boogies ... geht das überhaupt mit nem kb?

von Armin, 23.11.04.

  1. Armin

    Armin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.04   #1
    hi,
    also ich hab ein relativ kleines Keyboard (61 Tasten, ungewichtet)

    Jetzt hab ich mir eingebildet, boogies spielen zu müssen. Und ich muss sagen, ein neuer boogie geht relativ gut zu spielen (halt langsam). Aber mit der Zeit wirds immer schlechte :eek: . Je mehr ich übe, desto weniger spielen linke und rechte Hand zusammen und ich komm immer raus.
    Bisher hab ich das immer auf mein keyboard geschoben, weil im bandprobenraum haben wir ein klavier und damit gehts gut, weil ich widerstand der tasten spür... hab ich geglaubt. Heute aber im Vorspiel in der Schule (Flügel) hab ichs voll verkackt. Immer das selbe Prob, wie beim Keyboard :evil:

    tips fürs boogiespiel? Triolisch weiß ich scho, aber sonst...

    welche übungen soll ich machen? handunabhängigkeit L<-->R? für meinen geschmack sind meine händer eher zu unabhängig!
    ich weiß nicht, wo ich anfangen soll.
    Soll ich mal ein stückchen von mir aufm Keyboard gespielt online stellen? aber bitte nicht nur zum auslachen :D :D
     
  2. dnalor

    dnalor Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.04   #2
    Also Boogie aufm Keyboard ohne Gewicht kann ich mir schwer vorstellen ... aber eigentlich müsste es, zumindest rhythmisch, schon gehen, schliesslich gehts auch aufm Akkordeon.

    da würde ich sagen, du übst falsch.
    Ich finde auch, dass exaktes Zusammenspiel schwieriger wird, wenn man an ein richtiges Klavier gewöhnt ist und dann auf so ner Leiste spielt. Vor allem der ständige Wechsel wird Dir bestimmt weiterhin schwer fallen.

    Um in "Extremsituationen" (wie Vorspiel in der Schule) noch entspannt zu sein, musst Du schwerer üben als es dann beim vorspiel ist.
    einfach mal ein paar Möglichkeiten:
    - rhythmische Varianten - extrem punktieren, umgekehrt punktieren (erst die kurze, dann die lange Note, verschobene Triolen ... kreativ sein)
    - Augen zu
    - Anschlag variieren, also z.B. Töne binden, extremes staccatto, oder verschiedene abwechselnd gebundene/kurze Töne ...
    und irgendwann dann
    - schneller (aber nur, wenn Du exakt spielst, sonst verschlamperst Du das vorher geübte wieder!)

    Wenn Du weiter auf Leiste und Klavier spielen willst, musst Du wohl auf beiden üben ...

    Viel Glück, dnalor
     
  3. Armin

    Armin Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.04   #3
    ok, dass probier ich mal, wobei ich mir das mit dem rhythmus ned hab vorstellen können - immerhin ist der rhythmus z.T. krass: rechte Hand: 4 sechzentel, linke Hand: 3 achteltriolen.

    was ich vergessen hab zu sagen:
    ich hatte 10 Jahre Keyboardunterricht, also nix Klavier gewöht, aber mir hat es schon immer leichter gefallen am Klavier zu spielen. Das ding ist mir nur zu unflexibel, zu teuer, man muss es stimmen.... Aber auf nem Klavier von jemand anderem spiel ich immer gern :)
     
  4. DerDrache

    DerDrache Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.04   #4
    jaja. so geht es doch den meisten. mir eingeschlossen. keyboard mit 88 tasten und perfekter hammermechanik wär halt schon was ideales.
     
  5. Armin

    Armin Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.04   #5
    da bin ich wieder:

    ich wollte nur mal fragen, wie das bei boogies in der regel ist. Ich rede eher von deutschen boogies (nicht mainstream ^^... ach whatev')
    Ich dachte, jede Achtel sollte in triolisch gespielt werden (wie beim Shuffle). Aber jetzt hab ich mir aufnahmen angehört und mir scheint, der Kerl spielt rechts die Impro triolisch und linke Hand Begleitung normale Achtel.
    Wie gehörts/hört sich das Eurer Meinung nach am besten an?
     
  6. stefan64

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    Erstellt: 24.11.04   #6
    Hi - wenn Du Links Walking Bässe spielst, sollten diese gerade Viertel sein, am besten ein bischen vorn (aber in der Time bleiben!) und rechts dazu triolisch. Fang an mit komplett geraden Vierteln Links auf den Punkt mit Metronom und versuche zuerst das Metronom "totzuspielen"- erst wenn Du das wirklich kannst (und dann groovts schon gut....) fang an diese (auch wiede rmit Metronom) ein bischen vor dem Schlag zu spielen (also "nach vorne" gehen) - dazu rechts offbeat-betonte (du-DA-du-DA-du-DA....) triolische Achtel - dann ist's perfekt. Zusatztip (weisst Du sicher): fang Deine Sololinien möglichst auf einem Offbeat an (also auf 1-und 2-und etc.), nicht auf dem Beat, sie bekommen dadurch erheblich mehr Drive.

    ciao,
    Stefan
     
  7. Armin

    Armin Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.11.04   #7
    ok danke - das wird schwer...

    soll ich von anfang an beide hände spielen oder erstmal links und das "vorher" üben?
    was heißt walking bass? Nach der Definition von Jordan Rudess ist ein richtiger walking bass eh nur bei ner impro spielbar (irgendwo hingehen und dann wieder zurück) - ich spiele aber vorerst boogies nur vom Blatt!

