brasilian rosewood vs. indian rosewood

von screamer04, 11.04.06.

  1. screamer04

    screamer04 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.06   #1
    hi!
    könnt ihr mir erklären, inwiefern der klangunterschied zwischen brasilian rosewood und indian rosewood griffbrettern ist?
    gibts da irgendwelche unterschiede in der bespielbarkeit?
    welche sonstigen eigenschaften unterscheiden die hölzer?
     
  2. Sele

    Sele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.06   #2
    Griffbretter haben keinen hörbaren Unterschied das ist ein irrglaube. Der unterschied ist einfach der, dass das braslianische unter Naturschutz steht, auf den "original" Paulas drauf war und deswegen höhere Sammlerpreise hat. Zudem hat es eine etwas andere optik. Schau dir mal die R4 von Hoss an (www.piller.at/music), die besitzt das begehrte Rio Palisander Holz :)

    Gruß

    P.s.: Du willst es wohl vor dem kauf einer Les Paul sehr genau wissen, oder ;)?
     
  3. MAI

    MAI HCA Gitarren/Amps HCA

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    Erstellt: 11.04.06   #3
    Gut erkannt SELE. Zeigt dein Fachwissen und zeigt auch, daß bei gewissen Stichworten bei Dir die richtigen Lämpchen anspringen.:D
    Zur Frage: klanglich kein Unterschied ( für 99,9999999 % der Erdbevölkerung )
    Das Eine ist mittlerweile geschützt, daher auf neuen Gitarren nur noch die Restbestände verbaut, also selten. Das andere gibts noch und man kennt den Unterschied nicht ( evtl. nur optisch, Beizung mal nicht berücksichtigt )
    Als Beispiele zwei Bilder:
    links indisch, rechts brasilianisches ( Rio ):
     

    Anhänge:

  4. screamer04

    screamer04 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.06   #4
    vielen dank, dass ihr mich darüber aufgeklärt habt :great: !
    gibt gleich mal 2 gute bewertungen :D !
     
  5. RokhA

    RokhA Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.06   #5
    Hi, noch eine Frage zu diesem Topic. Ist der brasilianische Palisander immer so stark getigert oder gibt es den auch ziemlich dunkel, fast ebenholzartig?
     
  6. Sele

    Sele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.06   #6
    Es kann auch sehr dunkel sein ja:
    Rio Palisander

    Aber eben auch recht hell:
    [​IMG]

    Gruß
     
  7. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

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    Erstellt: 12.04.06   #7
    Es ist wirklich kein klanglicher Unterschied zwischen den Palisander Arten (sehr wohl aber zu Ahorn oder Ebenholz - das macht die LP Customs so "bright").

    Rio Palisander ist eben viel schöner und riecht lecker. Und es war auf den originalen Gibsons in den 50ern und Fenders von 59-68.

    Gibson hatte Anfang 2003 einen Sonderlauf mit Rio Palisander, dies sind sehr begehrte Sammlergitarren.

    Hier meine R4 von 2003

    [​IMG]

    [​IMG]
     
  8. Morloc

    Morloc Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.06   #8
  9. Sele

    Sele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.06   #9
    Das ist das was auch Thomas Kortmann mal gesagt hat, allerdings hab ich von anderen Gitarenbauern auch schon was anderes gehört.

    http://www.gitarrist.net/Interview_Thomas_K.118.0.html

    Gruß
     
  10. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

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    Erstellt: 12.04.06   #10
    SELE, was sind das für Abalone Inlays in Deinem neuen Avatar?
     
  11. Sele

    Sele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.06   #11
    Das sind die meiner Lite Ash, die sind sehr Verrückt! Da ist jegliche Sorte drauf, im zwölften bund hab ich z.B. einen "Blinden"-Dot. Also einer der beiden ist total weiß, außer an an einer Seite des Randes, da sieht man dann das typische "Abalone" funkeln. So ähnlich sieht's dann auch im 9. Bund aus, dort ist der Dot auf'm ersten Blick weiß fällt etwas licht drauf wird's leicht grün/blau. Na ja die Klampfe ist eh irgendwie Krank, aber sie klingt erstaunlich gut - wie du ja gehört hast.

