Beim lernen passierts mir oft...

von Mulch, 06.09.05.

  1. Mulch

    Mulch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.05   #1
    Also, ich lerne zur Zeit mit Büchern (hab auch bald unterricht, aber erstmal halt mit den Büchern) und mittendrin hab ich irgentwie keine lust mehr auf die Noten im Buch, und fange an mir Tabs rauszusuchen und übe die dann.
    Ist das schlecht fürs vorrankommen oder lerne ich so auch gut?

    Danke schonmal für die Antworten...

    MfG Mulch
     
  2. nookie

    nookie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.05   #2
    naja man soll die übungen jetzt nicht einfach direkt bei jedem kleinen anlass unterbrechen, aber wenn du mal wirklich keine lust drauf hast ist es manchmal sehr hilfreich, wenn du was anderes machst auf dass du lust hast .. sonst beisst man sich schnell mal in was fest.

    musst eben den mittelweg finden, ganz ohne lernen gehts nicht und dazu gehört auch sich durch was durchzubeissen aber es ist halt manchma gut was anderes zu machen
     
  3. caruso

    caruso Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.09.05   #3
    Genau an dieser Stelle kommt eben ein Lehrer ins Spiel. Der sagt Dir, was Du üben sollst, wenn ich von einer Stunde ausgehe, 1/4tel Stde. rumdaddeln, Finger warm machen, 1/4 Stde. Wiederholen von gelernten Sachen, 1/4 Stde. was Neues, und die letzte 1/4 Stde.
    irgend ein Stück, welches Dir gefällt, erarbeiten.
     
  4. gorgi

    gorgi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.09.05   #4
    Wenn du die ganze zeit mit Tabs spielst wirst du nicht vorankommen. Versuche das Gehört zu trainieren, irgendwann wirst du gelernt haben wo welcher Ton auf dem Griffbrett ist.
    Hast du nun ne geile Melodie im kopf brauchst du nur den Anfangston und den Rest kannst du schlußfolgern. So entwickelt sich das bei mir auch grade. dauert nur seehhhhr lange.
     
  5. kingkaktus

    kingkaktus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.02.06   #5
    spiel zu irgenwelchen songs die dir gefallen oder mach dein radio an und spiel einfach mit dadurch lernst du das tempo zu halten die finger werden locker und du bekommst das gespühr für denn richtigen sound am besten mann spielt übt mit einem drummer zuammen
    oder einem drumcomputer damit du immer im groove bleibst :-)
     
  6. Wolfgang.Hauser

    Wolfgang.Hauser Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.02.06   #6
    joa, im groove bleiben is wichtig.
    ich hab auch eineinhalb jahre unterricht gehabt. am ende hat es mich dermaßen angekotzt, immer oktroiert zu bekommen, was von hans xy zu spielen, dass ich aufgehört habe, um meinen eigenen stil zu entwickeln. hat dann auch hingehauen (kann evtl. mal mein n.i.b. solo hochstellen, dann könnt euch mal ein bild davon machen:-)), brauchst du aber zeit dafür(die ich heute nicht mehr hätte). aber ganz im allgemeinen, wenn du darauf achtest, bei deinen eigenen sachen sauber und im rythmus zu spielen, evtl. mit metronom arbeitest(oder drum computer) dann bringt dich das sicher mehr weiter als irgendwas worauf du keinen bock hast.
     
  7. xnihilo

    xnihilo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.02.06   #7
    Wie kommst du ueberhaupt darauf, dass das schlecht sein koennte?
     
  8. LeGato

    LeGato Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 17.02.06   #8
    Ein herrliches Thema für Pauschalurteile: Noten sind unverzichtbar, Tabs reichen völlig aus, Lehrer sind Quatsch, ohne Lehrer geht es nicht... :rolleyes:

    Es kommt immer darauf an, was man eigentlich erreichen will!

    Wenn du einfach so als Hobby neben dem Fussballspielen (nur ein Beispiel!) Bass spielen möchtest, dann mach einfach das, was dir Spaß macht. Alles andere könnte dir dein Hobby verleiden.

    Wenn dein Ziel ist, in einer Band zu spielen, die auch regelmäßig Gigs macht, solltest du etwas ernsthafter rangehen. Tabs können da völlig ausreichen. Wichtiger ist eher, dass du gut mit den anderen zusammenspielen und dir ggf. auch Songs raushören kannst.

    Wenn du Profi werden möchtest, solltest du nicht hier im Board rumhängen, sondern vier bis fünf Stunden am Tag üben, Noten eingeschlossen :p


    Einen Hänger beim Üben hat jeder mal, da würde ich mir keine Sorgen machen. Eine Lösung wäre, sich die Übezeit in kleine Einheiten einzuteilen, also z.B. eine Viertelstunde Noten lesen jeden Tag. So ist bei akuter Unlust wenigstens die Motivation da, bis zum Ende der fünfzehn Minuten durchzuhalten.

    Tipp: Plane zum Abschluss deiner täglichen Übungseinheit fest Zeit ein, in der du spielst, worauf du Lust hast. Sozusagen als Belohnung. Was sich auch bewährt hat: An einem Tag in der Woche fasst du dein Instrument nicht an, auch wenn du große Lust dazu hättest. So bleibt die "Beziehung" zu deinem Bass immer frisch ;)

    LeGato
     
  9. Marc02

    Marc02 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.02.06   #9
    Meine Lehrerin meinte mal : "......und wenn du dir das Teil nur`ne viertel Stunde umhängst und anguckst lernst du abei".

    Ich finde sie hat recht........:)
     
  10. nightwatchman

    nightwatchman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.02.06   #10
    Gut lernst du nur dann, wenn du auch Spaß dabei hast.

