Blockflöten anwärmen

Mich nervt im Moment das Anwärmen ein bisschen. Es nimmt Zeit
? Zuhause ist eh Raumtemperatur, da wärme ich nicht groß an. In den Kirchen verschwindet die Flöte wenn es kalt ist unter dem Mantel; die Sopran evtl. im Ärmel, die Alt wenn dabei und gespielt im Rockbund (bzw die halte ich). Die Querflöte kann ich durchpusten außer es ist zu kalt, dann kommt die auch unter den Mantel. Das nimmt eigentlich alles keine extra Zeit in Anspruch?
 
Also daheim habe ich auch noch nie eine Flöte angewärmt :m_flute:
Ist alles mollig warm hier :rolleyes:
auch die Flöte...:D
 
? Zuhause ist eh Raumtemperatur, da wärme ich nicht groß an

Dann kann ich hier einfach ganz normal flöten, ohne vorwärmen????? :) Das ist gut! Da bekomme ich schon gleich wieder mehr Lust aufs Flöten!!!!! :rolleyes1:

(Mich nervte es schon in der letzten Zeit, wenn ich Lust aufs Spielen verspürte und dann erst die Flöte in der Hand durch die Gegend tragen musste, um sie anzuwärmen, bevor ich spielen "durfte". Erst recht, wenn ich mehrere Flöten nacheinander bespielen wollte...).
 
Probiere es einfach aus ;-)

Wenn die Flöte schnell verstopft, wärmst du sie halt beim nächsten Mal wieder an.
 
Also daheim habe ich auch noch nie eine Flöte angewärmt :m_flute:
Ist alles mollig warm hier :rolleyes:
auch die Flöte...:D

Das ist ja gut zu wissen. Ich übe eher spontan und hab die Flöte aus lauter Bequemlichkeit nicht angewärmt.
 
Musicanne: Mach ich!!!! :)

Joy: Geht mir auch so. Mir ging es in den letzten Tagen nicht gut und irgendwie habe ich eben das erstmal Mal wieder eine halbe Stunde geübt.
 
Mich nervt im Moment das Anwärmen ein bisschen. Es nimmt Zeit.
Mich nervt das nicht, im Gegenteil. Es ist eine Art von schönem Ritual, die Flöte für wenige Minuten in die Hand zu nehmen und das edle Holz ganz bewusst zu erfühlen und durch die Erwärmung gleichsam zu spüren, wie das Instrument erwacht. Zugleich sehe ich das als willkommene Einstimmung und Konzentrationsfokus für das kommende Spiel...

Ist alles mollig warm hier :rolleyes:
Fein! Trotzdem bedeutet "mollig warm" kaum mehr als 23 Grad Raumtemperatur, korrekt?
Die Ausatemluft, die in die Flöte geblasen wird, hat aber beinahe Körpertemperatur, also 30 Grad oder mehr bei zugleich hoher Sättigung mit Wasserdampf. Aus dieser Temperaturdifferenz von rund 10 Grad entsteht daher noch genug Kondensationsfeuchtigkeit um beim Spiel zu nerven...
 
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Bei uns ist es eigentlich auch recht warm (ca. 20-22Grad), trotzdem trage ich das Kopfstück vor dem Spielen so um die 10 min mit mir herum und versuche es etwas aufzuwärmen.
Nachdem ich vor Jahrzehnten mal in meiner Sopran einen feinen Riss seitlich des Labiums hatte, gönne ich meiner Alt die paar Minuten Kuscheln, um etwas warm zu werden.
 
Meine Plastikflöten wärme ich zuhause auch nicht immer an, meine Holzflöten dagegen schon, da sie sonst schneller verstopfen. In der Wartezeit schau ich mal kurz (meist wird's aber länger :D) hier ins Forum rein, schaue mir die Noten schon mal an und klatsche sie durch, wenn der Rhythmus noch nicht so hinhaut oder das zu übende Stück neu ist, oder ich übe Cembalo ;) .

Es gibt also viele Möglichkeiten die Wartezeiten zu überbrücken :D
 
Mich nervt das nicht, im Gegenteil. Es ist eine Art von schönem Ritual, die Flöte für wenige Minuten in die Hand zu nehmen und das edle Holz ganz bewusst zu erfühlen und durch die Erwärmung gleichsam zu spüren, wie das Instrument erwacht. Zugleich sehe ich das als willkommene Einstimmung und Konzentrationsfokus für das kommende Spiel...
Das stimmt schon. Ich nehme meine Flöten auch gerne in die Hand (wobei ich mich manchmal frage, ob dadurch auch das Holz matter wird. Zumindest habe ich da den Eindruck, dass das an der Schnabelspitze so ist, wo die Lippen die Flöte berühren (Ähnliches habe ich auch am Labium, vermutlich durch das Ausblasen) .
Nur manchmal, wenn ich ganz schnell spielen will und dann auch noch C- und F- Flöte, würde ich sie dann doch einfach nur nehmen, anstatt sie erst anwärmen zu müssen.

