Bob Dylan Liedinterpretationen

von Suuusiii, 25.11.06.

  1. Suuusiii

    Suuusiii Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.11.06   #1
    Guten Abend,
    ich hab gemerkt,dass sich hier einige Bob Dylanfans rumtummeln...vielleicht könnt ihr mir helfen.Ich mag Bob Dylan gerne,bin aber bestimmt kein richtiger Fan.Und ich schreibe jetzt meine Facharbeit über ihn und muss mindestens fünf Lieder oder so von ihm ausführlich interpretieren.Ich hab mir schon viele Texte angeschaut aber irgendwie kann ich mit den meisten nicht viel anfangen.Vielleicht hab ich auch grade die falschen erwischt.Wisst ihr vielleicht Texte die sich da eignen würden?Und vor allem: um was gehts in den Liedern?Ich wäre euch ewig dankbar wenn ihr mir helfen würdet!Bitte...ich bin schon voll verzweifelt.
    Danke Susi
     
  2. Suuusiii

    Suuusiii Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.11.06   #2
    Oh nochwas...ich hab in dem Thread für ein aussagekräftiges Lied von ihm natürlich schon geschaut und so aber mir gehts vor allem eben um die Interpretationen und Inhalte und so.Ihr wärt mir eine riesige Hilfe!
     
  3. Floh

    Floh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.11.06   #3
    schreib doch bitte erstmal zu welchen Liedern du was brauchst
     
  4. Sele

    Sele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.11.06   #4
    Du kannst in die Songs alles mögliche reinintereptieren, wenn es fundiert ist und man schwer gegenargumente für deine Thesen (bitte Belegen!) bringen kann. Wenn dein Lehrer damit kommt: Das hat der aber sicher nicht so gemeint dann schmeiß ihm das Dylan Zitat von nem Interview an'n Kopf:

    oder auf die Frage wovon seine Lieder handeln....

    Um dir ne grobe Richtung zu geben: Sehe es als Protestsongs an mit religösen-, moralischen und politischen Botschaften. Zwar distanziert sich Dylan davon selbst später aber das wird allgemein Anerkannt.

    Gruß

    P.S.: Um dir einen Tipp zu geben - such dir nicht die kürzesten raus die sind (häufig) schwerer zu interpretieren. Du könntest z.B. "Like A Rolling Stone" da gibt's nicht gar so viel zu interpretieren. Oder du nimmst "All Along The Watchtower"...
     
  5. Suuusiii

    Suuusiii Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.06   #5
    Das ist völlig egal.Um das gehts mir doch...ich hab schon viele Texte angeschaut aber ich kann mit den meisten einfach nichts anfangen.Bitte helft mir!
     
  6. Floh

    Floh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.06   #6
    Weißt du ich finde es dann aber doch merkwürdig, du willst eine Hausarbeit schreiben, über ein Thema mit dem du dich nicht auskennst, und meldest dich dann in einem Forum an nur um die dann alles vorkauen zu lassen. :screwy:

    Wenn du mit den meisten Texten nichts anfangen kannst, dann nimm doch sowas wie:'The Lonsome Deatch Of Hattie Carrol', oder wie auch schon vorgeschlagen 'Like A Rolling Stone' letzteres ist recht einfach zu deuten und das erste ist sogar poetischer Journalismus.
    Du musst es ja nicht mit Deolation Row probieren, da ist jeder überfordert.
    Kannst auch Hurricane nehmen, da lässt sich dann auch noch was über sein politisches Engagement schreiben. Oder du schreibst etwas über die 'Sad Eyed Lady Of The Lowlands' teils schwer zu entschlüsseln, aber ein tolles Liebeslied.

    Weißt, Dylan hat über 500 Lieder geschrieben, ein bisschen mehr Information von dir sollte kommen, auf welchen Zeitraum konzentriert sich deine Arbeit, welche Komponente seines künstlerischen Schaffens ist dir besoers wichtig? usw
     
  7. Hyperion

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    Erstellt: 27.11.06   #7
    Facharbeit?
    in welchem Fach denn? Englisch oder Musik?
    weil für musik wären 5 Lieder ja viel zu oberflächlich...
    kommt "blowin' in the wind" im Original von ihm? das is ja relativ einfach
     
  8. singersongwriter

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    Erstellt: 27.11.06   #8
    Na, da ist mir schon jemand zu vor gekommen...

