Bogenschießen

von metaljuenger, 05.08.16.

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  1. metaljuenger

    metaljuenger Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 05.08.16   #1
    Hallo zusammen,

    gibt es hier eigentlich auch Bogenschützen?
    Wäre cool, sich mal über dieses Thema auszutauschen :)

    Ich habe vor etwa einem Monat damit angefangen und es macht wirklich unfassbar viel Spaß! Ist ein Hobby, was einen durchaus auch voll vereinnahmt. Normales Training. Dann gibt es bei uns die vielen freien Trainings, wo man kommen und gehen kann, wann man will. Dann in der Freizeit auch mal die Pfeile neu befiedern und für sich den optimalen Pfeil finden (insbesondere zu Beginn, wenn man noch mit weniger lbs schießt und sich die lbs-Zahl kontinuierlich steigert, ist das eine wahre Herausforderung) usw. Daneben noch die Band und die Arbeit. Dann vielleicht auch mal noch bisserl Sport machen, was mit Freunden unternehmen. So langsam geht mir die Freizeit aus... :D

    Sonst noch ein Bogenschütze hier? :)
     
  2. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 05.08.16   #2
    Noch nicht, aber ich hab das schon länger in Auge. ;)
    Frage:
    Wie bist du das denn angegangen?
    Die Bögen sind ja sicher nicht billig, gibt es die auch erstmal leihweise?
    Training gebucht zwecks Grundstellung etc ... ?
     
  3. metaljuenger

    metaljuenger Threadersteller Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 05.08.16   #3
    Ja, du, war bei mir auch so. Ich habe seit sicher 5 Jahren immer sabbernd vor dem Fernseher gesessen, wenn ich mal Robin Hood geschaut habe oder Hawkeye aus den Marvel-Filmen. Bin auch dauernd dabei, irgendwelche Bogenvideos auf Youtube zu schauen. Eigentlich bin ich ein absoluter Fan eines schönen englischen Lang-/Kriegsbogens. Das ist für mich persönlich die ehrlichste und spannendste Form des Bogenschießens, weil du keine Hilfen wie Visier (evtl. noch mit Peep-Sight wie beim Compoundbogen) oder Stabilisatoren etc. hast. Auch ist der Bogen aus einem Naturmaterial gefertigt und nicht aus irgendwelchen Carbon- oder anderen Hightechmaterialien. Allerdings ist ein Langbogen für Anfänger nicht geeignet, weil du direkt mit einem ziemlich strammen Zuggewicht startest, was du als Anfänger nicht lange durchhalten wirst.

    Um den Spaß nicht zu verlieren startest du also in der Regel entweder mit einem Recurvebogen (ganz klassisch) oder mit einem Compundbogen (wenn du es etwas mehr hightech haben willst und auch die entsprechende Kohle hast).

    Wie du schon richtig gesagt hast: zu Beginn musst du fast zwangsläufig ein Leihbogenprogramm belegen. Heißt: viele Bogengeschäfte leihen Recurve- oder auch Compoundbögen aus, bei denen du dann nach und nach kostenlos die Wurfarme (Recurve) oder das Flaschenzugsystem (Compound) austauschen lassen kannst, wenn deine Zugkraft zunimmt. Als ich zum Schnuppertraining hier in München war, haben wir glaube ich mit 16 lbs Wurfarmen geschossen. Das war (zumindest für mich, andere mögen damit gut zurecht gekommen sein) ziemlich mickrig. Die Trainerin hat gemeint, ich solle mir mal einen Bogen mit 18er-Armen holen. Der Fachmann im Bogengeschäft hat mich probieren lassen und hat mir dann direkt 22er Wurfarme gegeben. Diese sind mir nach den ersten Trainings eigentlich auch fast schon zu schwach. Ich werde denke ich ab September mal auf 26 Pfund gehen, das wurde mir im Geschäft auch so angeraten.
    Mich hat die komplette Ausrüstung zu Beginn jetzt knapp 150€ gekostet. Da sind enthalten:

