Bitte um Tipps für: Einmal richtig - Amp-Lösung für zu Hause, clean, voluminös, Reverb

  • Ersteller Barncaster124
  • Erstellt am
Mmmh, so unterschiedlich ist das wohl.
Geeenau. Das schreib ich immer wieder. Nicht nur persönlicher Geschmack und persönliche Ziele sowie persönliches Hörvermögen, sondern die ganze Hardware bis hin zur Umgebung (Raum, Ausstattung und Aufstellort darin, etc.) wirken sich aus. Und wo sind wir da wieder: Beim selbst ausprobieren Müssen ... Also zeigt alles hier Vorgeschlagene nur eine Erweiterung dessen, was man ausprobieren kann/soll(te).

Dann kann man dem Fragesteller jetzt nur noch wünschen, dass er sein endgültiges Set-Up gefunden hat und niemals nie wieder etwas anderes will :D
 
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Verstehe deine Reaktion nicht.

Viele Anregungen wurden berücksichtigt. z.B.:
- Quilter Superblock @Brazolino
- Röhrenendstufe / Röhrenamp ggf. / je nach Empfinden grenzwertig für Zimmerlautstärke @KlampfenTom @unixbook @HD600 @Cryin' Eagle @guitar-slinger
- berücksichtigen ob FX-Loop benötigt wird @Revolver
- Speakerleistung im Verhältnis zur Endstufe berücksichtigen @KlampfenTom
- Ausprobieren @KlampfenTom @soundmunich

Überwiegend haben mir die Antworten reichlich Hinweise gegeben um herauszufinden was ich will / brauche und auch was nicht so gut zu mir passt.


So viel Mathematik finde ich "0,87 x 62 Watt = 54 Watt" jetzt nicht wirklich.


Falsch, es wurde 1:1 der von @Brazolino vorgeschlagene Quilter.


Nein, nicht theoretisch, denn mehrere Lautsprecher zur Verbesserung des Raumklangs sind nicht neu: Stereo, Sorround, ... mittlerweile hat jeder Kleinwagen 5 Lautsprecher …
Ja, dann war ich zu oberflächlich.

War kein Angriff, für mich las es sich so, dass Du eine "einmal richtige-Amp-Lösung" suchst und am Ende schreibst, es wäre ein Versuch. Kommt mir gegensätzlich vor.
Wie wohl wie wir wissen, dass alles immer im Fluß ist. :prost:
 
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Ich finde auch, dass das einen Versuch wert ist, der TE hat sich schon etwas dabei gedacht.
Alle Tipps hätte er ohnehin nicht befolgen können -manche davon ergaben ehrlich gesagt auch nach meiner Meinung wenig Sinn, aber die Geschmäcker sind halt verschieden.
Außerdem finde ich es gut, dass der TE hier Rückmeldungen hinterlassen hat. machen ja auch nicht alle.
Rechtfertigen muss er sich sicher nicht für seine Wahl.
(Obwohl ich mich auch schon geärgert habe, wenn ich mal hier im MB eine Frage richtig gut und ausführlich und nach einiger Recherche beantwortet habe und der dortige TE dann einem aus meiner Sicht unsinnigen Tipp eines Anderen etwas aus meiner Sicht Schlechteres kaufte. Die Erfahrung kennen wir hier vermutlich alle...^^)

Nur am Rande: Die Suche nach einem richtig guten Clean- und Crunch-Amp dauert bei den meisten Gitarristen ein Gitarristenleben lang an. Jedenfalls wenn man sich nicht mit dem zufrieden gibt, was man hat und immer weiter sucht. Meine Kombi derzeit (nach verschiedenen MESA Boogie Marks und Fender-Amps) zu meiner eigenen Verblüffung ein Diezel Schmidt über Kammler Mono Kai.
Darauf wäre ich nie gekommen, wollte den Amp eigentlich für Crunch bis Metal, aber er stellt hier 2 richtig gute Fender Combos in den Schatten. Also alles Geschmackssache.
 
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- Röhrenendstufe / Röhrenamp ggf. / je nach Empfinden grenzwertig für Zimmerlautstärke @KlampfenTom @unixbook @HD600 @Cryin' Eagle @guitar-slinger
Nope. Bezogen auf den Vox AC10 habe ich es nicht als grenzwertig dargestellt.
Klar, noch lauter ist noch schöner
Für mich dann noch: Zu laut ist nicht mehr schön.
Geht aber auch leise.

