Behringer Pedale auf dem Rückzug?

von Rends, 27.01.16.

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  1. Rends

    Rends Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.16   #1
    Habe nur ich den Eindruck, das die Pedale immer seltener in den Onlineshops werden?
    Thomann hat die kaum noch und bei Musicstore scheinen es auch immer weniger zu werden.
    Liegt es evtl. an den China Clones a la Mooer Joyo Bijang usw..?
     
  2. Gogeta2oo2

    Gogeta2oo2 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.16   #2
    Ist mir auch schon aufgefallen, dass wenig von Behringer (ausnahme Bugera) im Gitarrenbereich zu hören ist.
    Vielleicht planen Sie ein dickes Ding aller x32 und arbeiten akribisch daran.
    Mir scheint auch, dass gerade im Effektpedalbereich doch eher Boutique-Anbieter gefragt sind und das passt nicht zu Behringer, oder?
    Klar, es gibt viele die günstige Pedal kaufen um zu probieren, aber dabei bleiben tun doch die Wenigsten.
     
  3. tainacher

    tainacher Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.16   #3
    Sehe ich genau andersrum: Es gibt viel mehr und bessere günstige Pedale in der Zwischenzeit, auch von EHX z.B.. Die ganzen Minipedale im Kompaktformat, die noch günstiger als die Mooer Pedale sind, sind offensichtlich sehr erfolgreich. Sieht man schon daran, dass jeder große Händler da jetzt ne eigene Produktlinie hat. Selbst Ibanez ist jüngst auf den Mini-Zug mit günstigeren Pedalen aufgesprungen.

    Die Behringer Pedale (ich kenne halt die Kunststoff-Pedale) sind vom Look und der Haptik wenig sexy. Mag sein, dass sie von günstigen Metallpedalen verdrängt werden. Ich würde mir auch lieber ein Donner Mini Pedal aus Metall zulegen, als ein Kunststoff-Pedal von Behringer...
     
  4. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 27.01.16   #4
    Die Behringer Kunststoffpedale wurden schon immer von Gitarristen etwas verschmäht, zumindest in unseren Landen.
    Die Konkurrenz von ähnlich billigen Konkurrenten mit Gehäuse aus Stahl/Gusseisen dürfte ihnen schon etwas Probleme bereiten.
    Grundsätzlich muss Kunststoff ja kein instabiler Werkstoff sein, aber was willst du machen, wenn der gemeine Gitarrist da einfach nicht drauf abfährt.

    Der Markt an Pedalen ist aber auch enorm groß, bei T gibt es alleine über 500 Zerren :eek:
    Bin gespannt, ob Behringer irgendwann ein neues Layout mit "gitarristenaffinerem" Gehäuse herausbringt oder eingesehen hat, dass auf dem gesättigten Markt sowieso nicht allzu viel zu holen ist.
     
  5. Gogeta2oo2

    Gogeta2oo2 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.16   #5
    Klar die gibts alle und werden auch gekauft, nur glaube ich werden diese auch nicht langfristig genutzt. Ich habe jedenfalls in Live-Umgebungen praktisch noch nie jemanden gesehen mit günstigen Pedalen.
    Ich denke nicht das EHX oder Ibanez zu den Konkurenten von Behringer auf dem Gebiet gehören, da ganz anderes Preissegment.
    Vielleicht Mooer, aber selbst die sind ja eher zwischen Behringer und z.B. EHX und Ibanez.
     
  6. Rake5000

    Rake5000 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.16   #6
    Mich überrascht es nicht, die Dinger waren nun mal billig im schlechtesten Sinne des Wortes. Ich habe persönlich und bei den Bandkollegen derart schlechte Erfahrungen mit Behringer-Pedalen gemacht, dass ich nie wieder eins kaufen werde und jedem bei jeder Gelegenheit davon abrate. Die Soundqualität war nicht mal das Problem, die Dinger gehen nur ständig kaputt und haben Fehlfunktionen. Vermutlich sind die Rückläuferquoten einfach derart hoch, dass es sich nicht mehr rechnet - weder für den Händler, noch für den Hersteller.
    Man muss halt bedenken, dass der Pedalmarkt ultrahart umkämpft ist, es besteht ein massives Überangebot, in den letzten Jahren eben auch zunehmend im Niedrigpreissegment: Thomann listet alleine im Bereich Verzerrer über 500(!) Pedale. Selbst bis 30 EUR sind noch 20 Produkte zur Auswahl und die sind praktisch alle (Danelectro außen vor) aus Metall. Da ist nach unten einfach keine Luft mehr für ein noch billigeres Plastikprodukt. Music Store hat kürzlich die letzten Behringer Chorus Pedale für 9EUR rausgeworfen, unser Bassist ist trotz meiner eindringlichen Warnung drauf reingefallen ... und hat es nun wieder entsorgt. Der ist nun auch geheilt.

