Be the first - beyerdynamic DT 30 IE testen ...

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Heilbronn - 16.06.2026 11:00 Uhr - "Beyerdynamic*" präsentiert den neusten Zuwachs in ihrer InEar Serie.

Musiker-Board - 16.06.2026 11:01 Uhr - wir haben 3 Testexemplare für ein ehrliches User Review zu vergeben. Jeder der mit InEar auf der Bühne ist, InEar als Monitor benutzt, usw. ... ist herzlich eingeladen sich hier im Thread zu bewerben.

EDIT: Musiker-Board 30.06.2026 - Gewinnspiel On Top

Der DT 30 IE ist sozusagen das neue Workhorse für alle Anwender, die die Spezialisierung der DT 70 IE Serie nicht benötigen. Die UVP liegt bei 119 EUR.

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Hier ist, was Beyerdynamic* zum neuen Produkt zu sagen hat ...

Heilbronn, 16. Juni 2026beyerdynamic präsentiert einen neuen In-Ear-Monitor für Musiker:innen, die das Maximum aus ihrer Performance herausholen möchten. Der DT 30 IE überzeugt durch ausgewogenen Monitoring-Sound, eine hohe passive Schallisolation von bis zu 39 dB und ein IP54-zertifiziertes Design, das selbst den schweißtreibendsten Auftritten standhält – im Proberaum, beim Club-Gig oder auf der ganz großen Bühne.

Entwickelt für reale Bühnenbedingungen

Der DT 30 IE orientiert sich konsequent an den Anforderungen moderner Live-Performances. Sein leistungsstarker dynamischer 11-mm-Treiber liefert eine ausgewogene Klangsignatur, die sich über einen Frequenzbereich von 5 bis 20.000 Hz erstreckt. So unterstützt er ambitionierte Musiker:innen auch bei einer hohen Umgebungslautstärke, komplexen Mixen oder wechselnden Venue-Sounds mit der Klarheit und Kontrolle, die für eine herausragende Performance entscheidend sind.

Eine zentrale Rolle spielt in diesem Zusammenhang auch die passive Schallisolation des DT 30 IE, die bis zu 39 dB beträgt. Statt dauerhaft gegen laute Drums, Gitarren-Amps und Geräusche aus dem Publikum anzukämpfen, können sich die Künstler:innen gut abgeschirmt auf ihren Mix fokussieren.

Sicherer Sitz und zertifizierter Schutz

Beim Design setzt der DT 30 IE auf das Zusammenspiel aus Komfort und Widerstandsfähigkeit. Das kompakte und ergonomisch geformte Ohrpassstück sitzt sicher im Ohr – und das auch bei längeren Proben und bewegungsintensiven Shows. Mit nur 2,7 Gramm pro Hörer ist der In-Ear-Monitor zudem ausgesprochen leicht. Im Lieferumfang enthalten sind drei Paar Silikon-Ohrpassstücke sowie drei Paar Schaumstoff-Ohrpassstücke in den Größen S, M und L.

Weil Schweiß, Schmutzpartikel, enge Changeovers und manchmal sogar verregnete Outdoor-Konzerte zum Alltag vieler Musiker:innen dazugehören, ist der DT 30 IE gemäß Schutzklasse IP54 explizit gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Ein starkes Argument in einem Markt, in dem viele Produkte zwar Bühnentauglichkeit versprechen, aber nur selten über eine entsprechende Zertifizierung verfügen.

Natürlich gibt es noch mehr zu sagen, aber ich denke die Eindrücke der User sind da noch viel wichtiger !!!

Daher ist hier der Startschuss für unseren Testlauf. Drei User können das Produkt testen, sofern sie sich hier im Thread bewerben und ausgewählt werden.

Um da möglichst zeitnah auch gute Reviews am Start zu haben ... muss eure Bewerbung bis zum 28.06.2026 hier im Thread erfolgen.

Los geht's !!!

Martin


P.S. sobald die Bewerbungsfrist rum ist, werden wir zum Produkt auch noch eine Gewinnspielrunde draufsetzen und dabei viel Spaß haben. Jetzt gilt es aber erst mal den harten, ehrlichen, fairen und sehr persönlichen Testrun zu organisieren.
 
