Berufswechsel?

von Tom Joad, 02.10.05.

  1. Tom Joad

    Tom Joad Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.10.05   #1
    Hallo,

    da ich in keinem anderem Forum was gefunden habe, probiere ich es einfach mal hier:) . In meinem derzeitigen Job bin schon seit längerer Zeit unzufrieden und merke, das kann es nicht sein. Ich habe einen Schreibtischjob, der mich der mich absolut frustriert.

    Ich fühle einfach, in einem kreativen, künstlerischen Job (wenn man so sagen kann) wäre ich besser aufgehoben. Wem ist es auch schon so ergangen bzw. ergeht es ebenso? Vielleicht könnten wir sowas wie einen Gedankenaustausch betreiben?

    Ein großes Vorbild ist für mich der Boss :great: . Er hat sich ja glaube ich Gitarre und Piano spielen selbst beigebracht. Er hat allerdings schon vor einigen Jahrzehnten damit angefangen ;) Ich würde mich auf Antworten von Euch freuen.

    Gruß

    Roland
     
  2. Fastel

    Fastel Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 02.10.05   #2
    und warum wechselst du den beruf dann nicht?

    was für ne art kunst meinst du? (musik? :) )
     
  3. Metalyze

    Metalyze Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.10.05   #3
    Du solltest den Beruf wechseln, ich bin durch eine ähnliche Phase durch und habe nach meiner Lehre und einem Jahr arbeiten meinen Job aufgegeben!

    Ich war IT-Systemelektroniker und habe das Interesse an diesen Dingen verloren und keinen Sinn mehr gesehen das weiterzumachen, diese Zweifel sind sogar in der Lehre aufgekommen, die ich jedoch aufgrund von verschieden Aussagen erstma beendet habe!

    UNd vor einem halben Jahr habe ich nun die (feste) Stelle bei meiner Firma aufgegeben um eine Ausbildung zum Veranstaltungstechniker zu beginnen da meine Interessen immer mehr in diese Richtung gehen!

    Ich mache derzeit zum Übergang meinen Zivildienst und nutze die Zeit um bundesweit Bewerbungen rauszuschicken und bin guten Mutes im nächsten Jahr eine Stelle zu haben!

    Solche Berufswechsel sind immer mit Risiko verbunden aber ich bin der Meinung das man dabei nur gewinnen kann!

    Wie alt bist du eigentlich?
     
  4. Tom Joad

    Tom Joad Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.10.05   #4
    Hallo,

    danke für Eure Antworten.

    Ich gehöre mittlerweile zu der Generation 30 plus (genauer gesagt 33). Es wäre natürlich ein gravierender Einschnitt in meinen bisherigen beruflichen Werdegang, ob der Wechsel klappt ist natürlich ne andere Frage. Auf jeden Fall kann ich so wie bisher nicht mehr weitermachen. Mir haben auch Bekannte schon geraten, etwas kreativeres zu machen. Was mich wirklich reizen täte wäre etwas in der Richtung Musikkabarett. Es klingt vielleicht etwas komisch aber es ist die Richtung die mich reizen täte. Musikalisch möchte ich mich an Bruce Springsteen, CCR, Mark Knopfler (Größenwahn ich weiß ;) ) orientieren.

    Mal abgesehen von den Casting Shows, wo könnte man mal seine Vorstellungen ausprobieren ohne fürchten zu müssen sich zu blamieren. Könnt Ihr mir da irgendwelche Adresse, Tipps, Ansprechpartner nennen?

    Tausend Dank im voraus

    Gruß

    Roland
     
  5. rockforce

    rockforce Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.10.05   #5
    bin zwar in keine job(gehöre der generation 10 + an ;)) aber würde sagen wenn du nen entsprechenden job in aussicht hast, kannste wechseln! sonst stell ich mir die sache eher riskant vor!
     
  6. Metalyze

    Metalyze Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.10.05   #6
    Naja sowas auszuprobieren ohne die gefahr sich zu blamieren ist schwierig, vielleicht vor nem kleinen Freundeskreis was aufführen oder in Jugendklubs bzw. Bars!
    Da könnte man schauen wie man selbst auf der Bühne funktioniert und ob man in der Lage ist das Publikum mitzureißen oder man erkennt ob es dem Publikum gefällt
     
  7. Tom Joad

    Tom Joad Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.10.05   #7
    Was das Risiko angeht, würde ich in Kauf nehmen. Denn realistisch betrachtet ist die Chance, das mein derzeitiger Arbeitsplatz in den nächsten Jahren in den "Ostblock" ausgelagert hoch.

    Vielleicht kennt jemand von Euch den Kabarettisten Georg Schramm, er hat mal erzählt wie er nach 12 Jahren Arbeit als Dipl. Psychologe zum Kabarett gekommen ist: Ausschlaggebend war ein Besuch eine Motivationsseminares von einem Ami. Dadurch hat er sich entschlossen im zarten Alter von über 30 Jahren seinen bisherigen Job an den Nagel zu hängen und selbstständiger Kabarettist zu werden. Das ganze schwebt in letzter Zeit immer öfter im meinem Kopf herum.

    In Jugendklubs auftreten? Dafür bin ich nicht krass genug. :cool: Dann eher in Nachtclubs :D