    Fun Fact: mein Bandkollege an der zweiten Gitarre wollte im Music Store ein Behringer Pedal kaufen und der Verkäufer hat sich geweigert. O-Ton: "Tut mir leid, das verkaufe ich Dir nicht. Geh bitte zu einem Kollegen oder bestell es online, ich kann das mit meinem Gewissen nicht vereinbaren."
     
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  7. DerThorsten

    DerThorsten Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.16   #7
    Dabei geht es ja aber auch nicht nur um die Stabilität, sondern um die Abschirmung.
     
  8. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 27.01.16   #8
    Ist aber auch kein unlösbares Problem.
     
  9. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.16   #9
    Das ursprünglich geplante Behringer-Design gab gerichtliche Kloppe von Boss, bzw. Roland Corp.


    [​IMG]



    Zurecht, wie ich finde...


    [​IMG]




    Danach hat man auf das "neue", derzeit aktuelle Design umgesattelt.


    [​IMG]



    Was draus wird kann ich nicht sagen; die Teile waren mir persönlich gelinde gesagt ziemlich wumpe...


    Mit Übernahme sämtlicher Firmen der TC Group (TC Electronic) durch die Music Group (Behringer), nehme ich mal an, dass wir in Zukunft TC-Pedale wie das MojoMojo oder den Hall of Fame mit Behringer-Logo sehen werden...

    Freut euch schon mal auf den Behringer PolyTune 3 Mini! :ugly:



    HTH
    :hat:
     
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  10. tainacher

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    Erstellt: 27.01.16   #10
    Glaube ich kaum. TC ist so ne starke Marke für Gear..die lässt man nicht sterben.
    Die günstigen Preise der TC-Zerrpedale seit letztem Jahr sind aber schon Behringer-like. :D

    Phil X nutzt einen Bad Monkey als TS. :D Wieviel kostet der, 29 Euro? :D Glaube nicht, dass die günstigen Pedale nur gekauft und nicht dauerhaft benutzt werden. Es spielt ja nicht jeder Gitarrist auf der Bühne...

    Von EHX und TC gibts Zerren für 50 Euro. Der Ibanez Mini TS (immerhin ein Original TS) nur 71 Euro. Finde schon, dass sowas den Markt für Plastikpedale erschwert.
     
  11. Green Skull

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    Erstellt: 27.01.16   #11
    Ich glaube der günstige Markt ist inzwischen gesättigt auch durch alteingesessene Pedal Marken, da können die wirklich günstigen (und weniger wertigen) Produkte nicht mithalten. Digitech hat seine besonders "billige" Serie ja auch eingestellt.
     
  12. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.16   #12
    Dann geht man wohl den umgekehrten Weg...

    Damit wäre auch geklärt, warum die Behringer-Pedale verschwinden: Behringer-Pedale mit TC-Logo ...man will sich selbst keine Konkurrenz machen.

    :engel:
     
  13. tuckster

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    Erstellt: 27.01.16   #13
    Der Bad Monkey ist doch jetzt KULT weil AUSVERKAUFT!!! :D

    Ich denke mal, sie bringen ein paar Sachen so auf die Art "TC inside", so wie sie es mit Midas machen.
     
  14. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.16   #14
    ...oder sie machen einen auf "Boutique"...


    [​IMG]
     
  15. tainacher

    tainacher Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.16   #15
    Ist schon krass, dass Digitech den Bad Monkey nicht mehr herstellt. Gefühlt war es beim großen T wohl das Pedal mit den meisten guten Reviews und Reviews überhaupt. Muss sich eigentlich auch gut verkauft haben...
     
  16. nasi_goreng

    nasi_goreng Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.16   #16
    Fehlen sie Dir etwa?
     
  17. Rends

    Rends Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.01.16   #17
    Keine Ahnung, bis auf zwei kenne ich die nicht.
    Habe nur letztens eine Liste von Clones erstellt, deren Originale nicht mehr hergestellt werden und da bin ich darüber gestolpert, das die Behringer bei den großen Onlinehändler ja gar nicht alle im Angebot auftauchen.
     
