"Both Sides Now" - Ideen, Vorschläge?

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Swingaling

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Hallo in die Runde,
ich feiere nächstes Jahr einen runden Geburtstag und möchte, nachdem das beim letzten Mal aus verschiedenen Gründen nicht geklappt hat, gern ein musikalisches Programm machen, bei dem ich - neben anderen - auch gern ein oder zwei Songs singen würde, die ich mag. U. a. liebäugele ich mit diesem Song, der für mich etwas von einer Lebensbilanz hat und den ich in den letzten Jahren selbst oft gehört habe. Ich habe das Stück mit einem Karaoke-Piano-Track eingesungen, würde aber für die Feier versuchen, eine Piano-Begleitung zu organisieren, um mit der Phrasierung noch etwas mehr Lebendigkeit und Personalisierung herauszuholen.

Abgesehen von den technischen Problemen, die man hört und die ich mit meiner Gesangslehrerin noch angehen muss: Wie findet ihr's insgesamt? Ich habe natürlich ein bisschen Ehrfurcht vor dem Stück, weil es so bekannt ist, da hat ja irgendwie jeder das Original im Ohr, deshalb will ich das nicht verhunzen.

Danke!
LG
Swingaling
 
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How about a link? ;)
 
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  • #3
Sorry, der Track war noch offen, deshalb hat es nicht geklappt. ;-)
 
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Wie findet ihr's insgesamt?
Wirklich schön und berührend dargeboten 👍

Abgesehen von den technischen Problemen, die man hört und die ich mit meiner Gesangslehrerin noch angehen muss:
Bei den Höhen, aber das ist schon fast verzeihlich, weil authentisch.

Ich habe natĂĽrlich ein bisschen Ehrfurcht vor dem StĂĽck, weil es so bekannt ist, da hat ja irgendwie jeder das Original im Ohr, deshalb will ich das nicht verhunzen.
Keine Sorge: Ich höre, da hat sich Jemand das Stück zu eigen gemacht, für die eigene Botschaft. Toll.

Ich habe das StĂĽck mit einem Karaoke-Piano-Track eingesungen, wĂĽrde aber fĂĽr die Feier versuchen, eine Piano-Begleitung zu organisieren, um mit der Phrasierung noch etwas mehr Lebendigkeit und Personalisierung herauszuholen.
Kommt auf das Umfeld an, ob das wirklich nötig oder sinnvoll ist.
 
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  • #5
Wirklich schön und berührend dargeboten 👍
Danke schön!
Bei den Höhen, aber das ist schon fast verzeihlich, weil authentisch.
Ja, das ist meine Dauerbaustelle, leider. Ich könnte mir auch vorstellen, dass mein - sehr wohlwollendes - Geburtstags"publikum" darüber hinwegsehen würde, da stehe ich mir vielleicht mit meinem eigenen Anspruch im Weg. ;-)

Kommt auf das Umfeld an, ob das wirklich nötig oder sinnvoll ist.
Es wäre wahrscheinlich kein großer Zusatzaufwand, weil ich sowieso für die "Kaffeezeit" gerne jemanden hätte, der schöne Pianobegleitung macht. Ich müsste dann nur das Programm entsprechend anpassen, damit die Person das nach Zeit abrechnen kann. Für später wird es dann noch andere musikalische und sonstige Beiträge und "normale" Musikbeschallung aus der Playlist geben.
 
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Ich habe natĂĽrlich ein bisschen Ehrfurcht vor dem StĂĽck, weil es so bekannt ist, da hat ja irgendwie jeder das Original im Ohr

Ich habe noch nie etwas von diesem Lied gehört. Edit: Okay - Joni MItchell ist nicht meine Baustelle.

Überwiegend schön gesungen. Warum änderst du nicht einfach an den schwieirigen Stellen die Melodie leicht ab, dass sie besser für dich passt?

...
 
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  • #7
Edit: Okay - Joni MItchell ist nicht meine Baustelle.
War vielleicht vor deiner Zeit. Ich habe Neil Young und Joni Mitchell aber auch erst später entdeckt, als ich generell Folkmusik für mich wiederentdeckt habe.