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Wiesbaden - 16.06.2026 11:13 Uhr - Na, da bewerbe ich mich doch gleich mal und teste die gerne gegen meine HL 1050. Interessant wäre die Impedanz zu wissen (ok - Amazona sagt 18 Ohm) damit man abschätzen kann, wie sie sich am Rauschgenerator (LD MEI 1000-G) benehmen werden. Die Testmöglichkeit hängt aber von unserer Probensituation (und Sommerferien) ab. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

Ich würde mich bewerben, sage aber gleich dazu, dass ich InEar vor allem beim Recording verwende, da in meinen Setups auf der Bühne klassisches Monitoring (Monitorbox + Direktschall, z.B. von der Percussion) vorherrscht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, ich bewerbe mich auch gerne. Ich habe mit meiner Coverband zwar derzeit keine Auftritte und würde einen Gig auch nicht mit InEars spielen, die ich nicht kenne. Aber im Proberaum nutzen wir natürlich auch InEars und da würde ich die DT30 gegen die um ein vielfaches teureren Fischer Amps FA 666 XB antreten lassen. Ich spiele Bass.
 
Ich würde die auch gerne testen. Ich habe IEM von Sennheiser* und bin nicht wirklich zufrieden. Ein Vergleich wäre interessant.
Einsatzgebiet bei mir ist der Proberaum (Gesang und Gitarre) und Mixing/Recording unterwegs mit dem iPad.
 
Ich würde die auch gerne testen und mit meinen aktuellen Shure* SE 215 Pro vergleichen. Einsatzgebiet bei mir sind Online-Proben.
 
ohne inear geht bei mir gar nix, auch wenn ich alleine unterwegs bin mache ich mich mit einem inear sender auf dem looperboard unabhängig vom FOH.
gruß, horst
 
Hallo Martin,

ich bewerbe mich ebenso für den Test des Beyerdynamic* DT 30 IE.

Ich bin Sängerin in einer kommerziellen Band und nutze In-Ear-Monitoring im Proberaum und auf der Bühne. Aktuell habe ich ein In-Ear-Setup, mit dem ich noch nicht ganz glücklich bin. Mir ist v.a. wichtig, dass ich beim Singen wirklich meinen Mix besser höre als das rundherum.
Der DT 30 IE macht mich neugierig. Die angegebene starke passive Schallisolation und das geringe Gewicht klingen für mich nach genau den Dingen, die im Proberaum und auf der Bühne einen echten cool wären :love:.
Normalerweise greife ich beim Equipment gerne zu dem, was man schon kennt und was sich bewährt hat. Gleichzeitig bin ich als Millennial aber auch neugierig genug, um neue Lösungen zu testen (Prototypengeneration)!!
Ich würde ihn sehr gerne in den wöchentlichen Proben- und kommenden Bühnensituationen testen und meine Eindrücke aus Sicht einer Sängerin teilen.

LG,
Albina
 
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  • #10
Hallo. Da würde ich mich doch auch gerne bewerben.
Ich bin Sänger und Gitarrist in zwei Rockbands und stehe 1-2 mal pro Woche im Proberaum neben dem wohl lautesten Schlagzeuger Kölns.
Wir fangen gerade an uns mit IEM zu beschäftigen, mit kleinem setup, aber die Budget Hörer von Jeff Bezoz sind auf jeden Fall schon mal durchgefallen. Also muss eine Alternative her. :)
Für recordings würden die IEM vielleicht auch meine DT150 ablösen. Wobei ich die schon sehr liebe...

Grüße
 
  • Ersteller
  • #11
@scenarnick
@milamber
@Aphantastisch

Ihr 3 wurdet ausgewählt für den Testlauf ... bitte schickt mir per Privater Nachricht die Lieferadresse (inkl. E-Mail), damit ich den Versand anschieben kann.

Soweit dann erst mal die Testerauswahl. Später am Tag kommt dann für alle User die Chance #2 Early Adopter zu werden.

Gruß
Martin
 
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  • Ersteller
  • #12
Während unsere ausgewählten Tester aktiv sind, hätten wir ja ausreichend Zeit für ein kleines Gewinnspiel.

Gewinnspiel
Könnt ihr euch noch daran erinnern, wo ihr die letzten Kopfhörer verloren oder geschrottet habt?

Erzählt uns davon und ihr habt die Chance einen beyerdynamic DT 30 IE zu gewinnen. Wir geben 3 Stück in die Verlosung unter allen Teilnehmern, die uns ein wenig die Last von den Schultern nehmen - nicht nur wie sind soooo do*f :bang: - und ihr "Leid" mit unserem teilen.


In 2024 war ich mit der Familie auf einem Abstecher in New York und als Wiederholungstäter suchen wir auch immer nach "Spots", an denen wir noch nicht waren. Diesmal die höchste Platform mit Glasboden in New York. Welcome to the "Edge" ... (Hudson Yards)
Sensationeller Blick auf den südlichen Teil von Manhattan ...


