Blues you can use - Frag dazu

von soloGuitar, 17.04.08.

  1. soloGuitar

    soloGuitar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.08   #1
    Hi,

    ich wollt mal von Euch wissen, spielt ihr die Lieder darin exakt nach?
    Ich hab mit z.B. 12/8 Taketn so meine Problemchen und ausserdem ist Tab ja eher mässig, was echte Darstellung ausmacht (Pausen, Notenwerte...). Also spiel ich eher so nach gefühl, mir geht es nicht so ums akribische Nachspielen, sondern eher darum, das Prinzop zu verstehen, Anregungen zu bekommen und dann eher selber drauflos zu improvisieren. OK, das klingt dann manchmal echt sch... oder etwas langweilig, aber ich bin kein Typ fürs abkopieren.

    Daher mal meine Frage, ist das gut oder eher schlecht?

    Gute Nacht und Danke fürs lesen und Antworten!
     
  2. 7#9

    7#9 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.08   #2
    Nun, Blues ist sowieso nicht dafür da, um abkopiert zu werden. Deshalb mach Dir da keinen Stress. Aber einen gewissen Takt sollte man schon einhalten. Versuch erstmal weitegehnd flüssig zu spielen und alles gut zu greifen. Später dann, kannst Du Dich ja einfach mal zur Übung Dich selbst aufnehmen, wie du deine eigenen Versionen der Übungen wiedergibst (reicht ja einfach per mp3-player oder Handy - soll ja keine Studioaufnahme sein;) ). Dann musst Du selbst urteilen, ob es richtig klingt. Spiele einfach zu einem Metronom oder besser noch: zu Backing Tracks. Gab es da nicht auch welche bei der CD mit dabei? Spiel doch einfach auf die Tracks oder eben auf Blues-Lieder, die Du auf Platte hast....

    Viele Grüße
     
  3. .:gitman:.

    .:gitman:. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.04.08   #3

    Ich hab das Buch auch zu Hause und bin dabei, es durchzuarbeiten. Die Stücke spiele ich nach und versuche da erst mal genau zu sein. Ich hab früher auch immer gedacht, wenns nicht weitergeht oder schwierig wird, mach ichs halt etwas anders und gut ist, das Problem dabei ist, dass man sich nicht verbessert. Die Stücke in dem Buch sind echt gut und steigern sich langsam im Schwierigkeitsgrad. Wenn du die alle so wie sie da stehen gut im Takt sauber spielen kannst, dann hast du imho einen großen Schritt nach vorne gemacht. Gerade die zahlreichen Übungsstücke machen für mich den Reiz des Buchs aus, da hat man hinterher wirklich das Gefühl, dass man was gelernt hat und man kann das auch mal Freunden vorspielen.
     
  4. mitti

    mitti Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.04.08   #4
    Hi soloGuitar,

    Also ich empfehle dir aufjedenfall die Lieder so zu spielen wie sie im Buch stehen. (Mein Vorgänger hat bereits ein paar Gründe genannt)
    Das brauchst du aber nicht die ganze Zeit machen. Spiels einmal "richtig" danach improvisiert du wieder usw. Pass nur auf das du immer brav im Takt bleibst.
     
  5. soloGuitar

    soloGuitar Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.04.08   #5
    sch... 12/8 Takte.. muss ich mir mal dazu notieren, wo die Zählzeiten sind, dann wirds wohl auch besser klappen. Im Takt kann ich gut bleiben, habe ein recht gutes Rhytmusgefühl, z.B. wenn ein Backingtrack läuft.

    OK, dann werde ich es auch mal so probieren, exakt zu spielen.

    Danke für Eure Antworten!!!
     
  6. krischan21

    krischan21 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.04.08   #6
    Ich spiele die Übungsstücke genau nach. Wenn ich es denn dann kann, nehme ich mir einen Backingtrack und versuche das gelernte darin zu verarbeiten, am reizvollsten ist das ganze, wenn das Backing noch in einer anderen Tonart ist ...
     
  7. mitti

    mitti Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.04.08   #7
    Was ich auch noch mache ist dass ich die Übüngstücke begleite. Heißt ich spiele die Akkordfolge über den Backingtrack.
     
  8. krischan21

    krischan21 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.04.08   #8
    Das hab ich noch nicht gemacht, sollte man aber vielleicht auch in Angriff nehmen ... :)
     
  9. mitti

    mitti Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.04.08   #9
    Sollte man aufjedenfall! Wenn jetzt einer zu dir sagt "Begleite mir einen Blues in A" hast du keine Probs mehr ;)
     
  10. krischan21

    krischan21 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.04.08   #10
    Begleiten könnt' ich den auch so, denk ich, aber hier werden einem so viele verschiedene Möglichkeiten beigebracht ... :cool:
     
  11. soloGuitar

    soloGuitar Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.04.08   #11
    OK, ok, ich klemm mich dahinter und halt mich mal an das, was da steht.

    Ich find nur die Takte etwas unglücklich, da ja zumeinen das Them Blues "neu" ist, sprich es sich an Blues-Anfänger richtet, da sollte dann zumindest der Rest (auch die Taktart) einfach bleiben. Das ist eigentlich meine größte Kritik an dem Buch, ansonsten finde ich es sehr gut.
    Eins noch: er bringt einem die Pentatonik bei und hält sich dann selber nicht daran, das erklärt er zwar dann, aber auch das finde ich "zu viel" für den Anfang. So. Kritikmodus wieder aus.

    Ich mach dann mal mit dem Buch weiter heute Abend!

    Merci!
     
