Baubericht: fern steuerbarer Relaislooper

von JakobCases, 25.09.07.

  1. JakobCases

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    Erstellt: 25.09.07   #1
    Bei den folgenden Zeilen handelt es sich um einen Baubericht zu einem fern steuerbaren Relaislooper für ein Racksystem.

    Mein Problem war anfangs Folgendes: Ich hatte 2 Preamps, einen Mesa Boogie Studio Preamp und einen Tech 21 GT-2. Beide sind Verstärker mit nur einem Kanal (gut, der Boogie hat 2 aber man kann immer nur einen Kanal verwenden, da man nur für einen Kanal Regler hat...), was mich darauf brachte, jeweils einen Preamp für einen verzerrten, den anderen für einen unverzerrten Sound zu nutzen.

    Gesagt getan: GT-2 vor den Studio Preamp geschaltet... naja, gibt ein sehr ernüchterndes Resultat, da schon der Boogie 2 Equalizer besitzt und die ganze Sache dann noch mit dem Equalizer des GT-2...... war nicht mehr gescheit zu steuern bzw. zu kontrollieren, weil es einfach zu viele Regelmöglichkeiten gab.

    Also musste ein Looper her. Ich brauchte etwas wie einen Lehle D.Loop, allerdings nicht als Bodentreter, sondern als Rackgerät, welches ich dann mit einem Treter fern steuern wollte.

    Ich habe dann mit der Hilfe von einigen Usern einen Schaltplan entwickelt

    (siehe Anhang)

    und dann die Teile bei www.musikding.de bestellt. (abgesehen davon, dass die Bestellung 3 Wochen unterwegs war ging auch Alles glatt.)

    Hier eine Bauteilliste:

    2 Gehäuse
    9 isolierte Klinkenbuchsen
    1 2PDT Schalter
    1 47Ohm Widerstand
    1 Diode
    1 isolierte Strombuchse
    1 Lochrasterplatine
    1 Finder 30.22 6V Relais

    Während des Baus habe ich immer wieder mit einem Multimeter die Lötverbindungen überprüft (sehr empfehlenswert!!), um möglichen kalten Lötstellen auf die Spur zu kommen.

    Der Bau selbst war im Vergleich zu anderen Projekten eher leicht, da ich das Gehäuse groß dimensioniert hatte und es somit nicht in eine Fummelarbeit ausartete.

    Die nachfolgende Funktionsprüfung offenbarte sich dann aber zuerst als Desaster, da die Buchse, an die das Netzteil (Collins 9V) angeschlossen war, offenbar zu groß für das Netzteil war, somit gab es also immer einen Wackelkontakt. Als Dieser dann aber festgestellt war, lief der Looper einwandfrei.

    Ich habe bei den Fußschalter übrigens noch die Möglichkeit, eine 2. Schaltfunktion zu benutzen... wer das nicht braucht, lässt es einfach weg.

    Abschließend kann ich sagen, dass ich mein Ziel erreicht habe, und sehr viel Geld im Vergleich zu einem Lehle D.Loop gespart habe (ich habe 36€ bezahlt...). Der Looper funktioniert einwandfrei, es gibt, dank der isolierten Buchsen, keine Brummschleifen und ich habe keine Schaltgeräusche feststellen können.

    Im Anhang noch 2 Bilder vom Looper und 2 vom Fußschalter:

    Ach ja, meinen Dank an bernhard42, LongLostHope und Kusi für ihre Unterstützung.

    Ich wünsche allen Usern ein fröhliches Nachbauen!
     

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