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Der Glas Boden der Plattform ist natürlich nur in einem Teilbereich und neben dem Ausblick auch immer der Fotospot auf dem Aussendeck. Unter der Platte geht es deutlich über 200 m in die Tiefe - der angenommene "Aufschlagpunkt" sieht wenig verlockend aus. Wenn man nicht grade Bergsteiger ist, ringt einem der Blick definitiv Respekt ab. Entsprechend Action und Bewegung ist da also immer, wenn die Menschen für die Insta Story versuchen da drauf zu kommen und sich nicht richtig trauen ... (ich könnte stundenlang zuschauen und "Side-Bets" mit einem Kumpel abschließen).

Und in der Hektik - auch für das eigene Bild - ist es passiert! Er ist weg !!!
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Erzählt uns bis zum 24.07.2026 wie es bei euch dazu gekommen ist ... !!!

Der DT 30 IE ist sozusagen das neue Workhorse für alle Anwender, die die Spezialisierung der DT 70 IE Serie nicht benötigen. Die UVP liegt bei 119 EUR.

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Alles klar !!! Ihr seid dran ...

Gruß
Martin
 
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  • #13
Ich weiß gar nicht mehr, wann es genau war. Aber es war on einem Auto, ich auf dem Beifahrersitz auf der Autobahn und ein offenes Fenster in der Nacht. Leute, haltet eure Ohren mit nicht kabelgebundenen Ohrhörer nicht in den Fahrtwind.
Zum Glück waren es keine teuren Knöpfe...
Liebe Grüße
 
  • #14

Gone in the rain...​

Es ist schon ein paar Jahre her:
Ich hatte meine kabelgebundenen Shure SE215 beim InEar-Monitoring gerne eingesetzt und brauchte Bluetooth-Hörer für mein Smartphone.
Bei der Suche stieß ich auf die Shure SE215 Bluetooth (Gen1) mit dem Nackenkabel und dachte mir: Hol dir die, die kannst du später mit nem Kabel auch in der Band verwenden....
Sie klangen gut, wenn auch das Mikrofon echt grottig war.
Aber ich mochte sie und nutzte sie sehr oft auch beim Gassi-Gehen mit unserem Hund.
EInes Tags hatte ich sie in der typischen Shure-Tasche im Rucksack auf einer Städtetour mit dabei. Es war halbwegs sonnig, deshalb wanderte die Regenjacke ebenfalls in den Rucksack. Als es dann ziemlich stark gewitterte, zog ich sie schnell aus dem Rucksack und warf sie mir über. Dann schloss ich den Rucksack wieder, hängte ihn mir über die Schulter und eilte den anderen hinterher...
...als ich dann Abends meine Kopfhörer suchte, war die Tasche nicht mehr im Rucksack...
...ich muss sie zusammen mit der Jacke rausgezerrt haben ohne es zu merken...
...ich hab mich echt geärgert!
 
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  • #15
Mir ist schon lange kein Kopfhörer mehr richtig kaputt gegangen. Das PS Pulse Headset ist mir mal runtergefallen (so richtig doof aus der Hand gerutscht, einfach nur blöd). Das Gehäuse ist angebrochen, ließ sich aber kleben.

Ich glaube, die letzten Kopfhörer, die mir kaputt gegangen sind, waren Sony InEar vor ca. 30 Jahren. Ich habe schon immer Probleme mit InEars gehabt, die meisten passen einfach nicht. Die waren super, klangen und waren dazu als Beigabe bei einem Walkman. Irgendwann wollte ich sie mir nehmen, raus aus meinem Teenager-Wust im Zimmer. Ich zog am Kabel, hatte dann das eine Ohrteil, zog nochmal, und hatte dann ein Kabel, ohne Orteil. Seit dem ziehe ich nicht mehr einfach an Kabeln... bei Kopfhörern hat das ja bisher immer geklappt.

Bei den meisten ist es mittlerweile so, dass die Beschichtungen der Ohrpads sich auflösen. Allerdings bekommt man die bei Beyerdynamic auch nachbestellt. Hab drei OnEars und bin mega zufrieden.
 
  • #16
Das war zum Glück, wenn man das so nennen kann, auf der Arbeit. Ich höre dort gern beim einrichten der Maschinen leise Hintergrundmusik, und weil ich angepasste Kopfhörer habe sind das auch super Lärmunterdrücker. Das war besser als wie diese blöden Ohrstöpsel, weil aus denen keinen Musik kam ;).

Ich war stolzer Besitzer von Sennheiser IE 400 die ich mit einem USB-C zu 3,5mm Klinke Kabel direkt an das Handy angeschlossen hatte. Plötzlich meinte eine Seite, nicht mehr funktionieren zu müssen. Der erste Verdacht viel ganz klar aufs Kabel. Also ein neues Kabel bestellt das den Fehler nicht behob.