Warum änderst du nicht einfach an den schwieirigen Stellen die Melodie leicht ab, dass sie besser für dich passt?
Hängt vielleich mit der "Ehrfurcht" zusammen. Ich habe es aber auch erst einmal im Gesangsunterricht vorgesungen, also noch nicht groß geübt. Kann also noch besser werden. Falls nicht, überlege ich noch mal neu, wie ich mir das Stück anders zueigen machen kann.
 
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Hi, ich finde, das klingt stimmlich um ein paar Ecken besser als das letzte Mal.
 
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Passt doch, oder?

Nur ein paar Anmerkungen:
1) Deine Version ist höher, als die Originalversion, die ich auf U2B gefunden habe. Vielleicht den Karaoke-Piano-Track runtertransponieren? (Das geht technisch. Falls Du die Mittel dafür nicht hast, kann hier bestimmt jemand aushelfen.) Dann müsstest Du nicht mehr sooo hoch gehen.
2) Und wenn Du schon dabei wärest, könntest Du auch eine Tonhöhe für den gesamten Track auswählen, die sowohl für Dich gut singbar als auch auf einem realen Piano gut spielbar ist. Es muss ja nicht die originale Tonhöhe sein. Hat Deine Gesangslehrerin ein Piano und kann es auch spielen? Vielleicht könnte sie Dich bei der Transponierung unterstützen?
 
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  • #10
War vielleicht vor deiner Zeit.

Ich habe als Pubertant nur Musik gehört, die vor meiner Zeit war, denn ich hatte einen 5,5 Jahre älteren Bruder: Neil Young gehörte auch dazu, Bob Dylan, Led Zeppelin, Frank Zappa, Stones, Hendrix, Bowie und natürlich die Beatles. Aber Joni MItchell hat es nie so ganz in mein Bewusstsein geschafft. Warum weiß ich nicht. Vielleicht, weil sie eine Frau war. Klingt bekloppt, ist aber durchaus möglich, dass meine Vorbilder im Alter von 12 bis 16 überwiegend männlich besetzt waren. Man(n) suchte ja Identifikationsfiguren.

1) Deine Version ist höher, als die Originalversion, die ich auf U2B gefunden habe.

Das ist doch schon mal eine gute Nachricht.

---
 
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  • #11
Passt doch, oder?

Nur ein paar Anmerkungen:
1) Deine Version ist höher, als die Originalversion, die ich auf U2B gefunden habe. Vielleicht den Karaoke-Piano-Track runtertransponieren? (Das geht technisch. Falls Du die Mittel dafür nicht hast, kann hier bestimmt jemand aushelfen.) Dann müsstest Du nicht mehr sooo hoch gehen.
2) Und wenn Du schon dabei wärest, könntest Du auch eine Tonhöhe für den gesamten Track auswählen, die sowohl für Dich gut singbar als auch auf einem realen Piano gut spielbar ist. Es muss ja nicht die originale Tonhöhe sein. Hat Deine Gesangslehrerin ein Piano und kann es auch spielen? Vielleicht könnte sie Dich bei der Transponierung unterstützen?
Ich dachte, das wäre in Fis-Dur, also die Version, die ich auch als Begleitung bei einem einschlägigen Online-Notenhändler gefunden habe. Die hat aber 6 Kreuze, das mag meine Gesangslehrerin nicht spielen, die zwar hervorragend singt und unterrichtet, aber nicht jede Begleitung spielen kann. ;)Aber das mit dem Heruntertransponieren lassen ist eine gute Idee, ich glaube, da kennt sie sogar jemanden, der das kann. Ansonsten höre ich mich noch mal im Forum um.
 
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  • #12
Ansonsten höre ich mich noch mal im Forum um.

Oder für 3 Euro maßschneidern. Tonart ändern, einzelne Instrumente ausblenden, Einzähler auf Wunsch.



Gibt noch andere Versionen. WAr jetzt auf die Schnelle.
 
