Blues-sound

von ppp56, 16.04.06.

  1. ppp56

    ppp56 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    12.08.04
    Zuletzt hier:
    16.10.12
    Beiträge:
    31
    Ort:
    Idstein
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 16.04.06   #1
    Hallo Leute

    vor zwei Jahren habe ich mir zum Einstieg ins Gitarrenspiel eine Ibanez AF 75 Jazzgitarre angeschafft.Bin eigentlich auch ganz zufrieden mit dem Teil.
    Mittlerweile tendiere ich zum Blues (B.B.King-Sound). Kann ich mit einem Tonabnehmerwechsel meinem Ideal näherkommen und in welcher Position
    (Steg oder Hals) setze ich einen anderen Humbucker ein und welchen? Ich möchte nur einen wechseln, der andere soll für cleanes Spielen bleiben.

    Ich wäre euch für Tipps sehr dankbar.

    Viele Grüße

    ppp56
     
  2. Patzwald

    Patzwald Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    29.10.05
    Zuletzt hier:
    2.12.16
    Beiträge:
    1.924
    Zustimmungen:
    36
    Kekse:
    3.763
    Erstellt: 16.04.06   #2
    habe mir vor paar wochen neu pickups in meine epiphone dot deluxe einbegaut. habe mich nach etwas suchen für ********s humbucker entschieden.
    am steg habe ich jetzt den crem gen und an der bridge den growldogs. bin sehr zufrieden für blues und rock wie gemacht.
    solltest mal ne mail an ihn schreiben was er empfiehlt bzw auch die anderen verdächtigen pickup hersteller wie häussel usw. geben dir dann schonmal ein überblick über mögliche pickups für deinen gitarrentyp und musikrichtung.
     
  3. ppp56

    ppp56 Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    12.08.04
    Zuletzt hier:
    16.10.12
    Beiträge:
    31
    Ort:
    Idstein
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 16.04.06   #3
    Hallo patzwald

    ich dachte mehr in Richtung Gibson Humbucker, werde aber mal bei ********s reinschauen. Vielen Dank.

    ppp56
     
  4. LostLover

    LostLover Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    15.10.03
    Zuletzt hier:
    25.07.16
    Beiträge:
    3.210
    Ort:
    Hoch im Norden, hinter den Deichen....
    Zustimmungen:
    908
    Kekse:
    51.783
    Erstellt: 16.04.06   #4
    Pickupwechsel bringt nicht so wirklich viel, in Deinem Fall wahrscheinlich rausgeworfenes Geld.

    Wenn Du einen fetten, gut angezerrten BluesTon aus der Klampfe holen willst, geht das auch ohne grossen Kapitaleinsatz und Basteleien.

    Was Du brauchst ist folgendes:

    - Ein fettes Plektrum und einen harten Anschlag
    - Eine nicht zu niedrige Saitenlage
    - 10er oder 11er Saiten
    - Pickups mit relativ wenig Leistung (PAF-Typ - sind in der Ibanez afaik drin)
    - ein sauberes (kontrolliertes) Finger-Vibrato
    - einen Amp, der so eingestellt wird, dass Du die Zerre mit dem Anschlag beeinflussen kannst. Also im Idealfall die Vorstufe clean bis gaaanz leicht angezerrt und die Endstufe aufreissen. Saiten streicheln=Clean, reinhauen=Crunch.

    Solange Du das nicht beherrscht, kommst Du mit einem Pickupwechsel keinen Millimeter vorwärts. Der Ton kommt aus der Kombination von kontrolliertem Anschlag und Vibrato, schwachen Pickups und einem Amp an der Leistungsgrenze.
     
  5. m?h

    m?h Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    21.08.03
    Zuletzt hier:
    29.12.14
    Beiträge:
    856
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    108
    Erstellt: 16.04.06   #5
    ...oh ja, vor allem die amp-einstellungen und das anschlagverhalten sind im blues-sound wichtig...was sind schon pickups??!!