Dann war mein Gedanke, das ich jetzt für 200,- Öcken mir einen neuen Treiber einzeln nachbestelle, doch wenn der hier schon so schnell den Geist aufgegeben hat, bleibt da immer ein Restrisiko bestehen. Also hab ich ein Downgrade gemacht auf die IE 100. Dummer weise haben da meine angepassten IEM Otoplastiken nicht mehr gepasst. Okay, damit konnte ich leben.

Doch schon knapp 1 Jahr später hat sie beim Rausziehen aus dem Ohr der komplette Treiber auf der linken Seite aufgelöst. Da ist einfach das Gehäuse aufgegangen und ich hätte um ein Haar die winzigen Kabel drin abgerissen. Also mit Sekundenkleber geklebt und das hat dann auch gehalten.

Zumindest 2 weitere Proben lang, denn dann hat sich das Gehäuse wieder getrennt, als ich die Dinger aus dem Ohr ziehen wollte doch diesmal haben sich die Kabel gelöst und der Treiber war für mich unreparierbar. Ich ziehe übrigens nicht am Kabel sondern immer am Gehäuse die Treiber aus dem Ohr.

Das war der Moment wo ich auf Shute umgestiegen bin. Auf die guten alten 215er. Die scheinen besser zu halten. Ich werde mir für die noch Otoplastiken anfertigen lassen und ein zweites Paar als Spare zulegen.

Soundmäßig haben mir die Sennheiser schon besser gefallen, aber Sound ist nicht alles.
 
  • #17
Ich weiß gar nicht mehr, wann es genau war. Aber es war on einem Auto, ich auf dem Beifahrersitz auf der Autobahn und ein offenes Fenster in der Nacht. Leute, haltet eure Ohren mit nicht kabelgebundenen Ohrhörer nicht in den Fahrtwind.
Zum Glück waren es keine teuren Knöpfe...
Liebe Grüße
Erst jetzt habe ich verstanden, dass es eine dramatische Erzählung sein soll. Also noch mal neu:

Es war eine laue Sommernacht und wir fuhren auf einer Autobahn im Westen unserer großen Republik. Der Asphalt hatte die Wärme des Tages gespeichert und so fuhren ein Freund und ich durch die Nacht, die Fenster weit offen, und schwiegen uns an.

Es war das Schweigen, das man nur mit guten Freunden lang aushält: zufrieden, ruhig, vertraut. Ich saß auf dem Beifahrersitz und aus mir nicht mehr bekannten Gründen steckte in meinem rechten Ohr ein Bluetooth Kopfhörer. Hatte ich vor der Abfahrt noch mit jemandem telefoniert? Wollte mir mein Freund noch einen neuen Song vorspielen, als wir noch nicht im Auto saßen?

Die Erinnerungen sind verschwommen und es ist auch egal. Denn irgendwas muss mich dazu bewogen haben meinen Kopf nach links zu drehen - vielleicht sagte mein Kumpel etwas, vielleicht sah ich ihm nur beim fahren zu oder schaute auf die Uhr. Auf jeden Fall lehnte ich wohl zu weit rechts und gerade als ich es merkte, packte mir der Fahrtwind an den Kopf und entriss mir den (no name) earpod. Selbstverständlich flog er aus dem Fenster und verschwand in der Nacht. Ich merkte zuerst, wie die Geräusche der Nacht lauter wurden, wie ich das Rollen des Wagens lauter vernahm und vielleicht sogar das Zirpen der Grillen. Erst da begriff ich, was geschehen war.

"Shit, mein Bluetooth Kopfhörer", sagte ich nur. Mein Kumpel, der viel wacher als ich war, wusste sofort was passiert war und lachte.

Denn Jahre zuvor saß er an meiner Stelle. Wir fuhren über eine Autobahn, vielleicht war es die selbe. Es war ein sonniger Tag gewesen und er schaute mit seiner Sonnenbrille ein bisschen zu weit aus dem Fenster und in den Fahrtwind. Da war die Brille auch schon weg.

In unserer Vorstellung lag da jetzt ein earpod mit einem R drauf, neben einer alten rostigen Sonnenbrille am Wegesrand und wartete auf seinen Kollegen mit dem L.
 
