Bassman Klon? Die Suche geht weiter!

von GroovinBlues, 18.01.16.

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  1. GroovinBlues

    GroovinBlues Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.01.16   #1
    Guten Tag liebe Community!

    Wie der Titel vermuten lässt, bin ich noch immer nicht bei meinem Wunschsound gelandet :rolleyes:

    Angefangen habe ich mit einem Fender Mustang II. Ich war damals noch blutiger Anfänger und dafür hat er genügt. Danach kam ein Mesa Boogie Studio. Gebraucht erworben mit einigen Problemen. Ständig ein Krächzen im Ton obwohl die Röhren neu waren. Da ich nicht noch mehr Geld investieren wollte habe ich ihn schweren Herzens wieder verkauft.
    Der Röhrensound hat mir jedoch richtig gut gefallen.

    Vor einem Monat habe ich es dann mit einem Multieffekt Interface versucht.
    Nach Beratung hier im Forum wurde es ein Avid Eleven Rack.
    Grundsätzlich ein tolles Gerät, ich wollte ja etwas das alle Bereiche abdecken kann. Aber nicht das Gefühl wie mit einem richtigen Amp...

    In der Zwischenzeit ist mir folgendes Video untergekommen:



    Vielleicht kennen es manche, Tim Pierce ein begnadeter Sessionmusiker, spricht über Equipment für Leute die kein riesen Budget haben und doch das Beste rausholen wollen.


    Lange Rede kurzer Sinn:

    Buy a Bassman Head and a Celestion Vintage 30 Cab!

    Mit dem Zusatz: Und wenns nur ne Holzkiste mit dem Speaker drin ist^^


    Natürlich darf man nicht alles für bare Münze nehmen nur weils jemand auf Youtube behauptet.
    Ich hatte jedoch die Möglichkeit diese Kombination in den letzten Wochen zu testen.

    Eindeutig nicht zu viel versprochen, klingt großartig :)
    Man kann keinen Kopfhörer anstöpseln, sowas wie einen Recording Out gibts natürlich auch nicht aber der Sound ist dafür genau das was ich suche!



    Das Problem ist jetzt nur folgendes.
    Bassman Heads gibts neu bei Thomann auch, die sind aber deutlich außerhalb meines Budgets.
    Gebraucht gibt es auch nur Teile die bereits ziemlich versifft wirken oder welche die wiederum extrem teuer sind!


    Jetzt is mir in den Sinn gekommen das es ja schon viele Hersteller gibt die Klone bauen.
    Meist gleich gut wie die Originale, manchmal sogar besser.

    Hier gibt es einerseits auch wieder Boutique Hersteller aber auch welche die günstiger gute Teile abliefern.



    Als erstes ist mir hier mal der Name Linnemann untergekommen.
    Was meint ihr dazu?

    Gibt es noch andere Hersteller in diesem Preisbereich die empfehlenswert sind?
     
  2. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.01.16   #2
  3. GroovinBlues

    GroovinBlues Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.01.16   #3
    Nein
    Ging letzten Freitag zurück, somit Money Back bei Thomann!

    Hab viel selbst damit herumprobiert und auch mit vielen Patches von anderen Usern getestet aber hat mich nicht so recht vom Hocker gehauen.
    Wie gesagt ein gutes Gerät aber nicht passend für mich :)
     
  4. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.01.16   #4
    Kopfhörer und Recording-Out sind bei einem Röhren-Amp sowieso immer eine problematische Sache...

    Du könntest natürlich auch einfach irgendeinen schönen Clean-Amp nehmen, und 'Les Lius' davor schnallen! ;-)
     
  5. 68goldtop

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    Erstellt: 18.01.16   #5
    Hi!

    Hier ist der Amp den du willst ;)

    http://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-...blackface,-bj-1964,-vintage/408738147-74-9504



    Es gab ein gutes Dutzend verschiedener "Bassmans" - was du willst ist ein 50-Watt Bassman.
    Es gab sie als "brownface" (Brian Setzer), "blackface" (siehe oben) und als "silverface" Modelle.

    Die braunen sind die teuersten, die silbernen sind die günstigsten.