    :great:
     
  6. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

    Im Board seit:
    09.11.03
    Beiträge:
    16.149
    Zustimmungen:
    1.124
    Kekse:
    49.622
    Erstellt: 16.04.06   #6
    Dieses Fazit bringt's definitiv auf den Punkt. :D
     
  7. Schneller Elch

    Schneller Elch Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    04.09.05
    Zuletzt hier:
    25.07.08
    Beiträge:
    257
    Ort:
    nicht in Österreich
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    171
    Erstellt: 16.04.06   #7
    des ganze ist natuerlich mit roehren spitze, kanst aber auch einfach den Boss BD-2 kaufen kost n 80er oder so und is ziemlich gigantisch...kostet allerdings ungefaehr soviel wie zwei Pick-ups...musste selber wissen. Aber ich selbst bluese auchn ganzen tag rum und bin aufm BD-2 massivst hangengeblieben, weil der so warm klingt, das ma glei a fenster aufmachen muss.
    Dan kannste nämlich auch wenn dein amp 2 kanaele hat, denn einen als boost nehmen, falls mal solieren willst und der bassist so unglaublich laut ist
     
  8. screamer04

    screamer04 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.03.06
    Zuletzt hier:
    27.10.15
    Beiträge:
    2.973
    Ort:
    München
    Zustimmungen:
    3
    Kekse:
    2.836
    Erstellt: 16.04.06   #8
    80€ für 2 pickups?!
    was sollen denn das für welche sein?! :)
    dafür bekommt man gerademal einen!
     
  9. screamer04

    screamer04 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.03.06
    Zuletzt hier:
    27.10.15
    Beiträge:
    2.973
    Ort:
    München
    Zustimmungen:
    3
    Kekse:
    2.836
    Erstellt: 16.04.06   #9
    wenn man einen amp mit clean gain und master volume hat hieße das clean gain zurück und master voll auf?
    oder beszieht sich master auf die vorstufe?
    sorry ich bin irgendwie verwirrt und stehe auf der leitung ;)...
    :confused:
     
  10. Sele

    Sele Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    03.08.04
    Zuletzt hier:
    7.12.16
    Beiträge:
    7.148
    Ort:
    Schleswig-Holstein
    Zustimmungen:
    265
    Kekse:
    26.652
    Erstellt: 16.04.06   #10
    Der Master bezieht sich auf die Endstufe und "Clean Gain" bezieht sich auf die Vorstufe. Sprich, wie du schon sagtest, Clean Gain zurück und Master Volume auf.

    Gruß
     
  11. LostLover

    LostLover Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    15.10.03
    Zuletzt hier:
    25.07.16
    Beiträge:
    3.210
    Ort:
    Hoch im Norden, hinter den Deichen....
    Zustimmungen:
    908
    Kekse:
    51.783
    Erstellt: 17.04.06   #11
    Ich hab das bewusst ein bisschen schwammig ausgedrückt ,weil ich selbst da kein "Patentrezept" habe. Wie das am besten klingt, ist sehr stark vom Amp und vom Umfeld abhängig.

    Jenseits von Zimmerlautstärke (Ü-Raum, Session o.ä) dreh ich erst mal den Master auf 5-7 (je nach Amp-Leistung) und dann erst am Vorstufengain, bis der Amp saftig anzerrt.

    Dann schrein die andern "Mach mal leiser" :D und ich probier aus, mit welchem Regler das am besten geht, bis ich den "Sweet Spot" gefunden hab. Sehr oft findet man ihn NICHT!! Damit kann ich mittlerweile leben....:cool:

    Aber: ich hab vier SEHR verschiedene Amps in verschiedenen Grössen und einen fünften gerade als Dauerleihgabe - dazu noch Strat und Paula als Alternativen. Das gibt mir die Möglichkeit und den Luxus, in jeder Situation mit einer "arbeitenden" Endstufe zu spielen. Dafür kostet das etwas Mühe: Der Weg ist zwar immer der gleiche, aber das Endergebnis (Reglerstellung) ist immer ein wenig anders. Der Lohn: Mein kleiner 18-Watt-Superchamp hat schon auf diversen Sessions manchen 100-Watt-Halfstack-Besitzer seinen Amp verfluchen lassen - weil er den einfach wegbläst. :D

    Es gibt Leute, die schwören auf "Endstufenzerre". Ich nicht oder nur eingeschränkt. Klar müssen Endstufenröhren richtig arbeiten und heiss sein, um gut zu klingen, aber oberhalb 3/4 des Reglerwegs verliert der Sound oft an Definition, wird schwammig, komprimiert und schwerer zu kontrolieren - allein wegen der teils unerträglichen, nicht mehr banddienlichen Lautstärken, die man da teilweise erzeugt.

    Deswegen neige ich dazu, vorsichtig mit dem Master umzugehen und dafür lieber am Vorstufen-Gainregler zu fummeln. Und wenn der nicht vorhanden ist, habe ich keine Skrupel, ein (gutes!!) Overdrive-Pedal zu benutzen, um den Amp "anzublasen". Im Endeffekt kriegt man da mehr Punch, aber kann die Zerre nach wie vor (bei einem guten Amp) mit der Spieltechnik und dem Gitarren-Volume beeinflussen. Dann "singt" er......
     
Die Seite wird geladen...

mapping