    - Leihbogen (Recurve) mit Visier für ein halbes Jahr mit kostenlosem Tausch der Wurfarme
    - 8 Pfeile (du brauchst eigentlich 6, da sind aber 2 Ersatzpfeile dabei gewesen. Gerade zu Beginn kann man schonmal einen Pfeil daneben schießen, den man dann nicht mehr findet oder der kaputt geht)
    - Armschutz
    - Tab (ein Fingerschutz aus Leder, der die Finger beim Ziehen der Sehne schont)
    - Tasche
    - Köcher
    - Sehnenspanner
    - Bogenständer (wenn du deine Pfeile nach dem Schießen holst, dann stellst du den Bogen da rein, damit er nicht auf dem Boden liegt. Wenn du später mal einen Bogen mit Stabis hast, brauchst du das nicht zwingend, weil die Stabis den aufrecht halten)

    Bei mir kam dann nach und nach noch weiteres Zubehör dazu. Ein Ziel und ein Pfeilfangnetz. Meine Eltern haben einen ziemlich großen Garten und da wollte ich das mal probieren, wenn ich mal vorbeischaue. Und dann habe ich mir jetzt noch eine Ausrüstung gekauft, um Pfeile neu zu befiedern, da gerade zu Beginn doch mal die Vanes (sind sozusagen Feder aus Kunststoff) kaputt gehen, weil man die richtige Abstimmung von Pfeil und Bogen noch nicht gefunden hat.

    Ich habe bei uns im Verein auch einen anderen Schützen kennengelernt, der direkt mit Compound angefangen hat. Das reizt mich persönlich auch fast noch mehr als Recurve. Aber mir wurde jetzt schon öfter gesagt, dass der Umstieg von Revurce auf Compound leichter ist als andersrum. Deswegen mache ichs lieber so rum. Zudem ist ein Leihbogenprogramm für Compound nochmal deutlich teurer. Mal abgesehen davon, wenn du dir späßter einen ordentlichen Compound kaufst. Klar kannst du bei den richtig professionellen Recurves auch Kohle ohne Ende ausgeben, ist ja wie in der Musik. Du kannst ein Schlagzeug für 800 Euro kaufen und eines für 4000 €. Wenn du ordentliche Felle kaufst und stimmen kannst, dann bringt dir das 4000€ keinen so großen Mehrwert mehr. Irgendwann hast du dann doch einen abnehmenden Grenznutzen, um mal einen Abstecher in die VWL zu machen :)
    Und bis zu dem Punkt, wo du für mehr Geld nicht mehr einen wirklich großen Mehrwert bekommst, ist ein Compound dann doch teurer als ein Recurve.

    Ich rate dir auch: mach erstmal einen Schnupperkurs mit, damit du siehst, ob das wirklich was für dich ist. Kann ja auch sein, dass dir das so überhaupt rein gar nicht liegt. Dann ist es besser, du merkst das bei einem kostenfreien Schnuppertraining, als später, wenn du schon hunderte von Euro in Ausrüstung investiert hast :)

    Ich habe ein Schnuppertraining gemacht und mich danach dafür entschieden, weiterzumachen. Antrag für den Verein ausgefüllt und ab jetzt kann ich zu den offiziellen Trainingszeiten kommen und gehen, wann ich will. In der Regel sind dann da immer Trainer da oder auch andere Schützen, die einen bei den Einstellungen unterstützen. Wobei es hier halt auch immer darauf ankommt, wie sehr du dich damit beschäftigst. Ich machs halt so, dass ich abends statt fernzusehen extrem viele Videos zum Bogenschießen schaue. Nicht, weil ich meine, das machen zu müssen, sondern wirklich aus Interesse. So kommt man noch schneller in die Thematik rein.