    /Edit: danke, habs schon vor deinem edit kapiert ;) :great:
     
  8. dnalor

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    Erstellt: 25.11.04   #8
    Wer ist Jordan Rudess?
    walking bass " ... eh nur bei ner impro spielbar .." so ein Humbug. :mad:
    Du kannst den walking bass auch auf Noten aufschreiben und spielen.

    Wobei beim Boogie der w.b. nicht so üblich ist, denk ich. Die linke Hand kann ganz schön vertrackt sein, wenn Du so "rollende Oktaven" spielst, es gibt aber auch leichtere Begleitmuster (z.B. wo du ne Quinte greifst und den oberen Ton mit nem Ganzton drüber [Sexte] wechselst verworren, aber hab leider kein Notenprogramm hier ).

    Man kann dabei Achtel gegen Triolen spielen, aber auch beide Hände triolisch (am Anfang einfacher).
    Viel Hören ist wichtig!! Dann hast Du den "Drive" schon drin und musst es dir nicht über eine "nach vorn da-DU-da totspiel"-Erklärung einüben :D (Trotdem gut erklärt, stefan :great: )
     
  9. stefan64

    stefan64 HCA Tasten HCA

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    Erstellt: 25.11.04   #9
    @dnalor - Du hast natürlich recht.... bin halt ein Jazzer... :)

    Meinst Du sowas wie das beigefügte mit Boogiebass?

    ciao,
    Stefan
     

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  10. dnalor

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    Erstellt: 25.11.04   #10
    Ja genau :great: , das ist eine Figur, die es dann im Tempo ganz schön in sich hat (bei den Tonartwechseln).

    Unter "rollende Oktaven" fiele z.B. auch folgendes (wie gesagt leider kein Notenprogramm diese Woche)
    Alles Achtelnoten, C, D usw. ist tiefe Note, c, d usw. eine Oktave höher.
    ---
    C c E e G g A a ¦ B b A a G g E e¦
    ---
    das wäre für C-Dur Takte. (Klingt auch schon bisschen wie Rock'n Roll)

    Da gibts aber bestimmt auch einige Bücher oder Notensammlungen, die das erklären. z-B. Schmitz, Manfred: Boogie Woogie Jogging vielleicht.

    Das Problem ist halt auf den "leichten" keyboard-Tasten die Finger exakt zu kontrollieren, damit der Rhythmus stimmt.
     
  11. Armin

    Armin Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.11.04   #11
    jo, die beiden rhythmen hab ich schon entdeckt.
    Außerdem gabs noch
    FC, FC, G#, A, ....
    Beispiel in F-Dur
    und
    G d e d
    Beispiel in G-Dur
    und
    C, C, D#A, C, EG, C, D#A, EG
    Beispiel in C-Dur
    -----
    kann ich die alle triolisch und dann links 8tel, rechts triolisch spielen?
    soll ich von anfang an beide hände gleichzeitig spielen?

    das hauptproblem beim keyboard ist, dass alle tasten, die man berührt sofort "runterfallen", also muss man sehr exakt spielen - beim dicken Klotz darf man schon mal die 4 Tasten außenrum antippen ^^
     
  12. dnalor

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    Erstellt: 30.11.04   #12
    kann ich die alle triolisch und dann links 8tel, rechts triolisch spielen?
    - kannst Du. Aber: mach es Dir am Anfang möglichst einfach. Kompliziert gehts dann immer noch.

    soll ich von anfang an beide hände gleichzeitig spielen?
    - wenn du es kannst, klar. Wenn nicht: getrennt üben (und zwar möglichst spezifisch das, was nicht klappt) und dann zusammenfriemeln. Meistens gibt es ein paar Stellen, die gehen gleich, und dann gibts Sachen, die musst Du getrennt üben.
     
  13. Armin

    Armin Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.12.04   #13
    ich hab das ganz spezielle problem: die boogies sind ziemlich detailliert geschrieben. Also auch, wann ich triolisch und wann ich achtel spielen soll. Auf der Beispiel-CD ist das exakt so gespielt.
    Hört sich aber scheisse an.
    Und wenn man von dem Autor aufnahmen hört. Also von den CDs, die er verkauft. Hat er größtenteils nen anderen rhythmus drauf, der klingt 3x so gut, aber ich check ned genau, was er spielt. Das geht einfach viel zu schnell...
     
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