    Die 70er/100er/135er sind anders als das, was der Mann im Video sagt/meint.
    Die aktuellen Fender "Bassmans" sind tatsächlich als Bass-Amps gedacht, und haben mit den alten wenig gemeinsam.


    Hier kannst du dich eingehender über die verschiedenen Modelle informieren:

    http://ampwares.com/?s=bassman+head


    cheers - 68.
     
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  6. GroovinBlues

    GroovinBlues Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.01.16   #6
    Danke der ist mir auch untergekommen beim stöbern.

    Einerseits sind solche Vintage Verstärker schon eine coole Sache, andererseits ist mir ein solcher Kauf fast zu unsicher!

    Der Anbieter kommt aus Hamburg, ich aus dem Süden Österreichs.
    Sprich es würde nur Versand in Frage kommen. Und das bei einem Verstärker der 50 Jahre auf dem Buckel hat.
    Sollte etwas nicht funktionieren sperren sich die Verkäufer meist vor einer Rücknahme, obwohl ich natürlich keinem etwas unterstellen will.

    Dann würde nur wieder der Kauf bei einem Händler in Frage kommen der mit Vintage Equipment handelt -> ist dann meist wieder teuer.


    Leider ist das Angebot dieser Amps auch nicht sehr groß, in der Nähe einen zu finden wird sicher nicht so leicht daher ja mein Gedanke an einen Klon!
     
  7. DerPatch

    DerPatch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.01.16   #7
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  8. 68goldtop

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    Erstellt: 18.01.16   #8
    Hi GroovinBlues!

    Wenn man sich auf das "Vintage-Amp"-Gebiet begibt, ist es natürlich gut vorher ein paar Hausaufgaben zu machen (worauf man achten sollte + so) - dafür bekommt man dann aber auch Amps von denen man träumen kann ;)
    Ich kaufe/verkaufe seit vielen Jahren "Vintage"-Amps und hatte noch nie ernsthafte Probleme.

    Mein Tip - einfach die Augen offen halten ;)
    Fender hat TAUSENDE von diesen Amps gebaut, und mit etwas Geduld + Spucke findet man immer etwas passendes - und auch zu einem passenden Preis.


    cheers - 68.
     
  9. GroovinBlues

    GroovinBlues Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.01.16   #9
    Nun gut dann werde ich meine Augen offen halten.

    Weiters setze ich mich mal mit Herrn Linnemann in Verbindung, vielleicht hat er auch eine Lösung parat :)

    Ist wohl einer der Wenigen der quasi Boutique Amps zu erschwinglichen Preisen baut.
     
  10. GroovinBlues

    GroovinBlues Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.16   #10
    Ich hätte hier nachträglich noch eine Frage.
    Ältere Amps wie zum Beispiel auch der Bassman haben ja keinen FX Loop.

    Mit Reverb und Delay Pedalen siehts dann eher schlecht aus oder?
     
  11. DerPatch

    DerPatch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.16   #11
    Das wird eigentlich erst ein Problem, wenn du mit viel Zerre spielst. Ich möchte behaupten, dass die Zerre die ein Bassmann liefert mit nem Delay vor dem Amp klar kommt. Ich spiel mit medium Gain (klassische 70er Hard-Rock Zerre) auch ohne FX-Loop.
     
  12. GroovinBlues

    GroovinBlues Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.16   #12
    Verstehe
    In erster Linie werd ich mit Zerr und Reverb Pedalen spielen.
    Also wirklich ausufernder Delay Einsatz hat ohnehin keine Priorität
    Danke für die Rückmeldung
     
  13. rock4life81

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    Erstellt: 19.01.16   #13
    @DerPatch hat da schon ganz recht ... die wenigstens VintageAmps haben einen FX-Loop, aber dennoch klangen Effekte auch bei den "alten Gitarrenhelden" gut. Wenn man einen Basmman/-Klon nicht extrem mit übermässig viel Gain in starke Kompression fährt, kannst du auch alle Effekte wie Hall, Delay, Chorus etc. zwischen Amp und Gitarre positionieren.
    Wichtig dabei ist aber, dass du in der Reihenfolge Gitarre -> Zerrer -> Modulationseffekte -> Amp vorgehen solltest, da dies meist noch das brauchbarste Soundergebnis liefert.