    Aber das muss mal gesagt werden!
    Dylan gilt ja als meister des Songwritings mit sehr anspruchsvollen Texten...
    Aber es ist wahrscheinlich wirklich so, dass dies teiweise überschätzt wird, weil Dylan im Grunde einfach Musik machen wollte und will! Er ist Vollblutmusiker und ein Genie in Sachen Songwriting!

    Er hat massig poetisch/lyrische Texte, aber ich würde behaupten, das es im teilweise gar nicht um den Text und einer schlüssigen Aussage geht, sondern darum einen guten Song zu schreiben. Das soll nun keineswegs heißen, das er keine Aussage in seinen Texten hat, aber teilweise wirds einfach falsch gedeutet und überbewertet!

    Er sagt, dass er so schnell wie möglichst nach oben kommen wollte, ohne dabei über so triviale Dinge wie Politik zu gehen;

    Er sagt, das er überall Songs schrieb: Wenn er sich mit Leuten untehielt, schrieb er gleichzeitig Songs...

    Er sagt, das er jede Menge Texte geschrieben hat, die er nicht für Songs verwenden wollte, die er aber trotzdem genommen hat, einfach weils passte...

    Er sagt, das er sich wundert, was die Leute in seine Songs reininterpretieren, obwohl er selber nicht den Sinn der Songs kennt!!!

    Was ich sagen will: nicht verzweifeln an Texten, die du nicht verstehst, oder die du nur schwer interpretiert bekommst! Sie sind vielleicht hauptsächlich als guter Song gedacht und nicht um sich den Kopf zu zerbrechen!

    Aber zurück zu deiner Frage: Auf jeden Fall nimm >Like a rolling stone< hier ist die Aussage des Songs völlig klar [ich glaube Dylan sagte mal irgend etwas davon, das er diese 20Seiten of glowing shit??? schreiben musste (ja der Songstext war ursprünglich seeeehr lang, kann mich aber net an das orginalzitat erinnern)]

    >Hurrican< ebenfalls klare bedeutung (und super Song) wenn du nicht vor langen Texten zurückschreckst

    >Blowing in the Wind< evt.

    >Sara< spiegelt vielleicht ein wenig über ihn selbst wieder

    Noch ein blöder Spruch:
    Townes van Zandt ist der beste Songwriterder Welt, ich stehe in meinen Cowboystiefeln auf Bob Dylans Wohnzimmertisch und sage dies (Steve Earl)

    Ich glaube nicht, das Bob dich zu seinem Wohnzimmertisch lässt (Townes van Zandt)
     
  9. Suuusiii

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    Erstellt: 27.11.06   #9
    Ne ich schreib in Englisch.Musik gibts bei uns leider leider nicht...Es geht auch um Bob Dylan selbst aber der Schwerpunkt soll auf Liedern von ihm liegen
     
  10. Suuusiii

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    Erstellt: 27.11.06   #10
    Ja...darfst du merkwürdig finden.Mach ich auch.Ich würde inzwischen liebend gerne über ein anderes Thema schreiben.Und grade deswegen bitte ich ja auch andere um Hilfe und habe gemeint dass es für die die sich eben schon damit auskennen kein "Vorkauen" mehr wäre.Es ist doch auch nicht so dass ich dann keine Arbeit mehr damit haben will,mir gehts doch lediglich drum wenigstens ein bisschen Ahnung zu haben um was es in seinen Lieder geht damit ich dann selbst die eventuellen Interpretationsansätze(und ich weiß...da gibt es viele)weiter ausführen kann und alles.Ich möchte doch gar nicht euch die ganze Arbeit machen lassen aber ich brauche irgendwie einen Anfang.
     
  11. Floh

    Floh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.06   #11
    In Ordnung, dann gibts jetzt zwei Möglichkeiten, dir wurden hier schon sehr viele Lieder inklusive möglichem Deutungshorizont genannt, die schaust du dir an, überlegst dir was dazu und fragst dann nochmal nach.
    Oder du gehst auf http://pool.dylantree.com/pool_oracle.php und schaust dir die einzelnen Threads an, in manchen steht viel gutes in manchen nur Unsinn und in manchen gar nicht, aber da wirst du sehr viel Hilfe finden können.