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  • #13
Ich kenne eine schöne Darbietung von Hayley Westenra. Die ist wohl in ADur.
Joni Mitchell (ich habe gerade mal geschaut, eine Live-Darbietung 1969 von ihr war in G-Dur) macht ja gerne ihre speziellen groĂźen TonsprĂĽnge, beinahe wie Jodeln (positiv gemeint)

Mir ist aufgefallen, wenn du deine Töne etwas mehr schwebend mit leichtem Vibrato singst, dann triffst du diese Sprünge viel besser, als wenn du versuchst sie exakt zu treffen.
 
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  • #14
Oder für 3 Euro maßschneidern. Tonart ändern, einzelne Instrumente ausblenden, Einzähler auf Wunsch.



Gibt noch andere Versionen. WAr jetzt auf die Schnelle.
Super, danke dir, das gucke ich mir mal genauer an - ich sitze leider noch wegen was anderem am Rechner...
Ich kenne eine schöne Darbietung von Hayley Westenra. Die ist wohl in ADur.
Joni Mitchell (ich habe gerade mal geschaut, eine Live-Darbietung 1969 von ihr war in G-Dur) macht ja gerne ihre speziellen groĂźen TonsprĂĽnge, beinahe wie Jodeln (positiv gemeint)

Mir ist aufgefallen, wenn du deine Töne etwas mehr schwebend mit leichtem Vibrato singst, dann triffst du diese Sprünge viel besser, als wenn du versuchst sie exakt zu treffen.
Danke auch dir, die Version kenne ich gar nicht, da gucke ich heute Abend mal auf YouTube.

Was du im letzten Satz schreibst, ist mir beim Anhören der Aufnahme auch aufgefallen. Ich bin mir nur noch nicht sicher, ob ich das bewusst steuere oder ob das Zufallstreffer sind. Ich neige aber generell dazu, mich etwas zu verkrampfen, um die Töne möglichst genau zu treffen. Das ist der Intonation paradoxerweise oft sogar hinderlich.
 
  • #15
Ich neige aber generell dazu, mich etwas zu verkrampfen, um die Töne möglichst genau zu treffen.
Ja ich kenne das auch bei mir, wenn ich Flöte spiele, dann kann ich den Ton schwingen lassen, wenn ich singe, konzentriere ich mich zu sehr darauf, die Tonhöhe exakt zu treffen.
Bei diesem Lied würde ich versuchen, zum Üben an die Grenzen zu gehen. Damit meine ich, gerne auch mal ein zwei Töne höher und schneller üben, oder nur auf Vokale, dann nur auf Konsonanten + Vokale.
Den Text perfekt zu lernen ist natĂĽrlich auch so eine Sache, bei einem doch eher komplexeren Text, damit man sich nicht verhaspelt. Dann muss man sich schon mal nicht auch noch darauf konzentrieren.
 
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  • #16
Hab einfach den Mut die für Dich richtige Tonart zu finden und in Deiner Vocal Range zu singen. Ein Vocal Coach hilft auch die Töne stabiler singen zu können und von der Bauch in die Kopfstimme zu gleiten (und umgekehrt).
 
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  • #17
Abgesehen von den technischen Problemen, die man hört und die ich mit meiner Gesangslehrerin noch angehen muss: Wie findet ihr's insgesamt?
Schöne Stimme, passt zu dem Stück.
Erstens, wirklich schöne Stimme; zweitens, du kannst wirklich singen.
Ich finde es insgesamt gelungen.
Ich finde deine Version mit dem Piano sogar schöner als die Original-Version von Joni Mitchell mit Gitarre.
Ich habe etwas in Youtube durchgesucht. Frank Sinatra, Judy Collins und noch andere haben den Song versucht zu singen.
Mir gefällt tatsächlich deine Version am besten.
Der Song ist ein Song, der simple leise Piano-Begleit-Akkorde verlangt, und wo die Gesangs-Stimme laut und deutlich verständlich im Vordergrund zu stehen hat, wie auf deiner Aufnahme.
Schrummel-Gitarre wie bei Joni Mitchell klingt nicht so schön dazu.
Sinatra und Collins haben leider so ein ganzes Band-Arrangement, was den Song totspielt.
Das Stück an sich ist ja auch ein sehr schönes, mit einer schönen Melodie.
Und kein einfaches StĂĽck zum singen. Alle Achtung, Hut ab!
Joni Mitchel war zu ihrer Zeit auch eine sehr gute Sängerin mit nicht gerade geringem Stimmumfang. Respekt, dass du dieses Stück so gut singen kannst.