  18. Rake5000

    Rake5000 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.16   #18
    Wo wir gerade vom Bad Monkey reden, möchte ich dazu gerne ein bisschen aus meiner ganz persönlichen Erfahrung erzählen. Wen's nicht interessiert: bitte überspringen ;)

    Bad Monkey on board 500.jpg
    Der Bad Monkey ist astrein verarbeitet und stabil und spielte daher trotz seines Sparpreises in einer ganz anderen Liga als die Behringerteile. Ich hatte meinen Bad Monkey ewig an unseren zweiten Gitaristen verliehen, weil ich ihn nicht mehr brauchte, seitdem ich einen Dreikanaler habe. Besagter Gitarrist benutze ihn, um seinem ganz sachte crunchenden Marshall einen Tritt zu verpassen. Er hat sich später einen original TS9 gekauft und wir haben A/B verglichen. Ganz ehrlich: ich konnte im Bandkontext beim besten Willen nicht heraushören, welchen der beiden Treter er gerade benutzt hat.

    Da fragte ich mich: wenn ich das als Gitarrist im A/B-Test beim konzentrierten Hinhören kaum unterscheiden kann, wie soll das dann live für irgendeinen normalen Zuhörer einen Unterschied machen, der nicht nur keinen Direktvergleich hat, sondern in erster Linie auf die Musik als solches hört?

    Die Unterschiede liegen in Nuancen, wenn man sie auf den gleichen Sound einstellt. Ist halt ein Overdrive mit angehobenen Mitten wie tausend andere im Tubescreamer-Stil auch, nur eben saugünstig. Und man hat im Gegensatz zum TS die Wahl, ob man den (meist nützlichen) Lowcut möchte. Wenn ich so ein Teil brauche, tut es das für 30€ ganz genauso wie das für 140€, da geht der Mehrwert für über hundert Euro Aufpreis gegen null.
    Ich will niemandem seinen Tubescreamer madig reden! Ja, es gibt Klangunterschiede zwischen allen Tubescreamer-artigen Pedalen und jedem sei sein Lieblingspedal gegönnt. Die oft gehörte übersteigerte Lobeshymne auf den Bad Monkey als tollstes Overdrive aller Zeiten fand ich z. B. auch etwas befremdlich. Überhaupt bin ich bei ganz allgemein gehaltenen Aussagen skeptisch, welcher Overdrive denn nun fantastisch ist. Es kommt doch immer auf den Kontext an und zu welchem Zweck er benutzt wird.
    Ob ich einen TS-Style-Overdrive brauche oder etwas ganz anderes, steht ja nochmal auf einem anderen Blatt. Ich glaube, erstaunlich viele Gitarristen haben keine Ahnung, wie und wo in der Signalkette sie welche Art von Pedal bräuchten, um ihr Ziel zu erreichen.

    Seitdem ich meinen Bad Monkey zurück habe, benutze ich ihn wie einen EQ vor dem Big Muff, um letzteren bei Bedarf im Bandkontext nach vorne zu bringen, das kann der Monkey prima. Als Cleanbooster im FX Loop fand ihn z. B. unbrauchbar, obwohl er oft für seine Boostereignung gelobt wurde. Alleine gefällt er mir vor meinem Amp nicht, aber vor dem Marshall meines Kollegen fand ich ihn richtig gut.

    Ist es mir irgendwie peinlich, ne 30€ Tretmine auf dem Pedalboard zu haben? Nö. Günstig kann also durchaus gut sein, aber die Behringer Pedale? Leider nein, leider gar nicht :)
     
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  19. stonarocka

    stonarocka Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.16   #19
    Ich hab das Behringer Tremolo, hat ´n Witz gekostet und war als Übergangslösung gedacht. Ist heute noch auf dem Board, das Ding ist vielseitig und vor allem zuverlässig. Einen Behringer Bass-Chorus haben wir auch im Haus, der hat auch noch nie Anlass zu Klagen gegeben.
    Plastiktreter allgemein sind zwar nicht so "cool" wie MXR-Style Metallpedale, mein Ibanez Soundtank (Thrash Metal) hat aber erst 2010 seinen Geist aufgegeben, verreckt ist der kleine Schalter auf der Platine, das Gehäuse hat einiges erlebt, bis zum Schluss unbeschadet.
     
  20. peerteer

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    Erstellt: 28.01.16   #20
    Die Probleme kommen spätestens, wenn die Weichmacher dem Kunststoff entfleucht sind. Dann wird so ein Pedal aus Kunststoff spröde und bricht. Hatte ich mal mit einem Ibanez WH-10.
     
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