    Es macht auf jeden Fall irre Spaß! Ein Schnuppertraining kostet ja nichts. Probiers auf jeden Fall mal aus! :great:
     
  4. doesofskaipod

    doesofskaipod Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.08.16   #4
    Ich habe auch mal eine Zeit lang Bogenschießen gemacht. Allerdings schon seit langem nicht mehr. Aber sehr gute Erinnerung, vielleicht sollte man das mal wieder aufwärmen. ;)

    Ich habe direkt mit dem Langbogen angefangen. Schönes klassisches Gerät und kein moderner Bogen, sondern quasi Vintage und das "ehrlichste" Bogenschießen.
    Da ist halt nichts mit wechselbaren Armen oder sogar Flaschenzügen. Allerdings heißt das nicht, dass die Dinger dadurch günstiger werden. ;)
    Dazu muss ich sagen, dass ich bei den Compoundbögen immer die Frage im Kopf habe, wie man es schafft trotz Zielsystem, Flaschenzug und Zughilfen noch Pfeile nebeneinander statt aufeinander zu setzen. :D ;)

    Ich finde für den Anfang ist der Langbogen schon hart. Meiner hatte 35 lbs., kein Zielsystem und man schießt nach Gefühl. Die lbs merkt man beim Schießen und gerade wenn man einen Parcours gelaufen ist mit 20-30 Zielen à 3 Pfeile, dann weiß man was man geleistet hat.
    Aber nichtsdestotrotz macht es Spass und ist absolut zu empfehlen. :great: :)
     
  5. winterd

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    Erstellt: 08.08.16   #5
    Hier!
    Hab zwar seit längerem keinen Bogen mehr in der Hand gehabt, aber ich schau immer noch ab und zu im Verein vorbei.
    Ausserdem bekomme ich immer noch genug mit, da mein Vater Trainer ist.

    Ich hab noch nie mit Visier geschossen, immer nur Blank. :)

    Wenn ich am PC bin kann ich mal ein paar Bilder von meinen Bögen suchen.
     
  6. metaljuenger

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    Erstellt: 08.08.16   #6
    Klar, gerne! :)

    Ich schieße aktuell mit einem billigen Leihrecurve, da gibt es leider nicht viel zu zeigen.
    Habe letzten Freitag beim Training von einem anderen Vereinsmitglied mal einen Stabi aufgeschraubt. Heiland, wie schwer so ein Bogen dann plötzlich wird :D

    Hast du dann eher 3D-Schießen gemacht?
     
  7. winterd

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    Erstellt: 08.08.16   #7
    Nur gelegentlich. Aber hauptsächlich ganz normal.
    Allerdings dann halt von den Entfernungen wie mir grad Lustig war. Zwischen 30m und 90m war da alles mal dabei. Obwohl sich das Hauptsächlich um die 40m abgespielt hat.

    Hier mal die Bilder:
    DSC00105.JPG DSC00101.JPG DSC00099.JPG

    Es gibt übrigens auch Vereine die das direkt anbieten.

    In München, bzw. Hochbrück, ist mein Vater auch öfters mit seinen Bogen-Schülern. Dort auf dem Olympia-Schießgelände findet unter anderem auch regelmäßig die bayerische Meisterschaft statt.
     
  8. metaljuenger

    metaljuenger Threadersteller Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 08.08.16   #8
    Der letzte Bogen gefällt mir am besten. Ein wunderschöner Langbogen. Was für ein Auszugsgewicht ist da drauf? :)

    Auf dem ersten Bild das Mittelteil direkt neben den Wurfarmen schaut auch interessant aus. Sowas hab ich noch nie gesehen. Ist das durch diese verschiedenen "Schichten" leichter oder was ist da der Vorteil?
     
  9. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 08.08.16   #9
    @metaljuenger
    Danke für die Ausführlichen Infos, super!

    Kostenlose Schnupperkurse gibt es bei uns leider nicht, unter Anfängerkursen für 80€ plus Leihbogengebühr geht gar nichts. :(

    Vielleicht guck ich, ob es im Urlaub mal irgendwo ein Angebot gibt ... :nix:
     
  10. metaljuenger

    metaljuenger Threadersteller Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 08.08.16   #10
    Das ist aber ein Unterschied, also Anfänger und Schnupperkurs.

