Bridge mit großem Einstellbereich

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Moin Forum!

Wie im Titel zu erkennen, suche ich eine Brücke mit großem Einstell-/Regelbereich.
Insbesondere brauche ich etwas mehr Spielraum in die Länge, um die Intonation optimal einstellen zu können, fehlt mir da leider ein ganz bisschen was...
Geht speziell um eine stinknormale LP-Style Gitarre (von J&D).
Ob Rollerbridge oder was für Reiter auch immer ist mir eigentlich relativ egal!
Bolzenabstand ist 74mm, also nix besonderes.

Leider steht bei den meisten Produkten im Netz kein Maß/Info zum Einstellbereich, deswegen hab ich selber noch nicht wirklich was finden können.
Gibt's da was mit größerem Einstellbereich als üblich?
Ich hoffe sehr auf eure Erfahrungen, ob's da was gibt, was mir helfen kann!

Danke schonmal :geek:

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Da fällt mir nur die Harmonica Bridge ein, die muss aber im rechten Winkel zur Saitenführung montiert werden.
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Zur Not kann man einen Reiter eventuell auch rausnehmen und um 180° gedreht wieder einsetzen. Das habe ich auch schon mal gemacht.
Ich frage mich aber auch, warum brauchst du das, spielst du mit besonders dicken Saiten, oder ist der Steg ungewöhnlich hoch oder niedrig?
 
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Nunja, mit Bridges für LP-Style Gitarren bist du konstruktionsbedingt immer der A....wenn du extreme Einstellungen brauchst (zB. für ne drob C-1.String oä) ... mit Strat- Style Bridges ist da schon mehr drin.
Zur Not eben das Teil versetzen ... wobei die Harmonica Bridge (von Pickupspezialist Ben zen Berg angebracht) da schon mehr Spielraum als üblich gibt,
Gruß,
Bernie
 
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Ich habe verschiedene Brücken für Les Paul/335 und Byrdland/L-5 ausprobiert.
Die Brücken von Gotoh bieten das beste Preis-/Leistungsverhältnis und sind sogar im Preis gefallen.

Hier eine Liste mit Preisen von 2020:
Gotoh GE104B G TOM-Style Bridge : 47,5g, Einstellbereich: 0,8cm, €35
Original Gibson ABR-1 : 50,5g, Einstellbereich: 0,7cm, €35-40
Schaller GTM Bridge G : 53,0g, Einstellbereich: 1,0cm, €77 (Schrauben sehr schwergängig)
Gotoh GE103B GG TOM-Style Bridge: 55,0g, Einstellbereich: 1,0cm, €38
ABM 2500g-RE Bridge : 65,0g, Einstellbereich: 0,8cm, €97

Für Jazz-Gitarren, bei denen die Decke schwingen können muss, ist die leichte Gotoh GE104B ideal.
Das macht den Ton luftiger und heller, Gewicht frisst hier Schwingungsenergie.
https://www.thomann.de/de/gotoh_ge104b_g_tom_style_bridge.htm* €29,90

Für Les Paul und ES-335 (Solidbody und Semi-Hollow mit Center Block) ist die größere Gotoh GE103B ideal
und bietet einen 3mm längeren Einstellbereich für die Saitenreiter.
https://www.thomann.de/de/gotoh_ge103b_t_n_tom_style_bridge.htm* €29,90

Ein paar Tipps: Die Brücke setzt man einfach auf. Das Kerben und Feilen muss man selbst durchführen.
Zum Stopbar nach hinten ein wenig abrunden, damit die Saiten nicht so schnell reißen. Das nimmt die scharfe Kante aus dem Knickwinkel der Saite und verhindert Materialermüdung und Saitenrisse direkt am Reiter. Seitdem ist mir nie wieder eine Saite gerissen.
Beim Feilen am besten den Griffbrettradius mit abbilden.

Falls es etwas Spiel hat, weil die Bohrung der Brücke etwas Spiel hat, dann kann man es entweder so lassen, der Saitendruck presst das ohnehin an, oder man klemmt ein Stück Streichholz dazwischen zum Arretieren. Sieht man nicht.
 

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Nicht ganz so einfach, selbst wenn der Bolzenabstand gleich ist sind doch häufig die Gewinde unterschiedlich. Für eine Schaller Rollerbridge musste ich schon neue Bolzen einsetzen, d.h. Löcher schließen und neu bohren.
Deshalb sag ich mal lieber nichts. Aber interessieren was passt tut's mich schon.
 
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@PeterRo: Ich habe mir das Foto noch einmal genauer angesehen.
Die Formulierung "LP-Style" hat mich auf den Holzweg geführt.
Das scheint eine andere Brücke zu sein als bei Les Pauls üblich.

Was ist das für ein Pinökel da drauf?
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Das ist eine Roller Bridge, nicht unüblich auf 'ner Paula, wenn auch ein Vibrato verbaut wurde.
 
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Ich frage mich gerade, wie herum die Brücke überhaupt aufgesetzt ist.
Die Sprengringe? auf den Gewinden sorgen als Anschlag. Wenn man die Brücke anders herum betrachtet, dann kann man die Röllchen möglicherweise noch einen Millimeter weiter verschieben.
 
  • #10
Wenn man die Brücke anders herum betrachtet, dann kann man die Röllchen möglicherweise noch einen Millimeter weiter verschieben.
Sehe ich auch so! Brücke um 180° drehen, sodass die Schrauben zum Pickup zeigen, macht etwa 1mm mehr Weg nach hinten.
Dazu sieht es so aus als wären die 2 Lagerbolzen nicht genau mittig, was nochmal einen mm ausmachen könnte
 
  • #11
Was ist das für ein Pinökel da drauf?
Oops da ist ein Pfeil. Das ist eine Schraube, mit der die Bridge auf den Studs gehalten wird.
Das ist ganz praktisch beim Saitenwechsel.

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Bei Studs mit M4 Gewinde ist das mit Schraube und Rändelmutter ganz einfach zu realisieren. Bei Studs mit M8 Gewinde muss halt noch ein Adapter verwendet werden.
 
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  • #12
Ich hab noch nie zum Saitenwechsel die Brücke demontiert:gruebel:
Oder meinst du praktisch, dass die dann nicht abfällt wie bei ToM?
 
  • #13
Um 180° drehen scheint mir hier auch die einfachste Lösung zu sein.
 
  • #15
Ich mache nicht bei jedem Saitenwechsel alle Saiten runter.
Klar, um alles mal wieder sauber zu machen.
Ich ziehe es aber meistens vor, den Hals ziemlich in seiner Spannung zu lassen.
Also mache ich eine Saite nach der anderen runter und gleich wieder drauf.
Oder macht ihr das anders?
 
  • #16
Ich mach immer alle Saiten runter, dann kann ich nicht nur alles besser säubern, sondern auch das Griffbrett ölen.
 
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  • #17
Ich wechsle die Saiten auch immer nach der Reihe... Griffbrett hab ich in 24 Jahren noch nie geölt 🙈
 
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  • #19
Da wird so viel Schmodder drauf sein das Öl auch nix mehr nützt, das kann wahrscheinlich nicht mal mehr einziehen.
 
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  • #20
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