Beim Splitter sparen oder nicht?

Uhu Stick

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Hallo Leute,

für unser IEM Rig benötigen wir als letzten Schritt zur Vervollständigung einen Splitter.

Jetzt bin ich am Überlegen: Sollte ich Variante teuer mit dem ART S8-3-Way* nehmen oder reicht die Variante Günstig mit dem Behringer Ultralink MS8000*?
Zusätzlich zum MS800 würde nochmal eine Patchbay hinzu kommen, damit man alles von vorne bedienen kann.

Was meint ihr? Kann man da sparen, oder sollte man da eher nicht knauserig sein?

Vielen Dank euch und Grüße
 
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Bestelle doch beide, teste und schicke dann den einen wieder zurück (30 Tage Moneyback). Bin gespannt über Deinen Testbericht!
 
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welches Mischpult nutzt ihr?

ich habe MS8000, damit habe ich gute Erfahrungen gemacht, vorteil universal mit jedem Mixer nutzbar, wenn man jetzt hart Korinthen kacken will kann man sagen das angeschlossene Gerät (Mikro, Line oder was auch immer) sieht aber eine andere Impedanz, als wenn es direkt ans Pult geht, ebenso ändert sich die Impedanz wenn mit dem FOH gekoppelt wird, da ja dann der Eingang des FOH den krempel auch wieder ändert.
das wäre aber bei dem ART Splitter genauso.
Unterm strich war das aber nie relevant, bzw. ich habe nie was gemerkt.



Aus meiner Sicht besser, aber leider nur bei Behringer Integriert (Ultranet XR18, X32, oder über Stageconnect bei der Wing):
MIDAS DN4816-O.
Midas DN4816-O*
*


damit hast du über ultranet 16 Outputs, kann via SFTP CAT5 oder SFTP CAT 6 Kabel angeschlossen werden.
- mit Ultranet über CAT Kabel gehen bis zu 100 Meter
- Mit Stageconnect (digitalbus über XLR Kabel - Behringer* WING) 40 Meter

da hast du die Geschichte mit der Impedanz wie bei Analogen splittern nicht.
Ebenso musst du auch immer die Peripherie rechnen, Analogsplitter braucht ja nochmal pro Kanal ein XLR aufs Pult

dann brauchst du noch ein Multicore von Split auf FOH, da sind 5 Meter ganz schnell auch mal zu kurz, beim Multicore musst du dann noch auf der Dunklen Bühne die Nummerncodierung lesen, oder halt Farbmarkierungen nutzen, den DN4816-O kannst du mit Dymo-Band oder andern Etiketten beschriften.

NAchteil am MIDAS Teil ist halt, dass du bei Nutzung mit ultranet Strom brauchst, wenn ich das richtig am Schirm habe ist allerdings bei Nutzung mit Stageconnect (Behringer* Wing) eine Phantomspeisung übers Kabel möglich.

Noch ein hinweis, bei ultranet muss sauber eingepegelt sein, wenn du was übersteuertes an den FOH schickst, dann ist es übersteuert.

wenn du die Kiste aber korrekt nutzt ist die Audioqualität hervorragend.
 
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Zusätzlich zum MS800 würde nochmal eine Patchbay hinzu kommen, damit man alles von vorne bedienen kann.
Ist das der Grund für die Überlegung die Art S8-3 zu nehmen, weil die vorne einen Direct Out hat? Was willst du da dann anschließen? denn der Ausgang wäre auch der, über dem die allfällige Phantomspeisung erfolgen muss. D.H wenn du über den Ausgang zum FOH willst, dann muss der zwingen die +48V liefern. Beim Behringer* kannst du den Direct Out mit dem IEM Pult verbinden und dort die +48V bereitstellen.

Alternativ zum Behringer* könntest du auch die Varianten von Palmer verwenden. Die ist ähnlich aufgebaut, hat aber wohl auch höherwertigere Komponenten verbaut.
Oder du nimmst den 4-Fach Splitter* von Palmer, der hat dann alle Anschlüsse vorne.

Nächste Variante wäre dann das Radial Engineering Catapult System. Das wäre wohl das teurere, aber da hast du dann mit ein paar Cat-Kabel ein recht flexibles System zusammen gestellt. Aber das nur so als Gedankenanregung ;)
 
...Sollte ich Variante teuer mit dem ART S8-3-Way* nehmen oder reicht die Variante Günstig mit dem Behringer Ultralink MS8000*?
Zusätzlich zum MS800 würde nochmal eine Patchbay hinzu kommen, damit man alles von vorne bedienen kann...

Drei von mir betreute Bands nutzen das Ultralink. Wenn die Splitter im Rack mit dem IEM-Pult sitzen, kann man das schon passend vorverkabeln. Vom vorderen Ausgang dann per beschrifteter Peitsche (kann auch vorbereitet sein) an das FOH-Pult. Geht sehr gut.

Die galvanische Trennung beim ART und Palmer ist bestimmt super, aber wir hatten bei mehreren Dutzend Gigs noch keine Situation, wo es mit der Ultralink Probleme gab.
 
