Bitte um Beurteilung: Alternate picking technik

von nucles, 01.07.06.

  1. nucles

    nucles Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.06   #1
    Hallo!

    ich habe mir das Ziel gesetzt, mit dem Alternate picking eine Geschwindigkeit von 180 bpm zu erreichen, mit 8-teln und 16-teln.
    Ich habe leider noch keinen Lehrer für E-Gitarre, ledeglich für A-Gitarre.

    Hier ist das kurze Video. Das sind 140 bpm
    Meine Frage ist jetzt, ob die Bewegungen der Rechten Hand korrekt sind?
    http://www.ypsiloner.de/massacre.avi

    Ich bedanke mich schon Mal :)
     
  2. rocknrolf

    rocknrolf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.06   #2
    Hi,

    Ja das schaut mal recht cool aus:D
    Eventuell wechselt du mal den Griff unterm spielen

    PS:

    Für was brauchst du einen E Gitarrenlehrer?, nimm das nächste mal die E Gitarre zu deinem A - Gitarrenlehrer mit. Das dürfte kein Problem für ihn sein:great:
     
  3. nucles

    nucles Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.06   #3
    @rocknrolf
    Danke rocknrolf. Du meinns also das ist ok.
    Meinst du mit "unterm spielen" - "beim spielen"? Oder wie versteht man das?
    Ich habe mitr gedacht ich konzentriere mich erstmal auf die rechte Hand. Die Linke ist zurzeit egal. Wenn ich die Geschwindigkeit drauf hab, dann kann ich mich mit der linken beschäftigen.

    So viel ich weiss hat er die Technik für E-Gitarre nicht drauf. Er hat zwar Bass in einer Band geschpielt, aber keine E-Gitarre.
     
  4. rocknrolf

    rocknrolf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.06   #4
    Hi,

    Ja in meinen Augen hast du das "sehr gut" heruntergerissen:great: (mir würde die Hand abfallen )
    Ich meinte "beim spielen" ( sorry ich bin Ausländer )

    Nimm das "Alternate picking" mit Audiacity (deutsche Freeware einfach googeln) auf, und schalte die Zerre vor die E Gitarre.





    Link zum E Gitarrenrecording:

    https://www.musiker-board.de/vb/showthread.php?t=37825

    ( Cubase brauchst du im Moment nicht ) darum Audiacity...,


    einen guten Freeware Drummer bekommst du hier:

    http://www.hydrogen-music.org/



    Versuch die Übung auch im stehen, und ohne auf die rechte Hand zu gucken..,


    Die Griffe die du bei deinem A Gitarrenlehrer lernst kannst du natürlich auch an deiner E Gitarre anwenden;)

    PS: weiter so:great:
     
  5. nucles

    nucles Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.06   #5
    @rocknrolf
    Das ist nur Übungssache. Hauptsache man fängt langsamm an. Bei 90 bpm. Ich habe dann in 5-er Schritten das Tempo gesteigert
    das sind nur wie gesagt 140 bpm.

    Das habe ich probiert. Das geht. Zwar nicht ohne, aber geht. Ich gucke eigentlich nie auf die rechte Hand. Ich versuche mich an das Timing zu halten und konzentriere mich beim Schauen ins Leere :)

    ich auch. Im ernst :) Russe

    Danke :)
     
  6. Joscha

    Joscha Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.06   #6
    moin, hab mir zwar das video nich angeguckt ( hab nur isdn) aber falls du da 140bpm tremolo pciking machst (immer auf einer note)

    ...dann kann idh ri nur datz raten mit etwas sinnvollem anzufangen...da hast du nich viel von

    das wichtige is die synchronisation der hände...
     
  7. hohoho

    hohoho Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.06   #7
    jepp, kann ich nur bestätigen.
    Ich schaff z.B. 160BPM 16tel E-Saiten geschrubbe (jaja, Kill 'em All :D), aber wenn es an Licks geht, in denen die linke Hand was zu tun bekommt komm ich nicht mal über 100 hinaus.
    Bin das schon seit Wochen am trainieren, aber die Hände wirklich synchron hinzubekommen dauert nunmal viel länger als einfach nur die rechte Hand auf Speed zu trainieren.

    Hmm wirklich gut erkännen lässt es sich nicht, darum stell ich dir die Frage einfach mal:
    Kann es sein, dass du deine Schulter beim härteren Anschlag anspannst ? Das Problem hatte ich anfangs auch und da muss man sehr mit aufpassen.
     
  8. steffn

    steffn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.06   #8
    ja synchronisation is wichtig. nur mit der rechten hand schaff ich ohne weiteres üben im moment ~190 bpm, kurzzeitig auch 200 (16tel)
    aber wenn ich jeden anschlag nen anderen ton spiele, dann schaff ich 16tel bei ~120bpm. bin aber noch fleißig am üben den ganzen tag ^^
     
  9. Kiview

    Kiview Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.06   #9
    So, hab mal nebenbei noch ne Frage zum Alternate Picking.
    Hab in einer alten Guitar von mir geschmöckert und da war ein Wechselschlag Workshop den ich mir mal durchgelesen hab.

    Da stand drin, dass man die Bewegung durchgängig machen soll und je nach Notenlänge bei manchen auf ab Bewegungen einfach die Saite nicht anschlagen soll.
    Ich mach es allerdings so, dass ich z.B. wenn dann zwischendurch eine Achtelnote kommt, mit dem Wechselschlag sozusagen stoppe und erst weitermache, wenn die nächste Note kommt.
    Wie macht ihr das?
    Ist diese Methode vieleicht aus gründen der Taktsicherheit zu empfehlen?
    Oder unnötige Arbeit?
     
