ashdown ABM 300 EVO II
    oder Ampeg B-2RE ?

    Hat jemand mit diesen Amps schon mal erfahrungen gesammelt?
    welchen würdet ihr empfehlen?

    ich spiele in einer sagen wir mal metal/punk band und diese 2 modelle sind in der engen auswahl und würden auch in meiner preisklasse liegen (bis ca. 700 euro)
     
  2. palmann

    palmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.11.05   #2
    Ich besitze den B2-RE. Spiele in einer Rockbänd mit einer E Gitarre und einem Schlagzeuger, den ich von der Lautstärke im mittleren Bereich ansiedeln würde. (Gott sei Dank! :rolleyes: )

    Unser Gitarrist spielt keine Metal-Riffs und keine ,,Rockakkorde'', sondern eher Voicings mit kombinierten Solo-/Melodielinien und starkem Effekteinsatz. Verstärker ist ein Vox AC-30, der bei diesen Lautstärken dazu tendiert vorwiegend recht aggressive Hochmitten zu erzeugen, gegen die man als Bassist aber auch ersteinmal im Verhältnis anstinken muss. Im Bassbereich klingt er (in Kombination mit der Spielweise unseres Gitarristen) eher schlank (Ausnahmen bestätigen die Regel, geht aber leistungsmäßig bei bassigeren Sounds schnell in die Knie...).

    Als Bass-Box kommt bei mir live eine Fender 2x15er zum Einsatz (4 Ohm), im Proberaum steht eine 4x12er (ist mir zum 'rumschleppen zu schwer) mit 8 Ohm. An beiden Boxen ist der Amp laut genug, je nach Räumlichkeit kommt er schonmal ans Limit (Master-Regler auf 3 Uhr), in der Regel langt aber Regler auf 1-2 Uhr (was immer das jetzt heissen mag), bei angepasster Gain Einstellung.

    EDIT: Ich halte es für gut möglich, dass die Boxen/Amp-Kombination (die Fender-Box ist eigentlich zu klein für eine Bassbox) rein vom Wirkungsgrad nicht optimal ist. Soll heißen, u.U. ist er an anderen Boxen ein gutes Stück lauter.

    Soundtechnisch kann man sagen, dass der Ampeg weniger Druck im Tiefbassbereich erzeugt als mein Peavey Classic 400 (Vollröhre, ist aber auch ein Monster :) ). Auf der anderen Seite erhält man einen sehr durchsetzungfähigen Sound, der immer wieder auf positives Echo aus dem Publikum stößt. Auch die Mischer zeigen sich zufrieden.

    Als einmal der Bassist einer Vorgruppe über meinen Amp gespielt hat, war ich positiv überascht wie differenziert (Tonhöhe und Dynamik) und musikalisch der Sound im Publikum (kleine Bühne, kein Bass über PA) ankommt, auch wenn der Ampegklang gemeinhin als matschig und undifferenziert bezeichnet wird. Auf der Bühne gelten andere Gesetze. :)

    Ich bereue den Kauf nicht, für mich war das geringe Gewicht und die Wartungsfreundlichkeit eines Transen-Amps ausschlaggebend. U.U. ist aber auch ein gebrauchter SVT-3Pro eine gute Alternative.

    Einen Ashdown habe ich noch nicht gespielt.

    Gruesse, Pablo
     
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