    Ich bin selbst Autodidakt und vertrete daher natürlich auch den Standpunkt, dass man nicht umbedingt einen Lehrer braucht. Was meinem Empfinden nach völlig falsch ist, ist dieses "Schemendenken": ich übe jetzt eine 1/4 h Noten und dann eine 1/4 h Slappen und dann hol' ich mir einen runter... :rolleyes:

    Als ich angefangen habe, habe ich natürlich auch erstmal einfache Übungen versucht nachzumachen - was mir aber eigentlich nie sonderlich Spaß gemacht hat. Was mir am Anfang viel gebracht hat, war erstmal meinen Horizont zu erweitern: Band mit sehr guten Bassisten zu hören, unterschiedliche Genres (Rock, Metal, Jazz, Frunk) und ihre jeweils prägnanten Spieltechniken zu hören, Live DVDs bei denen man den Bassisten auf die Finger schauen kann und gleichzeitig auch viel lesen in Büchern/Internet.
    Praktisch gesehen habe ich nach Tabs zu Songs, die mir gefielen geübt. Das machte mir einfach mehr Spaß (und da Musik ja eine Herzensangelegenheit ist und kein gräßliches Chemie Studium, zählt Spaß m.E.n. hier wirklich am meisten), als dumpfe Fingerübungen. Wichtig ist hierbei dann nur, dass du das Gelesene, das theoretische Wissen auch beim Nachspielen der Tabs anwendest (korrekter Wechselanschalg, ein-Finger-pro-Bund usw.).
    Wenn man es so macht spricht m.M.n. überhaupt nichts gegen das Üben mit Tabs der Lieblingssongs und du verbindest Spaß und Übung sehr elegant miteinander.

    Sehr gut mit & nach Tabs üben kannst du bspw. mit dem Programm Guitar Pro - hier hast du nämlich bei fast allen Tabs auch gleiche eine Drumspur dabei, mit der du Üben kannst (womit du dein Timing kontrollierst, respektive entwickeln/verbessern kannst und gleichzeitig auch kein Metronom benutzen musst [widerliche Dinger]).
     
  11. danzig2

    danzig2 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.02.06   #11
    @nightwatchman du hast mich überzeugt,schon in dem satz mit dem runterholen und so :D
     
  12. tigereye

    tigereye Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.02.06   #12
    Hallo, ich kann gut nachvollziehen, was du sagtst...:great:
    Ich erzähl Dir nix vom Bass, da hab ich (noch - ihr werdet's noch sehen) keine Ahnung von. Aber warnende Worte aus miener Lehrjahren an den Keyboards... hat sich erst einmal ein Fahler in die Finger eingeschlichen, kriegst du den nur mit Riesenmühen wieder raus.:eek:
    Daher halte ich es für ein absolutes Muss, früh Unterricht zu nehmen. Wie viel, wie lange ist eine andere Frage, das hängt ab, davon wie weit du kommen willst... das wirst du aber im Lauf der Zeit für dich selbst entscheiden können.

    und ... mal ehrlich, wenn's keinen Spaß macht, kannst du genausogut auf der Tischkante trommeln, die macht such einen dumpfen Ton..;)

    Ach so, Notenlesen ... vom Blatt spielen ... schöne Sache, hilft ordentlich.
    Bass spielt man aber nicht mit dem Kopf sondern aus'm Bauch.
    (seht ihr anderen das auch so ?)
     
  13. Yourbestfriend

    Yourbestfriend Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.02.06   #13
    Ich finde, Tabs für guitar pro sind für Nicht-Notenleser das Beste. Damit zu üben bringt dich sicherlich weiter, da du hier auch mit Noten- und Pausenwerten, Takten und dem Zusammenhang der einzelnen Instrumente konfrontiert wirst. Zudem macht es einfach mehr Spaß ;) Ich spiele eigentlich fast nie nach normalen Tabs, da es doch in fast jedem Lied Stellen gibt, wo man den Bass einfach nicht raushören kann(und somit übr die Notenwerte im Unklaren beibt), weil die Gitarristen....naja ;) Da kann man nun improvisieren oder es sein lassen, wobei die Improvisation die Tabs an sich ja unnötig macht und "sein lassen" eine denkbar schlechtre Alternative ist.
     
  14. Cornholio

    Cornholio Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.02.06   #14
    Das wollte ich auch sagen. Die Frage nach Tabs/Noten/Metronom ist für mich müßig geworden. ;)
     
  15. sanderbasser

    sanderbasser Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.02.06   #15
    Um zum Thema zurückzukommen
    Allein aus Büchern lernen , da kommst du net weit, hab am Anfang ein Jahr lang mir des ganze selbst aus Büchern bei zu bringen. des hat aber meistens net so gut geklappt da ich nach einer gewissen zeit des mir immer zu blöd worden ist(bin halt kein autodidact).
    Deswegen hab ich mir einen Lehrer gesucht und hab dann mit dem erst richtige fortschritte gemacht.
    ABer die vorschläge mit guitar pro sind gut weil des programm is echt der hammer, und du kannst nach lust und laune nach tabs und nach noten spielen.
    Da ich mittlerweile auf dem Standpunkt stehe das man nach gehör nach noten und nach tabs spielen könne sollte, rat ich dir quäl dich da durch nach ner zeit klappts dann auch.
    mfg c.
     
  16. Tobbse

    Tobbse Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.06.06   #16
    ich weiß nich... um lesen von bassnoten zu lernen kann ich klavier spielen... aber am bass bin ich bisher blendent nur mit tabs ausgekommen.. sowhl für'n spass zwischendurch privat oder bei (besonders dabei) gecoverten liedern aber auch eigene wurden nie in noten verfasst..
     
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