    Gruß
     
  12. BF79

    BF79 HCA - Gitarren HCA

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    Erstellt: 12.04.06   #12
    Von allen Hölzern, die in der LP verbaut werden, hat das Griffbrett wahrscheinlich noch den geringsten Einfluß auf den Sound. Spiel mal eine Strat mit Ahorn- und eine identische Strat mit Rosewood Griffbrett. Der Unterschied ist schon hier marginal, obwohl sich diese Hözer noch stark unterscheiden. Am Aussehen kann man das Holz kaum erkennen. Ich habe eine Gitarre, bei der sieht das Griffbrett ziemlich genau so aus wie auf dem Foto von Hoss. Soweit ich weiß, ist das kein Brazilian Rosewood.
     
  13. ragara

    ragara Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.06   #13
    Wer da einen Unterschied hören will, der hört ihn wahrscheinlich auch, so wie er dann wohl auch Flöhe am Husten unterscheiden kann. :cool:
    Richtig ist: Rio Rosewood wird heute eigentlich nicht mehr, oder besser - kaum noch verbaut. Diese Einschränkung ist für alle bestimmt, die irgendwo noch ein Stück liegen haben und schreien: "Ich hab´s verbaut!" :rolleyes:
    Rio Rosewood ist schlicht zu teuer und eben - geschützt.
     
  14. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

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    Erstellt: 12.04.06   #14
    Bei den großen Herstellern. Beim kleinen Edelbauer, ja selbst bei PRS gibt es Braz. ohne Probleme. Und bei Warmoth kostet es gerade mal $46,- Aufpreis bei Halsbestellung.
     
  15. PerregrinTuk

    PerregrinTuk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.06   #15
    Was man noch anmerken könnte ist, daß das Rio Palisander (brazillian) einen höheren Eigenfettanteil besitzt, was zu einer erhöhten Robustheit führt. Dadurch sieht man auch rein optisch noch den Fakt, daß es immer leicht "speckig" erscheint und nur in den seltnesten Fällen "trocken" aussieht.
    Zudem ist die Proendichte des Rio's oft recht groß, trotz des extrem langsamen Wuchses, was sich natürlich auch in der Robustheit widerspiegelt. (Höhere Materialdichte)
     
  16. ragara

    ragara Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.06   #16
    ...nicht trotz, sondern gerade wegen des langsamen Wachstums! ;)
     
  17. RokhA

    RokhA Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.06   #17
    Hallo ragara,

    Woher hast Du das denn? Afaik hat die Porengroße etwas mit der Holzart zu tun, nicht mit dem Wachstum.
     
  18. RokhA

    RokhA Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.06   #18
    Mist. Doppelpost. Sorry. Bitte löschen.
     
  19. RokhA

    RokhA Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.06   #19
    Die Porengröße hängt von der Dichte des Holzes ab. Die hängt von der Größe und Anzahl der Zellräume ab. Harte Hölzer sind feinporig, dicht und schwer, z.B. Ahorn und Esche. Weichere Hölzer sind leichter und grobporiger z.B. Erle Pappel und Fichte.

    Warum bei schnelleren Wachstum das Holz feinporiger sein soll, kann ich mir nicht vorstellen. Feinporigkeit aufgrund langsameren Wachstums, z.B. wegen Wasermangels schon eher.
     
  20. ragara

    ragara Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.06   #20
    mag sein, dass ich falsch liege, aber ich dachte immer, dass dichte Hölzer eben auch auch langsamer wachsen. Aber ich will mich da - um Himmels willen - nicht mit Berufeneren anlegen.
     
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