Brauche Hilfe bei Raumoptimierung von Übezellen!

von Metus, 11.12.07.

  1. Metus

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    Erstellt: 11.12.07   #1
    Hallo Leute!


    Ich brauche eure Hilfe!

    Bei uns an der uni (Fakultät für Musiktherapie) gibt es einige kleine Übezellen.
    Jedoch sind die eine absolute Zumutung, wie ihr mir nachher vielleicht zustimmen werdet :)

    Die "Baupläne" habe ich unten angehängt.
    Die Räume haben völlig kahle Betonwände, dadrin knallts also ohne Ende.

    Das einzige was etwas schalltauglich ist, ist vielleicht der Teppichboden, das ist so ein typischer "harter" Büroteppichboden (war früher mal ein Bürogebäude)

    In den Räumen stehen Hauptsächlich Klaviere, auch Übeschlagzeuge mit Gummipads, aber einer richtigen Hihat (Das ist echt nur mit Gehörschutz richtig zu spielen, auch beim klavier wärs echt am Besten). Auch getrommelt (Djembe, Cajon, Vibraphon) wird dort drin.
    Also brauchen wir eine "Universaloptimierung", nicht auf ein bestimmtes Instrument zugeschnitten.

    Wie würdet ihr da dämpfen, ich hab leider echt nicht viel Ahnung von Schalloptimierung.
    Und vor allem mit WAS?

    Da auch bei usn das Geld vorne und hinten fehlt, gibt es einige "Regeln" ;)

    Das ganze sollte möglichst billig sein. Wir schauen zwar dass wir Sponsoren bekommen oder sonst irgendwie billig an das Zeug kommen. Je billiger das wird, desto eher zahlt die Uni.

    Das Ganze muss auch in die Brandbestimmungen passen, Eierkarton scheidet also aus




    Gibt es irgendwelche "Brennpunkte" an wo man sagen kann, wenn man, keine Ahnung z.B. an die Mitte der Wand ein 15cm Streifen Noppenschaum hinklebt hilft das schon mal?



    Wäre echt klasse wenn ihr uns helfen würdet!
     

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  2. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 13.12.07   #2
    Ich habe vor ein paar Jahren von einem Projekt gehört, da hatte die Musikhochschule einen Deal mit der Kunsthochschule gemacht.

    Die Kunsthochschule hat viele und u.a. auch große "Kunsterke" (im weitestenen Sinne drei dimensionale Bilder), die in erster Linie dazu da waren, eine ungegelmäßige Wandstruktur abzubilden, geschaffen. Diese wurden an die Wände in den Musikräumen montiert.

    http://www.mbakustik.de/main.php?target=coralreef&userid=cc8c61a7e1c060b0c28f8b62c6a01cbb
    Die Kunstwerke fungieren quasi als Diffusoren, wie z.B. solche Platten im Link.
    Es sah auf jeden Fall besser aus und hat nach Aussage der Musiker dort sehr viel gebracht (im Vergleich zum nacktem Raum).

    Dafür hat die Musikschule zu Festivitäten der Kunsthochschule Bands gestellt.

    Topo :cool:
     
  3. Metus

    Metus Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.12.07   #3
    okay, danke, ist schon mal ein guter tipp!

    Wo wären denn in diesem Raum so die wichtigen Punkte wo man sowas am besten hinhängt daamit man am meisten wirkung hat?
     
  4. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 14.12.07   #4
  5. mika

    mika HCA - Raumakustik HCA

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    Erstellt: 22.12.07   #5
    Also das beste wäre erstmal die Decke in beiden Räumen mit Akustikdeckplatten abzuhängen.
    Also sowas: [​IMG]
    Die kostenh für ein solches system, wie es eigentlich überall eingestezt wird , wo der nachhall unauffällig bedämpft werden soll, kostet im schnitt 30,- / qm

    An die Wände kann man ohne größeren Aufwand. in irgendeiner Weise eingepackte Dämwolle anbringen. Die ist auch von den Brandschutzbestimmungen her optimal. Man muss nur sehen wie man sie einpackt. ;) eine sehr billige Variante wäre zb diese hier:
    Absorber Bau Doku mit Bildern
    Allerdings müsste der Stoff noch auf grund des Brandsschutzes behandelt werden.
    ich wünsche noch frohe Feiertage, ein gesegnetes Weihnachtsfest, und einen guten start ins neue Jahr.
    peace
    mika
     
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