Aber:
Mir ist auch in Zimmerlautstärke ein Röhrenamp (der muss dann halt passen) lieber als Modeling.
Selbst wenn ich sehr leise spiele, nutze ich gerne ein Röhrenamp.
Selbst mein Fractal FM3 klingt an meiner PA-Box (Yamaha DBR10) lauter besser als leise.

Letztere hat übrigens auch einen 10-Speaker und drunter würde ich niemals gehen, wenn ich das Gefühl einer Gitarrenbox haben will. 8 Zoll käme für mich als Gitarrenbox nicht in Frage. Deshalb habe ich auch gerne einen aktuellen Vibro Champ 68 gespielt der einen 10er hat, statt des alten Champ der nur ein Achtzöller hatte.

Ich mag es übrigens auch gerne, wenn der Amp voll im Raum klingt. Allerdings bewege ich mich zuhause beim spielen kaum, daher brauche ich nicht unbedingt mehrere Boxen damit es größer klingt. Was aber sehr wichtig ist, ist, dass die Box Richtung Ohr platziert ist. Bei richtiger Entfernung (was Zuhause gut geht) ist der Beam auch nicht zu klein. Ist allerdings der Speaker zu klein, ist der Beam auch klein und ich bekomme das Gefühl, kaum den Kopf bewegen zu können.

Mehrere Lautsprecher brauche ich nur, wenn ich mal (sehr selten) über meine Studiomonitore spiele. Die haben sogar nur einen 4'' Speaker und brauchen daher am besten ein Stereofeld um voluminös zu klingen. Das ist aber für mich ein ganz anderes Spielen was fast in Richtung Kopfhörer geht, vielleicht auch toll wenn man mit viele Effekte spielt.

Ich spiele aber lieber so ziemlich puristisch und komme daher eher mit dem klassischen Gitarrenbox-Feeling zurecht.

Aber hey, ausprobieren muss sein und finde ich auch gut.
 
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Die Suche nach einem richtig guten Clean- und Crunch-Amp dauert bei den meisten Gitarristen ein Gitarristenleben lang an.
Das könnte auch daran liegen, dass man im Laufe seiner Suche ohne es zu merken seine Ansprüche verändert
 
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...es gibt auch Mucker die sich um wesentliche Sachen kümmern...und es gibt Holzkünstler wie Barncaster, dessen Kreationen für ihn sprechen.
Eine absolute Forenkrankheit Kollegen die nen eigenen Kopf haben ihre Kompetenz abzusprechen...(thumbsDown)
 
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Es gibt ja auch immer das "andersrum", was ich auch bei diversen richtig guten Musikern in meinem Bekanntenkreis beobachte - man nimmt das, was man hat, und holt da raus, was geht. Sprich - man sucht nicht nach dem eierlegendewollmilchsau-Amp, sonder man hat halt einen Fender Tweed Clone (oder was auch immer) und spielt den auf Teufel komm raus, dreht an den Reglern, an der Gitarre, mit Pedal, ohne Pedal ... und schaut, was geht.

So lange gilt "Der Weg ist das Ziel" oder "Zen und die Kunst der ewigen Sound-Suche" oder "Viele Wege führen nach Rom" ist ja auch alles gut.

Bin gespannt, auf Hör- und Erfahrungseindrücke in diesem Fall. (JA, ich finde das immer spannend, was meinen Horizont erweitert - auch wenn ich weiß, dass für meine Bedürfnisse irgendwas klassisch-fendriges absolut ausreichend ist, solange es nur Röhren und ansonsten die minimale Anzahl Knöpfe hat) :D
 
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... Zu laut ist nicht mehr schön ... Mir ist auch in Zimmerlautstärke ein Röhrenamp (der muss dann halt passen) lieber ... Selbst wenn ich sehr leise spiele, nutze ich gerne ein Röhrenamp...
Ich mag es übrigens auch gerne, wenn der Amp voll im Raum klingt ... spiele aber lieber so ziemlich puristisch und komme daher eher mit dem klassischen Gitarrenbox-Feeling zurecht...
Das könnte auch daran liegen, dass man im Laufe seiner Suche ohne es zu merken seine Ansprüche verändert...
...man sucht nicht nach dem eierlegendewollmilchsau-Amp, sonder man hat halt einen Fender Tweed ... und spielt den auf Teufel komm raus...