Die galvanische Trennung beim ART und Palmer ist bestimmt super
wobei der Ultralink ja auch einen durch einen Trafo getrennten Out hat... wie gut der Trafo tatsächlich im Vergleich zum (beispielsweise) Palmer ist, kann ich jetzt nicht sagen. Aber den Art schätze ich persönlich qualitativ in der Liga des Behringers ein.
 
wenn man jetzt hart Korinthen kacken will kann man sagen das angeschlossene Gerät (Mikro, Line oder was auch immer) sieht aber eine andere Impedanz, als wenn es direkt ans Pult geht, ebenso ändert sich die Impedanz wenn mit dem FOH gekoppelt wird, da ja dann der Eingang des FOH den krempel auch wieder ändert.
Die MS8000 haben einen Direktausgang der nicht über den Trafo läuft, da ändert sich gar nichts. Für das Signal über den Trafo gilt deine Aussage natürlich. Da meistens der FOH über den Trafosplitt angeschlossen wird, ist die Aussage mit dem FOH redundant.

Die günstigen Splitter haben allesamt das Problem, dass sie 50Hz Brumm aus benachbarten Trafonetzteilen schön aufnehmen. Es sollte also beim verwenden dieser Splitter kein Gerät in der Nähe sein welches ein konventionelles Netzteil verwendet.
 
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  • #8
Die MS8000 haben einen Direktausgang der nicht über den Trafo läuft, da ändert sich gar nichts.
Einspruch euer Ehren :opa:
ich hab mal den lift und den link weggelassen, aber im Grunde siehts so aus(Link und Lift hab ich mal weggelassen):
IMG_6335.webp


d.h. Signal geht auf Input
direct out geht auf den eigenen Mixer um bei bedarf auch Phantomspeisung weiterzuleiten, der Galv out ist halt der Übertrage, Lässt AC, in dem Fall audiosignal durch und Blockt falls am FOH versehentlich Phantom an ist die DC Spannung wirksam weg.

Direct out ist aber elektrisch auch mit der Primärseite des Übertrager-Trafos verbunden, wenn ich mich nicht täusche kann die Spule des Übertrages dann als Hi-pass wirken. Die Impedanz des Trafos an der Primärseite ändert sich auch durch die Beschaltung der Sekundärseite, z.B. durch die Eingangsimpedanz des FOH Pultes.
... wäre mal wieder material für einen vollkommen sinnbefreiten Test :ROFLMAO:

aber ich schrieb schon "Korinthen kacken" mir ist da in ca. 4-5 Jahren Praxis mit dem MS8000 nichts negatives aufgefallen, d.h. zumindest für liveanwendungen sollte das nix ausmachen.

ich hab mich überwiegend aus praktischen gründen halt für den DN4816-O entschieden, und ihn daher mal ins Rennen geworfen.
 
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  • #10
ich hab mich überwiegend aus praktischen gründen halt für den DN4816-O entschieden, und ihn daher mal ins Rennen geworfen.
der im Falle des X32, das ja verwendet wird, nur noch 16 Signale übertragen kann, wenn man sich nicht komplett tief in eine spezielle Config reinkniet.
Der Mischer/Techniker des Gigs möchte ja sicherlich nicht im Dunkeln im Inneren des Cases rumfummeln.
das kann man auch mit einem Muco-Kabel lösen, das aus dem Rack gezaubert wird. Aber ein Out-Patch auf der Vorderseite macht auch was her. vielleicht halt ein, zwei von denen *und man hat dann schon 16-32 Ausgänge gezaubert. Ich würde aber intern dann trotzdem mit einem kurzen Muco Kabel arbeiten, damit das ganze etwas aufgeräumter ist. Ist halt eine Lötaufgabe, aber wenn man sich da pro Splitter gut 200 € sparen kann...
Außer dem Ausgang an der Vorderseite sehe ich nicht wirklich Vorteile beim Art Splitter, die den Mehrpreis wirklich rechtfertigen würden.
 
  • #11
Ich hab den Behringer und der funktioniert sehr gut. Habe hier auch einen Bericht, wie ich damit mein Monitoring sohl mit Wedges als auch IEM verwirklicht habe.

IMG_0989.webp


Steckt ganz unten drin, macht seine Aufgabe einwandfrei. Der ]|[ Out - also der Übertrager - gibt 1:1,2 aus und erhöht die Lautstärke etwas.

Bin mit dem Teil jedenfalls zufrieden.

5024ac2a-809c-42a0-914b-60d45a0340a9-webp.847228
 
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  • #12
der im Falle des X32, das ja verwendet wird, nur noch 16 Signale übertragen kann
stimmt, aber UHU Stick redet ja oben von einen Splitter, der hätte ja nur 8, das reicht auch bei vielen Bands, mit dem MIDAS hätte man 16 also doppelt so viel und wäre günstiger als der ART Splitter.

ich fand auch sehr praktisch, dass man halt intern im Rack keine 1000 Kabel hat.
 
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  • #13
Hallo Leute,
ich kenne beide ursprünglich gefragten Splitter und der ART klingt VIEL besser als der Behringer und ist daher eine gute Investition. Und er ist auch nicht teuer, da gibt es schon andere Kandidaten. Er ist sogar für den Preis unfassbar gut, was die Eigenschaften des Übertragers angehen.
Viele Grüße
Tobias
 
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  • #14
Danke euch, für die diversen Erfahrungen!
 
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