    Solltest du dir aber doch einen Klon zulegen wollen, dann ist deine Sorge in einigen Fällen unbegründet. Bei vielen Klonen werden auch entgegen dem Original dann gerne mal nette Zusatzfeatures wie Mastervolume, FX-Loop oder andere technische Merkmale moderner Amps mit verbaut, um sie noch vielseitiger bzw. für mehrere Einsatzzwecke tauglich zu machen.

    Edit: bei Linnemann zum Beispiel kannst du auch Custom-Bestellungen abgeben und zum Beispiel einen Bassman-Klon mit seriellem FX-Loop wünschen. Ist halt Sache von preis und Rücksprache.
     
  14. 68goldtop

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    Erstellt: 19.01.16   #14
    Hi!

    An dieser Stelle ein Tip der vielleicht für manche hilfreich ist:

    Die alten, 2-kanaligen Fenders (und die Reissues natürlich auch...) haben sogar einen sehr komfortablen "FX-Loop" an Bord ;)

    Der - meist ungenutzte - 2. Kanal kann hier als Effektweg genutzt werden!
    Er ist dann sogar "röhrengepuffert" - und bietet obendrein eine Lautstärke- UND eine Klangregelung für den Effektanteil!


    Ich persönlich komme immer gut mit vorgeschalteten Effekten zurecht - aber vielleicht hilft´s ja jemandem :great:


    cheers - 68.
     
  15. 6L6

    6L6 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.01.16   #15
    Hm, vielleicht habe ich heute Abend was an den Ohren, aber kein Amp aus dem oben geposteten Video klang gut. Und da sind ja schon mächtige High-End Geräte dabei. Na ja, Geschmackssache und auch egal, denn in der Tat macht man mit nem Bassman nix verkehrt :D. Der aus Posting #5 macht doch nen guten Eindruck.
     
  16. phess90

    phess90 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.16   #16
    Ich habe mal auf einem Festival den Nocturne Blondeshell bei einer Rockabilly Band gesehen (Name ist mir entfallen), ebenfalls ein Head. Was im Cab war habe ich vergessen. Der Sound war mit Slapback Delay und zum Niederknien. Ich spiele z.b. selbst einen Vox AC 15 und habe keinen FX-Loop, benutze meinen Reverbtank auch vor dem Amp und habe keine Probleme. Besonders bei 50W und Zerrpedalen gehe ich davon aus, dass das alles klappen wird.
     
  17. GroovinBlues

    GroovinBlues Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.16   #17
    Danke für die Auskunft
    Dann mach ich mir darüber nicht mehr zu viele Sorgen :)

    Bezüglich der Sounds aus dem Video
    Stimmt die sind echt nicht gut aber das liegt eher am Video
    Mit Kopfhörer merkt man das man nur auf der linken Seite etwas hört

    In anderen Videos von Tim Pierce persönlich bekommt man auch bessere Sounds geliefert!
     
  18. skerwo

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    Erstellt: 20.01.16   #18
    Wenn dir der Bassman Sound gefällt, was ich vollkommen verstehen kann, dann solltest du dich auch mal im Bereich der Marshall JTM45 Heads und ihrer diversen Klone umschauen. Der JTM45 als Headversion des ersten Marshallamps Bluesbreaker ist im Prinzip ein Nachbau eines Bassman gewesen. Durch die KT66 Endstufenröhren klingt er vielleicht etwas weicher als die 6L6 eines Bassman, aber es gibt und gab immer auch JTM45 mit 6L6 Endstufenröhren.

    JTM45 und Klone sind oftmals zu vernünftigen Preisen zu bekommen, auch der Herr Linnemann baut sowas.
     
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  19. DerPatch

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    Erstellt: 20.01.16   #19
  20. rock4life81

    rock4life81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.01.16   #20
    Was hat ein Echolette Bassamp mit einem Fender Bassman Gitarrenamp zu tun? :gruebel:
     
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