    Ansonsten kann ich dir noch Raten, wenn du 5 Lieder analysieren möchtest, die 'großen Sparten' des Dylanschen Werks möglichst abzudecken, vorstellbar wären da:

    Der Lovesong und vor allem der Antilovesong:
    zu ersterem wäre hier als ein großes Beispiel zu nennen:
    I Want You(voller Liebe, die dem lyrischen Ich so vorbestimmt und unbedingt erscheint, "It's not that way/ I wasn't born to lose you", die Bilder hier scheinen mir nicht ganz einfach, aber sehr schön und sie sind es Wert gelesen zu werden)
    Sad-Eyed Lady Of the Lowlands(sein Hochzeitslied, auch nicht leicht und vor allem lang)
    You're Gonna Make Me Lonesome When You Go(schon sehr viel lleichter, merkwürdig fröhlich fließend ein kontrast zur restlichen Blood On The Tracks Platte, aber auch nicht nur glücklich, oder ist das die Beziehung zwischen Rimbaud und Verlaine? auf und ab)

    zu zweiteren:
    Don't Think Twice(ein sehr zynisches, fast hämisches Abschiedslied, nicht ganz nett, in starkem Kontrast zur lieblichen Melodie, eines meiner persönlichen Lieblingslieder)
    It Ain't Me Babe(auch nicht sooo nett, er kann(/will?) für seine Geliebte nicht sein, was sie von ihm erwartet)
    Spanish Boots Of Spanish Leather(In 'CallAndResponse-BriefForm geschrieben, beschreibt es das in die Ferne ziehen der Geliebten, zunächst ist man sich noch nah und vermisst einander, dann wird das verhältnis kälter und als Geschenk aus dem fernen Spanien wünscht man sich dann nur noch eben jene Schuhe(zum weglaufen? 'ramblin all by myself' wie in Don't Think Twice?)

    das politische/gesellschaftskritische Lied/der topical song
    Like A Rolling Stone(wurde ja schon genannt, ein Lied gegen das gerne zitierte 'Establishment', gegen eine ganze Gesellschaft, beschrieben anhand eines Mädchens, das auf die 'finest schools' ging und mit diesem ganzen Wissen eben in echten Leben gar nichts anfangen kann. 'helpless like a richmans child' singt er in'temporary like achilles')
    The Lonsesome Death Of Hattie Carrol(auch schon genannt, eine sehr poetische, lyrisch brilliante, Aufarbeitung des Mordes an einer schwarzen Haushälterin, interessanterweise wird gar nicht erwähnt, dass sie schwarz ist, aber das ist einem eh klar, wenn man das so hört, die Art wie die Worte hier den Rhythmus bestimmen ist einmalig)
    Blowin In The Wind(Ist klar denk ich)
    The Times They Are A-Changin'(auch recht einfacher Text, der Titel beschreibt das auch ganz gut)

    Das poetische Lied
    Naja, das sind sie alle, meine aber Lieder die sich eben größtenteils dadurch auszeichnen.
    Mr. Tambourine Man(manche sagen es sei über Drogen, glaub ich nicht, er sagt auch das sei es nicht. Ich denke es ist über ein gefühl, dass einem meherere Dinge verschaffen können, Drogen vielleicht, Freunde, die Liebe, das Wetter... Dinge die einen das Heute bis Morgen vergessen lassen(Let me forget about today untill tomorrow))
    Visions of Johanna(passt vielleicht auch zu den Liebeslieder, geht eigentlich darum, dass das lyrische Ich bei Louise sitzt, aber viel leiber bei Johanna wäre)
    Desolation Row(lass die Finger davon, da ist alles richtig und alles falsch ;) sehr lang, sehr viele Bilder und Personen aus der (Kunst)Geschichte, gut natürlich, aber man könnte sich schon allein viel zu lange damit beschäftigen was/wo diese Desolation Row eigentlich ist)

    Das religiöse Lied
    kann ich nicht viel zu sagen, beschäftige ich mich nicht so gerne mit

    Die neueren Sachen
    Klar sind viele verschiedene Sachen dabei, die letzten beiden Scheiben bieten sehr viel, das lyrisch in die Richtung alter Blues-sachen geht, und sich teilweise auch freizügig bei Ihnen bedient.