    Schnupperkurse gibts bei uns auch ganz wenige und meines Wissens auch nur im Sommer. Das sind 2 oder 3 Termine im Jahr, wo man einen Abend für 2 Stunden mal hingeht, um zu schauen, ob das überhaupt was für einen ist. Da musst du mal schauen, sowas wird eigentlich recht oft angeboten, meist kostenlos oder zumindest gegen eine recht niedrige Gebühr von vll. 5 €. Kann ja evtl. auch sein, dass bei euch die Schnupperkurse schon ausgebucht sind?
    Anfängerkurse sind dann Kurse, die auch was kosten, weil du dort wirklich alles beigebracht bekommst. Wie man einen Recurvebogen zusammenbaut, genaue technische Einweisungen etc. Das hast du so ausführlich beim Schnuppertag halt nicht.

    Aber klar, du solltest schonmal schauen, ob das was für dich ist, bevor du da viel Kohle investierst.
     
  11. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 08.08.16   #11
    Der Unterschied ist mir schon klar. ;)
    Bei uns gibt es aber leider nichts kostenlos, auch kein Stündchen schnuppern.
    Offenbar haben das nicht alle Vereine nötig, neue Leute zu werben.
     
  12. winterd

    winterd Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.08.16   #12
    Das ist ein Spigarelli Revolution. Ne, leichter ist er deswegen nicht. Ist halt nur das Design.
    http://www.sherwood-bogensport.de/b...7/spigarelli-revolution-mitteilteil-25?c=2710
    http://www.sherwood-bogensport.de/b...rdini/270/bernardini-aladin-mittelteil?c=2462
    Den blauen (KAP Winstar II) gibt´s glaube ich gar nicht mehr. Der war mein erster Bogen.
    --- Beiträge zusammengefasst, 08.08.16 ---
    @GEH: Du kommst nicht auch zufällig aus Bayern, oder?
     
  13. metaljuenger

    metaljuenger Threadersteller Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 08.08.16   #13
    Cool, scheinen beides italienische Firmen zu sein, richtig? Wenn ja, wie kommts denn dazu?
    Seh ich das auf deinen Bildern übrigens korrekt, dass du Linkshänder bist, also den Bogen rechts hältst?
     
  14. winterd

    winterd Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.08.16   #14
    Nein, ich bin Rechtshänder. Die Bilder sind aber auch nicht spiegelverkehrt.

    Wie's dazu kam?
    Wie gesagt der KAP Winstar II war mein erster. Der und sein Vorgänger waren damals halt ziemlich verbreitet und ich habe halt auch einen genommen.

    Ein Bekannter aus dem Verein hatte dann einen Spigarelli in Schwarz-Silber. Der hat mir anfangs gar nicht gefallen. Aber irgendwann hab ich dann gesagt "der ist so hässlich, dass er schon wieder schön ist", und wollte dann auch einen.
    Den hat mein Vater irgendwo gebraucht gefunden und meine Oma hat ihn mir irgendwann mal zu Weihnachten geschenkt.
    In der Farb-Kombination habe ich noch keinen anderen gesehen.

    Und einen Bernardini Aladin hat mein Vater auch. In blau, mit optisch dazu angepassten Wurfarmen. Den hat er so komplett, auch gebraucht, bei Ebay für 250€ bekommen. Ein Schnäppchen. Der Neupreis War damals schon der selbe wie heute.
    Wir haben dann im Nachhinein mitbekommen das ein Bekannter von uns, aus einem anderen Verein, auch auf den Bogen bieten wollte. Dem wurde es aber von seiner Frau verboten da er ja schon genug hatte.
    Hat der blöd geschaut als er ihn dann bei meinem Vater gesehen hat. :D
    Der gefiel mir auf jeden Fall auch, und deshalb wollte ich halt auch einen.
    Das Mittelteil haben wir auch für 250€ über Ebay bekommen. :D
     
  15. lord-of-fire

    lord-of-fire Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.08.16   #15
    Hier, ich auch.