Wenn es dir im Refrain zu hoch wird, könntest du es insgesamt ein paar Halbtöne tiefer singen/transponieren.
Oder aber ein paar Halbtöne höher singen/transponieren, und beim Refrain eine ganze Oktave tiefer singen.
(Der Refrain setzt ja auch nach einer kurzen Pause ein, da wĂĽrde es gut passen, den Refrain eine Oktave tiefer anzusetzen.)
Dann musst du bei den Strophen nicht tiefer gehen als du kannst, und beim Refrain nicht höher, als für dich bequem ist.
Und das kann sogar sehr interessant klingen.

Johnny Cash hat in seinen jungen Jahren "Long Black Veil" gesungen, wobei er im Refrain nach oben ging. Auf "American Recordings" konnte er beim Refrain schon nicht mehr so hoch singen, da hat er einfach eine Oktave tiefer gesungen. Das klang auch sehr stark und emotional.

Etwas "BrĂĽchigkeit" in der Stimme finde ich sogar charmant.

Und, das war ja auch deine Ăśberlegung, bei der Feier das Lied nicht zum Playback, sondern mit einem echten Pianisten zu spielen.
Erstens, das sieht einfach viel besser aus, selbst wenn der Pianist nur die Begleitakkorde ganz simpel und einfach auf dem Piano-Keyboard spielt. Und ehrlich, mehr braucht es nicht, mehr sollte es auch nicht sein. Deine Stimme trägt den Song.
Und zum anderen, kann der Pianist auf dein Timing eingehen, etwa, wenn du aus emotionalen-interpretatorischen Gründen hie und dort mal etwas das Tempo raus nehmen möchtest.
Und, der Pianist kann mit Anschlag-Dynamik mehr "Leben" in den Song bringen, als es ein Playback kann.

Manchmal kann es sehr berührend wirken, etwa die Strophen in "normaler" Strophen-Stimmlage und normaler Lautstärke zu singen und zu spielen, um beim Refrain (der ja quasi eine "Zusammenfassung" oder "Lehre" oder "Erkenntnis" aus dem, was in den Strophen geschildert wird), eine Oktave tiefer, etwas leiser und möglicherweise sogar etwas langsamer zu singen und zu spielen.

Je nachdem, wieviel Freude es dir macht, diesen Song zu deinem eigenen Arrangement zu machen, hast du das Potenzial, deine ureigene Version des Songs zu schaffen.

GrĂĽĂźe
 
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  • #18
Wow, vielen Dank fĂĽr das dicke Lob! Das freut mich wirklich sehr! :love:

Das mit dem Transponieren muss ich ausprobieren, meine "Problemlage" ist nämlich genau mittendrin, wahrscheinlich auch in anderen Transpositionen. Aber ich probier's aus, versprochen.

Das Stück ganz eigen zu gestalten, wäre mir am liebsten, aber da muss ich schauen, wie gut sich das mit dem Pianisten realisieren lässt, den ich im Auge habe. Es ist am Ende eine Kostenfrage, denn der ist Profi. Vielleicht kann ich aber auch die Frau dafür gewinnen, die unseren Chor am Klavier begleitet, das wäre dann ein Freundschaftspreis, und sie spielt auch sehr gut.
Ich singe viel lieber mit echter Piano-Begleitung aus genau den Gründen, die du erwähnt hast, aber ich habe dafür früher immer viel Geld bezahlt und kann mir das in der Form nicht mehr leisten. Zumal das Gesangscoaching ja auch noch dazu kommt. Das Alleine-Laufen traue ich mir (noch) nicht zu.
 
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  • Ersteller
  • #20
Dass ich das Gefühl habe, ohne professionelle Anleitung (bzw. eher Feedback) nicht beurteilen zu können, wie es klingt, ob es berührt, etc. pp. Was auch daran liegt, dass ich allein lebe und kein unmittelbares familiäres oder Freundes-Umfeld habe, dem ich das mal vorsingen könnte. Letzteres war übrigens auch schon so, als ich noch nicht allein gelebt habe.
 
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