  12. mitti

    mitti Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.04.08   #12
    Ich weiß nicht warum du so stark über die Takte jammerst? ich hatte bisher damit noch keine Probleme.

    Wenn er sich 100% an die Pentatonik halten würde, würde es nicht so klingen wie es klingen soll!
    Das ist total i.O.
     
  13. krischan21

    krischan21 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.04.08   #13
    Triolen sind ein Stilmittel des Blues, deswegen kommst Du ohne sie nicht aus ... Ich bediene mich momentan für Impros nur den Tönen der Pentatonik und bin schon ziemlich stolz, dass ich die fünf Patterns einigermaßen draufhab ... Und die meisten mischen dann noch die in der Pentatonik ausgeklammerten Töne der normalen Kirchentonleiter dazu, so dass man jede Menge Töne auf dem Griffbrett zur Verfügung hat ... aber dann muss man wieder rausfinden, was zusammen klingt ... Alles gar nicht so einfach !!! :gruebel: Aber wir wurschteln weiter ...
     
  14. CMatuschek

    CMatuschek Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.04.08   #14
    Also ich spiele die Stücke erstmal vollkommen emotionslos auf den Punkt genau nach. Wenn das 100%ig sitzt bring ich Feeling rein.
    Find ich am allersinnvollsten, da Blues Feeling braucht (bzw. davon Lebt), aber man ja auch was lernen soll!
     
  15. soloGuitar

    soloGuitar Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.04.08   #15
    ich meine nur, 4/4 oder 3/4 ist mehr Standard als 12/8, oder sowas "krummes".
    Aber ich wurschtel mich durch.

    Wenn er aber die Pentatonik erklärt und ein Pattern theoretisch erklärt, dann ist es etwas verwunderlich, wenn er "andere" Töne im Stück einbaut. Das passt nicht zusammen.

    Das ust ja gerade so, wenn ich Dir in Mathe das "+"-Rechnen beibringe und dann mal ne Klammer setze. Wenn das alles neu ist, bist Du erstmal verwirrt. Diese Verwirrung wäre unnötig, wenn er das ganze Didaktisch etwas anders aufgezogen hätte. Erst mal nur Pentatonik, dann weitere Töne.
    Soweit meine Meinung. Aber ich finde das Buch gut und werde wurschteln.
    Da ich nicht Noten lesen kann und mich mit Punktierten Noten, usw. schwer tue, muss ich mir das Stück erstmal händisch zwerlegen.

    Und NEIN, ich werde keine Noten mehr lernen!

    Thanks so far!
     
  16. Weilando

    Weilando Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.04.08   #16
    der 12 8tel Takt ist nen ganz normaler 4 4 tel Takt im Shuffle Rhythmus. Wird nur so gern genutzt, weil es leichter zu notieren ist. Du kannst ganz normal 1 2 3 4 zählen.
     
  17. CMatuschek

    CMatuschek Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.04.08   #17
    3/4 !! bzw ja eigentlich ein 6/4, aber der ist ja quasi fast wie 3/4 nur doppelt so lang.
     
  18. Gast90210

    Gast90210 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.04.08   #18
    Also, um das jetzt mal aufzuklären.

    Der 12/8 ist KEIN 3/4 und auch kein 6/4 Takt (nämlich ein 12/8:D), er wird allerdings wirklich oft wie ein ternärer 4/4 Takt behandelt (also ein 4/4 mit Shuffle-Feeling).

    Wen man ihn so zählt bekommt man das typische Bluesfeeling (die ausgeschriebenen Zahlen betonen):

    EINS . 2 . 3 . VIER . 5 . 6 .SIEBEN . 8 . 9 . ZEHN . 11 . 12 .

    Ähnlich also wenn ich einen 4/4 ternär, quasi "triolisch" behandle:

    1 . . 2 . . 3 . . 4 . .
    GA-ME-LA-GA-ME-LA-GA-ME-LA-GA-ME-LA
     
  19. 7#9

    7#9 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.04.08   #19
    Also ich finde, dass er sich im ersten Teil schon stark an die Pentatoniken hält und somit einen super Überblick über die Möglichkeiten dieser bietet. warte mal ab, bis du bis zum zweiten vorgedrungen bist. Da ist nämlich kaum mehr etwas mit ausschließliche Tönen der Pentatoniken. Und im Prinzip ist ja auch klar, das es nicht möglich ist, sich sklavisch an diese zu halten: Blues ist keine Musikart, die sich stur nach einer Tonleiter richten kann. Erlaubt ist schließlich alles, was einem persönlich gefällt. Die Penta soll Dir nur zur Orientierung dienen, dafür ist der erste Teil gold wert, um dafür ein Gefühl zu bekommen...Ich habe anfangs auch nur die Pentatonik im Auge gehabt, da ich darauf bedacht war, die so schnell und blind wie nur möglich zu dudeln. Bis ich feststellte, dass dies nicht bedeutet, alle anderen Töne auszuschließen;)

    Viele Grüße
     
  20. zypsilon

    zypsilon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.04.08   #20
    Ich arbeite gerade auch dieses Buch durch, finde ich super. Ich spiele auch die Solos möglichst exakt durch, gerade weil ich sonst eher Probleme mit dem Rhythmus habe. :o Bei den B.B. King ähnlichen Solos müsste es ja zwar nicht exakt sein, aber bei Tracks wie 'Gettin' Funky' oder SRV-mässigen Bluesrock sollte man schon exakt sein. Wenn du (Threadsteller) wirklich keine Noten lernen willst (schade), könntest du ja wenigstens die Zeitwerte lernen und die Notenbalken der Noten in die Tabulatur übertragen, würde sicher helfen beim lesen.
     
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