  10. nucles

    nucles Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.06   #10
    @steffn & hohoho & Joscha
    Danke für Eure Kommentare.
    Ich stimme Euch voll zu. Ihr meint also ich sollte es parallel trainieren?
    Ich habe "Motorbreath" von Metallica ausprobiert. Da komme ich zwar nicht sehr sauber, aber trotzdem mit 80% der Geschwindigkeit mit. Ok. Das Zeug ist sehr einfach von den Riffs herr :)

    Danke für deinen Tipp. Ich versuche eigentlich locker zu spielen. Bei hohem Tempo ist es allerdings nicht einfach
     
  11. Shapeshifter

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    Erstellt: 02.07.06   #11
    @Kiview: So wies im dem Workshop steht is es korrekt. Es geht darum der rechten Hand ein 16tel-raster einzutrainieren, damit du immer intime bleibst. Damit der Kopf dieses 16tel Raster auch kapiert musste zunächst halt die entsprechende Luftschlagbewegung auch bei achteln etc machen. Ist echt saumäßig schwer und ungewohnt am Anfang, aber für kompliziertere Rhytmen ists in jedem Fall von Nutzen.
    Ich kanns momentan leider auch nur, bei Akkordbegleitung. Bei Singlenotes wills irgendwie noch nicht so recht klappen. Aber ich muss sagen, dass sich mein Timing und meine Kreativität in Sachen Rhytmen echt saumäßig verbessert hat, seitdem ich das gezielt geübt hab.Außerdem kann ich jetzt viel schneller auch kompliziertere Rhytmen korrekt spielen. (Habs so ca 3 Wochen geübt, bis es für Akkordbegleitung gesessen hat)
     
  12. Stringgod

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    Erstellt: 02.07.06   #12
    @Threadersteller

    Ich würde die Bewegungen noch einwenig versuchen zu verkleinern. Und evtl. das Plek etwas schräg halten, ungefähr in dem Winkel des Unterarms.

    Ansonsten völlig ok.
     
  13. nucles

    nucles Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.07.06   #13
    @Stringgod

    Danke für deine Hinweise.
    Das mit der verkleinerung der Bewegungen werde ich versuchen.
    Was ich aber nicht verstehe ist die von dir angesprochene Halterung des Plektrums. Ich spiele doch down- und upstrokes. Also versuche ich einen 90° Winkel zwischen der Seiten und dem Plek zu bilden damit es bei auf- und abwärtsbewegungen gleiche Kraft von der Hand ausgeübt wird. Sonst verteilt sich die Kraft auf die ab-und aufwärtsbewegung anders
     
  14. Stringgod

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    Erstellt: 02.07.06   #14
    Ich hab's mal aufgemalt. :)

    Ich hab den Eindruck, du machst es wie in Beispiel A. Sollte aber wie in Beispiel B sein.
     

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  15. nucles

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    Erstellt: 02.07.06   #15
    @Stringgod
    Danke Stringgod! Nett von dir. Ich wusste gar nicht das der Plek so gehalten werden muss! So denke ich wird es noch weniger Kraft benötigt um die Saite zu schlagen!!! Wahnsinn! :) So kann man auch einfacher mit einem dickeren Plek spielen als 0,6 mm, was ich benutze.

    Soll man in diesem Winkel nur schnelle Sachen spielen oder ist es generell zu empfehlen?
     
  16. Stringgod

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    Erstellt: 02.07.06   #16
    Das ist generell zu empfehlen.
     
  17. Arvir

    Arvir Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.06   #17
    Bist du dir da sicher?
    Ich hab mich ne Zeit lang mit exakt diesem Winkeln beschäftigt und mir dabei immer eingebildet eine "Plek parallel zu den Saiten" Technik wäre für die Präzision und kontinuität des Anschlags am besten^^.
    Da ich mal davon ausgehe dass in dieser Hinsicht der bessere Ratgeber bist, wo genau liegen die Vorteile des leicht schrägen Pleks?
     
  18. -Silence-

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    Erstellt: 03.07.06   #18
    Ich schlage auch so ziemlich das meiste schräg mit dem Plektrum an, weil es bei mir besser geht ( z.B. beim Shredden).

    Bei einem Winkel dauert der Saitenkontakt länger als bei paralleler Haltung. Beim ersten Kontakt wird die Saite in Schwingung versetzt und möglicherweise durch weiteren Kontakt abgebremst. Des weiteren kann der Sound auch kratzig klingen, wenn man schräg spielt. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Es hängt also auch davon ab was man spielt. Man muss sich nicht für eines entscheiden, je nach dem was man spielt benutzt man parallel oder mit Winkel. Man darf sich nicht verletzen und muss es schaffen, es gehen beide Richtungen. Die Stärke des Pleks ist auch wichtig. :)
     
  19. Shapeshifter

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    Erstellt: 03.07.06   #19
    Es geht einfach darum, dass man nicht so leicht mit dem plek hängen bleibt, wenn mans schräg hält. Ein Hänger und man ist ausm Takt und hat erstmal ein Problem^^!
     
  20. Stringgod

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    Erstellt: 03.07.06   #20
    Bin zwar kein Petrucci Fan, aber der hat ja den Ruf extrem präzise zu sein. Hier guck mal rein.

    http://www.youtube.com/watch?v=wi1jj_WAJl4&search=john petrucci

    Er hält das Plek im selben Winkel wie den Unterarm. Das kann man getrost als gute Lösung bezeichnen, weil ich mir sicher bin, dass 90% aller Profis das Plek so halten.
    Aber im Endeffekt ist das jedem selbst überlassen. Nur kommt nicht irgendwann damit an: "Hätte ich doch mal auf dich gehört, Stringgod . " :D
     
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