Tja... Viel Zitat für eigentlich genau das, was zusammengefasst auf mich zutrifft. Und hier ist es tatsächlich nur noch Retrospektive, aus der man ja bekanntlich immer schlauer ist... Oft schrieb ich's ja schon: (M)ein Amp muss das (alte Wort für Werbung bei alten Röhrenradios) haben, was man früher "Klangfülle" nannte. Das wurde der Fender Bassman 59 RI. Ideal für's Wohnzimmer. Voll, voluminös, und das eben oder gerade auch bei geringer Lautstärke... Universell für verschiedene Gitarrentypen einsetzbar, jede Spielschwäche, jeden Fehler aufdeckend, Gitarren entlarvend, wenn sie nicht sehr gute Hardware haben... Reverb-Pedal dazu, auch hier wiederhole ich mich nur noch: Prussian Blue Reverb. Fertig. Jetzt noch die fette Plattitüde hintendran: "Back To The Roots". :D

Freilich gibt es immer wieder Amps, die, repariert und runter vom Werkstatttisch, klanglich verblüffen, wie es kürzlich ein VOX AC30 C2 war, wo ich zumindest fast einer Kaufverlockung erlegen wäre. Aber letztendlich nur fast. Irgendwann hat man seinen Amp einfach gefunden und dann ist es das. Aber vielleicht kann man diese Erkenntnis erst haben, wenn man jahrelang spielt(e) und alt genug im Sinne von "irgendwie wirklich alt" ist?

:gruebel:

Schlussendlich in der Konsequenz wird bei mir ein Haufen Equipment gehen, weil ich es eben einfach nicht mehr brauche. 🙂
 
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Ich war auf der gleichen Suche und wollte schon aufgeben da ich zu sehr von meinem FM3 und den PC Setup mit Studio Monitoren verwöhnt war.
Bin beim Laney L5 gelandet und der 0,5W Modus ist perfekt für mich (mit Orange PPC212 ). Verzerrt bin ich da schon nicht mehr so leise , am Abend schalte ich den Torpedo Captor X dazu (als Attenuator).
Was mir aber am wichtigsten ist: ich bekomme diesen Warmen clean Sound hin (und jeder war davon noch begeistert ). Hätte dieser nicht gepasst dann wäre der Princeton wohl mein letzter versuch gewesen (auf reddit gibt es viele Themen und es werden immer genau diese zwei genannt ;) )
 
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Hallo Community,

die Teile sind eingetroffen, installiert und ausgiebig getestet.
Hier die versprochene Rückmeldung.

So ist das angekommen:
1771333631156.png


Und so ist es jetzt untergebracht, der Quilter quasi unsichtbar, siehe Pfeil.
Der Abstand der Boxen beträgt 4 Meter.
Der Spielplatz ist gegenüber auf dem Sofa, auch 4 Meter entfernt.
1771333741237.png


Das ergibt ungefähr so ein Dreieck:
1771336978163.png


Hier der Quilter, unspektakulär gibt er sich mit einer kleiner Ecke auf dem Regal zufrieden.
Oben rechts der Funkempfänger.
1771336896941.png



Wie klingt es nun?

Ich versuche es mal so zu beschreiben: Soundmäßig ist es zwischen einem Gitarrenverstärker 'wie gewohnt' und einer Stereoanlage. Die Quelle ist nicht mehr genau auszumachen, es kommt schön breit und füllig von vorn. Ich hab das mehrfach gegengetestet - abwechselnd eine und beide Boxen - und für meine Ohren sind zwei nicht doppelt so gut wie eine, sondern viermal so gut.

Eine Erwähnung wert ist auch die Position der Boxen in der Höhe. Für mich ist es erhöht auffällig schöner als am Boden stehend. Das hatte ich schon mit den anderen Amps herausgefunden, und eine Gegenprobe hat das auch bei dieser Kombi bestätigt.

Der Quilter gefällt mir sehr gut. Alle drei Simulationen (Fender 57 Tweed, 61 Blonde und 65 Blackface) sind wirklich schick, ich musste ein paar mal hin und herschalten bis ich wusste, dass mir die 61er Simulation am besten gefällt.
Der Amp reagiert auch deutlich auf härteren Anschlag, das hab ich mit dem Katana oder Spark nie so richtig empfinden können.
Und das alles ohne langes Schrauben - die einfache Bedienung ist sehr erfrischend.
Der Reverb ... ist einfach da. Unaufdringlich und angenehm, da fehlt mir nichts.