    Das solls mal von mir sein, man beachte bitte:
    Ich kann nicht besonders gut formatieren!
    Die Lieder sind jeweils nur Beispiele und auf keinen Fall vollständig, vielleicht noch nichtmal immer die repräsentativsten Ihrer Sparte, sondern was mir eben eingefallen ist.
    Die Sparten sind nicht immer klug gewählt, und sie sind auch nicht vollständig.
    Ich sollte eher Finanzmathematik lernen, als hier so viel zu schreiben.

    Hoffe das hilft jetzt mal...

    EDIT: Und falls es das tut, bist du noch nichtmal lang genug dabei, mich zu bewerten :o
    ;)
     
  12. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.11.06   #12
    Hmmm - dann schmeiß ich auch was in diesen Thread:

    Zunächst: dass Dylan in Interviews immer wieder betont, dass entweder in seinen Texten nix drin steht oder er sie selbst nicht versteht, ist:
    a) wahr, weil bei jedem Künstler ein Teil Unbewußtes einfließt und Bilder z.B. per se mehrdeutig und vielschichtig sind,
    b) ein fake, weil er wollte, dass sich die Leute mit seinen Texten auseinander setzen und nicht von ihm zu den Texten auch noch die "Botschaft" oder Interpretation geliefert bekommen sollen
    c) eine Zurückweisung einer Interviewer-Schar, die immer und immer wieder von ihm wissen wollen "was das alles zu bedeuten hat" und ihn permanent wie Raben oder Schmeißfliegen umschwirrt haben und ihm immer und immer wieder mit den gleichen dusseligen Fragen genervt haben ("Sind Sie ein Protestsinger?" Dylans Antworten, wahlweise: "Ich weiß nicht mal, was das Wort Protest bedeutet."; "Was verstehen Sie denn unter Protest?"; "Jedes meiner Lieder ist ein Protest."; "Das beurteilen andere, nicht ich." - diese Liste ist beliebig erweiterbar. Die Hauptfunktion besteht darin, sich nicht nerven zu lassen und sich einer Berechnbarkeit zu entziehen - weil halt das Publikum und insbesondere die Journalisten ihn in Schubladen stecken wollten - und da paßt Dylan einfach nicht rein.

    Zu Deinem Anliegen, Susiii:

    Es gibt gute (wie ich finde) Interpretationen von einem gewissen Günter Amend, der auch ein oder zwei Bücher darüber verfaßt hat. Da müßtest Du mal googeln und reinschnuppern.
    Lohnt, denn Amend versucht die Texte nicht nur werkintern, sondern auch innerhalb des historischen, gesellschaftlichen und biografischen Kontextes zu interpretieren.

    Mach das auf jeden Fall !

    Im Folgenden eine Auswahl an songs, die einerseits bekannt, andererseits nicht sooooo fürchterlich schwer zu interpretieren sind (wurden z.T. schon hier genannt):

    1) All along the watchtower (bekannter in der Version von Hendrix)

    2) Like a rolling stone

    3) Hurricane (This is the story of the hurricane)

    4) Don´t think twice, it´s allright

    5) Maggies Farm (Don´t want to work on Maggies Farm no more)

    6) With God on our side

    7) Blowin in the Wind

    Dem Anspruch, in einem Referat, Dylan und seinem Werk annähernd gerecht werden zu können, würde ich schnellstmöglich sehr sehr tief begraben - denn er ist nicht einlösbar.

    Beschaff Dir Günter Amend, nimm dann ein paar songs (aus Flohs Liste oder meiner - Floh hat Dir übrigens einen richtig guten Einstieg gegeben) und interpretier die.

    Das dürfte nicht allzu schwer fallen.

    Viel Erfolg, viel Spaß und heiße Ohren,
    x-Riff
     
  13. singersongwriter

    singersongwriter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.11.06   #13
    Schaudir am besten mal einfach den Bob Dylan Film >No Direction Home< an, der wird hier mal einige klarheit in diese Texte mit Sinn oder ohne Sinn, Doppeldeutungen etc... bringen und in einem natürlich viel über Dylan selbst, Leben, Ansichten etc... Wirst du für dein Referat sicher auch gut brauchen können...