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  • #18
Ein paar Jahre ist es schon her, dass es auf einem meiner Gigs dieses Missgeschick passiert ist.
Seit vielen Jahren nutze ich schon In-Ear-Monitoring auf der Bühne, hab mir dafür extra mal bei Ultimate Ears in USA angepasste Hörer anfertigen lassen, UE7Pro, die auch nicht gerade billig waren. In Pausen nehme ich die normalerweise aus den Ohren, lasse sie jeweils links und rechts über den Schultern hängen, das Anschluss-Kabel geht über den Rücken in das Bodypack, das an meinem Gürtel steckt. Wir sollen gerade weitermachen, ich will mir die Hörer wieder in die Ohren stecken, aber sie sind nicht da. Ich bin verwirrt, suche, dreh mich um, trete auf etwas - "knirsch" - und stelle erschocken fest, dass ich auf einen Hörer getreten bin. Sie sind mir tatsächlich über den Rücken runtergerutscht und lagen auf dem Boden. Den Rest des Gigs, musste ich mit einem Hörer absolvieren. Das Gute war, ich bin damit zum Hörgeräteakustiker in meiner Stadt gefahren, und die haben mir das zerbrochene Gehäuse kostenlos wieder geflickt.
Seitdem führe ich das Kabel immer unter'm Shirt bzw. unter dem Hemd, damit mir so etwas nicht so schnell wieder passiert und habe zusätzlich ein paar Ersatzhörer dabei.
 
  • #19
Ich hatte für das Heimstudio Sennheiser IE4. Die waren klanglich gut und auch lange bequem zu tragen (die mittleren Ohrstöpsel passen und dichten bei mir perfekt), ohne dass man gleich einen heißen Kopf bekommt. Die OverEar Kopfhörer produzieren bei längeren Sessions durchaus einen Wärmestau. Und die IE4 waren die "to Go" Lösung bei Aufnahmen mit dem Großmembran Kondensatormikrofon. Kein Geräusch nach draußen bei Aufnahmen und daher kein Bleed des Backing Tracks (eventuell mit deutlichem Klick) auf der Aufnahme.
Betrieben mit Behringer PM1 am Gürtel. Soweit alles fein. Allerdings bewegt man sich ab und zu auch im Raum, um etwas umzubauen und so bin ich desöfteren mal mit dem Kabel hängen gebleiben. Gerade in der Corona Zeit habe ich viel zuhause im Playback Verfahren aufgenommen.
Eines schönen Tages war dann ein Kanal tot. Hab noch versucht den Klinkenstecker zu tauschen, aber das brachte nix.
Bisher noch nichts nachgekauft, weil gerade mehr die Bands dran sind und Live - weniger Aufnahmen. Und ich habe ja noch 2 Kopfhörer, einen offenen und einen geschlossenen, wobei ich mit letzterm ebenfalls Bleed-frei aufnehmen kann.
Live haben wir klassisches Monitoring, weil da auch viel Direktschall (von der Percussion) ist und nur ein Teil auf dem Bodenmonitor ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #20
Ich kann mich gar nicht mehr richtig erinnern wann es bei mir das letzte mal war... Ist auf jeden Fall schon ein paar Jahre her.

Ich hatte damals Samsung Galaxy Buds – kabellos und in einer kleinen, praktischen Schachtel, um diese aufzuladen und zu transportieren. Am Vorabend jenes schicksalhaften Sommertages muss ich mich wohl mit Freunden auf eine unbestimmte Anzahl Bier am wohlgenährten Lagerfeuer verabredet haben. Als ich spät in der Nacht in meine Wohnung heimkehrte, nahm ich wie gewohnt meine Kopfhörer aus den Ohren, verstaute sie in ihrem Kästchen und anschließend in der hinteren Hosentasche, dann schwankte ich ins Bett.

Als ich am nächsten Morgen erwachte und, unter den Folgen des vorhergehenden Abends leidend, ins Bad schlich, erfasste mich sogleich der beißende Geruch meiner geräucherten Klamotten. Angeekelt warf ich den kompletten Haufen, ohne einen weiteren Gedanken, in die Waschmaschine und schaltete diese umgehend an.

Während die Trommel ihre ersten Runden drehte und ich mir die Überreste der letzten Nacht vom Körper wusch, hörte ich ein seltsam lautes Poltern aus Richtung des Waschautomaten. Verwundert stieg ich aus der Dusche, stoppte den Waschgang, öffnete die Tür und suchte nach der Ursache des Geräuschs. Nach kurzem Wühlen spürte ich eine kleine Schachtel in der Hintertasche meiner Hose.

Unter einsetzender Panik und der zu spät und immer noch bruchstückhaft zurückkehrenden Erinnerung an meine Heimkehr holte ich meine Kopfhörer hervor. Leider waren alle anschließenden Versuche, ihnen wieder Leben einzuhauchen, sinnlos.
 
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