Kunststoffflöten habe ich noch nie angewärmt, weil ich nirgendswo was davon gelesen habe. ...und Cembalo üben, während des Aufwärmens? Na, dann kann man die Flöte jedenfalls nicht in der Hand aufwärmen! ;)
 
Ich stecke die Flötenköpfe in den Hosenbund. Da bleiben die Hände frei. Funktioniert leider nur bis runter zur Alt, ab Tenor wird das unbequem :)
 
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...und Cembalo üben, während des Aufwärmens? Na, dann kann man die Flöte jedenfalls nicht in der Hand aufwärmen! ;)

Ich wickel das Kopfstück in ein Herrentaschentuch und stecke das ganze in meine Hosentasche. Bei der Tenorblockflöte muss diese aber groß genug sein. Leider werden die Hosentaschen immer kleiner :mad:
 
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Kunststoffflöten habe ich noch nie angewärmt, weil ich nirgendswo was davon gelesen habe.
Kunststoff-Flöten können im Unterschied zu Holzflöten keinerlei Feuchtigkeit aufnehmen. Daher sind Erstere wesentlich anfälliger für "Safteln" als Letztere und sollten erst recht gut vorgewärmt werden...
 
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Also, ich wärme meine Flöten zu Hause nie vor.
In kalten Kirchen dagegen schon.
 
Ich wickel das Kopfstück in ein Herrentaschentuch und stecke das ganze in meine Hosentasche. Bei der Tenorblockflöte muss diese aber groß genug sein. Leider werden die Hosentaschen immer kleiner :mad:

Das Taschentuch verhindert, dass Fusseln (oder was sich sonst so in Hosen- oder Jackentaschen ansammeln kann) in den Windkanal gelangen! Das kann dann zu unerwarteten Schwierigkeiten führen!
Wenn man z.B. in einer kalten Kirche spielen muss, sollte man auch Kunststoffflötenköpfe anwärmen, da in kalten Köpfen (nicht nur in Holzköpfen) die warme Atemluft schnell kondensiert. Bei Holzflöten führt das zum Aufquellen des Blocks usw., bei Plastikflöten zur Bildung von Wasserperlen auf dem Block usw. - beides mit ähnlichem Effekt: Die Flöte klingt heißer, die Töne lassen sich nur schwer und unsauber bilden.

Blockarina
 
Merkt ihr etwa keinen Vorteil der angewärmten Flöte beim Klang? :weird: Meine Flöten klingen allesamf voller, in den Höhen weicher, sind belastbarer, und haben weniger Probleme mit dem Kondensat.

Dabei ist es egal, ob es Kunststoff, Holz oder Metall (Querflöte) ist.
 
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Merkt ihr etwa keinen Vorteil der angewärmten Flöte beim Klang? :weird: Meine Flöten klingen allesamf voller, in den Höhen weicher, sind belastbarer, und haben weniger Probleme mit dem Kondensat.

Dabei ist es egal, ob es Kunststoff, Holz oder Metall (Querflöte) ist.
Genau das wollte ich in meinem Beitrag vorher ausdrücken: Vorwärmen kalter Flöten(köpfe) ist immer von Vorteil beim Spielen (auf jeden Fall lassen sie sich länger spielen, ohne dass sie durchgeblasen werden müssen), egal aus welchem Material sie sind. Nur reagieren die unterschiedlichen Materialien auch leicht unterschiedlich.

Blockarina
 
Bei meinen Flöten macht sich das Vorwärmen eigentlich nur bei der Neigung zum Kondensieren und Verstopfen bemerkbar.

Die Holzflöten beginnen nach 10-15min im Klang schöner zu werden, wenn der Block durchfeuchtet ist.


Das Vorwärmen funktioniert bei mir in den Innentaschen einer Weste, während ich das Gerät links (meine Gitarre) erst einmal so lange malträtiere, bis meine Finger eine Pause brauchen, bis dahin sind die Flöten aber sowas von warm....:evil: Im Sommer muss ich die Technik allerdings variieren.
Der Flötenkopf wird in ein fusselfreies Microfasertuch eingewickelt, das dann auch zur äusserlichen Vorbehandlung der Flöte benutzt wird. Und während ich dann die 1. Flöte spiele, ist dann ja genug Zeit für die anderen Köpfe (wobei die Taschen der Weste so gross und zahlreich sind, dass ich da ein ganzes Rudel unterbringen kann).

Mich nervt das nicht, im Gegenteil. Es ist eine Art von schönem Ritual, die Flöte für wenige Minuten in die Hand zu nehmen und das edle Holz ganz bewusst zu erfühlen
Ein interessanter Ansatz - ich werde jetzt darüber versuchen, mein gestörtes Verhältnis zu meiner Rottenburgh aufzubessern.


Insgesamt stört mich aber die Vorbereitung des Flötens auch etwas, angefangen von Essen und Trinken, Zähneputzen bis hin zum Vorwären und nicht beliebig spielen zu können. Meine Gitarre habe ich gestern in 6 Sessions gespielt, immer bis zur Erschöpfung, bzw. wo eine Pause notwendig war, und das funktionier bei Flöten nicht so. Heute morgen habe ich auch direkt nach dem Aufstehen zur Gitarre gegriffen und erstmal paar Minuten gespielt.
 
Gut Ding will eben manchmal Weile haben ;) Was meinst' was das dauert, bis meine dickwandige Küng angewärmt ist ...
 

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