Fazit:

Mein Fazit für den ersten Eindruck / die ersten zwei Tage:
Für mich ist die Idee aufgegangen, ich bin mit der Lösung sehr zufrieden.
Der Amp kann liefern, und die Verteilung der Schallquellen ist das 'Bingo' an der Sache.

Nochmals vielen Dank an alle die mir hier bei der Meinungsfindung für meinen Anwendungsfall geholfen haben (y)

Grüße, Daniel

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Sehr interessante Lösung! Vor allem, wenn man das auch mal bildlich umgesetzt sieht! (y)
 
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quasi eine Art von Non-FRFR Abhöre in Studiogeometrie. … ich stells mir grad mit zwei 4x12 Teilen vor, so auf Turnhallengrundriss. 🤓
 
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Ne, glaube ich nicht :) ...

Ich bin gespannt, was bei dem Experiment raus kommt. Ist das jetzt NUR für dich zum Spielen, oder soll das auch die "Vorführstation" für Kunden werden, die persönlich bei dir vorbei kommen? Wenn Motivation #2 mitspielt ... würde ich immer bei einem Princeton mit 2 Pedalen davor landen. Damit bekommt man wirklich sehr, sehr viele Geschmäcker befriedigt.

Und bei deinen Fähigkeiten mit Holz zu bauen, hätte ich mir aus dem Princeton einen Head gebaut und dann Kammler drunter gestellt. Ja, bist du nicht bei den geplanten 1000 EUR ... dafür aber halt auch wirklich durch mit dem Thema :) ...

Gruß
Martin
 
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Wenn der Spark doch eigentlich passt, warum spendierst Du dem dann nicht eine große Box?
 
Ist das jetzt NUR für dich zum Spielen
Ja. Und ich bin zufrieden :giggle:

Wenn der Spark doch eigentlich passt, warum spendierst Du dem dann nicht eine große Box?
Der Quilter toppt den Spark hinsichtlich Clean für meinen Geschmack schon deutlich, von daher ist alles gut so wie es jetzt ist.
Der Spark ist ein guter Allrounder für 2-3 Meter Abstand, und dafür behalte ich ihn wie er ist, es gibt ja noch andere Räume.
 
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Das freut mich, dass eine zufriedenstellende Lösung gefunden wurde.

Ich hatte den Thread verfolgt und bin auch eher Röhrenanhänger. Leider lässt sich das leise wenn alle Schlafen nicht gut umsetzen. Oft spiele ich über das Tonex und den Monitoren, was aber auch schon zu laut ist (wir haben ein Schornstein direkt in der Hausmitte, der blind ist, aber hervorragend Klänge durch das Haus transportiert; Kopfhörer mag ich einfach nicht). Dazu kommt, dass ich manchmal nur wenige Minuten zum Spielen habe, dafür aber lauter Steckleisten anschalten und wieder ausschalten muss. Da ich auch gerne etwas für unterwegs hätte, also mit Akku, und dazu nicht so groß wie eine PA Box (hab noch eine Mackie Thump Go!, die aber in der Band verwendet wird) zum Jammen für das Akku-Pedalboard (mit Tonex One) kam heute das Headrush FRFR Go:

1000048721.jpg


Drauf gekommen bin ich durch ein Video von Bernd Kiltz, in dem er die Box vorstellt. Ich bin wirklich angetan von der kleinen. Mit nem Modeler und IR klingt das wie ein Amp direkt vor dem Ohr. Auf dem Boden stehend ist ein bisschen viel Bass vorhanden. Das schöne ist, dass der Master Aux- wie Bluetooth-Signal steuert.
Ich hatte ein paar Störgeräusche, die mit dem Bluetooth zusammenhingen, wenn nach einem Gerät gesucht wird. Sobald aber gekoppelt wurde oder das Bluetooth ausgeschaltet ist, ist es ruhig.
Das Teil klingt leise richtig gut. So leise bekomme ich keinen Röhrenamp so klingend gespielt. Es kommt ein vernünftiges Amp-Gefühl rüber.
Als Musik-Box ist die Box nicht unbedingt brauchbar, da gibt es deutlich besser klingende, zum Üben ist es aber super.

Ein Manko ist der Griff. Der hat zu viel Spannung und ist nicht brauchbar.
 
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