    Aus meiner eigenen Erfahrung als Songwriter, darf ich mal einwerfen, das Songwriting ja nicht nur durch den Text, sondern auch durch die Musik geprägt wird. Man muss also immer beides im Kontex sehen: D.h. manche Sachen die kann man gar nicht (Textmäßig) so schreiben wie man es gerne hätte, weil Musikalisch nicht möglich ist, sondern muss sie in Reime packen, dem Songtempo anpassen, bgestimmte Satzlängen einhalten und auch sonstwie drauf achten, das es irgendwie alles zu/u nd ineinander passt... Also am Ende immer ein (fauler) Kompromiss. Da man sich also vieles zusammenbateln und stutzen muss, ist doch völlig logisch, das am Ende net immer Zuckerwasser herauskommt.
    Und das beste ist dann noch, wenn irgendwelche >Intelektuelle< dies für die reinkarnation des Lyrischen, Intelektuellen etc... Songtextes halten... Nur weils dann >zufällig< bzw. viel mehr durch den Kontext und die notwendig ausarbeiten diesbezüglich notwendig geworden ist, und in dieser Form entstanden ist!

    Also Susi: Immer locker bleiben, Songwriter sind auch nur Menschen (insbesondere auch Dylan) Net verzweifeln, ein paar lockere Songs mit klarer Aussage heraussuchen (ein paar von den in meinem vorigen Beitrag!)
     
  14. Floh

    Floh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.11.06   #14

    Und hier stellt ein Lied wie das über William Zanzinger und Hattie Carroll ein Meisterwerk dar!
     
  15. Suuusiii

    Suuusiii Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.11.06   #15
    Mensch danke ihr alle...DANKE!Ich habs mir noch nicht mal genauer angeschaut und ihr wart mir schon eine Riesenhilfe...danke.Ist übrigens kein Referat sondern meine Facharbeit,also schriftlich und 20 Seiten lang.
    Liebe Grüße!
     
  16. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.11.06   #16
    Na auf 20 Seiten kann man schon ganz gut was loswerden.

    Da kämst Du mit Flohs Ansatz schon ganz gut über die Runden - verschieden "Phasen" von Dylan mit jeweils einem oder zwei Beispielsongs und die sauber interpretiert - das ist was.

    Was für ne Note strebst Du denn an?

    x-Riff
     
  17. Floh

    Floh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.12.06   #17
    Das ist dann wohl das Problem, wenn man bei google so weit oben steht, es kommen neue Menschen, stellen Fragen und nehmen sich dann noch nichtmal die Zeit nochmal was dazu zu sagen geschweige denn mal zu erzählen wie ihre Seminararbeit so fortschreitet... :screwy:
     
  18. Suuusiii

    Suuusiii Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.06   #18
    Ich wusste nicht recht ob euch das denn interessiert...Lieder hab ich mir jetzt folgende rausgesucht:It ain't me Babe,Mr Tambourine Man,Solid Rock,Beyond the Horizon und noch ein gesellschaftskritisches/politisches da hab ich mich noch ned entschieden.
    Ja...hab in letzter Zeit ned grade viel gemacht.Hab erst eine dreiviertelte Seite geschrieben...Abgabetermin ist im Januar
    Ach und ich streb natürlich eine eins an :)
     
  19. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 14.12.06   #19
    Doch, doch: interessiert mich durchaus.
    Hast Du denn zu den Liedern auch Interpretationen gefunden?

    Und nach welchen Kriterien hast Du die ausgewählt?

    Und dass Du ne 1 anstrebst finde ich super!
     
  20. Suuusiii

    Suuusiii Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.12.06   #20
    Bis jetzt hab ich noch nicht viele Interpretationen gefunden,eure Hinweise und Flohs Link haben mir aber schon weitergeholfen.Komm mit den Liedern jetzt eignetlich recht gut zurecht,ist ja quasi wie eine Gedichtsinterpretation in Deutsch.Leider MUSS ich in meiner Facharbeit auch mit Sekundärliteratur arbeiten...das heißt auch wenn ich jetzt die ganze Analyse leicht selbst schreiben könnte brauch ich auch fundierte Interpretationen...und solche hab ich leider noch nirgends gefunden.
     
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