    Ich hab einen Fred Bear Black Bear mit 52 lbs. Der ist fast so alt wie ich selbst. Hab ich vor ein paar Jahren von einem sehr guten (und zwischenzeitlich leider verstorbenen) Freund gekauft, der selbst auch Langbögen gebaut hat. Hab einige seiner Bögen ausprobiert und der hier hat einfach von Anfang an perfekt gepaßt. In seinem Garten auf 20m oder so gleich die ersten drei Pfeile ins Kill.
    Und da ihm die 52 lbs eh zu schwer waren, hat er ihn mir zu einem recht guten Preis vermacht. Incl. ein paar Pfeile, Jagdspitzen und Jagdköcher.

    Aktuell liegt das gute Stück leider ungenutzt in meinem Büro rum und wartet auf Reaktivierung, die aber diesen Sommer noch erfolgen wird. Ich bau mir ein paar Ziele in den eigenen Garten und kann dann auch mal spontan aus dem Bürofenster oder vom Balkon ein paar Pfeile raushauen.
     
  16. metaljuenger

    metaljuenger Threadersteller Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 19.08.16   #16
    Schönes Teil :great:

    Ist halt aber auch wieder die Frage, ob du das darfst :)
    Ist dein Garten groß genug? Ich bin da schon lange am rumüberlegen, wie ich in meiner Freizeit schießen kann, ohne auf die Trainingszeiten im Verein angewiesen zu sein...
     
  17. lord-of-fire

    lord-of-fire Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.08.16   #17
    Warum soll ich das nicht dürfen - so lange ich niemanden damit gefährde?

    Eigentlich dürfte der Garten dafür etwas größer sein, aber es wird schon gehen. Ich will meine Ziele insbesondere an die Wand der Garage meiner Nachbarn bauen. Das ist mit denen abgesprochen und die Wand muß eh "irgendwann mal" neu verputzt werden, so daß es nicht schlimm ist, wenn mal ein Pfeil daneben geht.
    Außerdem will der Nachbar meinen Bogen dann auch das eine oder andere Mal benutzen dürfen und sich ggf auch einen kaufen.

    Bei uns in der Stadt gibts übrigens ein sehr gutes Fachgeschäft für Bogensport. Der Inhaber bietet Kurse für alle Levels und auch Reisen für Bogenjagd, die er auch selbst betreibt, an.
     
  18. winterd

    winterd Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.08.16   #18
    Schießstände müssen eigentlich abgenommen werden. Aber da das nichts öffentliches ist, ist es eine Grauzone. Ich sehe das eher so: Wo kein Kläger, da kein Richter.
    http://www.bogenundpfeile.de/Sicherheit/Schiessplatz.html

    Ebenso ist meines wissens nach das verwenden von Jagdspitzen in Deutschland verboten, da es da Probleme mit dem Waffengesetz geben kann. Bin mir aber nicht ganz sicher.
     
  19. lord-of-fire

    lord-of-fire Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.08.16   #19
    Letzteres ist tatsächlich so. Die benutze ich ja auch nicht, denn es wäre die reinste Verschwendung, diese Klingen mit Zielscheiben und Strohsäcken stumpf zu machen. Die hab ich nur, um sie bei Bedarf nutzen zu können. Also wenn bspw. die sog. Zivilisation zusammenbricht und ich das Abendessen für die Familie daher nicht mehr kaufen kann, sondern selbst erlegen muß.

    Wobei mir das WaffG relativ wurschd ist, denn das Einhandmesser, das ich fast immer dabei habe, ist danach auch illegal.
    Aber wie du schon so richtig sagst: Wo kein Kläger, da kein Richter.
    Und so lange ich mit Jagdspitzen oder Einhandmesser keine Personen angreife, wird sich wohl kaum jemand dran stören.
     
  20. metaljuenger

    metaljuenger Threadersteller Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 19.08.16   #20
    Klar, ich meinte ja nur: ich kenne deinen Garten nicht und wenn du halt daneben schießen solltest, kann das auch böse ausgehen. Als Bogenschütze musst du IMMER davon ausgehen, dass du daneben schießt, egal wie gut du bist. Jeder macht mal nen Fehler beim Release oder was auch immer und der Pfeil wird abgelenkt und fliegt plötzlich 50m weiter links in den Nachbargarten und triffst ein Kind, das dort spielt :nix: